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Das Kräuter-Verzeichnis

Samuel Hahnemann - Der Beginn der Homöopathie

Samuel Hahnemann, den kenne ich, höre ich Sie sagen. Aber wie revolutionär sein neues Denken auf seine Zeitgenossen gewirkt haben muss, ist mir erst nach meinen Recherchen klar geworden. Und seine Überzeugung birgt immer noch genug Zündstoff!

Die Homöopathie ist uns ein vertrauter Begriff, viele Patienten vertrauen auf diese sanfte und nebenwirkungsfreie Therapieform, die sich längst etabliert hat trotz des Widerstands der Schulmedizin.

Der Geburtstag des Mannes, der als der Gründer der klassischen Homöopathie gilt, jährt sich am 10.04.2005 zum 250. Mal. In Meissen an der Elbe geboren wuchs Samuel Hahnemann in armen Verhältnissen auf. Während des Medizin- und Chemiestudiums bestritt er seinen Lebensunterhalt als Übersetzer, da er neben Lateinisch und Griechisch noch unglaublich viele, schwierige Sprachen wie Hebräisch und Arabisch beherrschte. Durch diese Tätigkeit bekam er Zugang zu einigen, bisher im deutschen Sprachraum noch unbekannten, wissenschaftlichen Studien auf dem Gebiet der Medizin, Chemie und Pharmakologie. In einer Arbeit des schottischen Pharmakologen Dr. Cullen entdeckte er eine neue Behandlungsform der Malaria mit Chinarinde. Aus einem Selbstversuch mit der Chinarinde folgerte er, dass zur Heilung einer Krankheit ein Mittel verwendet werden kann, das beim Gesunden ähnliche Symptome wie bei der Erkrankung hervorrief. Der Grundsatz der Homöopathie war entdeckt: „Ähnliches wird durch das Ähnliche geheilt.“

In Versuchen an sich selbst, an Familie und Freunden testete Hahnemann weitere pflanzliche Mittel und notierte penibel deren Auswirkungen auf den gesunden Körper.

Es brauchte noch viele Experimente mit den verschiedensten Heilmitteln, bis die optimale Verdünnung für die jeweiligen Symptome erforscht wurde. War die Dosierung zu hoch, verschlechterte sich der Zustand der Kranken oft dramatisch und gefährdete sein Leben. Bei einer zu niedriger Dosierung konnte Hahnemann keine Wirkung mehr feststellen. Nach einigen Jahren kam er auf die Idee, die verdünnte Mischung zu verschütteln und stellte erstaunt fest, dass eine Verstärkung der Wirkung eintrat, ohne wie bei den hochdosierten Anwendungen die Krankheit zu verschlimmern. Das Verdünnen und Verschütteln ist heute noch Grundsatz der homöopathischen Behandlung. Die Krankheit soll nicht bekämpft, sondern der Körper bei der Selbstheilung unterstützt werden. Wissenschaftlich lässt sich die Wirkungsweise der Homöopathie nicht beweisen, die Erfolge der Therapie sind aber weltweit unbestritten. Und da Kranke nicht nach wissenschaftlichen Studien, sondern nach Heilung suchen, steht dem Siegeszug der Homöopathie nichts im Wege.

Wer sich bei den kleinen Blessuren des Alltags oder unkomplizierten Krankheiten selbst helfen möchte, findet inzwischen gute und übersichtliche Ratgeber. Für die Zusammenstellung einer Hausapotheke empfohlen werden kann „Homöopathie. Großer GU Kompass“ von Sven Sommer, der leicht verständlich den Einstieg in die Selbstbehandlung erklärt. Mit einem Register der häufigsten Erkrankungen und der entsprechenden homöopathischen Mittel kann man sich im Bedarfsfall schnell orientieren. Auch wann ein Arzt zugezogen werden sollte, ist genau beschrieben. Dem Beginn der homöopathischen Eigenbehandlung steht also nichts mehr im Wege.

(vhc)





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