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Vorbereitung auf den Frühling nach Paracelsus

Wenn der Winter langsam zu Ende geht und der Frühling naht, leiden viele Menschen unter einer Erkältung oder einer Grippe, zudem ist eine leicht depressive Laune zu verspüren.

Doch dagegen gibt es Hilfe, in diesem Fall Tipps von Paracelsus selbst. Denn er erkannte natürlich bereits zu seiner Zeit das Problem und hat sich Gedanken um eine Lösung gemacht.

So gibt es viele Überlieferungen von Paracelsus, die wir natürlich auch heute noch verwenden können.

Viele von uns können es zum Ende des Winters ja nicht erwarten, dass es endlich Frühling wird. Und leider gehen viele Menschen dann zu leicht bekleidet ins Freie und fangen sich eine Erkältung ein.

Und natürlich möchte man eine solche Erkältung wieder los werden, oder was noch besser wäre, man möchte sie gar nicht erst bekommen. Hier hilft natürlich die Natur, die allerlei Mittel für uns parat hat.

Paracelsus hat sie vor hunderten von Jahren für uns schon herausgesucht und aufgeschrieben, und was damals geholfen hat, das hilft natürlich auch heute noch:

  1. Paracelsus empfahl zum Beispiel, dass man unbedingt auf warme Füße achten muss, damit man nicht krank wird. Er empfahl deshalb, dass man das ganze Jahr über, also nicht nur im Winter, darauf achten soll, dass man möglichst warme Füße hat. Heutzutage ist das nicht unbedingt ein Problem, im Mittelalter war das aber nicht so einfach, da nicht jeder Mensch warme Schuhe hatte. Und das Schlimme daran war, dass aus einer kleinen Erkältung oder einem leicht grippalen Infekt dann schnell eine Lungenentzündung wurde, an der man auch schnell mal sterben konnte.

  2. Kalten Füßen kann man zum Beispiel mit einem Tee aus Rosmarinblättern begegnen. Man gibt die Blätter in eine Tasse kochendes Wasser und lässt sie ca. 5 Minuten lang ziehen, danach siebt man ab und trinkt den Tee möglichst warm. Sie sollten mindestens zwei Tassen davon am Tag trinken, drei Tassen schaden aber auch nicht.

  3. Der Ingwer hat wärmende Eigenschaften, das wusste auch schon Paracelsus. In unserer Zeit hat es die Wissenschaft nachgewiesen.

    Geben Sie einige Scheiben Ingwer in kochendes Wasser und lassen Sie dies gut 10 Minuten lang ziehen. Danach trinken.

  4. Sie können, damit die Zehen nicht zu kalt werden, natürlich auch einfach für Bewegung sorgen, die ihrerseits Wärme in die Füße bringt. Laufen Sie also viel umher und sitzen sie nicht viel, zudem können sie ja gezielt die Zehen bewegen.

Ein weiteres Problem in der dunklen Jahreszeit ist natürlich die depressive Stimmung, die immer mehr Menschen trifft.

Im Mittelalter, zu Zeiten von Paracelsus, war das natürlich nicht anders, und auch hier hat er einige Mittel gefunden, die helfen können. So kannte auch er bereits zu seiner Zeit die Wirkung des Johanniskrauts gegen Melancholie, wie es damals genannt wurde. So stellte Paracelsus fest, dass Menschen, die einen Tee aus den Blüten herstellten und diesen Tee tranken, seelisch stärker waren als andere Menschen und die Welt positiver sahen. Paracelsus gab dem Johanniskraut deswegen sogar einen eigenen Namen, er nannte es "den Sonnenschein für die Seele".

Einen Tee aus Johanniskraut stellt man folgendermaßen her: Nehmen Sie zwei Teelöffel Blüten des Johanniskrauts und geben Sie diese in 250 ml kaltes Wasser. Dann lassen Sie das Wasser aufkochen und 3 Minuten lang ziehen. Danach werden die Blüten abgesiebt und der Tee getrunken. Man sollte diesen Tee mindestens drei Wochen lang trinken, mindestens drei Tassen am Tag. Wenn man möchte, kann man mit Honig süßen, es muss aber nicht sein.

Ein weiterer Glücklichmacher ist Hirse

Paracelsus hat ebenfalls schon gewusst, dass Hirse für eine positive Stimmung sorgt, dass sie den Körper und den Geist mit positiver Energie versorgt. Im Mittelalter, als das Nahrungsangebot nicht so umfangreich war wie in unserer Zeit, war Hirse ein weit verbreitetes Nahrungsmittel, in Afrika und in den arabischen Ländern ist es auch heutzutage noch weit verbreitet.

Paracelsus bemerkte, dass die armen Menschen, die viel Hirse aßen, wesentlich positiver drauf waren als andere Menschen, denen es vielleicht eigentlich besser ging. Er gab auch der Hirse einen Namen, er nannte sie "das fröhliche Getreide".

In unserer heutigen Zeit weiß man, dass diese Wirkung auf die enthaltenen Vitamine B und auch auf die großen Mengen von Kieselsäure zurückgeführt werden können.

Wer also zum Ende des Winters bzw. über den ganzen Winter hinweg seine gute Laune bewahren will, der sollte öfters mal Hirse in den Speiseplan einbauen.





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