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Basilikum als Frauenkraut

"Damit die Frauen wieder fruchtbar werden, sollen sie Basilikum... essen. Dies macht besonders jüngere Frauen wieder fruchtbarer."

Eine schönere Einleitung zum Thema Basilikum als Frauenkraut kann es eigentlich nicht geben. Diesen Satz schrieb schon Paracelsus vor vielen hunderten Jahren.

Er erkannte damals schon, dass der Basilikum eine hormonanregende Eigenschaft in sich trägt, die dabei helfen kann, dass Frauen leichter schwanger werden können. Natürlich wusste er noch nichts von Hormonen, allerdings war er eben ein sehr schlauer Kopf, der auch mal für damals ungewöhnliche Dinge feststellen konnte.

Heutzutage weiß man, dass der Basilikum leicht östrogenartig wirkt, dass er den Eisprung anregt und dass er außerdem auch die Libido steigern kann.

Der Basilikum ist ein wahrscheinlich jedermann bekanntes Heilkraut, ist es doch inzwischen ein allseits verwendetes Gewürz in unserer Küche. Er ist in der Naturheilkunde auch unter dem Namen Königsbalsam, Pfefferkraut oder Brasilienkraut bekannt.

Die Wirkstoffe, die Paracelsus noch nicht kennen konnte, sind heutzutage natürlich erforscht worden. Dies sind zum einen Flavonoide, Kaffeesäure, Gerbstoffe, außerdem findet man Cineol, Eugenol, Estragol und Linalool darin.

Basilikum ist allgemein dafür bekannt, dass er die Verdauung anregt, dass er gegen Blähungen hilft, dass er Verkrampfungen löst, dass er den Magen stärkt und gleichzeitig Magengeschwüren vorbeugt, dass er bei Frauen die Milchbildung anregt und dass er leicht östrogenartig wirkt.

Vielleicht hat jeder von uns schon einmal die Wirkung des Basilikum erlebt, ohne sie tatsächlich wahrgenommen zu haben. Der Basilikum hilft dem Magen und dem Darm, außerdem erwärmt er alle Bauchorgane, er schenkt also ein gutes Gefühl im Bauchraum. Gerade bei Frauen soll er sogar eine leicht aphrodisierende Wirkung haben, er soll also die Bereitschaft zur Lust verstärken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er in antiker Zeit oft mit verschiedenen Liebesgöttinen in Verbindung gebracht wurde bzw. diesen geweiht wurde.

Der Basilikum gilt in der Pflanzenheilkunde außerdem als Heilkraut, das zum Beispiel die Geburt fördern kann, das den Uterus reinigt, das die Milch treibt und das bei Entzündungen der Schleimhäute im Genitalbereich helfen kann. Zudem ist es ein Heilkraut, das Frauen bei Krämpfen während und vor der Menstruation Erleichterung bringen kann.

Die oben erwähnte östrogenartige und aphrodisierende Wirkung des Basilikum ist vorhanden, allerdings nur in recht kleinem Ausmaß. Erwarten Sie also bitte keine Wunder.

Allerdings hat man herausgefunden, dass der Basilikum etwas bewirkt, das mehr von einer gewissen Kopflastigkeit mehr zum Bauchgefühl umleitet. Dies kann dann auch die psychische Auswirkung haben, dass man eben befreiter in Sachen Sex agieren kann.

Der bei uns in Europa wachsende Basilikum ist im Übrigen exotischen Varianten der Pflanze in seiner Wirkung unterlegen. So gibt es zum Beispiel in Indien eine Basilikumsart, die man auch Tulsi nennt, die dort als Verjüngungsmittel, Allheilmittel, aphrodisierendes Mittel und allgemein als Tonikum verehrt wird. Dieses Tulsi ist in den Speiseplan der Menschen voll integriert.

Inzwischen gibt es natürlich Studien über die Wirksamkeit dieser Basilikumart. Tatsächlich hat man herausgefunden, dass sie sehr antioxidativ wirkt, dass sie das Immunsystem stärkt und dass sie allgemein die Gesundheit der Menschen wesentlich verbessern kann. Wer sich also etwas besonders Gutes tun will, kann sich diese Basilikumsart besorgen und sie einnehmen.

Doch wie gesagt, auch unser heimischer Basilikum hat eine gute Wirkung, eben nicht ganz so ausgeprägt.

In einem alten Kräuterbuch von Adamus Lonicerus findet man die Empfehlung, dass man den Basilikum in Wein ansetzt und diesen Heilwein dann stillenden Frauen geben solle, damit sich in ihren Brüsten mehr Milch bildet. Dieses Kräuterbuch stammt aus den 17. Jahrhundert. Auch heute noch weiß man, dass diese Aussage durchaus zutrifft.

Zusammenfassung

Der Basilikum ist ein altbekanntes Heilkraut, das aus dem Mittelmeer stammt.

Inzwischen wurde es von der Medizin gut untersucht und seine Wirkung ist bekannt und bestätigt.

  1. Der Basilikum hilft Frauen bei krampfartigen Beschwerden vor und während der Menstruation
  2. er steigert die Milchproduktion in den weiblichen Brüsten während der Stillzeit
  3. er macht den Kopf frei in Sachen Sexualität und Kinderkriegen, wodurch die Empfängnis möglicherweise erleichtert wird
  4. er wirkt leicht aphrodisierend
  5. er regt den Eisprung an

Bitte Vorsicht

Allgemein gibt es keine Einnahmebeschränkung für Basilikum. Wenn Sie allerdings das ätherische Öl des Basilikum verwenden, sollten Sie dieses nicht allzu lange und allzu hochdosiert einsetzen, da es möglicherweise Krebs auslösen kann. Außerdem sollten Sie von diesen Öl die Finger lassen, wenn Sie schwanger sind.

Basilikum als Frauenkraut
Basilikum als Frauenkraut





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