Das Heilkräuter-Verzeichnis

Hausmittel und Tipps bei Blasenkatarrh und Blasenentzündungen (Zystitis)

Die Blasenentzündung ist auch unter dem Namen Zystitis bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, welche in den meisten Fällen bakteriell bedingt ist. Vor allem Frauen leiden häufig unter einer Blasenentzündung. Die Krankheit ist nicht zu unterschätzen: Es treten Schmerzen auf, das tägliche Leben wird belastet und so kann sich die Blasenentzündung bis hin zu einer psychischen Last entwickeln.


Wie bereits angesprochen wird eine Blasenentzündung meistens durch Bakterien verursacht. Diese kommen durch die Harnröhre bis in die Blase und führen in der Blase zu der Entzündung. Daraus folgt ein stetiger Harndrang, der von brennenden Schmerzen begleitet wird. In Einzelfällen kann sich dadurch auch noch eine Nierenbeckenentzündung entwickeln, welche man durch Fieber, sowie Erbrechen und noch heftigere Schmerzen bemerkt. Ist man von dieser Nierenbeckenentzündung betroffen, so muss man zum Arzt gehen. Dies gilt allerdings genauso für die Blasenentzündung.


Akute Blaseninfektion

Häufig kommt es zu einer Blaseninfektion, weil man längere Zeit lang auf kaltem Untergrund gesessen ist oder kalte und nasse Füße hatte. Die Infektion kann ebenso dadurch verursacht werden, dass man im Sommer zu lange im nassen Bikini oder Badeanzug geblieben ist, anstatt diesen gegen einen trockenen einzutauschen. Manchmal kann es bei Frauen sogar passieren, dass eine Blasenentzündung durch Geschlechtsverkehr verursacht wird.

Das erste Symptom der Blasenentzündung sind brennende Schmerzen, wenn man uriniert. Gleichzeitig kommt es zu einem Anstieg des Harndrangs.


Eine Behandlung der Blasenentzündung ist äußerst wichtig. Wird die Krankheit nicht sinnvoll behandelt und dauert über einen längeren Zeitraum an, so kann sie nämlich auch chronisch werden. Daher ist der Weg zum Arzt unumgänglich, vor allem wenn man auch noch Fieber bekommt!


Die Niere und die Blase zählen zu den bedeutendsten Entgiftungsorganen von dem menschlichen Körper. Wenn diese Organe erkrankt sind oder versagen, so kann es zu Komplikationen kommen, welche sogar lebensgefährlich sein können. Deshalb kann an dieser Stelle nur wiederholt werden, dass ein Arztbesuch bei Nieren- oder Blasenerkrankungen unumgänglich ist!


Ist das Harnsystem von Frauen während der Schwangerschaft gestört, so sollte der Weg zum Arzt so zügig wie nur möglich erfolgen.



Hausmittel und Tipps bei Blasenentzündungen, welche zur Vorbeugung oder Begleitung der ärztlichen Behandlung angewandt werden können:
  1. Es ist wichtig, dass der Unterkörper stets ordentlich warm gehalten wird. So sollte man sich zum Beispiel nicht auf einen kalten Untergrund, wie beispielsweise auf kalte Fliesen setzen. Oder wenn es nicht so warm ist, sollte man auf bauchfreie Kleidung verzichten.
  2. Wenn man uriniert hat, kann man sich eine warme Wärmflasche nehmen und diese zwischen die Beine geben.
  3. Bereits wenn die Erkrankung gerade erst anfängt, sollte man warme Bäder durchführen. Diese können bewirken, dass eine Verschlimmerung vermieden wird.
  4. Auch Sitzbäder sind sinnvoll, da auch diese wärmen. Man macht sie dafür am besten dreimal täglich. Wer möchte, kann dem Badewasser auch beispielsweise Teebaumöl hinzufügen.
  5. Wenn man abends schlafen geht, so ist es besser, wenn man keinen Slip an hat. Dieser würde nur reiben, was dazu führt, dass Darmbakterien zur Scheide kommen und dadurch auch in die Harnröhre kommen.
  6. Man sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Außerdem sollte man so häufig auf die Toilette gehen, wie man kann. Dies liegt daran, dass durch das häufige Urinieren auch Krankheitserreger von der Blase weggeschwemmt werden.
  7. Wichtig ist auch eine gute Versorgung mit Vitamin C, da dieses gegen Entzündungen hilft.
  8. Wenn man zu einem Badesee oder ins Frei- oder Hallenbad geht, so sollte man nach dem Verlassen des Wassers umgehend den nassen Badeanzug gegen einen trockenen austauschen.
  9. Hygieneartikel, die parfümiert sind, haben im Intimbereich nichts zu suchen.
  10. Man sollte Wert darauf legen, dass die Füße immer schön warm bleiben. Dies liegt daran, dass kalte Füße dafür sorgen, dass die Blasenschleimhaut nicht mehr so gut durchblutet wird. Somit steigt die Anfälligkeit gegenüber Infektionen.
  11. Es hilft, wenn man Beckenbodengymnastik durchführt. Somit wird die Durchblutung des Unterleibes unterstützt.
  12. Es kann auch förderlich sein, auf eine basische Ernährung zu achten. Dabei sollte man großzügig Obst und Gemüse zu sich nehmen, sowie Vollkornprodukte und Ballaststoffe.
  13. Während einer Blasenentzündung sollte man auf keinen Fall Kaffee und schwarzen Tee trinken.

Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten - provisionierter Link von Amazon

Quellenverzeichnis




Ähnliche Themen: