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Das Kräuter-Verzeichnis

Wasserpfeffer

Die Blätter des Wasserpfeffers (Polygonum hydropiper) schmecken sehr scharf, deswegen wurde er im Mittelalter auch als Gewürz verwendet. Pfeffer war sehr teuer, Wasserpfeffer war ein günstiger Ersatz.

Auch heute noch setzt man den Wasserpfeffer in der fernöstlichen Küche, speziell der japanischen Küche, wegen seiner Schärfe als Gewürz ein.

Den Wasserpfeffer erkennt man an seinen schmalen und spitzen Blättern und an seinen weißen Blüten.

Der Wasserpfeffer wächst auf der ganzen Welt, wird aber leider oftmals als Unkraut bei uns angesehen.


Wirkung und Anwendung von Wasserpfeffer

  1. Blutungen
  2. zu starke Menstruation
  3. Hämorrhoidenblutungen

Übersicht

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die frischen Triebe und Blätter

Sammelzeit

Die Sammelzeit ist von Juli bis November

Frauenkräuter - Wasserpfeffer bei Menstruationsbeschwerden

Der Wasserpfeffer hilft Frauen, die unter einer zu starken Menstruation leiden: Wasserpfeffer reguliert die Menstruation auf ein normales Maß und schränkt die Blutungen ein. Trinken Sie dazu regelmäßig einen Tee aus 2 Teelöffeln frischer oder getrockneter Wasserpfefferblätter, die Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben.

Aber auch bei Hämorriden schafft der Wasserpfeffer Linderung, wenn man ihn regelmäßig als Tee, hergestellt aus den jungen Trieben, trinkt.


Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Den Wasserpfeffer sollte man NICHT während einer Schwangerschaft verwenden.

Wasserpfeffer hat eine abortive (schwangerschaftsabbrechende) Eigenschaft.

Auch wenn man schwanger werden möchte, sollte man auf den Wasserpfeffer verzichten, da das enthaltene Flavonoid Rutin das Einnisten einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindert.

Tatsächlich setzte man früher den Wasserpfeffer auch als empfängnisverhütendes Mittel bei Frauen ein...




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