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Darauf sollten Sie in den Wechseljahren besonders achten

Nun gibt es ja in jedem Alter die Gefahr, dass man erkrankt, so ist das Leben. Gerade in den Wechseljahren gibt es aber einige Bereiche, auf die man als Frau besonders achten sollte, da durch die Veränderungen im Körper ein größeres Erkrankungsrisiko besteht.

Dazu gehören u. a.:

Die Brust

Die weibliche Brust ist eines der wichtigsten, wenn nicht sogar DAS wichtigste Symbol der Weiblichkeit.

Wenn eine Frau in die Wechseljahre gekommen ist, lagert der Körper mehr Fettgewebe in die Brüste ein. Zudem verwandelt sich das feste Milchdrüsengewebe in lockeres Bindegewebe. Die Brüste werden dadurch weicher und meist auch größer.

Schwankungen der Hormone, wie sie in den Wechseljahren vorkommen, können zu Spannungen in den Brüsten führen.

Solche Spannungen sind harmlos, auch wenn sie nerven können. Oftmals kann ein gut sitzender BH Abhilfe schaffen.

Thema Brustkrebs

Alle Frauen haben Angst vor Brustkrebs.

Um eine Erkrankungen möglichst früh zu erkennen und so die Heilungschancen zu erhöhen, sollten Sie auf jeden Fall einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen, wenn:

  1. In Ihrer Familie Brustkrebs aufgetreten ist.
  2. Sie schon seit langer Zeit hohes Übergewicht haben.
  3. Sie schon vor dem Alter von 12 Ihre erste Regel hatten.
  4. Die Menopause erst nach 55 bei Ihnen eingetreten ist.
  5. Sie das erste Kind erst nach dem Alter von 35 Jahren bekommen haben.

Selbstuntersuchung der Brüste

Sie können zusätzlich Ihre Brüste auch selbst regelmäßig untersuchen, mindestens einmal pro Monat ist sinnvoll. Empfohlen wird zudem die Zeit kurz nach der Periode, da dann die Brüste besonders weich sind. Reiben Sie die Brüste nach Belieben mit etwas Öl ein, bevor Sie beginnen.

  1. Stellen Sie sich dann vor einen Spiegel und lassen Sie die Arme locker herabhängen. Betrachten Sie Ihre Brust genau, ob sich etwas verändert hat. Heben Sie dann die Arme und betrachten Sie die Brüste erneut. Hat sich etwas verändert?
  2. Tasten Sie dann die Brüste ab. Finden sich Knoten, Verhärtungen oder Wölbungen?
  3. Pressen Sie sanft die Brustwarze zusammen. Kommt es zu einem Flüssigkeitsaustritt oder gar zu Blutaustritt?
  4. Tasten Sie nun die Achselhöhlen ab. Sind dort Veränderungen spürbar?

Generell muss man sagen, dass jegliche Veränderung der Brust dem Frauenarzt vorgetragen werden sollte, selbst dann, wenn man nur das Gefühl hat, es wäre etwas nicht in Ordnung. Denn lieber ist man einmal zu oft beim Arzt, als dass man eine bösartige Erkrankung wie Krebs übersieht.

Die Gebärmutter und die Eierstöcke

Während der Wechseljahre verändert sich die Periodenblutung, bis sie schließlich ganz wegbleibt. Verursacht wird dies durch Schwankungen im Hormonhaushalt, die auch zu Veränderungen der Gebärmutter und der Eierstöcke führen.

Gebärmutter und Eierstöcke verkleinern sich mit steigendem Alter, da bisherige Drüsenstruktur durch Bindegewebe ersetzt wird.

Sollte es zu besonders starken Blutungen kommen, können diese auch durch Myome, das sind gutartige Muskelknoten, verursacht werden. Solche Myome verkleinern sich übrigens in der Menopause von alleine.

Übrigens können Blutungen auch seelische Ursachen haben. So kann es durch Stress, Ärger auf der Arbeit oder in der Familie, ja sogar positive Dinge wie ein bevorstehender schöner Urlaub, zu Blutungen kommen.

Es kann sogar so weit kommen, dass durch all diesen Stress der Hormonhaushalt im Körper soweit durcheinander kommt, dass sich schmerzhafte Zysten in den Eierstöcken bilden. Deshalb: Wenn möglich Stress und Ärger vermeiden!

Wichtig ist aber unbedingt:

Gehen Sie zum Arzt, wenn es zu Blutungen kommt, die Ihnen nicht erklärbar sind.

