Amazon.de Widgets
Das Heilkräuter - Verzeichnis
30.5.2012


Kümmelplätzchen - Rezept und Backanleitung


Zutaten für die Kümmelplätzchen

  1. 250 g Mehl
  2. 120 g Butter
  3. 2 Eigelb
  4. Je ½ Teel. Salz, Paprikapulver und schwarzer Pfeffer





Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbteig zubereiten. Dazu die Butter in Flöckchen auf dem Mehl verteilen und mit dem Eigelb und den Gewürzen zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Anschließend den Teig für 40 Minuten kühl stellen.






Etwa ½ cm dick auswellen und mit einer schönen Form ausstechen oder mit dem Teigrädchen beliebige Formen ausschneiden.








Die Plätzchen mit Eigelb bestreichen, den Kümmel darauf streuen.

15 bis 20 Minuten bei 175°C backen.



Kümmelplätzchen schmecken gut zu Wein oder Bier.

Nett verpackt sind sie ein schönes Mitbringsel.



















Der Beitrag "Kümmelplätzchen - Rezept und Backanleitung" wurde 4694 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



30.5.2012


Rosmaringrissini - Rezept und Backanleitung

Zutaten für die Rosmaringrissini

  1. 400 g Mehl
  2. 1 Päck. Trockenhefe
  3. 1 TL Salz
  4. 1 Prise Zucker
  5. 250 ml Wasser
  6. 5 Eßl Olivenöl
  7. 5 Rosmarinzweige





Das Mehl mit der Trockenhefe, Salz, Zucker und den fein geschnittenen Rosmarinzweigen mischen. Mit dem lauwarmen Wasser vermengen, das Öl dazugeben und kneten, bis der Teig sich gut vom Schüsselrand löst.













Den Teig an einem warmen Ort gut gehen lassen, er sollte sich etwa verdoppelt haben.


Danach etwa 1,5 cm dick ausrollen. In 10 cm lange und 1,5 cm breite Streifen schneiden. Mit den Händen zu 20-25 cm langen Rollen formen.


Auf dem Backblech nochmals 10 Minute gehen lassen. Mit Wasser bepinseln und bei 175°C etwa 15 Minuten backen.


Die Grissini schmecken lecker zu einem Glas Wein.

Wer möchte kann den Rosmarin auch vor dem Backen auf die Grissini streuen.







Der Beitrag "Rosmaringrissini - Rezept und Backanleitung" wurde 4530 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



27.5.2012


Fingerhut


Der Fingerhut ist nicht nur eine Giftpflanze, sondern auch eine Heilpflanze. Allerdings sollte man als Laie unbedingt die Finger davon lassen und einen wirklich erfahrenen Kräuterkundigen anvertrauen, wenn es um den Fingerhut geht. Selbst kleinste Dosierungen können Herzrhythmusstörungen auslösen, die bis zum Herzstillstand führen können.

Giftig


Verwechslungsgefahr

Der Fingerhut kann mit dem Beinwell und dem Borretsch verwechselt werden. Die Blätter dieser beiden Pflanzen sind allerdings rauher. Es besteht vor dem Erblühen auch eine Verwechslungsgefahr mit der Königskerze.



[alp:../BuchBilder/083.jpg x=550 '']
























  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut
  • Fingerhut






Der Beitrag "Fingerhut" wurde 7531 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



26.5.2012


Allerlei Schönheit durch Milch


Schon die allseits bekannte Kleopatra bekam durch Bäder in Eselsmilch ihr blendendes Aussehen verliehen. Noch heute hat die Milch einen Ruf als Schönheitsmittel.


Tatsächlich sind in der Milch viele wertvolle Stoffe enthalten, die das Äußere pflegen.


So hält das in der Milch enthaltene die Zähne schön und fest, zudem ist es für den Aufbau von Knochen wichtig.


Das enthaltene Vitamin B sorgt für eine glatte Haut, die Vitamine A und D sorgen für eine schöne Haut, für schöne Haare und Fingernägel.


Deshalb hier einige Milch-Rezepturen:

  1. Das Kleopatra-Bad

    Nehmen Sie 3 Liter Milch und geben Sie es dem Badewasser zu. Übrigens muß es keine Eselsmilch sein, normale tut's auch.


  2. Couperose-Maske

    Nehmen Sie dazu:

    Einen Viertelliter Milch

    Eine Schüssel


    Erhitzen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist, geben Sie sie dann in die Schüssel. Tauchen Sie dann Ihr Gesicht in die warme Milch und lassen Sie dann (Vorsicht: Kopf wieder aus der Schüssel nehmen!) eintrocknen. Danach lauwarm abspülen.


  3. Hautreinigung mit Milch
    Normale Haut

    Nehmen Sie dazu:

    Milch

    Sonnenblumenöl

    Einen Wattebausch


    Der Wattebausch wird kurz mit Milch getränkt, leicht ausgedrückt, und schließlich in das Sonnenblumenöl getunkt. Hiermit können Sie gut Make-Up abwaschen. Danach lauwarm abspülen.


    Großporige und blasse Haut

    Nehmen Sie dazu:

    200 ml Milch

    4 Esslöffel gehackte Kamillenblüten

    drei Esslöffel geschnittene Löwenzahnblätter

    200 ml kochendes Wasser


    Kamillenblüten, Löwenzahnblätter und Wasser werden vermischt und verrührt, dann zwölf Stunden stehen gelassen.

    Danach die Milch hinzugeben und wiederum 2 Stunden warten. Schließlich absieben.


    Tragen Sie die Flüssigkeit zur Reinigung auf das Gesicht auf und wischen Sie damit Make-Up ab. Danach lauwarm abspülen. Die Aufbewahrung erfolgt in einem verschlossenen Glas.


  4. Trockene Haut

    Nehmen Sie dazu:

    Zwei Esslöffel Milch

    Zwei Esslöffel Kamillen-Absud.

    Einfach zusammenrühren und auf das Gesicht tupfen. Danach lauwarm abspülen.


  5. Fettige Haut und rote Äderchen

    Nehmen Sie dazu

    2 Esslöffel Milch

    Zwei Esslöffel eines Sud's aus Holunderbeeren.

    Alles miteinander vermischen und mit einem Wattebausch auftragen. Danach lauwarm abspülen.


  6. Gegen müde Haut

    2 Tr. Minzöl mit 1 Becher Sahnejoghurt mischen. 5 Minuten einwirken lassen, danach gründlich abspülen.


  7. Für feuchtigkeitsarme Haut

    Nehmen Sie dazu:

    2 TL Quark

    1 TL Honig

    Etwas Olivenöl

    Alles gut miteinander mischen. 5 bis 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmen Wasser abspülen.


  8. Gegen putzmittelgestresster Haut

    Nehmen Sie dazu:

    2 EL Joghurt

    1 EL Quark

    1 Eigelb

    1 geschlagenes Eiweiß

    1 EL Puderzucker

    Den Saft einer gepressten Zitrone.

    Alle Zutaten miteinander vermischen, dann auftragen. 15 Minuten einwirken lassen.


  9. Für ein schönes Dekolleté

    2 EL Sahnequark

    1 EL Joghurt

    Eine kleine Banane

    Ein Eigelb


    Alles mit einem Mixer verrühren.

    Die Masse sollte 30 Minuten einwirken.



  10. Gegen kleine Fältchen und müde Haut

    Verteilen Sie dazu einen halben Becher Vollmilch-Joghurt auf Ihrem Gesicht und lassen Sie den Joghurt antrocknen. Schließlich mit 100 ml warmer Milch abwaschen und mit Wasser abspülen.


  11. Gegen müde Haut

    Verrühren Sie Weizenstärke, 2 EL Gurkensaft und einen halben Becher Joghurt zu einer breiigen Masse. 10 Minuten einwirken lassen, danach mit Wasser abspülen.


  12. Für eine straffe Haut

    Verrühren Sie etwas Milch mit einem EL Mehl, bis eine breiige Masse entsteht. 5 Minuten einwirken lassen, danach mit Wasser abspülen.








[vz Naturkosmetik]



Der Beitrag "Allerlei Schönheit durch Milch" wurde 8325 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Natürliche Cremes und Lotionen für die Hautfeuchtigkeit

Leichte Öl, Cremes und Lotionen können auf die Haut aufgetragen werden, um sie vor den Auswirkungen von Wind, der Sonne und der Umwelt zu schützen.


Vermeiden Sie schwere Öle oder fette Cremes, da sie die natürliche Hautatmung behindern. Am besten ist jedoch, solche Mittel nur tagsüber einzusetzen, in der Nacht sollte die Haut frei atmen können.


Einfache Feuchtigkeitsöle können z.B. Avocado-, Weizenkeim-, Mandel-, Distel-, Aprikosen-, Sonnenblumen- und Olivenöl sein. Geben Sie das Öl auf die Haut, lassen Sie es ein paar Minuten einwirken und wischen Sie es dann sanft ab. Als Feuchtigkeitsspender haben sich auch Eigelb, Sahne, Melonensaft, Bierhefe, Buttermilch, Honig, Haferflocken und Pfirsichsaft bewährt.


Feuchtigkeitscremes für fettige Haut

  1. Avocado und Brennnesseln Feuchtigkeitscreme

    Nehmen Sie dazu

    1 TL Bienenwachs

    4 Teelöffel (20 ml) Avocado-Öl

    2 Esslöffel (30 ml) starken Brennnesseltee

    4 Tropfen ätherisches Öl aus Zedernholz


    Schmelzen Sie das Wachs in dem Öl, geben Sie den Brennnessel-Tee dazu, dann abkühlen lassen und das Zedernholzöl zugeben.



  2. Hamamelis - Buttermilch Feuchtigkeitsspender

    Nehmen Sie dazu

    4 Esslöffel (60 ml) Buttermilch

    2 Teelöffel (10 ml) Hamamelis

    1 Teelöffel (5 ml) Aprikosenöl

    2 Teelöffel Mandelöl


    Geben Sie alles in ein Glas, Deckel drauf und gut schütteln.


  3. Feuchtigkeitscremes für trockene bis normale Haut

    Rosen-Feuchtigkeitsspender

    Nehmen Sie dazu

    1 TL Bienenwachs

    1 Teelöffel Lanolin

    1 Esslöffel (15 ml) Mandelöl

    1 / 2 Teelöffel (2,5 ml) Weizenkeimöl

    3 Esslöffel (45 ml) Rosenwasser

    6 Tropfen ätherisches Öl der Rose oder Rosengeranie


    Schmelzen Sie das Bienenwachs und das Lanolin zusammen unter ständigem Rühren. Erwärmen Sie die Öle mischen Sie sie nach und nach in das Wachs-Gemisch. Dann das Rosenwasser hinzugeben, aber immer weiter rühren. Schließlich abkühlen lassen und in eine Dose umfüllen.


  4. Avocado-Feuchtigkeitscreme

    Nehmen Sie dazu

    1 reife Avocado

    1 TL Honig

    1 / 2 Teelöffel Zitronensaft

    Naturjoghurt


    Geben Sie die pürierte in ein Gefäß, geben Sie den Honig und den Zitronensaft als auch den Joghurt dazu und verrühren Sie alles miteinander, so daß eine dicke Masse entsteht. Massieren Sie die gekühlte Masse auf das Gesicht und den Hals ein, einige Zeit einwirken lassen, dann abspülen.


  5. Feuchtigkeitsspender für jeden Hauttyp
    Buttermilch-Ringelblumen-Lotion

    Nehmen Sie dazu

    2 Teelöffel (10 ml) Buttermilch

    2 Teelöffel Aprikosenöl

    1 / 2 Teelöffel (2,5 ml) Mandelöl

    1 Teelöffel kalten Ringelblumen-Tee


    Geben Sie die Zutaten in ein Glas, Deckel drauf und gut schütteln.


  6. Hamamelis-Lotion

    Nehmen Sie dazu

    1 Teelöffel (5 ml) Mandelöl

    1 TL Rosenwasser

    1 1 / 2 Teelöffel (7,5 ml) Hamamelis

    1 TL Honig


    Erwärmen Sie die Zutaten und geben Sie sie in ein Glas, Deckel drauf und gut schütteln.




[vz Naturkosmetik]






Der Beitrag "Natürliche Cremes und Lotionen für die Hautfeuchtigkeit" wurde 10992 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Verschiedene natürliche Gesichtsmasken

Wenn Sie trockene bis normale Haut haben und Sie regelmäßig reinigen und pflegen, müssen Sie wahrscheinlich nur selten zu Gesichtsmasken greifen.

Haben Sie jedoch fettige Haut haben, sollten Sie einmal die Woche eine Gesichtsmaske anwenden, um die Haut zu straffen.


Die unten aufgeführten Masken sollten Sie gleichmäßig auf das Gesicht auftragen, dabei jedoch Augenbereiche und den Bereich um die Lippen auslassen. Danach sollten Sie sich am besten hinlegen und relaxen, so etwa für 10 Minuten.

Dann die Masken mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.


  1. Eine Haferflocken-Gesichtsmaske

    Dieses Rezept verbindet Hafermehl und Mandelmehl, zwei alte, tiefenreinigende Inhaltsstoffe, die sehr gut für den Teint sind.


    Nehmen Sie dazu

    1 / 2 Tasse kochendes Wasser

    1 Teelöffel getrocknete Rosmarin-Blätter

    1 1 / 2 EL Haferflocken

    1 Esslöffel Mandelmehl


    Gießen Sie das kochende Wasser über den Rosmarin und lassen Sie dies für eine viertel Stunde stehen.


    In einer separaten Schüssel mischen Sie die getrockneten Haferflocken, die Sie vorher am besten noch zerkleinern (etwa mit einem Mörser), mit dem Mandelmehl. Dann den Rosmarin-Tee hinzugeben, so daß eine dicke Paste entsteht.


    Vor dem Auftragen auf die Haut sollten Sie Ihre Haut gut reinigen, oder am besten ein Gesichtsdampfbad vorher machen.


    Verteilen Sie dann die Maske auf das Gesicht und lassen Sie sie für 30 Minuten einwirken. Danach mit lauwarmen Wasser abspülen.



    Bei fettiger Haut können Sie den Rosmarin auch durch Frauenmantel, Himbeerblätter oder Schafgarbe ersetzen.


    Für eine anregende Maske können Sie anstatt des Rosmarin Kräuter wie die Pfefferminze, Holunderblüten oder Eukalyptusblätter verwenden.


    Bei rauher, trockener Haut können Sie anstatt des Rosmarin Leinsamen oder andere schleimhaltige Kräuter verwenden, Sie können aber auch auf Aloe-Vera-Gel zurückgreifen.


    Zudem kann bei trockener Haut der Rosmarin durch ein Eigelb und einer viertel Tasse Honig ersetzt werden. Falls Ihnen die Mischung dann zu dick wird, können Sie etwas Joghurt oder Milch hinzugeben.



  2. Masken für fettige Haut

    Eiweiß-Zitronen-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    1 Eiweiß

    1 / 2 TL Honig

    1 Teelöffel Zitronensaft


    Schlagen Sie das Eiweiß steif, und fügen Sie ein paar Tropfen Zitronensaft und den Honig dazu.



  3. Bierhefe-Hamamelis-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    120 g Bierhefe

    1 Esslöffel (15 ml) Hamamelis

    2-3 Tropfen Pfefferminzöl


    Mischen Sie alles zusammen und verwenden Sie es als Maske.



  4. Erdbeer-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    120 g zerdrückte frische Erdbeeren

    2 Esslöffel (30 ml) Milchpulver

    1 Esslöffel (15 ml) Zitronensaft


    Alles zusammen mischen und auftragen.


Gesichtsmasken für trockene Haut


  1. Bierhefe-Beinwell-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    3 Teelöffel (15 ml) ml starken Beinwellblätter-Tee

    1 TL flüssiger Honig

    1 Teelöffel Bierhefe

    1 Teelöffel Naturjoghurt

    1 TL Avocado- oder Olivenöl


    Vermischen Sie den Honig und die Hefe. Dann den Joghurt und den Beinwell-Tee zugeben, rühren, bis es eine Paste entsteht.


  2. Eigelb-Olivenöl-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    1 Eigelb

    1 Teelöffel Olivenöl


    Beides vermischen und auftragen.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Masken für jeden Hauttyp

  1. Eigelb-Zitronensaft-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    1 / 2 Zitrone

    1 Eigelb


    Höhlen Sie die halbe Zitrone aus, so daß das Eigelb hineinpasst. Geben Sie dann das unversehrte Eigelb hinein und lassen Sie es über Nacht darin.


    Geben Sie am nächsten Tag das Eigelb auf das Gesicht und den Hals, so ca. für eine viertel Stunde, dann abspülen.


    Diese Maske reinigt, nährt und strafft die Haut.



  2. Beinwell-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    4 Esslöffel (60 ml) Beinwellblätter-Tee

    1 / 2 Teelöffel Pfeilwurz-Tee

    2 Teelöffel (10 ml) Aprikosenöl


    Vermischen Sie die beiden Tee's und erwärmen Sie sie leicht. Dann das Aprikosenöl dazugeben und gut verrühren. Auf Gesicht und Hals auftragen.


Masken für sensible Haut

  1. Kamille-Honig-Maske

    Nehmen Sie dazu

    2 EL Kleie

    3 Esslöffel (45 ml) Kamillentee

    1 Teelöffel (5 ml) Honig


    Alles zusammen mischen und auftragen, nach 10 Minuten mit Kamillentee abspülen.


  2. Eibisch-Gesichtsmaske

    Nehmen Sie dazu

    2 Esslöffel (30 ml) einer starken Abkochung aus Eibischwurzeln

    2 Esslöffel Naturjoghurt

    Etwas feine Haferflocken


    Mischen Sie alles zusammen, geben Sie so viel Haferflocken dazu, bis eine schöne Masse entsteht. Dann auftragen.


  3. Eine Entspannungsmaske

    Nehmen Sie dazu:

    Einen TL frische Hefe, die Sie mit Pfefferminztee glattrühren

    Zwei TL Freiöl, das Sie dazurühren


    Lassen Sie die Maske 15 Minuten einwirken, dann mit Wasser abspülen





[vz Naturkosmetik]






Der Beitrag "Verschiedene natürliche Gesichtsmasken" wurde 11529 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Naturkosmetik gegen Hautmale und Hautflecken, Hautprobleme und Hauterkrankungen

  1. Ein Brei aus Waldbeeren lässt dunkle Hautflecken, Altersflecken und andere Hautmale verschwinden.

  2. Pigmentflecken verschwinden, indem man Ringelblumensalbe aufträgt.

  3. Zur Hautregeneration

    Vermischen Sie ca. 100 ml Oliven- oder Distelöl mit ca. 20 Tropfen Rosmarinöl (aus der Apotheke). Betroffene Stellen einreiben.


  4. Rote Flecken im Gesicht

    Nehmen Sie 3 Esslöffel fein geriebenen Knollensellerie und kochen Sie ihn mit 250 ml Wasser auf. 15 Minuten ziehen lassen, danach absieben.

    Tragen Sie morgens und abends die Flüssigkeit auf die betroffenen Stellen auf.



Sommersprossen

  1. Gegen Sommersprossen

    4 mittelgroße saftige Löwenzahn-Blätter

    5 Eßlöffel Rizinusöl

    Man wäscht die Löwenzahnblätter, schneidet sie klein und gibt sie zusammen mit dem Rizinusöl in einen kleinen Topf. Man erhitzt im Wasserbad läßt das Wasser 10 Minuten sieden. Danach läßt man noch 3 Stunden ohne Erwärmung stehen und siebt dann ab.


    Dieses Öl bleicht und entfernt hartnäckige Sommersprossen, braune Altersflecken und kleine Leberflecken.


