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Menieresche Krankheit - Hausmittel

Als Menieresche Krankheit bezeichnet der Mediziner das Auftreten von Drehschwindelanfällen, begleitet von Erbrechen, Ohrensausen und einseitiger Schwerhörigkeit. Mitunter kommt es während solcher Anfälle zu vollkommener einseitiger Taubheit, die Minuten, aber auch viele Stunden dauern kann. Die Ursache ist eine Labyrintherkrankung, möglicherweise zusammenhängend mit einer starken Arterienverkalkung. Das Leiden tritt daher vorrangig bei älteren Menschen auf.

Typische Symptome

Der Patient wird plötzlich blaß. Seine Augen zittern. Alles dreht sich um ihn. Er muß sich setzen, greift sich meist unvermittelt an ein Ohr, weil er auf dieser Seite plötzlich nichts mehr hören kann. Wenn nicht rechtzeitig gegen sich häufende Anfälle dieser Art eingegriffen und ein Facharzt zu Rate gezogen wird, so besteht die Gefahr, daß es binnen längerer oder kürzerer Zeit zu einer bleibenden Schwerhörigkeit oder Taubheit kommt.

Tipps und Hausmittel

  1. Der Patient sollte von allen Aufregungen ferngehalten werden.

  2. Er darf sich nicht anstrengen, darf keinen Alkohol und kein Nikotin zu sich nehmen.

  3. Der Arzt wird ihm viel Ruhe verordnen, weil dadurch die Blutgefäßkrämpfe im Innenohr abklingen. Und diese sind ja die Hauptursache des Leidens.

  4. Man sollte dem Kranken nur vegetarische Kost vorsetzen und dafür sorgen, daß regelmäßig sein Darm entleert wird.

  5. Auch starkes Schwitzen hilft.

  6. Besonders zu empfehlen: Dampfumschläge oder heiße Wickel, Luftwechsel und Klimakuren.

  7. Früher arbeitete die Naturheilkunde im Falle der Meniereschen Krankheit mit Blutegeln, die man im Nacken oder an den beiden Warzenfortsätzen anlegte.




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