Auch bei unerklärlichen Schmerzen und Druckgefühlen sollten Sie sich unbedingt an einen Arzt wenden, denn es können auch schlimmere Erkrankungen hinter den Beschwerden stecken.

Die Blase und die Harnwege

Die Blase und die Harnwege der Frauen sind von Natur aus sowieso sehr anfällig für Infektionen der Harnwege oder eine Reizblase, da durch die nur 4 cm kurze Harnröhre krankheitserregende Keime schnell in die Blase gelangen können.

In den Wechseljahren steigert sich diese Anfälligkeit noch zusätzlich, da durch den Östrogenentzug die Schleimhäute einen Teil ihrer Abwehrkraft verlieren.

Die Blasenentzündung

Eine solche Blasenentzündung tritt während der Wechseljahre öfters auf. Ein Grund dafür ist die nachlassende Abwehrfähigkeit des körpereigenen Immunsystems. Bei einer Blasenentzündung kommt es zu Beschwerden wie etwa häufigem Harndrang, Brennen beim Urinieren oder auch Blutungen. Im ungünstigsten Fall kommt es zu einer zusätzlichen Nierenbeckenentzündung.

Hausmittel gegen eine Blasenentzündung...

Die Knochen

Die Knochen bestehen aus elastischen Kollagenfasern, zwischen denen Kalzium- und Phosphatsalze eingefügt sind.

Östrogene haben eine anregende Wirkung auf den Knochenaufbau, ein sinkender Östrogenspiegel verlangsamt den Aufbau von Knochensubstanz. Dies kann so weit gehen, dass die natürliche Abnutzung der Knochen nicht mehr ausgeglichen wird und es zur Osteoporose kommt: Die Knochen werden immer brüchiger.

Ein vergrößertes Risikopotential für Osteoporose liegt vor, wenn:

  1. Ein Vitamin D-Mangel vorliegt.
  2. Die Menopause besonders früh eingetreten ist.
  3. Die Eierstöcke vor der Wechseljahren entfernt wurden.
  4. Sie rauchen.
  5. Sie sich kalziumarm ernähren.
  6. Sie über lange Zeit Cortison bekommen.
  7. Eine Mangelernährung vorliegt.
  8. Sie genetisch dafür anfällig sind.

Osteoporose ist eine sich langsam entwickelnde Erkrankung, die man meist erst bemerkt, wenn die Knochenmasse schon über 30 % gesunken ist. Die Knochen verlieren an Elastizität und werden spröde und brüchig. Kleinste Belastungen führen zu einem Knochenbruch, besonders betroffen sind davor die Handgelenke und die Oberschenkelhälse.

Wichtig ist es deshalb, dass Sie sich viel bewegen und viel Kalzium zu sich nehmen.

Ein starkes Muskelkorsett entlastet die Knochen und beugt so Brüchen vor, zudem wird man durch Sport insgesamt bewegungssicherer und vermeidet so manchen Fehltritt, der ebenfalls zu kleinen Unfällen mit bösen Folgen führen kann.

Zudem stärkt Sport die Knochen selbst, wie die Wissenschaft herausgefunden hat. Und dabei muss es nicht immer Kraftsport sein: Gehen Sie regelmäßig Treppen hoch, tragen Sie regelmäßig die Einkaufstüte, das kann schon viel bringen.

Wenn in den Wechseljahren der Östrogenspiegel sinkt, scheidet der Körper vermehrt Kalzium aus, den Baustoff, der die Knochen hart macht. Essen Sie also kalziumreich: Viel Milch und viele Milchprodukte wie Joghurt und Quark sollten ab sofort auf Ihrem Speiseplan stehen.

Das Herz und der Kreislauf

Die weiblichen Östrogene schützen Herz und die Adern, sie sorgen für ein weiches und elastisches Gewebe.

In den Wechseljahren steigt jedoch die Gefahr für Bluthochdruck und für Gefäßkrankheiten.

Die Hypertonie, wie der Bluthochdruck auch genannt wird, ist eine schleichende Erkrankung: Man bemerkt am Anfang nichts davon - erst später kommt es zu Symptomen wie Ohrensausen, Schwindel oder Druck im Kopf.

Der Beckenboden

Der Beckenboden wird, zumindest man nichts dagegen unternimmt, mit den Jahren immer schlaffer, was zum Teil an Übergewicht, langem Sitzen oder auch Geburten liegen kann. Dadurch kann es zu einer Senkung der Beckenorgane kommen.

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Letzte Änderung am Montag, 30.3.2015, 13:33:35 Uhr








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