Bei der Herstellung von einem Öl-Auszug unterscheidet man zwei Verfahren: Das kalte Extraktionsverfahren, sowie das heiße Verfahren.
Das kalte Extraktionsverfahren:
Hier nimmt man eine Extraktion aus den Kräutern und Blüten vor. Hierfür nimmt man ein Glas, das bis zum Rand mit den bereits gewaschenen Kräutern gefüllt wird. Anschließend wird es mit Öl aufgefüllt, gut verschlossen und ca. einen Monat lang in die Sonne gestellt. Als Öl kann man entweder Keimöl oder Olivenöl nehmen. Jeden Tag sollte man das Glas einmal stark durchschütteln.
Anschließend kann man das Öl abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Man gibt am besten noch ein wenig ätherisches Öl hinzu. Dieses verhindert, dass das Öl ranzig wird.
Das heiße Extraktionsverfahren:
Bei diesem Verfahren wird aus den Wurzeln oder getrockneten Kräutern ein Heilöl hergestellt. Man kann auch Kräuter nehmen, die eine große Menge Wasser enthalten. Der Vorteil an diesem Verfahren ist, dass es viel schneller und einfacher ist. Allerdings ist die Wirkstoffkonzentration in diesem Fall niedriger.
Es werden ca. 250g der Kräuter mit ungefähr 500ml Öl gemischt. Dabei sollte man darauf achten, dass das Öl die Kräuter ganz bedeckt. Diese Mischung lässt man ca. 3 Stunden lang leicht sieden. Anschließend abkühlen lassen. Dann kann man das Öl abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Bei einer kühlen Lagerung kann man das Öl so gut aufbewahren.
Johanniskrautöl (auch als Rotöl bekannt) eignet sich wunderbar zur äußerlichen Anwendung bei Sonnenbrand oder anderen Arten von Verbrennungen.
Lavendelöl eignet sich hervorragend für ein Ölbad und wirkt entspannend und beruhigend.
Quellen zu diesem Artikel
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Quellenverzeichnis
Wenn Sie das fertige Öl zur Massage verwenden möchten, finden Sie hier weiter:
Massageöle aus Heilkräutern selbst ansetzen
Kräuterstempelmassage: Anleitung und Kräutermischungen