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Hundskamille

Die Hundskamille (Anthemis arvensis) ist ein einjährig wachsendes Kraut, das bis zu einem halben Meter groß werden kann. Ihre Blätter sind gefiedert und leicht behaart.

Die Blüten haben eine Größe von bis zu 3cm im Durchmesser, sie sind weiß-gelb und strahlenförmig.

Die Stängel der Hundskamille sind normalerweise am Boden verzweigt und tragen kurze Härchen.

Die Hundskamille sieht der echten Kamille sehr ähnlich. Sie ist jedoch als Heilkraut nutzlos.

Man kann beide Kamillenarten unterscheiden, indem man sich den Blütenkopf ansieht: Der Blütenkopf der echten Kamille ist hohl, der der Hundskamille nicht. Gegebenenfalls kann man einen Blütenkopf aufschneiden, um das besser zu erkennen.

Und: Die Hundskamille riecht schwach bis gar nicht, und schon gar nicht nach Kamille, sondern anders würzig.

Da die Hundskamille keinerlei Heilwirkung hat und außerdem auch geschmacklich kein Highlight ist, erübrigt sich ihre Verwendung als Tee, Tinktur oder Umschlag.

Gleichwohl gibt es alte Rezepte, die sie zur äußerlichen Anwendung in Form von Haarspülungen empfehlen. Dazu sei jedoch gesagt, dass es dafür auch bessere Alternativen gibt, die zudem das Allergierisiko nicht beinhalten.

Eine Anwendungs ist also relativ sinnlos.



Übersicht zur Hundskamille



Wo findet man die Hundskamille

Auf Äckern, auf Getreidefeldern, an Wegesrändern


Volksnamen

Mais-Kamille, Acker-Hundskamille, Korn-Kamille


Blütezeit

Die Hundskamille blüht zwischen Juni und September


Vorsicht, Risiken und Nebenwirkungen

Die Hundskamille kann Allergien auslösen, da sie Anthecotulid enthält, einen Stoff, der sehr allergieauslösend ist.

Man liest immer wieder, dass die Hundskamille für Kaninchen ungesund (giftig) sein soll, genauso oft liest man auch das Gegenteil. Im Zweifel also besser darauf verzichten.





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