Amazon.de Widgets
Das Heilkräuter - Verzeichnis

Buschwindröschen

Das Buschwindröschen wird bis zu 30 cm hoch, es hat weiße, rosafarbene oder auch gelbe Blüten. Die Blätter sind dreifach geteilt.

Das Buschwindröschen ist als einer der ersten Blüher im Frühling eine sehr wichtige Nahrungsquelle für die Bienen und die Hummeln.

Für den Menschen ist die Pflanze giftig, sollte man sie essen kommt es zu Reizungen im Mund- und Rachenbereich, dazu kommen Übelkeit und Erbrechen, später ein blutiger Durchfall, die Nieren werden geschädigt.

Sofort ab zum Arzt!


Sagenhaftes zum Buschwindröschen

Der deutsche Name kommt wahrscheinlich daher, dass die Blätter leicht abreißen können und dann ebenso leicht vom Wind verweht werden können.

Weiße Buschwindröschen blühen zu Ostern und werden deshalb im Volksmund auch „Osterblume“ genannt.

Das Buschwindröschen soll der Sage nach ein Geschenk des griechischen Windgottes Anemos sein.

Einer anderen Sage nach soll die Göttin Flora, die Gattin des oben genannten Windgottes, eine Widersacherin vor lauter Eifersucht in ein Buschwindröschen verwandelt haben.

Der englische Name des Buschwindröschens ist "Windflower", was daher kommt, dass man früher dachte, das Buschwindröschen würde seine Blüten nur im März, dem Monat mit dem vielen Wind in England, öffnen.

Der lateinische Name leitet sich von Anemos = Wind und nemorosa" = schattig, waldreich ab, was wiederum oft seinen Wuchsort bezieht.

Das Buschwindröschen wächst gern im Unterholz.


Übersicht

Wo findet man das Buschwindröschen

In Laub- und Mischwäldern, auch auf Wiesen, die in der Nähe eines Waldes sind, zudem auch an Bachufern.

Volksnamen

Katzenblume, Schneekaderl, Buschröslein, Kuckucksblume, Augenblume, Waldhähnchen, Buschblume, Schneeblume, Windflower, Giftblume, Wasserhähnchen, Weiße Osterluzei, Augenwurz, Buschwindröschen, Käsblümchen, Osterblume, Hexenblume, Speckblaume, Waldanemone, Buschveilchen, Guggublümeli (in der Schweiz)

Blütezeit:

Die Blütezeit ist von März bis April


Fotogalerie


Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Giftig
Das Buschwindröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und enthält deshalb den Giftstoff Potoanemonin und Anemonin, es ist daher giftig und nicht für den Selbstgebrauch empfohlen!

Angeblich sollen 30 Buschwindröschen für einen Menschen tödlich sein.




Ähnliche Themen:

Ähnliche Themen: