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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Zusammenfassung aller Heilkräuter - Überblick

Ein Überblick der auf Facebook geposteten Beiträge.

Das Löffelkraut

Das Vitamin C

Das Vitamin C wirkt antioxidativ, das heißt, es hilft unseren Körperzellen vor dem so genannten oxidativen Stress, der unter anderem auch Krebs verursachen kann. Es hilft unserem Immunsystem, hilft gegen Erkältungen, gegen die allseits bekannte Frühjahrsmüdigkeit und Ermüdungserscheinungen nach harter physischer Arbeit.

Die Senfölglykoside

Die Senfölglykoside sind in ihrer Wirkung antibakteriell und antimikrobiell. Diese Wirkung hilft unter anderem gegen Atemwegserkrankungen oder Infektionen der Harnwege. Auch die Vermehrung von Viren, zum Beispiel Grippeviren, wird gemindert.

Die enthaltenen Tannine

Die Tannine, wie man die pflanzlichen Gerbstoffe auch nennt, sind antibakteriell und antiviral, helfen also gegen Krankheitserreger.

Flavonoide

Die enthaltenen Flavonoide wirken ebenso antioxidativ und verringern das Risiko, an Krebs zu erkranken. Zudem wirken sie sich günstig auf unser Herz- und Kreislaufsystem aus.

Die Mineralstoffe

Die enthaltenen Mineralstoffe, besonders das Magnesium, helfen den Körperzellen, sich zu regenerieren.

Mehr unter http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/loeffelkraut.shtml


Die Mariendistel

Traditionell setzte man die Mariendistel früher gegen Rippenfellentzündungen ein, sowie gegen Beschwerden mit der Milz, gegen Malaria und Migräne, gegen Krampfadern, bei Magen-Darm-Beschwerden, bei einer Fettleber und als Gegenmittel bei einer Vergif­tung mit dem tödlich giftigen Knollenblätterpilz.

Die Wurzel der Heilpflanze wirken gegen Ödeme und Wasseransammlungen im Körper.

In der Antike kannte man die Mariendistel schon als Heilkraut, so hat Plinius über die therapeutischen Vorteile der Mariendistel berichtet. Er lobte das Heilkraut für seine Wirkung zur Beseitigung von Giftstoffen aus dem menschlichen Körper.

Im Mittelalter geriet die Pflanze etwas in den Hintergrund, war nicht sehr beliebt bei den Ärzten. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es durch die Homöopathie wieder in das Bewusstsein der Heiler.

Im Mittelalter sah man in der Mariendistel, genauer deren Blütenköpfe, ein Nahrungsmittel, man bereitete sie wie Artischocken zu. Sie galt als Stärkungsmittel, besonders in Notzeiten, wenn es nichts anderes gab. Während zahlreiche Frauen die Distel zur Anregung der Milchsekretion einnahmen, verwendeten andere Heilkundige das Heilkraut gegen depressive Stimmungen. Der Kräuterkundige Gerard schrieb 1597 über die Mariendistel, sie wäre nach seiner Meinung das beste Heilmittel gegen Depressionen.

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Mariendistel.htm

Mariendistel Mariendistel


LEBERBLÜMCHEN

DAS LEBERBLÜMCHEN WAR BEREITS FRÜHER EINE WICHTIGE PFLANZE DER NATURHEILKUNDE, AUCH HEUTE IST SIE ES NOCH. ABER VORSICHT: ES IST GIFTIG, MAN KANN ES NUR IN GETROCKNETER FORM VERWENDEN, DANN VERLIERT SICH DAS GIFT.

Und noch etwas: Das Leberblümchen ist inzwischen sehr selten geworden, so dass man es nicht mehr sammeln darf. Also bitte nicht sammeln!

Das Leberblümchen hilft gegen Entzündungen in der Lunge und Bronchitis, besonders hilft sie aber der Leber.

Heute verwendet man sie nur noch selten, was auch damit zu tun hat, dass sie fast ausgestorben ist. In der Naturmedizin gilt sie aber immer noch als gutes Mittel gegen Gallensteine und eine angeschwollene Leber. Um die Wirkung zu verstärken, kann man die Pflanze in Kombination mit dem Schöllkraut, der Mariendistel, der Benediktendistel oder dem Löwenzahn verwenden.

Wenn man unter einer Nierenerkrankung leidet oder die Blase reinigen möchte, weil sich darin Krankheitserreger eingenistet haben, kann man das Leberblümchen in Weißwein aufkochen und täglich 3 Schnapsgläser davon trinken.

Mehr unter http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Leberbluemchen.shtml

Leberblümchen

ENGELSÜSS - TÜPFELFARN

Bereits die alten Griechen und Römer kannten den Tüpfelfarn wegen seiner Wirkung gegen Husten sowie Brusterkrankungen. Das Rhizom war zudem ein Mittel gegen Bandwürmer im Körper. Äußerlich gab man die Wurzelextrakte in Salben, um Hautbeschwerden zu bessern.

Der Tüpfelfarn mag Eichen, so waren frühere Heiler der Meinung, dass die Pflanze die Kraft und Energie der Eiche in sich hat. Und da die Eiche schon immer ein mystischer Baum war, war auch der Tüpfelfarn mystisch, besonders die auf der Unterseite der Blätter sitzenden Sporen. So sollen Zaubermittel aus den Sporen auch unsichtbar machen können. Wer das Rezept dazu findet, darf sich gerne bei mir melden...

Der Tüpfelfarn zeigt eine Reihe gesundheitlicher Wirkungen, so ist die Heilpflanze dafür bekannt, dass sie die Sekretion von Gallesäften steigert und als mildes Abführmittel wirkt.

Die hiesige Kräutermedizin nahm den Tüpfelfarn früher als Heilmittel gegen Gelbsucht und Hepatitis, als auch gegen Appetitlosigkeit. Das Rhizom des Engelsüß hat eine schleimlösende Wirkung und hilft den Atemwegen.

[b]Mehr unter http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Engelsuess-tuepfelfarn.shtml

Engelsüß - Tüpfelfarn

Ackerminze

Die Ackerminze gehört zu den vielen verschiedenen Minzearten, die man bei uns Europa finden kann.

Schon Walahfried Strabo soll im 9. Jhd. gesagt haben, dass derjenige, der alle Minzen beim Namen kennen würde, ebenso auch sagen könne, wie viele Fische im Roten Meer schwimmen würde.

Die bekannteste Minze ist aber die Pfefferminze, eine Kreuzung verschiedene Arten. Aber auch die Ackerminze braucht sich nicht zu verstecken: aus ihr wird das weltbekannte Japanische Minzöl hergestellt.

Die Ackerminze kann übrigens auch als Tee geschmacklich durchaus mit der Pfefferminze mithalten, man streitet sich sogar darüber, welcher Tee wohl besser schmeckt. Welchen mögen Sie am liebsten?

Mehr unter

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Ackerminze-neu.htmAckermnze

ACKERSENF ALS RÄUCHERPFLANZE

Der Ackersenf hat eine feurige Natur, wirkt aber eher defensiv und beschützend.

Schon die Römer streuten Senfkörner auf die Türschwellen, um Böses fern zu halten.

Zudem soll diese Pflanze die Empfängnisbereitschaft einer Frau steigern.

Eine weitere Fähigkeit ist die, den Intellekt zu schärfen, man lernt besser und wird aufmerksamer.

Verräuchert man den Ackersenf, so kommt mehr Kreativität in das Haus, Neues wird angezogen und ermöglicht. Auch neues Leben kommt dadurch.

Es schützt unser Hab und Gut, auch auf Reisen, man kann neue Eindrücke und neues Wissen schneller erlernen und aufnehmen.

Es hält Krankheiten der Atemwege von uns fern, es beschützt vor Erkältungen.

Es beschützt uns vor negativen Einflüssen, es bewahrt die Harmonie im Haus.

Zieht man in ein Haus oder eine Wohnung ein, kann man vorher eine Räucherung damit durchführen, das sorgt dafür, dass man sich schneller heimisch fühlt.

Der Rauch des Ackersenf hilft Menschen, die vor einer Prüfung stehen. Der Rauch schenkt Ruhe und Kraft.

Der Rauch ist ebenso gut zur Stabilisierung von Beziehungen. Frauen unterstützt es beim Wunsch nach Kindern.

Mehr unter

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Ackersenf.shtml


Die Muskatnuss

Im Jahre 1667 fand zwischen Holland und Großbritannien ein weitreichendes Tauschgeschäft statt: Eine ziemlich unauffällige Insel vor der Ostküste, genannt Manhattan, gehörte ab diesem Zeitpunkt den Briten, im Austausch gehörte den Holländern ab sofort die bei Ostindien gelegene Insel Run.

Diese kleine Insel ist nur 3 Quadratkilometer groß, und auch heute noch könnte man meinen, dass der Tausch schlecht war für die Holländer. Doch: schon zu dieser Zeit war die Insel auch als "Goldinsel" bekannt, denn dort wuchsen Muskatnussbäume, und zwar wirklich Baum an Baum. Und das schöne für die Holländer war: Die Muskatnuss war damals begehrt und wurde quasi mit Gold aufgewogen.

Damals konnten sich die Muskatnüsse nur die Reichen der Oberschicht leisten, schon alleine deshalb, weil die Muskatnuss auch als Mittel gegen die Pest galt. Heutzutage können sich zum Glück alle die Muskatnuss leisten, was sich besonders in der Küche bemerkbar macht, denn die Muskatnuss schmeckt wirklich hervorragend.

Im Mittelalter, und auch davor, war dies die einzige Insel, auf der diese Bäume wuchsen. Wer von der Insel wusste, der hielt den Standort geheim, und wer sich verplapperte, verlor meist sein Leben. Diese Insel war eine Goldgrube für die Händler. Die Kontrolle des Gewürzmarktes und Verkauf von Muskatnuss zu seinem exorbitanten Preis übernahmen venezianische Händler, was zum Teil auch erklärt, warum die Venezier so reich wurden.

Das Gewürz war eines der teuersten Produkte im Mittelalter überhaupt. Es sollen früher sogar Muskatnüsse aus Holz geschnitzt worden sein, um diese echten Nüssen beizumischen ... Ideen hat der Mensch ...

Geändert hat sich das im Jahre 1511, als die Portugiesen die Insel fanden, und deren Lage publik machten. Was dann folgte, sollte klar sein: Krieg. Hier ging es um eine Menge Gold, das sich die Einen nicht nehmen lassen wollten, und das die anderen verdienen wollten.

Ein Grund für den hohen Preis war übrigens auch der Glaube, dass die Muskatnuss die Pest heilen konnte, wenn man sie mit Zimt und Nelken zubereitete. Jemand, der im Mittelalter etwas Geld hatte und Angst vor der Pest, zahlte jeden Preis, was sich die Händler natürlich zunutze machten.

Doch die Händler gingen sogar noch weiter, um den Profit zu maximieren: Sie erfanden Geschichten, nach denen das Gewürz direkt aus dem Garten Eden stamme, und es eine magische Kraft in sich hätte. Naja, es dürften wohl viele darauf hereingefallen sein.

Man sagte damals, dass derjenige, der einen Sack Muskatnüsse hätte, sein Leben lang in Saus und Braus leben könnte, bis zum Tod - so wertvoll war das Gewürz.

1 Kilo Muskatnuss war in manchen Gegenden der Preis einer Kuh, 2er Schweine oder 3er Schafe.

Der wirkliche Preisverfall begann jedoch erst, als die Niederländer die Pflanze exportierten und auch anderswo anpflanzten.





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