  2. Petersilie gegen Sommersprossen

    Einige Stängel mit 125 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Dann zweimal täglich als Gesichtswasser verwenden.


  3. Zusätzlich hilft das Betupfen der Sommersprossen mit dem Saft einer Zitrone.

  4. Gegen Sommersprossen hilfen auch gekochte grüne Sellerieblätter. Die Blätter einige Minuten kochen, dann abkühlen lassen und auf die Sommersprossen legen.


www.kraeuter-verzeichnis.de

Hautprobleme - Hauterkrankungen

  1. Badezusatz bei Hautproblemen und für eine wohltuende Wirkung auf die Nerven.

    Aufguss von 500 bis 1000 g Salbei in 3 bis 4 Liter Wasser auf ein Vollbad.


  2. Badezusatz bei Hautproblemen

    Abkochung von 500 bis 1000 g Zinnkraut in 3 bis 4 Liter Wasser auf ein Vollbad.


  3. Bei Hautproblemen täglich 3x die betroffenen Stellen mit Johanniskraut-Öl einreiben.

  4. Aufguss von 500 g Brennessel in 2 Liter Wasser auf ein Vollbad.

  5. Dieser Balsam mit Johanniskraut entspannt die Haut, ist entzündungshemmend und beugt einer Narbenbildung vor:

    Ca. 1 Handvoll frische Johanniskrautblüten und ca. 100 ml Olivenöl in einem Topf geben und erhitzen. 20 Minuten leicht köcheln lassen, dabei umrühren. Danach die Kräuter abgießen und ca. 10 g Bienenwachs in die Mischung einschmelzen.

    In einen sauberen Töpfchen füllen und warten, bis der Balsam abgekühlt ist. Erst danach veschließen. Bis zu einem Jahr haltbar bei kühler Lagerung.


  6. 2 Teelöffel Ackerveilchen-Kraut mit 1 Tasse heissen Wassers übergiessen und 3 x täglich die betroffenen Hautstellen damit auswaschen.

  7. Haut-Tee zur Förderung des Stoffwechsels und der Hautdurchblutung

    Für den Tee je 1/3 getrocknete Gänseblümchen, Ringelblumenblüten und Stiefmütterchen-Kraut vermischen. Davon ca. ein Teelöffel mit 250 ml Wasser übergiessen und aufkochen lassen. 5 Minuten ziehen lassen, danach absieben.

    Der Tee erhöht den Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut und lindert Hautausschläge.


  8. Angelikahautöl

    1/2 Liter Olivenöl mit 5% Essenz mischen und die betroffenen Stellen damit einreiben.


  9. Aufguss von 250 bis 500 g Birkenblätter in 2 Liter Wasser auf ein Vollbad.

  10. Badezusatz bei Hautproblemen

    Aufguss von 150 bis 200 g Storchenschnabel (Geranium) in 1 Liter Wasser auf ein Vollbad.


  11. Zwei bis drei Esslöffel Kamille mit 250 ml kochendem Wasser übergiessen und für 15 Minuten ziehen lassen. Danach absieben und den Umschlag damit tränken. Auf die betroffenen Stellen legen.


[vz Naturkosmetik]






Der Beitrag "Hautflecken Hautprobleme Hauterkrankungen Hausmittel" wurde 17916 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Naturkosmetik bei Akne, Pickel und unreiner Haut


Hautunreinheiten sind schon so alt wie die Menschheit selbst, und welcher Jugendliche könnte nicht die Wand hochgehen, wenn die Pickel spriessen.

Die Natur hat auch dagegen einige Kräuter wachsen lassen.


So hilft z.B. eine geschälte und geriebene Rosskastanie, die man ins Waschwasser gibt, bei unreiner Haut.


Möglich ist auch eine Kompresse aus einenm Sud mit Klettenwurzeln. Gegen Pickel selbst hilft eine Zitrone, die man ausdrückt und den Saft auf die Pickel gibt. Ebenso kann man mit einer Knoblauchzehe vorgehen. Gegen Mitesser helfen Gesichtsdampfbäder und das Einreiben mit dem Saft einer Zitrone.


Besonders unreine Hautstellen werden geklärt und gereinigt, wenn Sie sie mit einem Sud aus Gänseblümchen (Blatt und Blüte) behandeln.


Bei fettiger Haut hilft eine Auflage mit Sauerkraut.


Brennesseltee gegen Akne

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert: Brennesseltee soll Akne mindern.


Der Tee wird zubereitet, indem ein Esslöffel - möglichst junger - Brennesselblätter in einem Viertelliter Wasser kurz aufgekocht werden. Das Ganze absieben und davon täglich einen Liter schluckweise verteilt auf den ganzen Tag trinken. Bei größeren Pflanzen sollte nur das obere Viertel verwendet werden. (Spitzen abbrechen, aus den Achseln wachsen dann neue junge Triebe.) Zum Trocknen für den Wintervorrat pflückt man am besten Maibrennesseln.


Bohnenkraut-Kompresse reinigt die Haut

Auch für die äußerlich Anwendung hat Bohnenkraut einiges zu bieten: Die ätherischen Öle reinigen die Haut und sorgen für einen strahlenden Teint.


Wer unter unreiner Haut leidet, kann sich mit einer Bohnenkraut-Kompresse etwas Gutes tun:


Übergießen Sie hierfür einen Esslöffel Bohnenkraut mit einem Viertelliter heißem Wasser und lassen das Kraut einige Minuten ziehen.


Filtern Sie dann die Flüssigkeit durch ein Sieb oder einen Teefilter. Tauchen Sie ein Tuch in den Sud, bis es sich richtig vollgesogen hat und legen das dann auf Ihr Gesicht. (Zum Beispiel während Sie gemütlich in der Badewanne liegen. Dann halten Sie es eine Weile mit geschlossenen Augen aus und außerdem tropft es auch nicht auf´s Sofa.)


Bei fettiger Haut mit Mitessern

15 g Hollunderblüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Warm als Gesichtswasser oder Kompressen anwenden.


Gesichtswasser bei fettiger, unreiner Haut

Zwei gut gehäufte Eßlöffel Pfefferminze ungefähr zwei Minuten lang in 500 ml Wasser kochen, danach absieben. Geben Sie dann einen halben Liter Obstessig hinzu. Zwei Tage stehen lassen, dann noch zwei Esslöffel Rosenwasser hinzu geben.

Bevor Sie das Gesichtswasser auftragen, sollten Sie ein Gesichtsdampfbad nehmen (am besten wiederum mit Pfefferminze).


Tee bei Pickel, Akne und unreiner Haut

20 g Quecke, 10 g Stiefmütterchen, 10 g Schachtelhalm, 10 g Brennessel gut vermischen, davon 2 Teelöffel mit einem Glas kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse trinken.


Gegen unreine Haut

1/4 Liter Evian mit 1 Teelöffel Rosmarin und der kleingeschnittenen Schale einer halben unbehandelten Orange langsam zum Kochen bringen und dann 10 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb gießen, in eine Flasche füllen und kühl aufbewahren. Nach dem abendlichem Waschen benutzen.


Tonikum gegen unreine Haut

200 ml Alkohol (45%)

1 Eßlöffel Weidenrinde

1 Teelöffel Beinwellwurzel

1 Teelöffel Thymian

1 Teelöffel Rosmarin

Alle Zutaten zusammen zehn Tage ziehen lassen. Danach abfiltern und die unreine Haut damit zweimal pro Tag bestreichen.


Sauerampfer gegen Akne und Pickel

Was viele vielleicht schon wissen: Sauerampfer hilft bei unreiner Haut, Pickel und Akne.


Man legt bei Hautunreinheiten oder Akne entweder ganze Blätter des Sauerampfers auf die betroffenen Stellen oder verwendet Kompressen mit warmen Sauerampfer-Aufgüssen, die wie ein Tee zubereitet werden, auf die vorher gereinigte Haut.


Erfrischendes und hautreinigendes Bad

Pfefferminze erfrischt die Haut und reinigt sie zugleich. Nehmen Sie für ein solches Bad ein Säckchen aus Leinen oder einen Strumpf, den Sie mit ca. 4 handvoll Pfefferminze füllen. Geben Sie dies dann in heißes Wasser und warten Sie ca. 30 Minuten. Dann das Säckchen oder den Strumpf gut ausdrücken. Diesen Sud können Sie jetzt dem Badewasser zugeben.


Reinigen Sie Spitzwegerich-Blätter und pressen Sie aus Ihnen den Saft heraus. Dazu können Sie auch einen Entsafter benutzen. Tragen Sie den Saft auf die betroffenen Stellen auf.


Schneiden Sie eine Knoblauchzehe auf und bestreichen damit die Pickel.


Verschiedene Akne-Tee's
  1. 20 g Quecke, 10 g Stiefmütterchen, 10 g Schachtelhalm, 10 g Brennessel gut vermischen, davon 2 Teelöffel mit einem Glas kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse trinken.

    oder


  2. 1 gehäufter Teelöffel Brennesselkraut

    1 Tasse Wasser

    Man übergießt 1 gehäufter Teelöffel Brennesselkraut mit 1 Tasse kochendem Wasser, läßt 1/2 Minute ziehen und siebt ab.

    Trinken Sie davon 1 Liter täglich.


    oder


  3. Je 15 g

    Anis

    Fenchel

    Stiefmütterchen

    Löwenzahn


    250 ml Wasser aufkochen 1 Teelöffel Mischung beigeben, aufkochen und ziehen lassen, absieben.

    Morgens und abends 1 Tasse warm oder auch kalt in Schlucken trinken.


    oder


  4. Je 40g

    Queckenwurzeln

    Bärlappwurzeln

    20g Sandsegge


    Die ganze Mischung in einen halben Liter Wasser geben, 20 Minuten kochen, absieben.

    Reicht für 4 Portionen, die zwischen den Mahlzeiten getrunken werden.


    oder


  5. 40g Waldmeister

    30g Johanniskraut

    50g Hirtentäschelkraut

    20g Himbeerblätter


    2 Teelöffel 250 ml kochendem Wasser übergiessen, zugedeckt 10 Minuten stehen lassen, absieben und 3x täglich 1 Tasse.


Spezialdrink

Je 20 Gramm Kamille und Leinsamen mit 70 Gramm Hefe vermischen. Täglich 1 Teelöffel davon in einem Glas Magermilch verrühren und trinken.


Täglich 1 Gesichtsdampfbad mit Kamille.


[vz Naturkosmetik]



Der Beitrag "Naturkosmetik bei Akne, Pickel und unreiner Haut" wurde 17423 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Cremes

Die Creme an sich ist keine Erfindung der Neuzeit, man kann davon ausgehen, daß schon vor tausenden von Jahren Cremes verwendet wurden.


Hier z.B. das Rezept für eine Hautcreme, das schon bei den alten Römern bekannt war

Verwendet werden:

Vier EL Olivenöl

Sehr stark duftende Rosenblüten

Ein EL Bienenwachs und

destilliertes Wasser


Das Olivenöl wird in einem Wasserbad erwärmt und mit den Rosenblüten vermengt. Das Gemisch wird einige Tage lang ziehen gelassen und schließlich abgefiltert. Nun schmilzt man das Wachs und gibt dieses Rosenöl hinzu. Langsam wird jetzt das destilierte Wasser untergerührt, bis die Creme eben cremig ist. Dann in ein Glas füllen und bei Bedarf verwenden.


Eine Creme gegen Altershaut

Nehmen Sie zehn Gramm Bienenwachs, lassen es schmelzen und geben Sie drei EL Honig dazu. Lassen Sie dies dann kalt werden und geben Sie die Creme auf die Haut.







Der Beitrag "Cremes" wurde 15181 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012


Reinigung der Haut - Natürliche Hautreinigung

Wichtig für die Haut ist, daß sie immer gut gereinigt wird. Und hier fängt das Problem meist an: Wasser alleine genügt nicht, und Seife, besonders parfümierte Seife, sollte man nicht anwenden.


Denn Seife trocknet die Haut aus. Nur bei fettiger und unreiner Haut kann eine sehr(!) milde Seife angewendet werden.


Bevorzugen sollte man deshalb Reinigungsemulsionen und Reinigungsmilch. Diese kann man auch selbst herstellen, z.B. nach folgendem Rezepten:

  1. Reinigungsmilch

    Nehmen Sie 2 Esslöffel Honig, 2 EL Zitronensaft und 250 ml Buttermilch.

    Dies wird gut miteinander vermischt und kann anschließend zur Reinigung von Gesicht, Hals und Dekolletee verwendet werden. Lassen Sie die Reinigungsmilch dazu einige Minuten einwirken und spülen Sie sie dann mit warmen Wasser ab.


  2. Für trockene und anspruchsvolle Haut: Eine Lotion mit Weizenkeimöl

    Nehmen Sie dazu:

    100 ml Weizenkeimöl

    2 Eigelb

    30 ml Obstessig

    Zwei Teelöffel Traubenzucker


    Vermischen Sie das Eigelb, den Obstessig und den Traubenzucker miteinander und rühren Sie dazu langsam das Öl unter. Es entsteht ein Gemenge, welches wie Majonäse aussieht.


    Füllen Sie diese Lotion in ein Cremedöschen ab und bewahren Sie es kühl auf.

    Verwendet wird es zur Reinigung der Haut, indem man es mit leicht kreisenden Bewegungen aufträgt und kurze Zeit einwirken läßt, dann mit lauwarmen Wasser abspülen.


  3. Für anspruchsvolle und älterer Haut: Reinigungsöl mit Aloe-vera

    Nehmen Sie dazu:

    100 ml Aloe-vera-Gel

    40 ml Sesamöl

    3 Tropfen Zitronenöl (ätherisches Öl)


    Geben Sie die Zutaten in eine Flasche und vermischen alles gut miteinander.

    Zum Reinigen tragen Sie das Öl auf die jeweiligen Stellen auf und lassen es einige Minuten einwirken. Dann mit Wasser abspülen.


  4. Für trockene, empfindliche Haut: Reinigungsmilch mit Avocado

    Nehmen Sie dazu:

    200 ml Rosenwasser

    2 EL Honig

    40 g Trockenmilch

    40 ml Mandelöl

    40 ml Avocadoöl


    Erwärmen Sie das Rosenwasser, bis es lauwarm ist und lösen Sie dann darin die Trockenmilch und den Honig auf.

    Geben Sie dann die Öle hinzu, füllen Sie dann die Rinigungsmilch in eine Flasche ab und schütteln nochmals alles gut durch.

    Zur Reinigung wird die Haut damit gut eingerieben und anschließen mit Wasser wieder abgespült.


  5. Für Mischhaut und fettiger Haut: Paste mit Mandelkleie

    Nehmen Sie dazu:

    25 ml Mandelöl

    200 ml Vollmilch

    2 Tassen Mandelkleie


    Verrühren Sie die Zutaten zu einer Paste. Diese Paste sollte anschließend sofort auf die Hautpartien aufgetragen werden, aber Vorsicht: Die Augen auslassen!

    Massieren Sie danach die Paste ein und spülen Sie sie dann mit Wasser ab.


Zum Nachreinigen der Haut gibt es aus Omas Zeiten tolle Rezepte für allerlei Gesichtswasser, die zu jedem Hauttyp passen:

  1. Trockene Haut

    Gesichtswasser mit Orange und Rose

    Nehmen Sie:

    50 ml Rosenwasser

    30 ml Fenchelaufguss

    30 ml Lindenblütenaufguss

    20 ml Orangenblütenwasser

    10 ml Obstessig

    2 Teelöffel Honig


    Erwärmen Sie das Rosenwasser und das Orangenblütenwasser, bis es lauwarm ist. Geben Sie dann den Honig dazu und warten Sie, bis er sich aufgelöst hat. Geben Sie nach dem Abkühlen die weiteren Zutaten hinzu und füllen Sie das Ganze in eine Flasche ab.


  2. Fettige und unreine Haut

    Gesichtswasser mit Petersilie

    Nehmen Sie:

    Ein Bund frische Petersilie

    0,3 Liter destilliertes Wasser

    0,1 Liter 70%iger Alkohol


    Waschen Sie die Petersilie und schneiden Sie sie ganz ganz klein. Geben Sie sie dann in ein Glas und geben Sie den Alkohol dazu. Zwei Wochen stehen lassen, dann absieben und das destillierte Wasser hinzugeben und gut schütteln.


  3. Mischhaut und fettige Haut

    Gesichtswasser mit Salbei

    Nehmen Sie:

    Drei EL getrocknete Salbeiblätter

    150 ml destiliertes Wasser

    30 ml 70%iger Alkohol


    Geben Sie kochendes destiliertes Wasser über die Salbeiblätter, lassen Sie das Ganze zehn Minuten ziehen, filtern dann ab und lassen es kalt werden. Danach den Alkohol zugeben und in eine Flasche abfüllen und schütteln.


    Man kann anstatt des Salbeis übrigens Gänseblümchenblüten oder Zinnkraut für das Gesichtswasser nehmen.


  4. Normale bis fettige Haut
    Gesichtswasser aus allerlei Kräutern

    Nehmen Sie:

    150 ml destilliertes Wasser

    6 EL gemischte Kräuter (z.B. Kamille, Salbei, Zinnkraut, Ringelblume, Johanniskraut)

    75 ml Rosenwasser

    30 ml 70%iger Alkohol

    30 ml Zitronensaft


    Übergiessen Sie die Kräuter mit dem Alkohol und dem Wasser und lassen Sie das Ganze über Nacht gut verschlossen stehen. Danach absieben, das Rosenwasser und die Zitrone hinzugeben und kräftig schütteln.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Falls man keinen Alkohol an seine Haut lassen möchte, kann man auf Lotionen ausweichen.

  1. Trockene Haut

    Lotion mit Orangenblüten

    Nehmen Sie

    100 ml Orangenblütenwasser

    100 ml destilliertes Wasser

    40 ml Glyzerin

    Geben Sie dies in eine Flasche und schütteln Sie es gut durch.


  2. Trockene strapazierte Haut

    Lotion mit Gurke

    Nehmen Sie:

    Eine halbe Salatgurke

    Eine halbe Zitrone

    60 ml Karottensaft

    30 ml Mandelöl


    Schälen und zerreiben Sie die Gurke, streichen Sie die Masse dann durch ein Sieb und filtern Sie die Flüssigkeit dann ab. Geben Sie dann die anderen Zutaten dazu. In eine Flasche füllen und vor der Anwendung gut schütteln.


  3. Fettige unreine Haut

    Lotion aus Walnussblätter

    Nehmen Sie:

    Ca. 50 g klein geschnittene Walnussblätter

    200 ml destiliertes Wasser

    50 ml Hamameliswasser


    Lassen Sie die Walnussblätter in dem Wasser für ca. 30 Minuten kochen, sieben Sie dann ab und geben Sie das Hamameliswasser hinzu. Dann in eine Flasche füllen.


  4. Fettige und großporige Haut

    Lotin mit Kornblumen

    Nehmen Sie:

    Ca. 100 g Kornblumenblüten

    250 ml destiliertes Wasser

    25 ml Hamameliswasser


    Stellen Sie aus dem Wasser und den Kornblumen einen Aufguss her, dem Sie zehn Minuten ziehen lassen. Danach absieben und abkühlen lassen. Schließlich das Hamameliswasser zugeben und in eine Flasche füllen.



Und noch mehr Rezepte für die Hautreinigung

Entfernen von Schmutz und Make-up, bevor Sie abends zu Bett gehen. Wenn Sie eine sehr fettige Haut haben, empfiehlt es sich, auch morgens bzw. mehrmals am Tag, die Haut zu reinigen.


