Der Emulgator bewirkt, dass sich Fett und Wasser verbinden. Das dadurch entstehende bekannte, cremige Ergebnis kennen wir alle als Creme.
Um eine Creme herzustellen, kann man so ziemlich jedes Öl nehmen. Vor allem Jojobaöl und Mandelöl sind dabei sehr hautfreundlich, es können allerdings auch Olivenöl oder Distelöl genommen werden.
Es ist wichtig, dass das Wasser für die Creme absolut sauber ist. Beispielsweise kann man hier Mineralwasser verwenden, oder auch destilliertes Wasser.
Der oben bereits angesprochene Emulgator, der die Verbindung von Öl und Wasser herstellt, unterscheidet die Creme von einer Salbe. Inzwischen gibt es nicht nur natürliche Emulgatoren, sondern zusätzlich noch synthetisch hergestellte, die oftmals wirksamer sind. Diese kann man beispielsweise bei „Spinnrad“ kaufen.
Letztlich ist in jeder guten Creme auch noch ein Konsistenzgeber. Dieser ist, wie der Name bereits andeutet, dafür verantwortlich, dass die Creme die richtige Konsistenz kriegt. Hierfür eignen sich Kakaobutter, Bienenwachs, sowie Lanolin. Bei Lanolin ist noch wichtig, dass es deutlich weicher ist als die anderen Konsistenzgeber, aber eine noch bessere Heilwirkung bietet.
Abschließend kommt in die Creme selbstverständlich noch der gewünschte Wirkstoff. Dabei kann man verschiedene Stoffe anwenden: Kräutertinkturen, ätherische Öle, Kräuteröle, sowie außerdem künstliche Stoffe, wie beispielsweise Urea oder Eucerin.
Es gibt noch die Möglichkeit, als Zusatz ein wenig Teebaumöl zu nehmen. Dieses hat eine gute Wirkung auf die Konservierung und wirkt gleichzeitig heilend. Das Teebaumöl riecht aber etwas komisch, also sollte man es besser davor ausprobieren.
Folgende Zutaten können die Grundlage der Creme bilden:
50 bis 100ml Wasser
60ml Öl
25g Emulgator
20g Konsistenzgeber
ca. 20 Tropfen Teebaumöl
Das Öl, der Emulgator und der Konsistenzgeber werden in ein Glas gegeben, miteinander vermischt und in einem Wasserbad erhitzt. Man nimmt ein anderes Glas, das man in dasselbe Wasserbad stellt und in dem das Wasser auf dieselbe Temperatur wie der Rest erhitzt wird. Wenn sich schließlich alle festen Stoffe aufgelöst haben (das ist ungefähr bei 60°C der Fall), kann man beide Gläser aus dem Wasserbad nehmen. Das warme Wasser wird dann unter stetigem rühren zu den anderen Stoffen gegossen. Das Rühren sollte so lange andauern, bis die Creme bereits abgekühlt ist und ihre normale Konsistenz erreicht hat. Dann ist es so weit, dass man die Wirkstoffe, wie beispielsweise ätherisches Öl, dazugeben kann. Diese Wirkstoffe werden weiter stark in die Creme gerührt. Ist die Creme vollends abgekühlt, so kann man sie in ein Gefäß füllen, das verschlossen wird.
Quellen zu diesem Artikel
- Die Kräuter in meinem Garten - provisionierter Link von Amazon
Quellenverzeichnis
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