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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Beifuß gegen Krebs

Der Beifuß wird seit Langem in der traditionellen chinesischen Medizin als Nutzpflanze sowie als Notfallpflanze gegen Fieber verwendet. Dazu nimmt man die Blätter des Beifuß.

Im Englischen trägt die Pflanze auch den Namen "Wormwood", was so viel wie Wurmholz bedeutet. Dies deutet auf die traditionelle Verwendung als Mittel gegen Parasiten und Würmer hin.

Beifuß

Der Beifuß besitzt einen bitteren Geschmack, so dass es nicht verwundert, dass man ihn traditionell wie Wermut einsetzt, zum Beispiel als verdauungsanregendes Getränk.

Beifuß gegen Krebs

Studien aus dem Jahre 2001, durchgeführt an der Universität von Washington, haben darauf hingewiesen, dass Beifuß eine selektive Wirkung gegen Brustkrebszellen besitzt. Außerdem kann das Kraut auch gegen Prostatakrebszellen, bei Leukämie, Dickdarmkrebs sowie anderen Krebsformen unterstützend helfen.

Eine Fülle anderer wissenschaftlicher Forschungsarbeiten untersuchten die Anti-Krebs-Eigenschaften von Beifuß und kamen zu ähnlichen Ergebnissen.

Beifuß gegen Malaria

Eine US-Studie aus dem Jahre 2012 zeigte, dass Beifuß eine wirksame Behandlung gegen Malaria sein kann. Die Studie zeigte, dass die Sterblichkeitsrate durch den Wirkstoff Artemisinin reduziert werden konnte. Dazu verwendete man die getrockneten Blätter der Pflanze.

Es wurde auch bewiesen, dass eine signifikante Reduktion von Parasiten durch die orale Verabreichung erreicht werden konnte, tatsächlich war der Pflanzenwirkstoff bis zu 40-fach stärker als andere pflanzliche Mittel.

Beifuß wies außerdem eine beachtliche antivirale Wirkung auf: das Artemisin half gegen eine Reihe von Viren, einschließlich des Herpes-simplex-1, Hepatitis B sowie C.

Abgesehen davon stellte man auch eine Wirkung gegen Pilzbefall fest.

Es wurden aber auch noch andere Einsatzgebiete genannt, wie zum Beispiel Malaria, Leishmaniose, die Chagas-Krankheit oder die Afrikanische Schlafkrankheit.



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