Spezielle Cremes und Lotionen eignen sich dazu besser als Wasser und Seife, da Seife die Haut austrocknet und schlecht für den natürlichen ph-Wert der Haut sind. So nebenbei sei aber erwähnt, daß es inzwischen spezielle Seifen gibt, bei denen diese Probleme nicht mehr auftreten...


  1. Für fettige Haut

    Für ein einfaches Reinigungsmittel können Sie schonende Kräuter wie Holunderblüten, Schafgarbe, Salbei, Frauenmantel, Ringelblume oder Kamille verwenden, mit denen Sie das Gesicht spülen. Auch Rosenwasser ist gut geeignet.


    Gurke ist ein idealer Reiniger für fettige Haut. Mischen Sie ein wenig Gurken-Püree in einen halben Liter Milch und bewahren Sie dies bis maximal drei Tage gekühlt auf. Vor Gebrauch gut schütteln.


  2. Fenchel hilft gegen Verunreinigungen fettiger Haut.

    Kleie, Haferflocken oder Maismehl können täglich als Gesichtspeelings verwendet werden, sie nehmen überschüssiges Öl auf. Nehmen Sie z.B. eine kleine Handvoll feines Hafermehl und mischen Sie es unter ein wenig Wasser, Milch oder Buttermilch, so daß eine Paste entsteht, mit der Sie das Gesicht peelen. Dies verhindert zudem Mitesser.



    Reinigungsmilch mit Fenchel

    Nehmen Sie dazu

    1 / 2 Tasse (125 ml) Buttermilch

    2 Teelöffel Fenchelsamen


    Die Milch erhitzen und die vorher zerdrückten Fenchelsamen zugeben, für 30 Minuten stehen lassen. Abkühlen lassen (für gut 2 Stunden), dann absieben und in eine Flasche füllen. Im Kühlschrank ist das Ganze für eine Woche haltbar.


  3. Für trockene Haut

    Aprikosenöl nährt die Haut und spendet Feuchtigkeit.


    Waschen Sie die Ihre Haut mit lauwarmen Kamillentee oder Holunderblütentee.


  4. Reinigungsmilch mit Kamille

    Nehmen Sie dazu

    1 / 2 Tasse (125 ml) Vollmilch

    2 Esslöffel (30 ml) Kamillenblüten


    Mich und Kamillenblüten zusammen erhitzen (aber bitte sehr sanft), eine halbe Stunde stehen lassen, absieben, abkühlen lassen und im Kühlschrank (max. eine Woche) aufbewahren.


  5. Reinigungsmilch mit Zitrone

    Nehmen Sie dazu

    1 / 2 Töpfchen Naturjoghurt

    1 / 2 Esslöffel (7,5 ml) Zitronensaft

    1 Esslöffel (15 ml) Distel- oder Mandelöl


    Mischen Sie die Zutaten zusammen und verwenden Sie sie innerhalb von 3 Tagen.


  6. Für trockene bis Normale Haut

    Mandelöl reinigt und nährt die Haut und beseitigt von Schmutz und Make-up.

    Entfernen Sie überschüssiges Hautfett mit Holunderblütentee oder Kamillentee.


  7. Reinigungscreme mit Orangenblüten

    Nehmen Sie dazu

    25 ml Sojaöl

    25 ml Mandelöl

    25 ml Orangenblütenwasser

    25 g Kakaobutter

    15 g Bienenwachs

    5 Tropfen Neroliöl


    Mischen und erwärmen Sie die beiden Öle. Schmelzen Sie die Kakao-Butter, geben Sie sie dann unter rühren in das Öl-Gemisch. Schmelzen Sie dann das Bienenwachs und rühren Sie es in das Öl-Gemisch. Fügen Sie das Orangenblumen-Wasser dazu, gut rühren und dann abkühlen lassen. Fügen Sie dann das ätherische Öl dazu, nochmals gut verrühren und in ein Behältnis umfüllen.

    Neroliöl stimuliert übrigens die Neubildung von Hautzellen.


  8. Rosenwasser Reinigungscreme

    Nehmen Sie dazu

    4 Esslöffel (60 ml) Lanolin

    50 ml Mandelöl

    1 Esslöffel (15 ml) Glycerin

    3 Esslöffel (45 ml) Rosenwasser

    6 Tropfen ätherisches Öl der Rose


    Schmelzen Sie das Lanolin in einem Topf, erwärmen Sie das Glycerin und das Mandelöl und mischen Sie alles zusammen, dabei immer gut rühren. Lassen Sie dann abkühlen und geben Sie, ebenfalls unter ständigem Rühren, das Rosenwasser und das Rosenöl hinzu.



  9. Reinigungsmittel für jede Haut

    Buttermilch ist ein ausgezeichneter Reiniger und kann mit dem Saft oder einem Püree von Zitronen, Erdbeeren, Tomaten, Honig oder Eischnee vermischt werden.


  10. Olivenöl-Reinigungsmittel

    Nehmen Sie dazu

    2 Teelöffel Olivenöl

    1 TL Honig


    Mischen Sie alles zusammen und verrühren Sie es gut. Auf die Haut auftragen und mit Kamillentee oder Holunderblütentee abspülen.



  11. Salbei-Reinigungslotion

    Nehmen Sie dazu

    1 Teelöffel Olivenöl

    1 TL Honig

    2 Tropfen Apfelessig

    2 Teelöffel starken Salbeitee


    Geben Sie den Honig in das lauwarme Öl, geben Sie dann den lauwarmen Salbeitee und den Essig unter rühren hinzu.




[vz Naturkosmetik]








Der Beitrag "Reinigung der Haut - Natürliche Hautreinigung" wurde 30691 mal gelesen.

Kompletten Beitrag lesen
Nach oben



25.5.2012

  • >>>Weiterlesen...


    Der Beitrag "Kennen Sie Ihren Hauttyp? " wurde 10704 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    24.5.2012


    Ein Blütenbutterrezept und Herstellung der Blütenbutter

    In der Blütenbutter sind enthalten:

    125 g Butter,

    Löwenzahn,

    Wiesensalbei,

    Gänseblümchen,

    Spitzwegerich,

    Roter Klee,

    Giersch,

    Bärlauch

    und Gundermann.




    Alle Zutaten werden natürlich gut gereinigt, von den Blüten werden die Blütenblätter abgezupft.

    Alle Zutaten werden fein zerkleinert und dann mit der Butter vermischt.






    Die Butter füllt man dann in eine kleine Schüssel oder auch in ein Glas und stellt sie kühl.


    Die Blütenbutter schmeckt sehr würzig und sieht natürlich wunderschön aus. Und zu frischem Brot schmeckt sie mir am besten.


    Viel Spaß beim Nachmachen!




    Der Beitrag "Ein Blütenbutter - Rezept und Herstellung der Blütenbutter" wurde 11900 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    23.5.2012


    Salbei


    Salbei




    ... ... ... ... ...




    Der Beitrag "Salbei" wurde 9 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    23.5.2012


    Herbstzeitlose



    Herbstzeitlose



    Herbstzeitlose




    Der Beitrag "Herbstzeitlose" wurde 4 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    23.5.2012


    Lavendel




    Lavendel




    Lavendel




    Der Beitrag "Lavendel" wurde 5 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Taglilie








    Der Beitrag "Taglilie" wurde 3245 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Wiesenknöterich


    Der Wiesenknöterich (Polygonum bistorta L.) ist ein Verwandter des Ampfers. Man nennt ihn auch Schlangenknöterich, was wahrscheinlich daher kommt, dass sich seine Ausläufer wie kleine Schlangen über den Boden schlängeln.


    Der Wiesenknöterich

    Man findet ihn auf feuchten Wiesen, gerne auch in der Nähe von Bächen. Man kann ihn aber auch an Stellen finden, die auf den ersten Blick nichts mit Wasser zu tun haben: Wiesenknöterich ist eine so genannte Zeigerpflanze, die den Verlauf von Wasseradern anzeigen kann. Läuft also in der Erde eine Wasserader, dann kann schon mal der Wiesenknöterich darüber wachsen.


    Wiesenknöterich erblüht zwischen Mai und Juli, es bilden sich dann rosafarbene Blütenstände, die oft auch unter dem Namen "Pfeifenputzer" bekannt sind.


    Man kann ganz junge Blätter des Wiesenknöterichs als Salat zubereiten, bereits erblühte oder ältere Pflanzenblätter sollte man besser nicht verwenden, da es zu Unwohlsein kommen könnte. Die jungen Blätter des Wiesenknöterichs schmecken sehr fein, leicht sauer, wie Ampfer eben so ist.


    Die stark stärkehaltigen Rhizome kann man von Herbst bis in den Winter kochen und wie Gemüse verwenden, man kann sie aber auch trocknen und mahlen, wonach man sie dem Mehl beigeben kann.


    Wenn Sie den Wiesenknöterich selbst anwenden wollen, sollten Sie sparsam damit umgehen: Er enthält u. a. giftige Oxalsäure, wie z. B. der Rhabarber auch, kann also in hohen Dosen zu gesundheitlichen Beschwerden führen.


    Das Rhizom wurde zudem wie sein Verwandter, der bekanntere Vogelknöterich, eingesetzt, so zum Beispiel bei Entzündungen, oder bei Husten oder anderen Atemwegserkrankungen, da er auswurffördernd ist. Da der Wurzelstock viele Gerbstoffe enthält, hat man ihn früher als Mittel gegen Durchfall verwendet.




    Wiesen-Knöterich

    • Wächst auf nassen Wiesen, an Flussufern und Gräben.
    • Hat starke, schlangenförmige Wurzeln.
    • Pflanze steht aufrecht und ist unverzweigt.
    • Wird bis 1.20 m groß.
    • Stängelblätter sind länglich und eiförmig.
    • Die Blüten sind rosafarben, sie sind walzenförmig.
    • Die Pflanze steht gerne in der Sonne oder im Halbschatten.
    • Sie mag feuchte Böden.
    • Die Pflanze stellt keine Ansprüche an den Boden.
    • Vermehrung durch Ausläufer.
    • Jungen Stängel und Blätter können mit ins Gemüse.
    • Die Wurzel lässt sich wie Spargel zubereiten.
    • Ein Tee hilft gegen Durchfall, zum Gurgeln bei Entzündungen in Mund und Rachen.
    • Bäder und Auflagen mit dem Aufguss bessern die Heilung von Wunden.


    [alp:../BuchBilder/197.jpg x=550 '']




    Der Beitrag "Wiesenknöterich" wurde 15365 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Wegmalve







    Der Beitrag "Wegmalve" wurde 3467 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Vogelwicke







    Der Beitrag "Vogelwicke" wurde 7609 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Weiße Schwalbenwurz







    Der Beitrag "Weiße Schwalbenwurz" wurde 3247 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Lobelie

    Die Lobelie kommt ursprünglich aus Kanada, wurde von dort nach Amerika eingeführt, der Ursprung liegt also im nördlichen amerikanischen Kontinent.

    Auch heute findet man die Pflanze dort in großen Beständen in wilder Form.


    Die Lobelie mag waldige Gebiete. Sie ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 1 m groß werden kann. Ihre Blätter stehen sich wechselständig am Stängel gegenüber. Sie sind schmal, elliptisch, sind leicht gezahnt, und sie haben eine raue Oberseite.


    Die Lobelie ist eine einjährige krautige Heilpflanze mit kleinen hellblauen bis violetten Blüten, die eine gelbliche Färbung auf ihrer Innenseite zeigen. Die Blüten zeigen sich zwischen Juli und August.


    Aus den Blüten erwachsen bis zum frühen Herbst die Blütenbecher, in denen die Samen zu finden sind.


    Verwendete Pflanzenteile: die ganze Heilpflanze, insbesondere Samen und Blätter.


    Die Lobelie wurde Mitte der 1620er Jahre nach Europa gebracht, 1629 wurde sie als "Kardinalblume" bekannt, da die Farbe der Blüten an die der Gewänder der römisch-katholischen Kardinäle erinnert. Sowohl die Rote als auch die Blaue Lobelie wurde früher gegen Syphilis verwendet.


    Das enthaltene Lobelin besitzt eine aktivierende Eigenschaft, die unsere Atmung verbessern kann. Zudem hilft ihre beruhigende Wirkung, dass sich ein krampfhafter Husten entspannt, oder dass die Atmung generell vereinfacht wird. Das hilft besonders Menschen, die unter einer Asthmaerkrankung leiden, hier kann eine wesentliche Besserung eintreten.


    Die andere Seite der Medaille ist aber, dass eine Überdosierung das Atemsystem lähmen kann, Ersticken droht, danach der Tod.


    Traditionelle Anwendungen waren reichlich, amerikanische Indianer zum Beispiel kannten die Pflanze schon als Mittel gegen Atemwegs- und Muskelerkrankungen, außerdem als abführendes Mittel.


    Folgende medizinische Haupteigenschaften sind heute bekannt:

    Das Heilkraut wirkt antiasthmatisch, es löst Krämpfe, wirkt schweißtreibend, gilt als Brechmittel, löst Verschleimungen, beruhigt die Nerven, sekundär hilft es gegen Katarrhe, es treibt den Harn und wirkt zusammenziehend (adstringierend).


    Die ganze Heilpflanze kann verwendet werden, jedoch nimmt man üblicherweise Samen und Blätter. Tatsächlich ist der wirksamste Teil der Samen, da darin das meiste Lobelin, einer der wichtigsten Inhaltsstoffe, zu finden ist. Dieses Lobelin ist verantwortlich für die psychoaktive Wirkung der Lobelie.


    Die Indianer Amerikas verwendeten die Lobelie auch als Beigabe zum Tabak, um damit in eine Trance zu kommen, so dass Geistreisen in andere Welten möglich wurden.


    Einfacher und für heute wohl angebrachter ist es, eine Salbe daraus herzustellen, die zum Beispiel gegen eine Brustfellentzündung, gegen Rheuma, bei einem Tennis-Ellenbogen oder bei einem Schleudertrauma helfen kann. Diese Salbe hilft aber auch bei Geschwüren und Furunkeln auf der Haut.


    Heutzutage wird die Lobelie außerdem zur Behandlung von Asthma-Erkrankungen oder einer chronischen Bronchitis eingesetzt, das auch in homöopathischer Form. Die Lobelie kann außerdem gegen eine Lebensmittelvergiftung helfen, teilweise wird sie auch in Raucherentwöhnungsprogrammen verwendet. Dank der beruhigenden Wirkung hilft die Pflanze außerdem als Beruhigungsmittel für die Nerven, zur Entspannung oder sogar bei Panikattacken.


    Die Lobelie, hier genauer gesagt der Rauch, der beim Verräuchern entsteht, hilft außerdem als Insektenschutzmittel, um Stechmücken, sogar Moskitos, zu vertreiben.


    Inhaltsstoffe

    Alkaloide (Lobelin), Glykoside, flüchtiges ätherisches Öl




    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Geschichten

    Die Blätter der Lobelie waren früher auch ein Hexenmittel, genauer gesagt, ein Mittel zum Schutz vor Hexen. Gleichzeitig sollte die Lobelie die Lust steigern.


    Indianer kauten früher die Pflanze wie Kautabak.


    Weitere indianische Anwendungen

    Die Irokesen sollen die Wurzel verwendet haben, um Beingeschwüre, Geschlechtskrankheiten und andere Geschwüre damit zu behandeln.

    Die Cherokee-Indianer verwendeten Umschläge mit den Wurzeln gegen Gliederschmerzen, Furunkel, Wunden, Bisse und Stiche.

    Außerdem war die Wirkung gegen Asthma, Lungenerkrankungen und Halsentzündungen bekannt.

    Die Crow-Indianer nutzten das Kraut in religiösen Zeremonien.


    Pflanztipps

    Man kann die Lobelie auch im eigenen Garten anpflanzen, wenn man dies möchte.


    Dazu verwendet man Samen, die man im Frühling in die Erde einbringt. Auch die Verwendung von Stecklingen ist möglich.



    Sammeln und trocknen

    Wenn die Pflanze reife Früchte trägt, ist genau die richtige Zeit zur Ernte.


    Man kann die Pflanzenteile in frischer Form oder im getrockneten Zustand verwenden.


    Zur Trocknung werden die Pflanzenteile gebündelt und halb schattig aufgehängt.



    Vorsicht

    Aufgrund der Ähnlichkeit mit der Tabakpflanze sollte man schon genau gucken, welche der beiden Pflanzen es nun ist, wenn man in der freien Natur sammelt.

    Allerdings muss man auch sagen, dass der Tabak bei uns kaum wild vorkommt.


    Die Lobelie sollte nicht bei Kindern oder Schwangeren verwendet werden, ebenso nicht bei Menschen mit einer Herzerkrankung.


    Innerlich verwendet, sei es durch Tee oder durch Kauen von Pflanzenteilen, sind Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Brechreiz typisch. Es kann auch zu Tode kommen.


    Es kann zu weiteren Nebenwirkungen wie Krämpfen, Schwindel, einem trockenen Mund oder Koma kommen.


    Vergiftungserscheinungen sind unter anderem Schwäche, Atembeschwerden, Sodbrennen, ein schwacher Puls.


    Die Lobelie ist für den inneren Gebrauch nicht zu empfehlen, außer in homöopathischer Form.


    Generell sollte man als Laie besser die Finger davon lassen!



    • Lobelie
    • Lobelie
    • Lobelie
    • Lobelie







    Der Beitrag "Lobelie" wurde 4642 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Ginster






    Der Beitrag "Ginster" wurde 3478 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Gewürzstrauch







    Der Beitrag "Gewürzstrauch" wurde 2787 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Tagetes

    Man trifft die Tagetes mittlerweile sehr oft in Gärten an, sie ist eine sehr beliebte Gartenpflanze.


    Die Tagetes (Tagetes patula, Tagetes tenuifolia, Tagetes minuta, Tagetes erecta) hat allerdings den Nachteil, dass in ihrer Nähe manche Pflanzen nicht mehr wachsen mögen, zum Beispiel der Giersch oder die Quecke.



    Die Tagetes lucida, der so genannte Winterestragon, ist in Amerika ein gebräuchliches Gewürzmittel, das anstelle der Petersilie verwendet wird. Amerikaner mögen es süß und der süßliche Geschmack des Krautes passt deshalb zur amerikanischen Küche.


    Von diesem Halbstrauch stammen übrigens auch unsere Gartenpflanzen ab. Die Tagetes war in Amerika schon zu Indianerzeiten ein Heilmittel, das zum Beispiel als Tee oder für Räucherungen Verwendung fand. Leider wurde sie aber auch für Opferfeste verwendet, in denen Menschen den Göttern geopfert wurden. Man pulverisierte dazu die Blüten, blies sie den Opfern ins Gesicht und ... naja, den Rest kann man sich ja selbst ausmalen.

    Übrigens sollen größere Dosen Tagetes betäubend wirken bzw. tranceartige Zustände hervorrufen. Vielleicht wurden die zu Opfernden ja dadurch vorher betäubt?


    Aber weiter im Text:

    Die Tagetes ist eine wichtige Gartenpflanze, denn sie vertreibt so genannte Fadenwürmer, die sich gerne über andere Zierpflanzen hermachen, zum Beispiel die Rosen oder die Tulpen.

    Im Süden Amerikas findet man deshalb oft auf den meilenweit großen Kartoffelplantagen immer wieder Tagetespflanzen, da sie gegen die Schädlinge helfen. Man kann dadurch chemische Schädlingsmittel reduzieren, was der Gesundheit der Umwelt und des Menschen zu Gute kommt und so nebenbei auch hübsch anzusehen ist.


    In Indien pflanzt und verwendet man auch heute noch die Tagetes als Schutz gegen die lästigen und malariabringenden Moskitos an.

    In Indien gehört sie auch zu den heiligen Blumen, mit denen man den Göttern und den Toten huldigt. Dazu werden Girlanden aus Tagetes entlang des Weges zur Verbrennungsstätte der Toten aufgehängt, außerdem werden die Verbrennungsstätten damit geschmückt.


    Die altindische Kräutermedizin kennt die Tagetes innerlich in Form eines Tees gegen Bronchitis und Rheuma, äußerlich gegen Augenbeschwerden.


    Der Name Tagetes entstammt laut Sage dem Volk der Etrusker. Laut deren Mythologie soll beim Pflügen eines Feldes aus einer Furche das Götterkind Tages auf die Erde gekommen sein. Ihm widmete man die Tagetespflanze.


    Die indianischen Völker nutzten Tagetes als Heilkraut zum Beispiel gegen Hautwunden, Magenbeschwerden, bei Erkältungen, rheumatischen Beschwerden, Kopfweh oder nervösen Störungen. Spanische Jesuiten in Südamerika verwendeten die Pflanze als schweißtreibendes Mittel oder zur Steigerung der Harnausscheidung. Auch gegen Blähungen und Fieber wurde es verwandt, zudem sagte man der Tagetes eine aphrodisierende Wirkung nach.


    Martín de la Cruz, ein aztekischer Kräuterkundiger aus dem 16. Jahrhundert, empfahl die Tagetes in einem seiner Bücher, dem "Libellus de medicinalibus Indorum herbis", gegen Magenerkrankungen oder Bauchweh.


    In Mexiko lebende Missionare lobten die Wirkung gegen Fieber oder bei mancherlei Frauenbeschwerden.


    Auch heute noch ist die Pflanze in Mexiko ein gern verwendetes fiebersenkendes Arzneimittel und eines der gebräuchlichsten Heilkräuter gegen Durchfall, Blähungen, Meteorismus und Verdauungsbeschwerden.


    Der Beiname "Johanniskraut Mexikos" weist auf die antidepressive Wirkung hin, ebenso auf die Wirkung bei anderen seelischen Erkrankungen. Man kennt es dort außerdem noch als Mittel gegen Würmer oder zur Insektenabwehr.


    Wissenschaftliches

    Pakistanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Tagetes erecta eine schmerzlindernde Wirkung hat, die mit der des Medikamentes Diclofenac vergleichbar sein soll.


    In Lateinamerika fanden Forscher heraus, dass Extrakte aus Tagetes lucida bei Ratten ähnlich gut gegen Depressionen wirken wie kommerzielle Antidepressiva. Das gefürchtete sexuelle Desinteresse oder die Unfähigkeit zur Sexualität, das von manchen Antidepressiva ausgelöst wird, kam bei der Tagetes hingegen nicht vor.



    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Anwendungsmöglichkeiten

    Man verwendet die Blütenblätter der Pflanze, die man im Halbschatten trocknet.


    Diese Blütenblätter können als Deko in Salate gegeben werden oder auch zum Beduften der Räume Verwendung finden.


    Das enthaltene ätherische Öl, 2 Tropfen davon täglich zusammen mit einer Tasse Augentrosttee getrunken, soll laut altem Rezept gegen Nachtblindheit helfen.

    Ein Muskelkater oder Neuralgien behandelt man mit einem Massageöl, in das man 5 Tropfen Tagetesöl gibt.


    Aus homöopathischer Sicht hilft Tagetes bei depressiven Verstimmungen und Nervenbeschwerden.


    Das ätherische Öl aus den Blättern von Tagetes erecta hat pilzhemmende und antiinsektizide Eigenschaften, die Blüten von Tagetes patula wirken entzündungshemmend.


    Die Tagetes bringt mit ihrem sonnigen Aussehen die Sonne ins Leben zurück.


    Übersicht zur Tagetes





    Anwendungsgebiete

    Erkältungen

    Magenschmerzen

    Husten

    Menstruationsstörungen

    Mumps

    Geschwüre



    Passende Edelsteine

    Zirkon



    Astrologie

    Gehört zur Sonne



    Volksnamen

    Studentenblume, Totenblume



    Pflanzenart

    Korbblütler



    Größe

    Bis zu 40 cm



    Standort

    Lehmiger Boden

    Viel Sonne



    Saatzeit

    Frühjahr durch Samen



    Sammelzeit

    Im Sommer



    Inhaltsstoffe

    Schleimstoffe. Cumarin, Gerbsäure, ätherische Öle.




    Vorsicht

    Bevor Sie jetzt in den Garten stürmen und alle Tagetesblumen zu Tee verarbeiten wollen:

    Die Zierpflanzen-Tagetes sind Züchtungen und können auch Stoffe enthalten, die giftig, allergieauslösend oder anderweitig ungesund sein können! Deshalb Tagetes nur dann einnehmen, wenn man wirklich weiß, dass es die richtige Heiltagetes ist.











    Der Beitrag "Tagetes" wurde 11960 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Clematis





    Der Beitrag "Clematis" wurde 10743 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Gerbera





    Der Beitrag "Gerbera" wurde 3255 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Pelargonie





    Der Beitrag "Pelargonie" wurde 2835 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Ährige Teufelskralle






    Der Beitrag "Ährige Teufelskralle" wurde 3765 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Sternmiere







    Der Beitrag "Sternmiere" wurde 4173 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Wiesenglockenblume






    Der Beitrag "Wiesenglockenblume" wurde 5321 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Wiesenstorchenschnabel







    Der Beitrag "Wiesenstorchenschnabel" wurde 3701 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Zierlauch















    Der Beitrag "Zierlauch" wurde 5668 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Bocksbart

    Der Bocksbart, der auch Wiesenbocksbart genannt wird, hat lange, spitz zulaufende, grasähnliche und recht robuste derbe Blätter, die den Stängel umfassen. An der Spitze des Stängels stehen zur Blütezeit die auffallend großen gelben Blüten. Diese Blüten öffnen sich am Morgen und schließen sich schon am Nachmittag wieder, sie warten also nicht ab, bis es Abend wird. Wenn sie geschlossen sind, erinnern Sie an einen Bocksbart, woher sich auch der deutsche Name ableitet.


    Die Wurzeln der Pflanze sind hellbraun und wurden früher als Nahrungsmittel verwendet. Auch heute noch kann man sie in Salate geben oder sie abkochen und das Kochwasser in Suppen und Brühen geben.


    Die Wurzeln werden wie Spargel verwendet, die Blätter kann man wie Spinat oder wie Salat zubereiten. Vom Geschmack her sind die Blätter wie Endiviensalat.


    Tatsächlich wurde der Bocksbart früher richtiggehend angepflanzt, um immer etwas Nahrung im Garten zu haben. Dies belegen Aufzeichnungen aus dem 15. Jahrhundert. Allerdings ist dies mit der Zeit immer weiter zurückgegangen, da andere Pflanzen bzw. Gemüsesorten wesentlich ertragreicher waren.


    Aus heilkundlicher Sicht war zu dieser Zeit der Bocksbart bekannt für seine blutreinigende Wirkung, für seine harntreibende Wirkung und auch für seine schweißtreibenden Eigenschaften.


    Der Bocksbart kann bis zu 80 cm groß werden. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und Juli, dann bilden sich die schönen großen gelben Blüten.


    Verwendung in der Naturheilkunde finden die Blätter, ein Saft aus der ganzen Pflanze und frische Wurzeln. In der Pflanze sind viele Kohlenhydrate enthalten, außerdem viele Lipide und Inulin.


    Die Naturheilkunde empfahl früher, dass man, wenn man körperlich allgemein schwach war, zum Beispiel nach einer schweren Krankheit, Wiesenbocksbart in gekochter Form essen sollte. Dies war außerdem auch für Menschen mit Gicht angeraten.


    Wenn man Warzen hatte, so sollte man den Saft aus frischen Blättern aus Pressen und diesen mehrmals am Tag auf die Warzen geben, so lange, bis sie abfielen.



    [alp:../images/Bocksbart.jpg x=500 'Der Wiesenbocksbart']













    Der Beitrag "Bocksbart" wurde 4958 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Wolfsmilch





    Der Beitrag "Wolfsmilch" wurde 4115 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Margerite











    Der Beitrag "Margerite" wurde 14980 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Kuckucks-Lichtnelke









    Der Beitrag "Kuckucks-Lichtnelke" wurde 3511 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Rhododendron









    Der Beitrag "Rhododendron" wurde 3669 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Klappertopf








    Der Beitrag "Klappertopf" wurde 4706 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    21.5.2012


    Einbeere



    Wenn man die Einbeere nicht kennt und sie das erste Mal sieht, kann man schon etwas verwirrt sein wegen ihres Aussehens. Die Pflanze scheint wie aus dem Märchenbuch entsprungen und man kann schon fast durch das äußere Erscheinungsbild der Pflanze auf ihre Giftigkeit schließen. Jedenfalls ging es mir als Kind so, als ich die Einbeere das erste Mal sah - ich dachte gleich, dass da gleich eine böse Hexe hinter dem Baum hervorspringt. Nun ja, wie dem auch sei, aus dem Märchenbuch ist die Pflanze natürlich nicht entsprungen, die böse Hexe hat mich zum Glück auch in Ruhe gelassen, aber eines trifft tatsächlich zu, nämlich dass die Einbeere giftig ist.


    Gleiches dachten sich wohl auch die Menschen im Altertum und im Mittelalter, die die Pflanze als Hexenpflanze ansahen. Gleichwohl verwendeten sie sie für allerlei Zauberei und auch zu Heilzwecken, denn man stellte aus der Einbeere ein Narkosemittel her, auch ein Halluzinogen und, wie es bei der Zauberei damals so "in" war, auch ein Mittel, das die Liebe anziehen sollte.

    Giftig

    Die heutige Medizin hat sich natürlich inzwischen auch schon mit der Einbeere beschäftigt und ist zu dem Entschluss gekommen, dass die Einbeere wegen ihrer Giftigkeit nicht in die Hände von Laien gehört, in den Händen eines Fachmannes kann sie jedoch auch heute noch als Mittel gegen Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien oder Beschwerden mit dem Herzen Verwendung finden. Nur die Liebe, die zieht sie auch heute noch nicht an...





    [alp:Einbeere.jpg x=540 'Einbeere']


    Übersicht



    Wissenschaftliche Bezeichnung

    Paris quadrifolia



    Pflanzenfamilie

    Gehört zur Familie der Liliengewächse



    Englischer Name

    Herb Paris, True love


    Verwendete Pflanzenteile

    Nur vom Fachmann! Das Kraut und die Beere



    Inhaltsstoffe

    U.a. Glykoside und Saponine



    Sammelzeit

    Blätter im Mai und Juni, die Beere ab August



    Anwendungsmöglichkeiten

    In der Schulmedizin wird die Einbeere kaum noch verwendet, Verwendung findet sie lediglich noch bei speziell Kundigen in der Kräuterheilkunde und bei Homöopathen, da diese Pflanze auch der Ausgangsstoff eines homöopathischen Mittels ist.


    In der Naturheilkunde kannte man früher einige Rezepte für Tees oder Tinkturen, die man zum Beispiel aus dem blühenden Kraut herstellte und die man stark verdünnt trank.


    Ein solcher Tee soll zum Beispiel gegen Beschwerden wie Rheuma oder Migräne helfen.



    Im Mittelalter glaubte man auch zu wissen, dass die Einbeere, genauer gesagt eine Tinktur aus dem Kraut, gegen Vergiftungen durch Quecksilber und durch Arsen helfen konnte, man dachte, die Pflanze wäre ein Gegengift dagegen. Heutzutage muss man darauf hinweisen, dass diese Wirkung nicht bestätigt ist.



    Besonders giftig sind die Beeren der Pflanze, zum Glück schmecken sie auch nicht gut. Leider sehen sie der beliebten Heidelbeere sehr ähnlich, weshalb es immer wieder vorkommt, dass Menschen, besonders Kinder, einige davon essen.


    Eine einzelne Beere kann dabei noch keinen ernstzunehmenden Schaden anrichten, meist kommt es "nur" zu Brechreiz und Magenproblemen.




    Wegen ihres speziellen Aussehens dachten die Menschen früher, dass die Einbeere eine Pflanze des Teufels wäre und dass sie mit dem Teufel in Verbindung stand. Die Menschen hatten Angst vor ihr und mieden sie.


    Doch wegen der Kraft des Teufels glaubten sie dennoch daran, dass die Einbeere gegen die Pest helfen konnte. Sie nähten einige Beeren in ihre Kleider ein und glaubten, dass sie fortan geschützt vor der Pest wären. Allerdings musste man dazu die Beeren unbedingt zwischen dem 15. August und dem 8. September sammeln.


    Die Kraft des Teufels soll außerdem dabei geholfen haben, böse Menschen von Dämonen zu befreien, da der Teufel stärker als jeder Dämon ist. Der Dämon sollte quasi vor dem Teufel weichen. Welche Variante nun besser ist, ob Dämon oder Teufel, möchte ich aus heutiger Sicht mal so im Raum stehen lassen. Aber damals war das halt so.


    Da die Einbeere in gewissen Dosen auch eine betäubende Wirkung hat, verwendete man sie auch als Betäubungsmittel. Dies war im Altertum und im Mittelalter sehr wichtig, da es ja nicht, wie heutzutage, andere chemische Betäubungsmittel gab, und so jede Operation ohne Betäubungsmittel quasi "live" miterlebt werden musste. Pflanzen wie die Einbeere ersparten den Erkrankten wenigstens die Operationsschmerzen.


    Eine andere Variante der Anwendung waren Salben, die man aus den Samen und dem Saft der Blätter herstellte. Eine solche Salbe wurde zum Beispiel dann aufgetragen, wenn eine Wunde schlecht verheilen wollte.



    Der wissenschaftliche Name Paris entstammt der griechischen Sprache und ist der griechischen Mythologie angelehnt.


    Pietro Mattioli lobte die Pflanze als Mittel gegen den Wahnsinn. Er empfahl auch, dass man, wenn man unter Entzündungen am Körper litt, Wickel und Auflagen aus den Beeren auflegen sollte.


    Früher war es in Schlesien üblich, dass Kinder, die unter diversen Hauterkrankungen litten, in einem Pflanzensud baden sollten. Aus heutiger Sicht sollte man das eher bleiben lassen.


    Die Einbeere sollte, wenn man sie selbst sammelt und verwenden möchte, unbedingt von Kindern fern aufbewahrt werden.


    Pflückt man eine Einbeere mit der linken Hand und hält sie in die Nähe der Geschlechtsorgane, sollen sich dadurch Schmerzen an selbigen bessern.


    In Zeiten von Epidemien wurden drei Einbeeren-Pflanzen in den höchsten Dachwinkel genagelt, denn das sollte das Böse und somit die Krankheiten fern halten.


    Auch heute wird von den modernen Hexen teils noch ein Einbeerensaft hergestellt, der in Zeiten der Erneuerung oder Neuausrichtung getrunken werden soll.


    Der altgriechische Name Paris leitet sich davon ab, dass unter den griechischen Göttinnen ein Streit ausgebrochen war, welche denn die Schönste sei. Paris sollte dies entscheiden. Die vier Blätter der Pflanze stehen dabei für die vier Göttinnen, Paris, der arme Tropf, ist die Beere in der Mitte.


    Die Einbeere galt früher als oft verwendetes Desinfektionsmittel, man stellte daraus einen Saft her und bestrich mit diesem Saft Dinge, die von einem kranken Menschen berührt worden waren. Diesen Saft stellte man zum Beispiel her, indem man aus 20 reifen Beeren eine Abkochung zusammen mit 1 l Wasser durchführte.


    Die Einbeere als Hexenkraut wurde früher auch als Mittel gegen Warzen verwendet, zum Beispiel gegen Feigwarzen.

    Frühere Mediziner nahmen sie aber auch zum Beispiel zur Behandlung von Schwellungen, besonders an den Sexualorganen, auch gegen entzündete Augen oder Furunkel am Körper.


    Die Einbeere hat eine starke abführende Wirkung, weshalb sie früher ein sehr starkes Abführmittel war. Heutzutage sollte man auf diese Wirkung nicht mehr zurück greifen.


    Früher war es ebenso üblich, arterielle Durchblutungsstörungen, ein sogenanntes Gangrän, mit Umschlägen, in denen die Einbeere vorhanden war, zu behandeln. Auch dies sollte man heutzutage besser sein lassen und zu einem Arzt gehen.



    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Eine Tinktur aus Einbeeren

    Sie brauchen dazu frisches oder getrocknetes Einbeeren-Kraut mitsamt der Beere, das Sie in ausreichend Alkohol geben. Dann zehn Tage warm stehen lassen, ab und an einmal durchschütteln, schließlich absieben und gut beschriften. Die Tinktur wird in einem dunklen Glas aufgehoben.


    Diese Tinktur darf nur äußerlich verwendet werden! Man kann sie zum Beispiel in Wasser verdünnt für Umschläge verwenden oder auch als Beigabe zu einer Salbe.




    Giftig

    Vorsicht: giftig!

    Eine Selbstbehandlung sollte unterbleiben. Die Einbeere ist giftig!

    Man sollte nur Fertigprodukte verwenden!



    Anwendungsgebiete der Einbeere (giftig!)

    Früher wurde die Einbeere gegen Herzbeschwerden, Migräne, Erkältungen, Milchfieber, Nervenschmerzen und Schwindel verwendet.


    Aus heutiger Sicht ist die Einbeere in der Naturheilkunde wegen ihrer Giftigkeit für Laien uninteressant.


    Vergiftungserscheinungen nach dem Essen der Einbeere

    Erbrechen, starke Magenkrämpfe, Organschäden, Atemlähmung, Herzschäden.


    Giftwirkung ist auch tödlich, wenn zu viel davon gegessen wurde.


    Beschreibung der Einbeere

    Die Einbeere ist ein Kraut, das vorwiegend 4 stiellose grüne Blätter trägt. Wegen dieser vierblättrigen Form zählt man die Einbeere zur Familie der Liliengewächse.


    Die eindeutigen Kennzeichen der Einbeere

    Die Einbeere hat eiförmige Blätter, die netznervig sind und die am Blattende spitz zulaufen. Zwischen diesen Blättern hindurch wächst die Blüte mit ihren fadenförmigen Blütenhüllblättern. Die Blüte hat einen dunklen Stempel sowie gelbe Staubblätter.


    Die eine Beere, die der Pflanze den Namen gibt, erwächst bis August aus dieser Blüte. Sie ähnelt der Heidelbeere, sie ist blauschwarz und hat einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter.


    Die Einbeere wird bis zu 50 cm groß, die Blütezeit reicht von Mai bis Juni.



    Volksnamen

    Die botanische Bezeichnung lautet Paris quadrifolia. Es gibt aber auch viele andere Namen, wie Kreuzkraut, Hundstot, Krähenauge oder Schlangenauge sowie kleine Tollkirsche.



    Wuchsort

    Die Einbeere liebt Laubwälder sowie Laubmischwälder. Sie braucht einen nicht zu trockenen sowie nähstoffreichen Boden.


    Ideal ist für die Einbeere ein schattiger bis halbschattiger Standort.








    Der Beitrag "Einbeere" wurde 3860 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    17.5.2012


    Ein Blütenbutter - Rezept und Herstellung der Blütenbutter

    In der Blütenbutter sind enthalten:

    125 g Butter

    Löwenzahn

    Wiesensalbei

    Gänseblümchen

    Spitzwegerich

    Roter Klee

    Giersch

    Bärlauch

    Gundermann

















    Alle Zutaten werden natürlich gut gereinigt, von den Blüten werden die Blütenblätter abgezupft.

    Alle Zutaten werden fein zerkleinert und dann mit der Butter vermischt.





















