Das Heilkräuter-Verzeichnis

Was ist Propolis?

Auf den Bienen leben weder Bakterien noch Viren oder Pilze. Diese Abwehrfähigkeit ist für die Bienen äußerst wichtig. Bei einer engen Lebensgemeinschaft von bis zu 80 000 Bienen pro Volk wären die Auswirkungen einer Seuche verheerend. Mit Propolis stärken die Bienen ihr Immunsystem. In ihrer heutigen Erscheinung gibt es Bienen seit ca. 50 Millionen Jahren (Jungtertiär); sie haben sich in dieser Zeit genetisch kaum verändert. Propolis schützt die Bienen seit jeher vor Krankheiten, insbesondere vor Viren.


Die Bezeichnung "Propolis" stammt aus dem Griechischen und heißt "für die Stadt" in der Bedeutung "Verteidigung der Stadt".


Die Bienen sammeln die Rohstoffe an den Pflanzen, vor allem an Knospen, deren Auszüge sie mit eigenen Sekreten versetzen. Ein Blick in die Geschichte bestätigt den vielfachen Nutzen dieser hochwirksamen Substanz. Alte Quellen berichten über Erfolge bei der äußeren Anwendung von Propolis und bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes. Propolis enthält neben Flavonoiden auch ein breites Spektrum wertvoller Mineralstoffe und Spurenelemente wie z. B. Zink, Eisen, Magnesium, Selen, Kieselsäure etc. sowie das Provitamin A und Vitamine der B-Gruppe insbesondere das Vitamin B3 und schließlich Vitamin E.


Zusätzlich hat sie noch entzündungshemmende und immunisierende Wirkung. Die Propolis hatte in der Volksheilkunde immer einen Platz, aber Erfahrungen kamen nicht an die Öffentlichkeit, da die Rezepte stets geheim gehalten wurden. In jüngster Zeit beschäftigte man sich in vielen wissenschaftlichen Instituten mit der Aufklärung ihrer chemischen Zusammensetzung und mit der Untersuchung ihrer Wirkung. Die erfolgreichsten Wirkungen fand man bei den entzündungshervorrufenden Beschwerden wie bei Magen-Darm-Katarrh, Halsentzündungen, Rachenkatarrh, Zahnfleischschwund und rheumatischen Schmerzen. Bei virusbedingten Magenbeschwerden, Pilzbeschwerden in der Mundhöhle, Abszessen, Fußpilz und Hornhaut ist die Wirkung sehr gut. Täglich ca. 8 bis 10 Tropfen auf einen Würfelzucker, in den Tee, in warmem Wasser oder direkt in den Mund tropfen lassen, so erzielen Sie eine außergewöhnliche, vorbeugende Wirkung gegen Husten, Schnupfen und ähnliche Infektionskrankheiten.


Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




Ähnliche Themen: