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Mehr Bewegung ins Leben bringen

...und damit ist an dieser Stelle der Sport gemeint. Generell gilt: Für Bewegung ist es nie zu spät, und man kann sich gar nicht genug bewegen!

Gerade im Alter wird es immer wichtiger, sich zu bewegen - oder wie heißt es so schön: Wer rastet, der rostet...

Viel Bewegung beugt einigen Beschwerden vor, zum Beispiel Übergewicht, Durchblutungsstörungen, Steifigkeit, Kurzatmigkeit, schmerzenden Gelenken, wenig Ausdauer, Inkontinenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Osteoporose. Und auch unsere Seele profitiert von viel Bewegung. So werden depressive Phasen durch ausreichend Bewegung fast gänzlich unterdrückt.

Aber mal der Reihe nach

Körperliche Aktivitäten sind äußerst wichtig für gute Laune und ein ausgeglichenes Seelenleben.

Alles geht einem leichter von der Hand und man fühlt sich fitter, wacher und wohler.

Und dadurch steigt schließlich auch das eigene Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein deutlich an.

Und so nebenbei tut es natürlich etwas für die Figur und sorgt für einen wohligen Schlaf.

Wichtig ist es, sich regelmäßig zu bewegen. Ab einem Alter von ca. 40 Jahren ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen und nicht auf der Couch zu kleben. Denn Bewegung erhält die Gesundheit und verlängert sogar das Leben: Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Lebenszeit bis zu 10 Jahren gesteigert werden kann, wenn man sich regelmäßig bewegt!

Bewegung und Sport steigern die Stoffwechselvorgänge im Körper, sie halten auch das Gehirn auf Trab, das Immunsystem wird stimuliert, auch der Hormonhaushalt im Körper profitiert davon. Zudem steigt natürlich die Muskelkraft an, man wird beweglicher und gelenkiger, die Ausdauer steigt an, auch die Knochen werden wieder fester, was einer drohenden Osteoporose in den Wechseljahren entgegen wirkt.

Und auch die Seele profitiert von der Bewegung:

Regelmäßiger Sport, am besten im Freien bei frischer Luft und Sonnenschein, regt die Produktion von Serotonin, einem Anti-Depressions-Botenstoff, im Gehirn an. Das bedeutet, dass schlechte Laune, depressive Phasen oder sogar Depressionen wesentlich seltener vorkommen.

Deshalb: Bewegen Sie sich!

Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht!

Oder macht Ihnen Sport gar keinen Spaß?

Nun ja, dann versuchen Sie zumindest, sich so oft wie möglich zu bewegen. Gehen Sie Treppen hoch, anstatt den Fahrstuhl zu benutzen, holen Sie die Brötchen nicht mehr mit dem Auto, stehen Sie am Arbeitsplatz öfters mal auf und gehen Sie so oft wie möglich umher, dehnen und strecken Sie sich.

Welche Sportarten eignen sich besonders?

Nun gibt es ja allerlei Bewegungsformen, denen man so nachgehen kann. In den Wechseljahren ist es aber sinnvollerweise nicht ratsam, mit Fußball zu beginnen oder anderen hochbelastenden Aktivitäten, ratsamer ist es, etwas ruhigere Sportarten ins Auge zu fassen.

Wichtig ist, dass es Spaß macht und für die jeweilige Konstitution passt.

Man sollte sich nicht überfordern, da sonst schnell die Lust vergeht. Zudem gibt es natürlich persönliche Vorlieben, die man ruhig beachten kann - Sie mögen Wasser? Klarerweise sollte man dann Schwimmen versuchen!

Wichtig ist auch, dass man sich folgende Dinge vorher überlegt:
  1. Wollen Sie besonders Kondition aufbauen? Oder lieber Muskeln? Oder eher abnehmen? Entsprechend sollte man den Sport für sich wählen.

  2. Sporteln Sie lieber alleine oder in einer Gruppe?

  3. Sind Sie lieber nur unter Frauen oder dürfen auch Männer dabei sein?

  4. Sind Sie lieber unter gleichaltrigen?

  5. Sind Sie ein Frischluftfanatiker oder kann der Sport auch in einer Halle stattfinden?

  6. Wie teuer darf der Sport denn werden? Eher umsonst oder auch etwas teurer?

  7. Wollen Sie einen persönlichen Coach?

Sie sehen, da gibt es einiges zu bedenken...

Bedenken sollten Sie auch, dass Sie nicht gleich wie wild losstürmen, sondern vorher mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob der gewählte Sport auch zu Ihrer Gesundheit passt - Anders gesagt: Lassen Sie sich vorher untersuchen!

Nun sind die Wechseljahre ja keine Krankheit, allerdings ist man ja in den Wechseljahren nicht mehr die Jüngste.

Ein erfahrender Sportmediziner kann zudem einen Ernährungs- und Trainingsplan für Sie erstellen, an dem Sie sich orientieren können.

Welcher Sport denn nun in den Wechseljahren?

Zu empfehlen sind u. a.:

  1. Gymnastik
  2. Walking oder schnelles Gehen
  3. Wandern
  4. Radeln
  5. Schwimmen
  6. Radfahren
  7. Tanzen, besonders auch Bauchtanz
  8. Yoga

Schon alleine 20 Minuten Gymnastik jeden Tag beugen Beschwerden mit den Muskeln, den Gelenken und der Wirbelsäule vor. Auch der Beckenboden wird gestärkt, was einer Inkontinenz vorbeugt. Und auch die Seele profitiert davon.

Bevor es losgeht

Bevor Sie mit dem Sport beginnen, sollten Sie sich warm machen, d. h. die Muskeln auf die bevorstehenden Aktivitäten vorbereiten. Das kann durch Strecken und Dehnen geschehen, oder aber auch durch Lockerungsübungen.

Das Training selbst sollten Sie natürlich regelmäßig durchführen. Zwei- bis dreimal die Woche sollte man anpeilen, nicht jedoch jeden Tag auf Höchstleistungsniveau, denn der Körper braucht auch Zeit, sich zu regenerieren und neue Muskeln zu bilden.

Auch nach dem Training sollte man wiederum Lockerungs- und Dehnübungen machen, und natürlich ist es auch wichtig, ausgeschwitztes Wasser und Mineralien wieder nachzufüllen, sprich: Trinken Sie Mineralwasser und essen Sie z. B. eine Banane.

Zu erwähnen wäre auch, dass die Bekleidung passend sein sollte.

Joggen in Straßenschuhen schadet den Füßen, eine zu dünne Jacke im Winter ist auch nicht so toll. Sie wissen ja, was gemeint ist... Passen Sie die Kleidung dem Sport an!

Da hier nicht jede Sportart bis ins Kleinste beschrieben werden kann, empfiehlt es sich, in einen Sportclub oder bei Bekannten nachzufragen, wie was gemacht wird und worauf es ankommt...

Übrigens: Der Biorhythmus

... von dem Sie sicherlich auch schon gehört haben, kann Ihnen auch weiterhelfen.

Jeder Mensch hat so seine bestimmten Zeiten, in denen er für bestimmte Aufgaben besonders gut eingestellt ist. So kann man die optimalen Ergebnisse erzielen, ohne sich übermäßig verausgaben zu müssen.

  1. Morgens zwischen 6 und 9 Uhr ist der Körper natürlich noch nicht zu Höchstleistungen bereit, er kommt gerade aus seinem Ruhemodus.

    Hier kann man ruhigere Sportarten wie das Nordic-Walking, Schwimmen oder langsames Joggen empfehlen.

  2. Ab neun Uhr bis mittags ist der Körper dann aber fit, und zwar richtig fit!

    Hier ist das Leistungshoch, ein gutes Frühstück natürlich vorausgesetzt.

    Hier empfiehlt sich Fitnesstraining, Muskeltraining, schnelles Joggen usw.

  3. Ab 13 Uhr wird es dann wieder ruhiger im Biorhythmus, man kennt es von der Müdigkeit nach dem Mittagessen, viele machen dann auch einen Mittagsschlaf.

    Hier empfiehlt sich wieder etwas Ruhigeres wie Yoga, Spazieren, leichte Gymnastik.

  4. Danach geht es zum zweiten Hoch des Tages über, das so zwischen 16 und 20 Uhr liegt.

    Man kann sich wieder auspowern, Muskeln aufbauen, die Reaktionsfähigkeit erhalten. Dazu eignen sich Ballspiele, Muskeltraining, Ausdauertraining, usw.

  5. Und schließlich geht es auf den Abend zu in Richtung Ruhe.

    Ab 20 Uhr am Abend sollte man Meditieren, Yoga machen, spazieren gehen und sich entspannen.

All das oben beschriebene soll natürlich kein Tagesablauf sein, denn sonst wäre man ja nur noch am Sporteln. Nein, es soll nur zeigen, wann man am besten welche Aktivität durchführt und wann nicht.





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Letzte Änderung am Freitag, 10.4.2015, 09:31:29 Uhr








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