    Die Butter füllt man dann in eine kleine Schüssel oder auch in ein Glas und stellt sie kühl.


    Die Blütenbutter schmeckt sehr würzig und sieht natürlich wunderschön aus. Und zu frischem Brot schmeckt sie mir am besten.


    Viel Spaß beim Nachmachen!









    Der Beitrag "Ein Blütenbutter - Rezept und Herstellung" wurde 94 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    17.5.2012


    Fliederzucker

    Hier ist ein Rezept zur Herstellung eines wunderbaren Fliederzuckers. Er sieht nicht nur schön aus, sondern er schmeckt auch sehr gut.



    Was braucht man für den Fliederzucker?

    Also wichtig sind natürlich Zucker und Flieder.


    Für ca. 100 g Zucker sollte man 4 große Blüten des Flieders verwenden, die man ein bis zwei Tage trocknen läßt. Dazu legt man sie bereits in den Zucker ein und läßt sie gut belüftet stehen. So zieht das Fliederaroma bereits in den Zucker ein.



    Nach 2 Tagen gibt man die Mischung in einen Mörser und zermörsert Zucker und Blüten.




















    Man sollte so lange mörsern, bis die Blüten schön pulverig sind und auch der Zucker etwas wie Puderzucker ist.














    Wenn der Zucker und die Blüten dann komplett verarbeitet sind, füllt man alles in ein (schönes) luftdichtes Glas, damit der Duft und das Aroma des Flieders nicht verfliegen.


    Ein solcher Fliederzucker eignet sich auch wunderbar als Geschenk für liebe Menschen.

    Viel Spaß beim nachmachen...






    Der Beitrag "Fliederzucker" wurde 110 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    15.5.2012


    Kommission E und ESCOP

    Die so genannte Kommission E ist eine selbstständige, wissenschaftliche Kommission aus Sachverständigen, die sich mit pflanzlichen Arzneimitteln befassen.


    Diese Sachverständigenkomission hat eine beratende Funktion bei dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, wenn es um die Zulassung neuer Arzneimittel geht. Dazu gehörte bis ins Jahr 1994 auch die Aufgabe, pflanzliche Arzneimittel nach Wirkungen und Nebenwirkungen zu empfehlen. Bis heute haben sich die daraus entstandenen Monografien gehalten, sie sind immer noch die Grundlage pflanzlicher Arzneimittel.



    ESCOP

    Die ESCOP ist ähnlich der Kommission E, allerdings auf europäischer Ebene. Die Abkürzung steht für "European Scientific Cooperative on Phytotherapy".







    Der Beitrag "Komission E und ESCOP" wurde 15258 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Goldregen








    Der Beitrag "Goldregen" wurde 3984 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Englische Grüne Minze




    Der Beitrag "Englische Grüne Minze" wurde 3181 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Mehlprimel

    (Primula farinosa)







    Der Beitrag "Mehlprimel" wurde 2885 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Löffelkraut


    Ein Auszug, den man mit kaltem Wasser ansetzt und dann 12 Stunden stehen lässt, hilft vorbeugend bei Parodontose. Dieser Auszug wird als Spülung oder als Gurgelmittel angewandt.


    Das Löffelkraut, Cochlearia officinalis, das im 2. Wuchsjahr weiße Blüten trägt, hat typische löffelförmige Blätter. Daher kommt auch der Name der Pflanze. Es gehört zur Pflanzenfamilie der Rosettenpflanzen und kommt aus dem nördlichen Europa. Ebenso wie die Brunnenkresse kann man das Löffelkraut im Frühjahr Salaten zugeben. Das Löffelkraut unterstützt so im Frühjahr den Körper beim Entschlacken und gibt ihm gleichzeitig viele Vitamine. Das Heilkraut ist tatsächlich ein bekanntes Kraut gegen die gefürchtete Frühjahrsmüdigkeit.


    Löffelkraut

    Interessanterweise bleiben die Blätter des Löffelkrautes auch im Winter grün, wenn man sie gut abdeckt, so dass der Frost nicht direkt an sie heran kann.


    Man kann aus dem Löffelkraut einen Saft herstellen, der sehr viele Vitamine enthält. Früher wurde dieser Saft zum Beispiel gegen Skorbut getrunken. Dieser Saft hilft aber außerdem bei einem gestörten Stoffwechsel und Erkrankungen der Leber.


    Die gesundheitlichen Eigenschaften des Löffelkrautes sind ähnlich denen des Löwenzahns.

    Man wendet überwiegend frische Pflanzenteile an, nur selten getrocknete Teile, da sich eine Vielzahl der Inhaltsstoffe beim Trocknen verflüchtigt.


    Anwendungsgebiete des Löffelkrautes

    Das Löffelkraut gilt als natürliches Heilmittel gegen verschiedene Allergien wie zum Beispiel gegen den Heuschnupfen. Es regt unseren Stoffwechsel an, es hat eine desinfizierende und Krankheitserreger abwehrende Wirkung, es beschützt unsere Schleimhäute vor eindringenden Krankheitskeimen.


    Das Heilkraut regt die Verdauung an und unterstützt den Darm bei seiner Arbeit, was sich günstig auf Verstopfungen und einen trägen Darm auswirkt.


    Es reinigt das Blut, wirkt gleichzeitig blutverdünnend und reduziert dadurch einen zu hohen Blutdruck, was wiederum vor Herzbeschwerden schützt.


    Das Löffelkraut hilft gegen Verdauungsbeschwerden, gegen Schleimansammlungen in den Atemwegen und gegen Hautausschläge.


    Zerquetscht man die Blätter und lässt sie ruhen, wird durch die dann beginnende Gärung eine Flüssigkeit gewonnen, die man früher gegen Wassersucht und Rheuma nahm.


    Den so genannten "Löffelgeist" bekommt man, indem man die Samen auspresst. Dieser Löffelgeist wurde früher gegen alle möglichen Beschwerden genommen.


    Da das Löffelkraut bevorzugt im Salzmarschland wächst, dachte man früher, dass es bei der Auflösung von "Salz" im Körper, wie man es bei Rheuma und Gicht vermutete, hilfreich sei. Heute weiß man natürlich, dass Salz nicht der Auslöser für die beiden Erkrankungen ist.


    Im Löffelkraut sind Tannine enthalten, die es zu einem zusammenziehenden (adstringierenden) Mittel machen, das man zum Beispiel gegen Nasenbluten und andere Blutungen verwenden kann.


    Eine weitere Wirkung des Heilkrautes ist die wasserausleitende Wirkung, die man sich bei Wassersucht und Nierensteinen zu Nutze machen kann.


    Früher verwendete man den Presssaft aus den Blättern auch als Antifleckenmittel für die Haut, ob das allerdings wirklich funktioniert, ist mir nicht bekannt.


    Das Löffelkraut wirkt außerdem antiseptisch und ist ein mildes Abführmittel. Junge Pflanzen können den Körper entgiften und gleichzeitig mit Mineralien versorgen.


    Ähnlich wie die Brunnenkresse hat das Löffelkraut eine harntreibende Wirkung. Der Saft der Blätter kann dank seiner antiseptischen Wirkung auch als Mundwasser gegen Aphten verwendet werden, ebenso äußerlich gegen Pickel.


    Pürierte Blätter legte man früher auf Geschwüre auf, die dadurch abheilten. Idealerweise soll man dafür ganz frische Blätter verwenden.



    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Wirkungsspektrum in der Übersicht

    Das Vitamin C

    Das Vitamin C wirkt antioxidativ, das heißt, es hilft unseren Körperzellen vor dem so genannten oxidativen Stress, der unter anderem auch Krebs verursachen kann. Es hilft unserem Immunsystem, hilft gegen Erkältungen, gegen die allseits bekannte Frühjahrsmüdigkeit und Ermüdungserscheinungen nach harter physischer Arbeit.


    Die Senfölglykoside

    Die Senfölglykoside sind in ihrer Wirkung antibakteriell und antimikrobiell. Diese Wirkung hilft unter anderem gegen Atemwegserkrankungen oder Infektionen der Harnwege. Auch die Vermehrung von Viren, zum Beispiel Grippeviren, wird gemindert.


    Die enthaltenen Tannine

    Die Tannine, wie man die pflanzlichen Gerbstoffe auch nennt, sind antibakteriell und antiviral, helfen also gegen Krankheitserreger.


    Flavonoide

    Die enthaltenen Flavonoide wirken ebenso antioxidativ und verringern das Risiko, an Krebs zu erkranken. Zudem wirken sie sich günstig auf unser Herz- und Kreislaufsystem aus.


    Die Mineralstoffe

    Die enthaltenen Mineralstoffe, besonders das Magnesium, helfen den Körperzellen, sich zu regenerieren. Das durch das Salz in Spuren enthaltene Jod ist besonders wichtig für eine gesunde Schilddrüse.


    Wunderliches

    Ein Kuriosum ist übrigens die folgende Geschichte: Das Löffelkraut mag ja salzhaltige Böden, ist deshalb eigentlich nur in Meeresnähe zu finden. Oder aber auf dem Mittelstreifen der Autobahnen, deutschlandweit. Warum ist das so? Naja, im Winter wird ja kräftig Salz gestreut, das sich dann auf dem Mittelstreifen ansammelt - ein idealer Boden also für das Löffelkraut. Hinzu kommt noch, dass diese Mittelstreifen ja fast nie von einem Menschen betreten werden, so dass das Kraut sich dort ungehindert verbreiten kann.


    Über die Pflanze

    Das Löffelkraut mag sandige oder leicht lehmige Böden, die keine Staunässe bilden. Zudem mag die Pflanze alkalische, saure und neutrale Böden. Es hat zudem die Fähigkeit, auch in Salzböden zu wachsen.

    Das Löffelkraut gedeiht im Halbschatten, wie im lichten Wald, als auch in der Sonne. Es besitzt die Fähigkeit, Meeresklima zu ertragen.


    Die Blüten stehen endständig in Trauben. Jede dieser Blüten hat vier Blütenblätter, die sich quadratisch gegenüberstehen. Die Heilpflanze hat saftige untere Blätter, die dicht über dem Erdboden stehen, diese sind leicht herzförmig und tiefgrün.


    Diese Grundblätter des Krautes sehen aus wie ein Löffel, daher kommt dann auch sein deutscher Name, wie es zu erwarten war.

    Der Geschmack erinnert auch etwas an die Kresse, und so nennt man es ebenfalls Löffelkresse.


    Der Geschmack ist etwas scharf und bitter, was von den enthaltenen Senfglykosiden herrührt.


    Die Grundblätter sind fleischig und glänzend, sie haben lange Stiele. Die Stängelblätter sind ebenso eiförmig, jedoch sind sie grob gezahnt. Die oberen Blätter sind herzförmig und umfassen den Stängel. Der Stängel selbst ist kantig und verzweigt. Die Schoten sind klein und kugelförmig bis eiförmig. Der Wurzelstock ist zierlich und dünn, wie eine Spindel geformt.


    Übersicht



    Dazu passende Edelsteine

    Peridot



    Astrologische Zuordnung

    Der Mond



    Volksnamen

    Froschlöffel, Skorbutkraut, Zahnlöffel, Lungenkresse, Löffelkresse, Löffelblätter



    Pflanzenfamilie und Größe

    Gehört zur Familie der Kreuzblütler, ist eine zweijährige Pflanze, wird bis zu 30 cm groß.



    Wuchsort

    Wächst auf feuchten Böden mit leichtem Salzanteil. Mag Schatten ebenso wie die Sonne.



    Blütezeit

    Die Blütezeit reicht von Mai bis Ende Juni des 2. Wuchsjahres.



    Sammelzeit für das Löffelkraut

    Kann immer gesammelt werden.



    Verwendete Pflanzenteile

    Verwendung finden die Blätter.



    Enthaltene Stoffe

    Mineralstoffe, Bitterstoffe, besonders viel Vitamin C, Gerbstoffe, Vitamine, Senfölglykoside



    Medizinische Eigenschaften

    Regt den Stoffwechsel an, reinigt das Blut, wirkt anregend auf die Leber.

    Hilft unter anderem bei Rheuma, Magenbeschwerden, zur Blutreinigung, Appetitlosigkeit, schlecht verheilenden Verletzungen, Gicht, Beschwerden mit dem Zahnfleisch, Skorbut.



    Anwendungsmöglichkeiten

    Als Saft, Tee, als Auflage oder Umschlag mit frischen zerquetschten Blättern, in der Küche



    Verwechslungsgefahr

    Namentliche Verwechslungsgefahr: Das Löffelkraut wird auch Scharbockskraut genannt, es ist aber nicht das richtige echte Scharbockskraut.



    In der Homöopathie

    Das daraus hergestellte Mittel setzt man gegen Magenverstimmungen und Augenentzündungen ein.




    Rezepte und Anwendungen rund um das Löffelkraut






    Gegen ausfallende Zähne

    Es gibt ein überliefertes Rezept gegen Parodontose, also gegen ausfallende Zähne, das sehr gut funktionieren soll.

    Dazu verwendet man jeweils einen Teelöffel Löffelkraut und Salbei und gibt dies in eine Tasse kaltes Wasser. Der Ansatz wird eine Nacht stehen gelassen, am Morgen darauf gurgelt man mit der Hälfte der abgesiebten Flüssigkeit, mit der anderen Hälfte gurgelt man abends. Das führt man über 4 Wochen hinweg durch.



    Wie stelle ich einen Tee her?

    Einen Tee aus dem Löffelkraut stellt man aus 2 TL der Blätter her, die man in eine Tasse kochendes Wasser gibt und dann 10 Minuten ziehen lässt.



    Ein milder Löffelkrauttee für die Haut

    Nehmen Sie 1 Esslöffel des Löffelkrautes und geben Sie dies in einen halben Liter kochendes Wasser, dann 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben.

    Reiben Sie diesen Tee auf die Haut ein, wenn Sie unter Ekzemen, Geschwüren oder Akne leiden.




    Löffelkraut in der Küche


    Das Löffelkraut schmeckt ähnlich wie Meerrettich oder Brunnenkresse, beide Pflanzen sind nahe Verwandte.


    Die jungen Grundblätter sammelt man vor dem Erblühen. Man kann sie dann in Salate geben, auch in Quark oder in Kräuterbutter. Oder einfach auf das Butterbrot, das schmeckt sowieso immer am besten.


    Gibt man die Blätter in eine Kartoffelsuppe, so bekommt diese das besondere Flair.


    Früher verwendete man außer den Blättern auch die Stiele und die Stängelblätter, davon ist man heutzutage aber abgegangen.


    Vorsicht

    Die enthaltenen Senfglykoside können bei manchen Menschen Hautreizungen oder Schleimhautreizungen auslösen.


    [alp:../BuchBilder/134.jpg x=550 '']

    Löffelkraut





    Löffelkraut
    • Pflanzenfamilie: Die Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütler.
    • Herkunftsgebiet: Nordeuropa
    • Wird bis zu 30 cm groß.
    • Die Pflanze ist immergrün.
    • Die Blüten sind weiß, stehen in Trauben, verströmen einen lieblichen Duft.
    • Standort: in der Sonne oder im Halbschatten.
    • Die Pflanze mag leicht feuchten, auch salzigen Erdboden.
    • Die Pflanze im Garten: Stellt keine Ansprüche, sollte aber bei Trockenheit gegossen werden.
    • Aussaat im Frühling oder zu Herbstbeginn
    • Verwendungsmöglichkeiten: Frische Blätter schmecken wie Kresse und passen in Salat, Eierspeisen, Gemüse, Soßen, Quarkgerichte, Butterbrot, Suppe. Presssaft regt Stoffwechsel an.




    Der Beitrag "Löffelkraut" wurde 6159 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Muskatellersalbei


    Die medizinische Verwendung des Muskatellersalbeis hat eine über 2.000 Jahre alte Geschichte. Das Heilkraut wird auch heute noch zur Linderung von Angstzuständen, zur Förderung lebhafter Träume und gegen Menstruationsstörungen verwendet.


    Der Muskatellersalbei ist ein Verwandter des Echten Salbeis. Er ist von diesem jedoch leicht zu unterscheiden - er duftet etwas zitronenartig.


    Der Muskatellersalbei ist eine 2-jährige Pflanze mit haarigen, großen, elliptischen, hellgrünen und langen Blättern.


    Die Blüten zeigen sich vom Frühjahr bis in den Sommer. Das Heilkraut stammt ursprünglich aus Süd-, West- und Mitteleuropa und aus Zentralasien.


    Übersicht



    Verwendete Teile

    Man verwendet getrocknete Blätter und das ätherische Öl der Pflanze, als auch teilweise die Samen.



    Eigenschaften

    Die Pflanze wirkt adstringierend, erwärmend, krampflösend, verdauungsfördernd, nervenstärkend, es regt die Gebärmutter an, ebenso die Östrogenproduktion, wirkt auch gegen Erbrechen und wird traditionell als Aphrodisiakum verwendet.



    Inhaltsstoffe

    Muskatellersalbei enthält Flavonoide (Flavone), das ätherische Öl enthält Linalool und Linalylacetat.



    Anwendungsmöglichkeiten des Muskatellersalbeis

    Innerlich

    Gegen Übelkeit, regt den Appetit an, hilft bei Menstruationsbeschwerden, gegen Erbrechen.

    Früher stellte man aus jungen Blättern auch Krapfen her (siehe unten).


    Aus den Blüten kann man Tee kochen, man kann sie auch in Salate geben.


    Die jungen Blätter eignen sich als Geschmacksmittel in Holunderwein, Muskatellerwein und in Likören.


    Innerlich angewandt hilft der Muskatellersalbei gegen Entzündungen im Körper, er wirkt adstringierend, d. h. er bewirkt, dass sich Zellen im Körper zusammenziehen, was die Schleimhäute strafft und das Austreten von Flüssigkeiten (Blut) reduziert.


    In der Naturheilkunde wird Muskatellersalbei als allgemeines Gesundheitsstärkungsmittel angewandt. Außerdem gilt es als Mittel gegen geistige Müdigkeit, Depressionen, Migräne, Verspannungen, Angst, Nierenerkrankungen und zur Vorbeugung und zur Behandlung von Muskelkrämpfen.


    Muskatellersalbei kann auch zur Förderung der Mundgesundheit, zur Behandlung von Halsschmerzen, gegen Mundgeruch und sogar gegen Zahnschmerzen helfen. Er kann außerdem bei einigen Verdauungsproblemen, wie zum Beispiel einer Magenverstimmung oder Blähungen, helfen.


    Äußerlich

    Die Samen kann man in Salben und Waschungen verwenden, die Fremdkörper aus der Haut oder den Augen ziehen. Früher setzte man die bei Stacheln und Dornen ein, die nicht aus der Haut herauskommen wollten.


    Muskatellersalbeiblätter eignen sich zudem für kleinere Verletzungen und Wunden.


    In der Aromatherapie - ätherisches Öl

    Das Öl hilft gegen Angst, Paranoia, Wahnvorstellungen, es fördert lebhafte Träume und verhilft zur Traumerinnerung.


    Es unterstützt die Östrogenproduktion, es reguliert Menstruationsstörungen, eignet sich auch in den Wechseljahren.


    Ferner ist es nützlich bei Atemwegsbeschwerden, besonders bei Asthma.


    In Haarpflegeprodukten hilft es, die Talgproduktion der Kopfhaut auszugleichen.


    Das ätherische Öl, in Form eines Massageöls, wirkt schmerzlindernd und entspannend.


    Geschichten

    Der Muskatellersalbei wurde früher auch einigen Biersorten hinzugefügt, um das Bier stärker zu machen.


