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Die Aloe als Frauenkraut

Die Aloe ist bekannt für ihre besonders hautfreundliche Wirkung. Sie kühlt zum Beispiel bei Verbrennungen, sie hilft gegen Entzündungen, sie lindert Juckreiz, sie hilft die Haut zu regenerieren, außerdem hilft sie gegen Pilzerkrankungen und ist auch noch antimikrobiell. Neueste Studien zeigen außerdem, dass sie die Haut allgemein jung hält, und dass sie die Feuchtigkeit in der Haut bindet, sodass sich Falten nicht so schnell bilden können.

Aloe

Das Gel, das man aus dem Inneren der „Blätter“ gewinnt, ist in der Kosmetikindustrie und auch bei den "Selbstmachern" schon lange ein Geheimtipp. Dieses Gel kann man zum Beispiel auftragen, wenn man sich am Herd verbrannt hat oder wenn man einen leichten Sonnenbrand hat. Nicht wenige Leute haben deshalb sogar extra eine Aloepflanze auf dem Fensterbrett stehen.

Im speziellen Bereich der Frauenheilkunde kann man dieses Gel verwenden, wenn eine Frau unter Scheidentrockenheit leidet, wie es oft zu Beginn der Wechseljahre auftritt. Diese Scheidentrockenheit wird oft vom Östrogenmangel in den Wechseljahren verursacht.

Sinkt der Östrogenspiegel im Körper ab, so kann die Scheidenhaut immer dünner werden und damit auch immer empfindlicher. Dies kann dazu führen, dass sich allerlei Erkrankungen und Reizungen der Scheidenhaut bilden.

So kann es zum Beispiel zu Pilzinfektionen kommen oder zu Reizungen und Rötungen durch Reibung, sei es durch die Unterwäsche oder durch den Geschlechtsverkehr. Auch hier kann die Aloe helfen, denn das Gel kann die Widerstandskraft der Haut stärken und gleichzeitig die Gleitfähigkeit der Haut verbessern. Dies führt dazu, dass weniger Reizungen auftreten. Gleichzeitig hilft die Aloe gegen Pilze und Bakterien, die sich auf der Haut ausbreiten und diese schädigen. Dazu trägt man mehrmals am Tag das Aloe Gel auf die Scheidenhaut auf.

Da die Aloe nicht nur vor Austrocknung schützt, sondern auch sich selbst und damit indirekt durch ihr Gel auch uns, vor Strahlenschäden, kann man das Aloe Gel nach Bestrahlungen, wie sie zum Beispiel in einer Krebsbehandlung vorkommen, aufgetragen werden, um Hautschäden zu mildern.

Wie gewinne ich selbst das Aloe Gel aus einer Pflanze?

Das funktioniert relativ einfach: schälen Sie die äußere dunkelgrüne Rinde ab, so wie Sie es bei einer Karotte tun. Übrig bleibt der glitschige Kern. Entfernen Sie so gut wie möglich alle restlichen Unreinheiten daraus. Dies ist deshalb so wichtig, da diese relativ schnell die Haut reizen.

Zerkleinern Sie den glitschigen Kern und gehen Sie dann mit einem Mixer oder mit einem Pürierstab darüber. Fertig ist das Aloe Vera Gel.

Achten Sie darauf, dass Sie immer nur so viel herstellen, wie Sie benötigen. Es ist maximal 6 Stunden verwendbar!

Es sei jedoch dazu gesagt, dass man dieses Gel auch einfrieren kann und je nach Bedarf dann wieder auftauen kann. Dazu sollte man immer kleine Einheiten separat einfrieren.

Um die Scheide mit dem Aloe Gel zu behandeln, reicht es vollkommen aus, wenn man mit vorher gut gewaschen Händen das Gel auf die Haut gut aufträgt. Die Haut wird dadurch beruhigt, kleine Risse heilen schneller, Scheidentrockenheit wird dadurch gebessert und die Gleitfähigkeit wird erhöht.

Wenn Sie möchten, können Sie, um die antimikrobielle Eigenschaft zu verstärken, ein paar Tropfen Lavendelöl beigegeben.






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Letzte Änderung am Freitag, 30.6.2017, 16:50:25 Uhr










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