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Sexuelle Unlust in den Wechseljahren - Was hilft?

Dass nach einigen Jahren der Beziehung die Lust nicht mehr so ist wie am ersten Tag, kann wohl jeder nachvollziehen. Dass aber fast jede 5. Beziehung in Deutschland, die über 7 Jahre besteht, unter sexuellen Problemen leidet, erscheint doch verwunderlich. Wünschen sich doch meist beide Partner Nähe und Sex, wollen sexuelle Erfüllung. Doch gerade Frauen erleben kaum noch einen Höhepunkt und empfinden den Sex eher als Pflichtübung.

Gründe für die Unlust

  1. Ein Grund darin liegt in der unterschiedlichen Auffassung von Mann und Frau über den Sex - Während der Mann mit Sex auch ein Gefühl der Nähr und Zusammengehörigkeit ausdrückt, entsteht für eine Frau erst durch diese Nähe der Sex. Ergebnis: Mann will sofort loslegen, weil er seine Frau begehrt, und Frau fühlt sich überrumpelt, weil ihr die Nähe und die Kuscheleinheiten fehlen.

    Oder anders herum: Frau kuschelt und genießt die Nähe, und Mann denkt gleich, sie möchte Sex ... Autsch...

  2. Ein weiteres Problem ist natürlich auch, dass man sich im Laufe der Zeit mehr als Mama und Papa definiert als zwei geliebte Menschen, die eine sexuelle Beziehung führen.

    So geht die sexuelle Anziehung manchmal dahin, wenn Kinder im Hause sind und man sich mehr um den Alltag als um den Partner kümmern muss.

  3. Auch der Stress in Beruf und Haushalt kann natürlich die Lust verleiden.

  4. Und auch Spannungen und sogar eine krampfhafte Harmonie können sich zum Lustkiller entwickeln. Natürlich gibt es immer Spannungen und Krisen in einer Partnerschaft.

    Und natürlich sollte man diese Spannung immer versuchen zu lösen, sei es durch Gespräche oder mehr Aufmerksamkeit, die man seinem Partner schenkt.

    Jedoch können auch immer wieder kehrende Spannungen auf die Dauer die Lust killen. Man sollte also dauerhaft eine harmonische Beziehung anstreben.

  5. Sex bedeutet auch Erotik, Hingabe und Begierde.

    Langeweile im Bett hilft also stark dazu, dass im Bett nichts mehr geht...

Libidoverlust in den Wechseljahren

Eine spezielle Form des Libidoverlust findet man manchmal in den Wechseljahren einer Frau: Durch eine hormonelle Umstellung im weiblichen Körper wird die Libido gestört. Frau hat dann keine Lust mehr auf Sex, sie kann zum Teil auch keinen Orgasmus mehr empfinden. Zudem haben die Frauen manchmal auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, da die Scheide nicht mehr richtig befeuchtet wird.

Zudem können Frauen während der Wechseljahre auch unter depressiven Zuständen leiden, die die Lust auf Sex natürlich ebenfalls unterdrücken.

Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie unter einem Libidoverlust in den Wechseljahren leiden, denn in vielen Fällen kann man etwas dagegen tun.

Auch wenn Sie unter Depressionen leiden, können Medikamente gut helfen.

Leiden Sie unter einer trockenen Scheide, so können z.B. Gleitmittel hilfreich sein.

Und schließlich: Reden Sie mit Ihrem Partner über das Thema. Sagen Sie ihm, was sich in Ihnen verändert und was Sie fühlen, damit er sich darauf einstellen kann und nicht glaubt, es läge an ihm oder sie hätten generell keine Lust mehr.

Sagen Sie ihm, dass Sie auch weiterhin Zärtlichkeiten wollen, auch wenn es vielleicht nicht immer beim Sex enden muss.

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