    Große Mengen von Muskatellersalbei im Alkohol können jedoch eine starke halluzinogene Wirkung auslösen, ebenso starke Kopfschmerzen am nächsten Morgen.


    "Manche Brauer von Ale und Bier steckte es in sein Gebräu, damit es Trunkenbolden gefalle, die sich damit nach mehrerem Trinken totgetrunken oder dumm getrunken oder mattgetrunken haben."

    So eine Überlieferung aus dem Mittelalter


    Einige Rheinweine sollen früher geschmacklich mit Holunderblüten und dem Muskatellersalbei verfälscht worden sein, damit sie den Geschmack vom teuren Muskateller bekamen. Daher kommt wohl auch der Name - "Muskateller"-Salbei.

    Außerdem wurde der Wein berauschender, es wurde mehr getrunken, was ja auch den Geschäftsinteressen zugutekam.


    Schon die Kelten kannten den Muskatellersalbei, sie verwendeten ihn dazu, tranceartige Zustände zu erreichen, um den Göttern näher zu sein.


    Nach dem Anfassen der Pflanze kann es zu einem penetranten Schweißgeruch kommen, der nur schwerlich wieder weggeht.



    Muskatellersalbei als Frauenkraut


    Der Muskatellersalbei enthält östrogenähnliche Stoffe.

    Als spezielles Frauenkraut hat er sich als hilfreich bei Menstruationsbeschwerden erwiesen, wenn es zu Verkrampfungen kommt. Man trinkt dazu einen Tee, den man aus dem Kraut herstellt. Man sollte aber nicht mehr als 3 Tassen am Tag davon trinken, da es ansonsten zu einer halluzinogenen Wirkung kommen kann.

    Da Muskatellersalbeiöl wehenfördernd wirkt, sollte man es während einer Schwangerschaft nicht einsetzen!


    Tee

    Nehmen Sie 3 TL getrockneten Muskatellersalbei, den Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben, dann 8 Minuten ziehen lassen und absieben.


    Muskatellersalbeiöl – Das Frauenöl und Liebesöl

    Wenn eine Frau unter einer unregelmäßigen Monatsblutung, unter PMS, unter Wechseljahresbeschwerden oder einer Wochenbettdepression leidet, oder auch wenn sie einen unerfüllten Kinderwunsch hat, kann der Muskatellersalbei helfen. In diesem Frauenkraut, besser dem "Frauenöl", sind Wirkstoffe, unter anderem das Sclareol, das durch seine östrogenartige Eigenschaften den weiblichen Hormonhaushalt ausgleichen kann.


    Wenn eine Frau unter Krämpfen und Schmerzen während der Regel leidet, kann Muskatellersalbeiöl helfen. Das Journal of Alternative and Complementary Medicine beschrieb dazu eine Studie, nach der Unterleibsmassagen mit einer Mischung aus Muskatellersalbeiöl und einem Basisöl zu deutlich weniger menstruationsbedingten Krämpfen führten.


    Auch Schmerzen während einer Geburt kann der Muskatellersalbei lindern, wie eine andere Studie zeigte.


    Auch Paare können sich die Wirkung des Muskatellersalbeis zunutze machen - die männliche Potenz sowie die weibliche Lust werden durch das ätherische Öl erhöht, man kriegt mehr Lust auf die Lust... Einfach eine Duftlampe in das Zimmer stellen, etwas Wasser und einige Tropfen des Öls hineingeben, und abwarten. Den Rest erledigt das Muskatellersalbeiöl.

    Möglich sind auch erotische Partnermassagen oder sinnliche Bäder damit.


    Für die Schönheit

    Das Öl des Muskatellersalbeis lässt kleine Falten verschwinden, es regeneriert die Haut, kleine Hautausschläge werden gebessert.


    Dafür verantwortlich ist das enthaltene Linalylacetat, es hilft gegen Entzündungen der Haut und hilft bei zu trockener Haut.


    Man kann einfach ein paar Tropfen des Öles in etwas Creme geben und dann auf die Haut auftragen. Plan B wäre ein Hautöl, hergestellt aus etwas Jojobaöl oder Mandelöl, in das man einige wenige Tropfen des Öles gibt und dann auf die Haut aufträgt.


    In Form einer Haarspülung eignet sich das Öl des Muskatellersalbeis gegen eine schuppige Kopfhaut und fettige Haare. Einfach einige Tropfen davon in eine Haarspülung geben.


    Eine Teekur, durchgeführt über 40 Tage, man trinkt 3 Tassen Tee pro Tag, stärkt die Abwehrkräfte, hilft gegen bakterielle Infekte, hilft gegen Entzündungen, senkt hohen Blutdruck und stärkt die Verdauung.


    Mehr zum Frauenkraut Muskatellersalbei finden Sie hier

    Rezepte und Anwendungen rund um den Muskatellersalbei






    Ein Muskatellersalbei-Massageöl

    Sie brauchen dazu

    ca. 30 ml Trägeröl

    und ca. 20-30 Tropfen Muskatellersalbeiöl.

    Alles gut mischen, dann in einer dunklen Flasche lagern. Hilft gegen Bauchkrämpfe, Verspannungen im Nacken und in den Schultern, bei Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Kann überall einmassiert werden, wo Muskelkrämpfe auftreten.



    Muskatellersalbei-Massageöl gegen Migräne

    Sie brauchen dazu

    ca. 30 ml Trägeröl,

    15 Tropfen Muskatellersalbeiöl,

    10 Tropfen Lavendelöl,

    10 Tropfen Kamillenöl

    und 10 Tropfen Pfefferminzöl.

    Wenn Sie einschlafen wollen, geben Sie noch 10 Tropfen Baldrianöl hinzu.

    Alles mischen und in einer dunklen Flasche lagern.

    Bei Migräne auf Nacken und Schultern einmassieren, ebenso auf die Stirn. Nicht in sensible Bereiche bringen, wie etwa in die Augen.



    Ein Badzusatz zur Entspannung

    Eine Mischung für ein entspannendes Bad oder zur Waschung von Wunden, verhilft zur Wundheilung, und ist generell gut für die Haut.

    Sie brauchen

    4 EL Muskatellersalbeiblätter

    und 5 Liter kochendes Wasser.

    Kochen Sie die Blätter im Wasser auf und lassen Sie dies 5 Minuten ziehen, dann absieben und ins Badewasser geben. 20 - 30 Minuten darin baden.

    Hilft gegen Schmerzen, entspannt die Seele, regt Träume an.



    Krapfen

    Das Rezept stammt von Culpeper, einem Kräuterkundigen aus England, persönlich. Er sagte: "Die frischen Blätter eingetaucht in einem Teig aus Mehl, Eiern und etwas Milch, und in Butter gebraten und serviert auf dem Tisch, schmeckt nicht unangenehm, aber überaus gut für diejenigen, die unter schwachen Nieren leiden, und die Auswirkungen davon. "


    Also, das Rezept:

    Ca. 120 g Mehl ,

    ½ TL Salz,

    2 EL Sonnenblumenöl,

    ca. 150 ml warmes Wasser,

    1 Eiweiß,

    12 Muskatellersalbeiblüten,

    12 Blätter Muskatellersalbei,

    Öl zum Frittieren

    und Zucker.

    Entfernen Sie die Hochblätter von den Blüten.

    Geben Sie das Mehl in eine Schüssel, dann das Salz hinzugeben, alles gut verrühren, immer etwas Öl hinzugeben, bis eine zähe Masse entsteht.

    Dann ein bis zwei Stunden stehen lassen.

    Zum Schluss zu kleinen Krapfen formen und in Öl frittieren.



    Muskatellerblütenwein

    Nehmen Sie

    1 Liter trockenen Weißwein

    und 1 Hand voll Muskatellersalbeiblüten.

    Geben Sie die Blüten in den Wein und lassen Sie sie eine Woche darin. Dann absieben und kühl trinken.




    Vorsicht

    Vorsicht in der Schwangerschaft, nur nach ärztlichem Rat anwenden!

    Auf eigene Faust sollte man in der Schwangerschaft besser die Finger davon lassen.


    [alp:../BuchBilder/145.jpg x=550 '']


    Muskatellersalbei
    • Gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler.
    • Herkunftsgebiete: Europa, vorderes Asien, Nordwestafrika
    • Wächst in Gebüschen, Wiesen, Weinbergen und in Gärten.
    • Wird bis zu 1 m groß, wächst aufrecht, hat große, graue und filzige, ovale bis herzförmige spitze Blätter, die nach Harz duften.
    • Die schönen Blüten sind rosa bis lila, sie haben rote bis violette Hochblätter. Die Blütenstände sind kerzenartig.
    • Der Wuchsort ist möglichst in der Sonne, warm, auf lockeren, nicht zu feuchten, kalkhaltigen, außerdem auch steinigen Erdböden.
    • Die Vermehrung der Pflanze erfolgt durch Saat.
    • Verwendung: Junge Pflanzenblätter und weiche Pflanzentriebe können als Gewürz für Süßes, in frischer Form oder im getrockneten Zustand auch für Tee verwendet werden. Außerdem zum Verfeinern von Wein.

      Die wunderschönen Blüten eigenen sich zur Verschönerung von Speisen.



    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei
    • Muskatellersalbei



    Der Beitrag "Muskatellersalbei" wurde 14020 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Coca-Cola-Strauch




    Der Beitrag "Coca-Cola-Strauch Mehr Fotos" wurde 8161 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Krauser Ampfer

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Krauser Ampfer" wurde 4690 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Küchenschelle - Kuhschelle

    Die Küchenschelle war im Jahr 1996 die Blume des Jahres, was wohl in Erinnerung bringen sollte, wie gefährdet diese Pflanze inzwischen in der freien Natur ist.


    Küchenschelle

    Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) ist inzwischen leider ziemlich selten geworden, man findet sie nur noch ab und zu an sonnigen Hängen auf trockenen Böden.


    Sie steht deswegen inzwischen unter Naturschutz, man sollte sie deswegen bitte stehen lassen, wenn man sie in der freien Natur findet!


    Der Name kommt von der Form der Blüten

    Der Name Kuhschelle leitet sich wohl von der Form der Blüten ab, die mit ihren sechs Blütenblättern etwas an die Form einer Kuhglocke erinnern.


    Die Küchenschelle kommt aus Mitteleuropa, man findet sie jedoch vereinzelt auch in Skandinavien und in England. In Deutschland wächst sie überwiegend auf kalkhaltigem Gestein in den Mittelgebirgen, in Norddeutschland findet man sie eigentlich nur auf kiesigen Böden. Da die Küchenschelle bereits ziemlich früh erblüht, nämlich schon ab März, ist sie eine geeignete Pflanze für die Bienen, die ihnen bereits sehr früh im Jahr Nahrung bietet. Auch Ameisen lieben den süßlichen Nektar und verwenden ihn als Nahrung.



    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Ungetrocknet ist sie giftig

    Die Küchenschelle hat wunderbare violette Blütenblätter, die aber bei Berührung bei empfindlichen Menschen Ausschläge hervorrufen können. Generell muss man sagen, dass diese Pflanze im ungetrockneten Zustand giftig ist, man sollte also unbedingt die Finger davon lassen, wenn man nicht unbedingt weiß, wie man damit umgehen soll.


    Zudem sei auch gesagt, dass es gerade wegen dieser Giftigkeit kaum noch Verwendung für diese Pflanze - im ungetrockneten Zustand - gibt.


    Getrocknete Küchenschelle

    Anders sieht es aus, wenn man die Küchenschelle trocknet, denn dann verliert sie ihre giftige Wirkung, so wie es bei vielen anderen Hahnenfußgewächsen ebenfalls ist.


    Man kann das getrocknete Kraut dann zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden oder bei Entzündungen der Blase verwenden. Zudem kann man eine Tinktur aus den getrockneten Pflanzenteilen herstellen, die sich bei allerlei Beschwerden einsetzen lässt.


    Aus getrockneten Pflanzenteilen stellte man früher ein Stärkungsmittel für Frauen her, das besonders bei nervösen Beschwerden Anwendung fand. Die Küchenschelle ist sehr beruhigend und schmerzlindernd, sie löst Krämpfe, was man besonders bei Menstruationsproblemen verwenden kann.


    Zudem ist die Küchenschelle keimhemmend, d. h. sie unterdrückt Krankheitserreger.


    Entspannungsmittel für die Nerven

    Auch heute noch gilt die Küchenschelle als ein vorzügliches entspannendes Mittel für unsere Nerven. Besonders wirksam ist sie im weiblichen Unterleib, wo sie auch bei Entzündungen der Fortpflanzungsorgane helfen kann.


    Man kann sie bei Schmerzen in der Periode, bei Schmerzen an den Eierstöcken oder auch bei Männern, bei schmerzlichen Erkrankungen der Hoden einsetzen.


    Da die Küchenschelle entspannend und beruhigend ist, kann man sie zum Beispiel auch zur Geburtsvorbereitung einsetzen. Nach einer Geburt beugt sie unter anderem Wochenbettdepressionen vor.


    Da die Küchenschelle entspannend wirkt, liegt es natürlich auch nahe, sie bei Spannungsschmerzen einzusetzen, oder zum Beispiel, wenn man nachts nicht in den Schlaf findet, weil einem immer Gedanken durch den Kopf jagen.


    Anwendungsgebiete

    Aufgrund ihrer krampflösenden Eigenschaften wird Pulsatilla oft verwendet, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Sie ist auch geeignet zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen, Pilzinfektionen und Kopfschmerzen, die mit PMS verbunden sind. Pulsatilla regelt auch die Menstruationsblutung, so ist sie hilfreich bei einer unregelmäßigen Blutung.


    Pulsatilla ist schleimlösend bei Bronchitis, Keuchhusten und anderen Erkrankungen der Atemwege, die mit zu viel Schleim einhergehen. Sie hilft bei Asthma-Symptomen und senkt Fieber. Diejenigen, die mit Spannungskopfschmerzen, Muskelkrämpfen, Angstzuständen, Arthritis, Rheuma, Ohrenschmerzen und Nervosität zu tun haben, können von Pulsatilla profitieren.


    Küchenschelle in der Homöopathie

    Die Küchenschelle findet auch Verwendung in der Homöopathie, wo die Küchenschelle zu den häufiger genutzten Mitteln gehört.


    Unter dem Namen Pulsatilla pratensis hilft dieses Mittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden, zum Beispiel bei Magenschmerzen oder Erkältungen, auch bei einer unregelmäßigen Monatsblutung oder Erkrankungen der Harnwege. Da die Küchenschelle hautreizend ist, wird sie in der Homöopathie auch bei Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Ekzemen und Nesselsucht, eingesetzt. Pulsatilla wird auch bei Depressionen, anderen Frauenleiden, Geschwüren und Flechten verwendet.


    Sagen und Sagenhaftes zur Küchenschelle

    Angeblich ist die Küchenschelle aus einer Träne der Göttin der Liebe, Venus, entstanden.

    Einer anderen Sage nach stammt die Küchenschelle aus dem Blut des Adonis.


    Im Mittelalter galt die wirklich hübsche Pflanze wegen ihrer schönen, seidig glänzenden Fruchtstände als unheimlich, sie bekam deswegen den Namen "Teufelsbart".


    Es gab auch den Glauben, dass junge Küken in ihren Eiern ersticken würden, wenn man Küchenschelle im Haus hatte.


    Die Küchenschelle war auch im alten Griechenland schon bekannt, so empfahl sie zum Beispiel Dioskurides bei Geschwüren oder bei Augenleiden.


    Hieronymus Bock empfahl die Küchenschelle bei Pestilenz, bei giftigen Stichen oder Bissen, er sagte zudem, dass die Küchenschelle Warzen und Flecken vertreiben würde.


    Die Pflanze wurde von den Römern als Fiebersenker eingesetzt.


    Der griechische Arzt Plinius bemerkte, dass sich die Blüte nur öffnete, wenn der Wind blies, und sie nicht gut an Orten wuchs, wo es wenig Wind gab.


    Bei den amerikanischen Ureinwohnern gehört die Küchenschelle den vier heiligen Pflanzen der Rocky Mountains. Die Okanogan und Thompson-Stämme verwendeten sie bei Beschwerden mit den Verdauungs- und Atemwegen.


    Die Sioux-Indianer nannten sie "Zwillingsblume", wegen ihrer doppelten Stiele.

    Die Indianer verwendeten die Blütenblätter, um Nasenbluten zu stoppen. Die zu einer Paste zerkleinerten Blätter wurden auch auf schmerzende Gelenke aufgetragen.


    Wenn der Wind bläst, ähneln sie Rauch, daher der Name "Prärie-Rauch" in Amerika.


    Hippokrates verwendete die Küchenschelle, um die Menstruation auszulösen und um hysterische Angst zu behandeln. Die alten Weisen sagten der Küchenschelle auch eine Wirkung bei Depressionen zu, weil die hängenden Blüten an Menschen erinnern, die ihre Köpfe hängen lassen.


    Matthiolus empfahl die Küchenschelle gegen die Malaria und die Pest.

    1564 schrieb Lonicerus: Der Saft in die Nase getan reinigt das Gehirn.

    Die Wurzel soll beim Kauen den Schleim vertreiben. Es reinigt die stinkenden Geschwüre und heilt faules Fleisch. Später wurde die Küchenschelle als Heilmittel bei Augenleiden wie Grauem Star verwendet.


    Anwendungsgebiete der Küchenschelle

    1. Blasenschwäche
    2. Leberschwäche
    3. Rheuma
    4. Kopfschmerzen
    5. Verdauungsbeschwerden
    6. Erkältungen
    7. Depressionen
    8. Gallenschwäche
    9. Nierenschwäche
    10. Migräne
    11. unregelmäßige Periode
    12. Nesselsucht
    13. Geburtsvorbereitung
    14. Ekzeme
    15. Menstruationsbeschwerden
    16. Gicht
    17. Magenschmerzen

    Übersicht zur Küchenschelle



    Volksnamen

    Bocksbart, Kuhschelle, Osterblume, Schlafblume, Teufelsbart, Windblume, Wolfspfote


    Verwendete Pflanzenteile

    Wenn man die Küchenschelle verwenden möchte, so wird das getrocknete Kraut verwendet.


    Sammelzeit

    Gesammelt wird zwischen März und Mai.

    Bitte beachten Sie, dass die Küchenschelle eine geschützte Pflanze ist.



    Anwendungsbeispiele






    Tee

    Nehmen Sie einen Teelöffel getrocknetes Kraut und geben Sie es in eine Tasse kochendes Wasser. Dann 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Man sollte davon dreimal am Tag jeweils eine Tasse trinken.



    Die Küchenschelle steht unter Naturschutz.

    Auch in der Schweiz sind alle Arten von Pulsatilla gesetzlich geschützt.


    Botanisches

    Die Küchenschelle ist eine ausdauernde Staude mit einem starken Wurzelstock, aus dem dicht behaarte Blütenstiele wachsen, die zwischen 20 cm und 40 cm hoch werden. Daran erwachsen drei behaarte Hochblätter, die wie in dünne Streifen zerfetzt aussehen.

    Die lilafarbene Küchenschelle ist mit weichem haarigen Flaum bedeckt, in der Regel wachsen nur ein oder zwei Blüten aus ihren kleinen Wurzeln. Die oberirdischen Teile werden nur vor der Blüte im Frühjahr gesammelt.


    Die Küchenschelle blüht von April bis Juni.


    Die Küchenschelle kommt ursprünglich aus Mittel- und Osteuropa, ebenso aus Fernost.


    Sie gedeiht auf trockenen, sonnigen Magerwiesen, in lichten Kiefernwäldern mit sandigen oder kalkhaltigen Böden, auf Ebenen und in Höhen bis zu 1000 Metern. Pulsatilla wächst auf offenen Feldern, Weiden und Wiesen.


