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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Die Vogelmiere

Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, dass man sogar dann, wenn im Winter Schnee liegt, noch wilde Kräuter sammeln kann. Das geht natürlich dort besonders gut, wo die Sonne direkt hinscheint, sich also eine kleine Wärmeinsel bildet. Gehen Sie doch einfach einmal spazieren, gucken Sie sich die Welt etwas an: Sie werden sicher auch etwas finden. Wahrscheinlich gehört dazu zum Beispiel der Spitzwegerich, der eine besonders winterharte Pflanze ist, die man auch schon mal bei Minusgraden noch antreffen kann.Vogelmiere auch im Winter

Ganz sicher jedoch kann man die Vogelmiere finden und das den ganzen Winter über. Der Frost kann ihr nichts anhaben, tatsächlich bildet sie sogar bei Temperaturen unter 0 Grad neue Keimlinge, die unter einer Schneedecke weiterwachsen können. So passiert es nicht selten, dass man, nachdem der Schnee etwas abgetaut ist, sofort Stellen mit Vogelmiere finden kann. Die Vogelmiere gehört deshalb zu den Heilpflanzen, die man das ganze Jahr über selbst sammeln kann.

Die einjährige Vogelmiere, die leider von vielen Menschen als Unkraut gesehen wird, weil sie so schnell wächst und schnell einen ganzen Garten für sich in Anspruch nehmen kann, tut dem Erdboden besonders gut, weil sie ihn fest zusammenhält und ihn durch ihren schnellen Wuchs immer bedeckt hält, so dass Erosion verhindert wird.

Gerade im Winter, wenn sonst nicht allzu viel wächst, ist die Vogelmiere ein wunderbarer Zusatz zu unserem Speiseplan, zum Beispiel als Zugabe zu einer Suppe oder als Gemüse, hierzu wird die Vogelmiere etwas angedünstet. Man kann zum Beispiel aus ca. 50 g Vogelmiere, einigen Sonnenblumenkernen und etwas Öl (ich bevorzuge Haselnussöl, weil es einen so milden Geschmack hat) einen wunderbaren Salat herstellen. Dazu dünstet man die Vogelmiere nach der Reinigung kurz an, dann röstet man die Sonnenblumenkerne kurz in einer Pfanne und macht den Salat dann mit dem Öl an. Herrlich!

Copyright Bild: Wikipedia




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