Die Gebärmutter ist bei einer erwachsenen Frau ein birnenförmiges, etwa acht Zentimeter langes, 50 bis 120 Gramm schweres Hohlorgan mit einer starken Muskelwand. Ihre Aufgabe ist es, das befruchtete Ei bis zur Ausstoßung der reifen Frucht bei der Geburt aufzunehmen. Die oberen zwei Drittel bilden den gegen die Bauchhöhle vorgeneigten Gebärmutterkörper. Nach unten wird die Gebärmutter wesentlich schmaler und läuft im sogenannten Gebärmutterhals aus, der auch bloß Mutterhals genannt wird. Hier können in der Schwangerschaft, durch einen chirurgischen Eingriff, durch Geschwürbildungen oder durch einen Unfall Verletzungen entstehen, die der Mediziner dann als Gebärmutterhalsverletzungen bezeichnet.
Typische Symptome
Die Patientin verspürt immer wiederkehrenden Schüttelfrost. Seitlich der Gebärmutter zeigen sich starke Schwellungen. Beim leisesten Druck entsteht starker Schmerz. Unter Umständen bilden sich Eiterbeulen. Der Eiter bahnt sich seinen Weg meist durch den Mastdarm oder durch die Scheide, mitunter aber auch in die Blase. Diese Mutterhalsverletzungen können gleichzeitig Entzündungen im Bauchfell hervorrufen. Die Patientin erbricht mitunter grüne, undefinierbare Speisemassen. In alarmierenden Fällen kann es auch zu Blutzersetzung kommen.
Quellen zu diesem Artikel
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