    Küchenschelle verschwindet sofort, wenn der Boden gedüngt wird, sie kann nicht auf gedüngten Boden überleben.


    Astrologisches und Signaturenlehre

    Die Farben der Blüten, Lila und Gelb, als auch die fiedrigen Blätter, weisen auf den Planeten Merkur hin, der zum Beispiel für die Hormondrüsen sowie den Stoffwechsel steht.


    Die violette Tönung der Blütenblätter steht laut christlichem Glauben für die Sehnsucht nach dem Göttlichen. Die hängenden Blütenköpfe wirken etwas melancholisch und verzagt. Die Behaarung erinnert etwas an ein Fell oder einen Mantel, der die Küchenschelle vor der Kälte im Frühling bewahren soll.


    Die Küchenschelle für Frauen


    Die Küchenschelle galt früher als besonderes Frauenheilmittel, das man wegen seiner reinigenden Wirkung auf die Gebärmutter auch "Bärblume" nannte.


    Die Küchenschelle galt außerdem schon vor Jahrhunderten als menstruationsförderndes als auch abtreibendes Kraut.


    Schon Hippokrates erwähnte die Kraft der Pflanze, zum Beispiel wenn es darum ging, eine überfällige Menstruationsblutung anzuregen. Auch gegen Angst und Hysterie wandte er sie an.


    Fuchs, Jakobus sowie Tabernaemontanus wiesen auf die gebärmutterreinigenden Eigenschaften hin, da die Wurzel der Küchenschelle gegen schleimige Ablagerungen in der Gebärmutter hilft.


    Heutzutage verwendet man die Küchenschelle jedoch kaum noch, was wohl in der Giftigkeit der Pflanze begründet ist.


    Ein Küchenschellenwein zur Förderung der Menstruation

    Da die Küchenschelle eine geschützte Pflanze ist, darf man nur Pflanzen aus dem eigenen Garten verwenden oder solche aus dem Handel.


    Geben Sie ca. 50 g getrocknetes Kraut in eine Flasche Weißwein. Dann aufkochen lassen. Dann gleich vom Ofen nehmen und 3 Stunden ziehen lassen, danach absieben.

    Sie können nach Belieben mit etwas Honig süßen.


    Diesen Wein füllt man dann in eine dunkle Flasche und lagert sie im Kühlschrank ein.

    Um die Menstruation anzuregen, trinken Sie 2 Schnapsgläschen davon jeden Tag, bis die Regel eintritt.

    Nicht in der Schwangerschaft einnehmen!


    Küchenschelle selbst anpflanzen

    Sie sollten die Pulsatilla-Samen Mitte bis Ende August an einem schattigen Teil des Gartens aussäen. Danach sollten Sie sie mit einer Glasabdeckung abdecken.

    Pulsatilla-Samen brauchen in der Regel ein bis sechs Monate, um zu keimen. Ende Herbst oder vor dem ersten Frost bringen Sie die Pflanzen in das Haus zum Überwintern.

    Die Sämlinge pflanzen Sie im Frühling an einen sonnigen Standort.


    Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

    Giftig
    Im ungetrockneten Zustand ist die Küchenschelle sehr giftig, man darf sie deswegen nicht verwenden. Verwenden Sie ausschließlich getrocknete Pflanzenteile!

    Die frische Pflanze ist giftig. Längerer Hautkontakt kann zu schwer heilenden Verätzungen und Blasen führen. Innerlich verwendet kann frische Kuhschelle schwere Reizungen des Magen-Darm-Traktes und des Harnapparates hervorrufen. Küchenschelle kann in hohen Dosen zu Koma, Atembeschwerden, Krämpfen und Erstickungsanfällen führen. Es kann zu Koliken und Durchfall kommen.

    Eine Menge von 30 Pflanzen soll tödlich sein.


    Große Mengen der Tinktur können zu Erbrechen führen, mehr als zehn oder fünfzehn Tropfen in einer Stunde sind schon viel zu viel.

    Schwangere Frauen sollten die Pulsatilla meiden, da es zu Fehlgeburten kommen kann, zudem kann das Wachstum eines Fötus unterbrochen werden.




    Infoblatt

    Küchenschelle
    Küchenschelle


    Mehr Fotos der Küchenschelle finden Sie hier...

    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle
    • Kuechenschelle

    [alp:../BuchBilder/125.jpg x=550 '']







    Der Beitrag "Küchenschelle" wurde 12927 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Kapernstrauch

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Kapernstrauch" wurde 3427 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Fetthenne

    Mehr Fotos



















    • Fetthenne
    • Fetthenne
    • Fetthenne
    • Fetthenne
    • Fetthenne



    Der Beitrag "Fetthenne" wurde 9992 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Goldnessel

    Mehr Fotos







    Der Beitrag "Goldnessel" wurde 5798 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Heiligenkraut



    Heiligenkraut
    -Herkunftsgebiete: das gesamte Mittelmeergebiet
    - Pflanzenbeschreibung: stark buschartiger Wuchs, wird maximal einem halben Meter groß
    -Zweige sind mit feinen Härchen, filzig und grau, schmal und linealförmig
    -Blüten sind gelb, sie duften aromatisch
    - Der Wuchsort ist in der Sonne auf luftigen, nicht allzu feuchten Erdböden
    - Die Vermehrung erfolgt per Stecklingen
    -Verwendungsmöglichkeiten: Zweige sind frisch oder getrocknet eine gute Mottenabwehr, auch gegen andere unliebsame Insekten.
    [/list]





    Der Beitrag "Heiligenkraut" wurde 5597 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Thuja - Lebensbaum



    Die Thuja erinnert an die Zypresse und stammt ursprünglich aus Amerika. Von dort kam sie im 15. Jahrhundert zu uns und ist inzwischen als Heckenpflanze oder als Friedhofsbepflanzung sehr beliebt.



    Die Thuja ist immergrün, was ihr den Namen Lebensbaum einbrachte, weil sie auch in den grauen und dunklen Herbst- und Wintermonaten grün aus der Natur hervorsticht. Die Nadeln sind weich und schuppig, wenn man sie zerreibt, verströmen sie einen apfelartigen Duft. Der Baum kann bis zu 40 m groß werden, allerdings bleibt er meist deutlich kleiner.

    Die Thuja wächst sehr schnell und ist relativ anspruchslos.



    Da die Thuja das giftige Thujon enthält, sollte es von Laien nur in Fertigpräparaten verwendet werden.

    Überwiegend verwendet man die Thuja äußerlich, oder in homöopathischer Form.


    Wissenschaftliche Studien belegten die immunstimulierende Wirkung der Thuja. Studien belegten ebenso die Wirksamkeit bei Schnupfen oder bei Infektionen der oberen Atemwege. Hier zeigten sich eine verkürzte Erkrankungsdauer und ein schwächerer Krankheitsverlauf.


    Die Spitzen der Blätter der Thuja occidentalis sind nützlich für die Haut, wenn man sie in Waschungen oder bei Bädern gegen Hautprobleme wie Psoriasis oder infektiöse Hauterkrankungen verwendet.


    Thuja kann auch per heißer Kompresse und Dampfbad verwendet werden, zum Beispiel gegen Rheuma, Arthritis und schmerzende Muskeln.


    Ein Tee aus den Blättern regt die Schleimlösung bei Bronchitis, Erkältungen und anderen Atemwegserkrankungen an.


    Thuja ist ein wohltuendes Kraut für Frauen, es fördert die Menstruation und kann gegen eine verzögerte Menstruation helfen. Allerdings ist es ratsam, das Kraut nicht dauerhaft zu nehmen.


    Eine Thuja-Salbe hilft bei Hauterkrankungen wie Psoriasis, Ekzemen, vaginalen Infektionen, Warzen, Muskelschmerzen und Rheuma.



    Erwünschtes Gift gegen Warzen

    Das ätherische Öl enthält giftige Bestandteile, die man sich auch zunutze machen kann: sie hemmen die Vermehrung von Warzen.

    Bei schon großen Warzen stört allerdings die dicke obere Hautschicht, eventuell muss diese erst abgetragen werden. Auf kleine Warzen kann man aber zum Beispiel direkt eine Tinktur auftragen.


    Das ätherische Öl Thuja kann, wenn es um die Hautpflege geht, durch Wacholder oder Zypressenöl ersetzt werden, da diese Öle ähnlich wirken, aber nicht giftig sind.


    Zudem ist das Öl antimikrobiell und wurde früher stark verdünnt auf Wunden gegeben.


    Das Thujaöl wandte man früher auch als Abtreibungsmittel an, leider starb die schwangere Frau manchmal dabei aber auch gleich mit. Aus heutiger Sicht sollte man also unbedingt die Finger davon lassen!


    Angeblich soll Thuja die Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie verringern, Untersuchungen dazu gibt es aber anscheinend keine. Deshalb ist Vorsicht angesagt.


    Die Thuja wirkt besonders gut gegen alles, was wild wächst oder wuchert, so zum Beispiel gegen Warzen, Knoten, Tumore oder auch Leberflecke. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen bei Verstopfung, Schmerzen oder Verletzungen im Analbereich.


    Kaut man auch nur ein einzelnes Blatt der Thuja, soll Müdigkeit verfliegen. Allerdings sollte man keine jungen Triebspitzen nehmen, denn die sind besonders unverträglich (giftig). Achten Sie immer darauf, dass geringe Dosen verwendet werden, da es ansonsten zur Vergiftung kommt. Warnen Sie ebenso Ihre Kinder vor dem Baum.



    Ätherisches Thujaöl

    Thujaöl in der Duftlampe duftet fruchtig, es steigert das Befinden, bessert die Emotionen, reinigt die Luft im Raum. Das Öl wirkt antibakteriell, reinigt also die Luft von Krankheitserregern.


    Vorsicht: Das Thujaöl kann die Haut reizen und sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden.


    In der Homöopathie

    In der Homöopathie verwendet man Thuja zum Beispiel bei Atemwegsinfektionen, Ausschlägen, Herpes, Hautinfekten, eiternden Geschwüren, Flechten, Gürtelrose oder Harnwegsinfektionen.



    Einige Homöopathen empfehlen den Einsatz von Thuja als homöopathisches Mittel auch bei einer vergrößerten Prostata, Schüttelfrost, Schmerzen im Mund, Kopfschmerzen, Depressionen, Wucherungen, Rückenschmerzen, Hämorrhoiden, Fieber, Gelenkschmerzen, Schnupfen, Ausschlag, wässrigem Stuhl, Blähungen, Krebs, Gonorrhoe, Entzündungen in der Nase, Zahnschmerzen, Albträumen, Muskelschmerzen, Trauer, Schlaflosigkeit, beeinträchtigtem Denkvermögen, Warzen, Müdigkeit, Reizbarkeit.


    Die Kommission D (die Kommission für Homöopathie) empfahl Thuja in homöopathischer Form bei entzündlichen Reaktionen, Hautausschlägen, Hautinfekten und Schuppenflechte.


    Sagen und Mythen

    Die Thuja gilt als Symbol der Unsterblichkeit. Im späten Mittelalter war man davon überzeugt, dass man damit endlich den Tod besiegen könne.


    In Frauenklöstern verwendete man die Thuja früher für Abtreibungen.


    Die Indianer Nordamerikas verwendeten die Thuja gegen Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen und Herzerkrankungen. Eine Abkochung aus den Zweigen, getrunken als Tee, sollte gegen Rheuma helfen. Sie verwendeten die Pflanze auch gegen Gicht, Skorbut, Malaria sowie Menstruationsbeschwerden.



    Das Thujon ist als Lebensmittelzusatzstoff in den USA verboten, allerdings werden bei uns in Europa kleinste Mengen in manchen alkoholischen Getränken erlaubt. Man verwendet es auch in Schuhcremes oder als Schädlingsbekämpfungsmittel. Das Öl aus den Blättern ist teilweise auch in Möbelpolituren und Duftstoffen zu finden.


    Eine Laborstudie in Deutschland zeigt eine mögliche immunsystemstärkende Wirkung der Thuja.


    Im alten Ägypten verwendete man unterschiedliche Thujaarten zur Einbalsamierung der Toten.


    Die Indianer Nord- und Südamerikas bauten aus dem Thujaholz Körbe und Kanus und bedufteten Parfums damit.


    Wenn die Bedingungen gut sind, kann eine Thuja sehr alt werden, die älteste Thuja ist weit über 1000 Jahre alt.


    Esoterisches zur Thuja, dem Lebensbaum

    Die Thuja steht in Verbindung mit der Sonne sowie mit dem Saturn.

    Die Sonne ist der Ursprung unseres Lebens, sie hat die allheilende Kraft in sich. Der Saturn steht unter anderem für die Leiden des Alters, außerdem für unser Immunsystem.


    Die Thuja trägt kleine zapfenartige Früchte, die etwas an Feigwarzen-Grüppchen erinnern, und tatsächlich gilt der Lebensbaum als wichtiges Heilmittel gegen diese Warzen.





    Thuja, der Lebensbaum, für Frauen


    Früher wurden die Triebspitzen der Thuja als Abtreibungsmittel verwendet.

    Das in dem ätherischen Öl des Baumes enthaltene Thujon, drängt das Blut in die Beckenorgane, sodass es zu Blutungen der Gebärmutter kommen kann, ebenso wie eben erwähnt zu Fehlgeburten. Um eine abtreibende Wirkung zu erreichen, muss man aber fast eine tödliche Dosis einnehmen, man sollte also tunlichst die Finger davon lassen!


    Typische Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit und Brechreiz, starke Blutdruckschwankungen, Krämpfe, Wasseransammlungen in der Lunge oder anhaltende Organschädigungen. Schließlich fällt man ins Koma und stirbt.


    Indianische Stämme Amerikas verwendeten die Thuja früher trotz der Giftwirkung als Heilpflanze, zum Beispiel äußerlich angewandt gegen Schmerzen in den Gelenken, außerdem war die Thuja als schweißtreibendes Heilmittel bei ihnen beliebt.


    Der Lebensbaum war, bevor die "moderne" aufkam, ein beliebtes Mittel gegen Infektionen, wie zum Beispiel Geschlechtskrankheiten. So wurde lange Zeit der Tripper oder auch die Syphilis damit behandelt. Heute wendet man die Thuja dafür jedoch nicht mehr an.

    Speziell in der Frauenheilkunde kennt man Thuja aber immer noch als Anti-Warzenmittel. Studien zeigten, dass die Inhaltsstoffe des Lebensbaumes vor Viren schützen und dass sie das Immunsystem anregen. Ebenso zeigten Studien, dass die Thuja gegen Lippenherpes hilft, sowohl akut als auch vorbeugend.


    Gegen Warzen eignet sich zum Beispiel eine Tinktur, die man 1:3 verdünnt auf die Warzen regelmäßig aufträgt. Insbesondere Feigwarzen reagieren gut darauf und verschwinden.


    Sollte sich nach 3 Wochen jedoch nichts gebessert haben, sollte man die Eigenbehandlung abbrechen und besser einen Arzt befragen!


    Die Tinktur kann man auch vorbeugend vor einer Neubildung der Warzen auftragen, nachdem sie per Laser oder mechanisch entfernt wurde.


    In homöopathischer Form kennt man Thuja als Mittel, das gegen Hautwucherungen helfen kann, ebenso gegen Wucherungen der Schleimhäute oder gegen Polypen am Muttermund.




    Andere Anwendungsbereiche

    1. Entzündungen von Hals und Rachen
    2. menstruationsfördernd
    3. Rheumaschmerzen
    4. Eiterungen
    5. Nebenhöhlenentzündungen
    6. adstringierend
    7. Kopfschmerzen
    8. Mittelohrentzündungen
    9. Neuralgien
    10. entzündungshemmend
    11. Erkältungen
    12. Gicht
    13. schweißtreibend
    14. Bronchitis
    15. antiseptisch
    16. Fieber
    17. Blasenentzündungen
    18. Geschwüre
    19. Rheuma (per Einreibung)
    20. harntreibend
    21. Amenorrhö
    22. Fußpilz
    23. Bronchitis
    24. Psoriasis
    25. antirheumatisch


    Übersicht über die Thuja



    Verwendete Teile

    Verwendung finden junge und weiche Zweigspitzen. Ebenso verwendet man das ätherische Öl aus den grünen Pflanzenteilen.

    Vorsicht: Die Thuja - besonders das Öl - ist giftig.



    Sammelzeit

    Im späten Frühjahr ist der Wirkstoffgehalt am höchsten. Man trocknet die gesammelten Zweige schattig.



    Volksnamen

    Lebensbaum, in Amerika auch weiße Zeder oder gelbe Zeder, amerikanische Zeder



    Enthaltene Stoffe

    Thujon, Pinen, Campher, Borneol, Fenchon, Lignane, Sesquiterpene, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Polysaccharide, Glykoproteine



    Das ätherische Öl wird auch zur Parfümierung in kosmetischen Produkten verwendet. Es ist antiseptisch, man nimmt es deshalb für Seifen und für Desinfektionsmittel. Außerdem wirkt es gegen Insekten, wie z. B. Fliegen und Zecken.



    Blütezeit

    Von April bis in den Mai



    Englisch

    White Cedar, Tree of life



    Boden

    Jeder Boden, viel Sonne



    Edelsteine

    Katzenauge, Lapislazuli, Quarze, Tigerauge, Saphir






    Rezepte und Anwendungen rund um die Thuja






    Eine Thujatinktur gegen Warzen selbst herstellen

    Sie brauchen dazu

    200 g zerkleinerter frischer Zweigspitzen

    700 g Wodka

    Geben Sie alles in ein verschraubbares Glas und lassen Sie dies 4 Wochen stehen. Danach absieben und dunkel aufbewahren.

    Geben Sie jeden Tag einen Tropfen davon auf die Warze.

    Nicht innerlich verwenden!



    Eine Tinktur gegen Feigwarzen zum Auftragen auf die Warzen

    Sie brauchen dazu

    Ca 20 ml. Ringelblumentinktur

    Ca. 20 ml Sonnenhuttinktur

    Ca. 20 ml. Thujatinktur

    Ca. 10 ml Schöllkraut-Saft


    Mischen Sie alles miteinander, und tragen Sie es so auf als geht auf die Warzen auf. Aufgrund des frischen Schöllkraut-Saftes hält die Mischung nicht lange, 3 Wochen sind es maximal.


    Nicht innerlich anwenden!

    Vorsicht:

    Feigwarzen sind ansteckend, sie sind also übertragbar!

    Sie sollten daher, schon aus Respekt vor dem Partner, entfernt werden. Außerdem scheinen sich die Anzeichen dafür zu häufen, dass daraus auch schwerwiegendere Beschwerden erwachsen können (Stichwort Krebs).



    Räucherungen

    Für Räucherungen nimmt man getrocknete Spitzen und ein wenig vom Zweig.

    Räucherungen helfen bei Schnupfen, die Schleimhäute schwellen dadurch ab. Zudem wird der Kopf frei.






    Vorsicht

    Giftig

    Es kann zu Hautausschlägen kommen.



    Nicht in der Schwangerschaft einnehmen. Nicht in der Stillzeit verwenden.


    Nicht bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei bestehenden Leberbeschwerden anwenden.


    Das enthaltene ätherische Öl ist fruchtschädigend und wirkt abortiv, möglicherweise kommt es zu Missbildungen bei ungeborenen Kindern.


    Vergiftungen zeigen sich durch Erbrechen, Schmerzen im Magen, Durchfall, Entzündungen im Magen und im Darm, Kopfschmerzen, Krämpfe.


    Kann eine Kontaktdermatitis auslösen, und das schon bei fortgesetztem Kontakt mit dem Holz (Schreiner also aufgepasst).






    Mehr Fotos







    Der Beitrag "Thuja - Lebensbaum" wurde 13020 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Wanzenkraut


    Wanzenkraut ist ein Volksname für die Traubensilberkerze - Bitte lesen Sie dort weiter...

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Wanzenkraut" wurde 4777 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Zitrone

    Die Zitrone kam im 13. Jahrhundert aus Indien zu uns nach Südeuropa. Im späten Mittelalter kam sie dann auch nach Deutschland.


    Die Zitrone gehört zu den Zitrusgewächsen, sie entstand aus einer Kreuzung aus Zitronat und Bitterorange.


    Besonders auffällig ist der hohe Vitamin-C-Gehalt. In der Schale findet man viel ätherisches Zitronenöl.


    Die Zitronen kennen viele als "heiße Zitrone", die man bei einer Erkältung nimmt.

    Die Zitrone kann aber noch mehr: ihr Saft regt den Appetit an, tötet Bakterien ab, senkt Fieber und hilft bei Blasenentzündungen. Wenn man etwas Saft auf nicht zu schwere Wunden gibt, stoppt dies die Blutung.

    Etwas Saft in Wasser getrunken steigert die Konzentrationsfähigkeit.


    Zitronenwickel bei Halsschmerzen

    Schneiden Sie eine halbe Zitrone in Scheiben und geben Sie sie in eine Schüssel mit Wasser.

    Nach einer viertel Stunde die Zitronenscheiben ausdrücken, dann ein Tuch damit tränken und leicht auswringen. Legen Sie das Tuch um den Hals und fixieren Sie es. Eine viertel Stunde umgelegt lassen.

    Das Zitronenöl

    Der Name stammt von dem arabischen "laimun" oder dem persischen "limun", daraus wurde wohl das "Lemon", wie die Zitrone auf englisch heißt.


    In Japan wird es in Diffusoren in Banken verwendet, damit die Arbeiter weniger Fehler machen.


    Zitronenöl kann sehr nützlich sein, um den Kreislauf zu stärken und hilft bei Durchblutungsstörungen, es senkt den Blutdruck und hilft bei Nasenbluten.

    Es kann helfen, Fieber zu senken, es hilft bei Halsentzündungen, Bronchitis, Asthma und Grippe.


    Es stärkt das Immunsystem und reinigt den Körper, verbessert die Funktionen des Verdauungssystems, und es ist hilfreich bei Verstopfung, Dyspepsie und Cellulitis.


    Zitronenöl beruhigt und lindert Kopfschmerzen und Migräne und ist hilfreich bei Rheuma und Arthritis. Es wird auch bei Akne eingesetzt, zur Reinigung fettiger Haut und fettiger Haare. Es hilft bei Geschwüren im Mund, bei Herpes und bei Insektenstichen.


    In der Duftlampe kann Zitronenöl bei Erkältungen, Grippe, depressiven Verstimmungen, Stress, Energiemangel und Müdigkeit eingesetzt werden.


    Massageöle oder Badezusätze können bei Verdauungsproblemen, Energiemangel, Müdigkeit, Infektionen, Grippe, Adipositas, Übergewicht, Rheuma, Depressionen und Stress helfen.


    In Lotionen und Cremes hilft es bei fettiger Haut, bei kleinen Verletzungen und Wunden. Es hilft bei Cellulitis, ebenso bei Akne.


    Als Mundwasser oder Gurgelmittel gegen Geschwüre im Mund.


    Es fördert die Gesundheit, gibt körperliche Energie und reinigt.


    Es fördert das geistige und psychische Bewusstsein, fördert die Verbindung zwischen Geist (Bewusstsein) und Seele.


    Hilft bei Konflikten zwischen Gefühl und Verstand. Reich an Vitamin C, wie alle anderen Zitrusöle.



    Sehr ähnliche Eigenschaften wie Limette. Austauschbar damit.



    Ein kleiner Lichtstrahl in der "Saure-Gurken-Zeit" in einer Mischung mit Eukalyptus, Pfefferminze und Lavendel zu gleichen Teilen.



    Ein oder zwei Tropfen im Pfefferminztee, einfach ausprobieren...



    Ein oder zwei Tropfen in einem 1/4 Liter Wasser reinigen die Leber und das Verdauungssystem.



    Hilft der Konzentration bei der Arbeit im Büro.



    Gibt Ihnen einen Energieschub.



    Morgens ein Tropfen im Orangensaft verleiht Schwung für den Tag.



    In Mischung mit Pfefferminze und Eukalyptus gegen Ameisen.



    Altersflecken und Sommersprossen

    Zitronensaft lässt dunkle Flecken von der Haut verschwinden. Reiben Sie Zitronensaft auf die Stelle ein, zweimal täglich und das für 6-8 Wochen.



    www.kraeuter-verzeichnis.de

    Tipps zum Ernten und Sammeln

    Zitronen gelten als reif, wenn die Farbe der Schale tief und satt gelb ist. Dies ist wichtig, wennn man Zitronen im Laden kauft.

    Zitronen aus dem eigenen Garten erkennt man auch daran, dass sie sich ganz leicht von dem Stiel lösen lassen.







    Der Beitrag "Zitrone" wurde 9450 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Umkaloabo

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Umkaloabo" wurde 2257 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Riesenschleierkraut

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Riesenschleierkraut" wurde 3666 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Kanonierpflanze


    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Kanonierpflanze" wurde 3709 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Jojoba





    Der Beitrag "Jojoba" wurde 3365 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Hornkraut

    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Hornkraut" wurde 4215 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Hartriegel




    Der Beitrag "Mehr Fotos" wurde 3408 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Blauer Enzian





    Der Beitrag "Blauer Enzian" wurde 4134 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Bitterwurz


    Mehr Fotos




    Der Beitrag "Bitterwurz" wurde 3719 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Amerikanisches Hundsgift







    Der Beitrag "Amerikanisches Hundsgift" wurde 3172 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Ananassalbei




    Der Beitrag "Ananassalbei" wurde 5754 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    14.5.2012


    Agave







    Der Beitrag "Agave" wurde 4653 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Konrade


    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade
    • Konrade



    Der Beitrag "Konrade" wurde 2399 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Knoblauchsrauke









    Der Beitrag "Knoblauchsrauke" wurde 7028 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Die neun heiligen Kräuter Englands

    Diese neun Kräuter sind die heiligen Kräuter Englands, wie sie in Sagen und Mythen immer wieder auftauchen.


    Bitte beachten Sie, dass die Wirkung der Kräuter nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss!


    Die neun heiligen Kräuter

    1. Der Beifuß wacht gegen die unsichtbare Macht des Bösen.

      Die getrockneten Blätter gefüllt in einem Kopfkissen bringen süße Träume, verleihen Kraft, wenn ins Badewasser gegeben, helfen sie nach einer Ermüdung auf einer langen Reise.


    2. Spitzwegerich gedeiht neben Furten und Wegen. Frische Blätter ziehen Infektionen aus dem Leib, stoppen Blutungen in kleineren Wunden und lindern Verbrennungen und Stiche.

    3. Brunnenkresse enthält große Mengen an Vitamin C. Es wird Saft zugesetzt, um Wasser in ein Stärkungsmittel zu wandeln. Heilziest erscheint als viertes Kraut. Ziest wurde als Heilmittel für alle Krankheiten des Leibes und der Seele angesehen.

    4. Die Kamille ist der "Pflanzen-Arzt", weil es kränkelnde Pflanzen in der Nähe belebt. Die Menschen genießen Vorteile.

    5. Die Brennnessel dient vielen nützlichen Zwecken. Die Blätter helfen bei Blutungen und beruhigen Verbrennungen. Ihre Samen stimulieren den Appetit. Brennnesselsaft ist ein ausgezeichnetes Haarwasser.

    6. Der Apfel wird schon seit langem mit Gesundheit und Erneuerung in Verbindung gebracht. Der ursprüngliche wilde Apfel, von dem sich alle Sorten ableiten, soll tiefen Schlaf fördern und die Energieeffizienz.

    7. Der Kerbel hat eine starke stimulierende Wirkung auf das Gehirn. Es war einmal DAS Mittel, um den Willen zu steigern oder wieder herzustellen.

    8. Der Thymian soll Melancholie vertreiben.

    9. Fenchel vermittelt Langlebigkeit, gibt Kraft und Mut, sein angenehmes Aroma schreckt böse Geister ab. Fenchel fördert die Verdauung, macht gute Augen und kämpft gegen Fettleibigkeit.



    Der Beitrag "Die neun heiligen Kräuter Englands" wurde 11759 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Die Rollkur

    Magenprobleme sind für zahlreiche Menschen ein Begleiter des Alltags. Dafür verantwortlich sind unterschiedliche Ursachen, wie etwa Stress, eine falsche Ernährung, eine falsche Lebensweise und natürlich unsere "Alltagsgifte" Kaffee, Nikotin und Alkohol.


    Magenbeschwerden sind ein Problem, das sowohl alte als auch junge Menschen betrifft.

    Gefährlich wird es, wenn die Magenbeschwerden ein Dauerproblem werden: Dann kann es zu Magenschleimhautentzündungen kommen oder auch zu Magengeschwüren.


    Altes Mittel: die Rollkur

    Ein altes und bewährtes Hausmittel gegen Magenbeschwerden ist die Rollkur.

    Die Rollkur nutzt die Heilkraft der Kamille, die die Magenschleimhaut regeneriert und beruhigt.


    Für eine Rollkur verwenden Sie Kamillentee, der möglichst stark sein sollte. 10 Teelöffel Kamille pro Liter Tee können es ruhig sein.


    Durchführung der Rollkur

    Trinken Sie einen Liter des Tees auf leeren Magen.


    Danach legen Sie sich für je 5 Minuten auf den Rücken, dann auf die linke Seite, dann auf die rechte Seite. Zum Schluss legen Sie sich auf den Bauch.


    Auf diese Art und Weise kommt die gesamte Magenschleimhaut mit dem Kamillentee in Berührung, wo er seine Wirkung entfalten kann.


    Führen Sie eine solche Rollkur mindestens 2-mal am Tag durch, über mindestens 2 Wochen hinweg.


    Eine solche Rollkur kann übrigens auch mit Fertigpräparaten aus der Apotheke durchgeführt werden. Eine weitere Variante ist die Rollkur mit Süßholz (1 Teelöffel pro Tasse) oder auch mit Kohlsaft. Kohlsaft wird empfohlen, wenn die Ursachen der Beschwerden Magengeschwüre oder ein Geschwür des Zwölffingerdarms sind.





    Der Beitrag "Die Rollkur" wurde 12232 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Diptam


    Diptam nach Hildegard von Bingen

    „Der Diptam ist warm und trocken, und er hat die Kräfte des Feuers und die Kräfte des Steins in sich, weil er in seinen Kräften hart wie ein Stein ist. ... Aber auch wer im Herzen Schmerzen hat, esse das aus Diptam gemachte Pulver, und der Herzschmerz wird weichen."


    Rezept

    Diptampulver (aus Kraut oder Wurzel)

    2 x täglich 1-2 Messerspitzen Diptampulver auf einem Stückchen Weizen- oder Dinkelbrot essen.





    Der Beitrag "Diptam" wurde 6151 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Bertram



    Das Heilkraut Bertram ist bei uns nicht vielen Menschen bekannt. Es kommt ursprünglich aus dem Gebiet des Mittelmeers und gelangte bereits im Mittelalter zu uns nach Nordeuropa. Der Bertram sieht etwas aus wie die Kamille, hat aber einen besonders scharfen Geschmack.


    Die Pflanze wird ungefähr 20 cm hoch, sie gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine einjährige Pflanze.


    Der Bertram liebt besonders nährstoffreichen Boden, er verträgt auch die volle pralle Sonne, man findet ihn aber auch in leicht geschützten Lagen.


    Die Blütezeit der Pflanze reicht von Mai bis in den August hinein. Wenn man selbst sammeln will, so sammelt man die Blüten im Sommer und die Wurzeln im späten Sommer bzw. im Herbst.


    Wirksame Inhaltsstoffe sind unter anderem ätherische Öle, Inulin und das Harz der Pflanze.



    Bertram nach Hildegard von Bingen


    „Der Bertram ist von gemäßigter und etwas trockener Wärme, und diese rechte Mischung ist rein und erhält gute Frische. Denn für einen gesunden Menschen ist er gut zu essen, weil er die Fäulnis in ihm mindert und das gute Blut in ihm vermehrt und einen klaren Verstand im Menschen bereitet. Aber auch den Kranken, der schon fast in seinem Körper gestorben ist, bringt er wieder zu Kräften, und im Menschen schickt er nichts unverdaut heraus, sondern bereitet ihm eine gute Verdauung. Und einem Menschen, der viel Schleim in seinem Kopf hat und der ihn häufig ißt, dem mindert er den Schleim in seinem Kopf. Aber auch häufig genossen, vertreibt er die Brustfellentzündung aus dem Menschen und er bereitet reine Säfte im Menschen und macht seine Augen klar. Und auf welche Weise er immer gegessen wird, trocken oder in einer Speise, ist er nützlich und gut, sowohl für den Kranken wie auch für den gesunden Menschen. Denn wenn ein Mensch ihn oft ißt, vertreibt er von ihm die Krankheit und verhindert, daß er krank wird. Daß er beim Essen im Mund die Feuchtigkeit und den Speichel hervorruft, kommt daher, daß er die üblen Säfte herauszieht."



    Rezeptur nach Hildegard von Bingen

    Bertramkraut oder -wurzel oder Bertrampulver


    Als Gewürz verwenden (z.B. in Suppen, Saucen, Salaten). Kann bei jeder Art von Krankheit als unterstützendes Mittel mit eingenommen werden, z.B. bei Schnupfen, Katarrh, Verdauungsstörungen...


    2 - 3x täglich 1 TL Bertrampulver pur oder auf einem Stück Brot.




    Heutzutage wird der Bertram in der Pflanzenheilkunde eigentlich nicht mehr verwendet, er ist auch kaum noch in den neueren Pflanzenbüchern, die sich mit Heilkräutern beschäftigen, zu finden.


    Seine Hochzeit war, wie schon erwähnt, im Mittelalter, dort hat besonders die heilige Hildegard von Bingen für die Bekanntheit des Krautes gesorgt. Sie empfahl, dass man jeden Tag etwas Bertram essen sollte. Und genau das ist auch der Grund, weshalb sich heute die Menschen wieder an den Bertram erinnern, denn das Wissen von Hildegard von Bingen erlebt zurzeit eine wahre Renaissance.


    Der Bertram wurde in alten Pflanzenbüchern als Mittel gegen Rheuma, gegen Schlafbeschwerden, gegen Magenbeschwerden, zur Lösung von Verschleimungen, gegen schwache Nerven, gegen Hautreizungen, gegen Zahnschmerzen und als verdauungsförderndes Mittel beschrieben.


    Dabei verwendete man die Wurzel des Bertram, die man trocknete und pulverisierte. Es wurden aber ebenso Tees, Salben und Tinkturen aus den Blättern des Bertram beschrieben.



    Die heilige Hildegard von Bingen empfahl den Bertram zum Beispiel auch wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung und der reinigenden Wirkung auf den Körper. Sie setzte die Pflanze auch gegen Herzbeschwerden, Lungenerkrankungen und Probleme mit dem Magen ein.


    Heutzutage wird der Bertram zum Beispiel auch als Gewürz verwendet, dazu zerreibt man die frische Wurzel oder das frische Kraut und gibt es den Speisen bei. Wenn man den Bertram auf diese Art und Weise als Gewürz verwendet, veredelt er nicht nur das Essen, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass unser Körper die Wirkstoffe aus der Nahrung besser umsetzen kann. Er kann zum Beispiel die in der Nahrung vorkommenden Vitamine und Mineralstoffe so umbauen, dass diese für unsere Körperzellen leichter zu verwerten sind. Diese Wirkung ist zum Beispiel dann sehr wichtig, wenn man eine Erkrankung der Verdauungsorgane hat, zum Beispiel der Magen- oder Darm-Schleimhäute. Der Bertram hilft deshalb bei Mangelerscheinungen durch zu wenig Eisen, durch zu wenig Vitamine oder durch einen Mangel an Mineralien. Außerdem regt der Bertram die Bauchspeicheldrüse an, ebenso die Verdauungssäfte, die in der Leber produziert werden.



    Wenn man unter Verdauungsbeschwerden leidet, wenn man sich über längere Zeit falsch ernährt hat, oder wenn man eine Anämie hat, kann man über jedes Essen etwas Bertram-Pulver streuen.


    Laut alten Rezepten soll der Bertram auch gegen eine gelähmte Zunge helfen, sowie gegen Zahnschmerzen und Karies. Aus heutiger Sicht sollte man gegen diese Beschwerden aber besser einen Zahnarzt aufsuchen. Als Gurgelmittel soll der Bertram gegen Entzündungen im Rachenraum helfen, ebenso soll die Pflanze gegen Kopfschmerzen und Angstzustände helfen können.


    Die Wurzel des Bertram schmeckt ziemlich scharf, was an den enthaltenen Wirkstoffen liegt. Diese Wirkstoffe können auch äußerlich verwendet werden, wenn es darum geht, den Kreislauf anzuregen: man gibt etwas der zerrieben Wurzeln in ein Massageöl und massiert damit die Haut ein. Eine andere Variante ist es, gleich ein ätherisches Bertram-Öl zu verwenden und davon einige Tropfen in ein Massageöl zu geben und damit dann den Körper zu massieren.


    Verräucherungen mit Bertram-Wurzeln reinigen die Atmosphäre, außerdem sollen sie die Beteiligten in eine erotische Stimmung leiten. Die Stimmung wird außerdem fröhlicher und lockerer dadurch.


    [alp:Bertram128.jpg x=520 'Bertram']

    Ein Mundwasser mit Bertram selbst herstellen

    Sie brauchen dazu getrocknete Wurzeln des Bertram und Alkohol.


    Geben Sie ungefähr 50 g Bertram-Wurzel in einen halben Liter Schnaps und lassen Sie dies 21 Tage lang stehen. Ab und an sollte man immer mal wieder schütteln. Nach drei Wochen siebt man die Tinktur ab und füllt sie in eine dunkle Flasche um. Geben Sie einige Tropfen davon in eine halbe Tasse Wasser, nach Belieben können Sie auch einige Tropfen Pfefferminzöl oder Salbeiöl hinzufügen. Diese Mischung verwendet man als Mundspülung zum Beispiel gegen Geschwüre im Mund.


    Eine solche Tinktur kann man auch als Würze für das Essen verwenden, zum Beispiel in einer Suppe oder einer Soße, da sich der Alkohol durch das Kochen verflüchtigt.





    Selber sammeln und lagern


    Wenn man Bertram selber sammeln möchte, dürfte das in unserer Gegend schwierig werden, da er kaum vorzufinden ist. Er wächst bei uns überwiegend in Gärten und auf Feldern bzw. in Kulturen.


    Wenn man aber dennoch einen Bertram gefunden hat oder selbst angebaut hat, so kann man die Wurzeln der Pflanze im späten Sommer ausgraben und gut reinigen. Die Wurzel schneidet man in kleine Stücke und trocknet sie schattig. Danach reibt oder zermörsert man sie zu einem Pulver und hebt dieses Pulver dann in einer Dose auf.


    Wenn man die Blüten aufheben will, so trocknet man diese halbschattig und lagert sie danach ebenfalls in einer Dose oder in einer Papiertüte.


    Ein Tee mit Bertram

    Geben Sie ungefähr einen halben Teelöffel des Bertram-Wurzel-Pulvers in eine Tasse kochendes Wasser und lassen Sie dies 10 Minuten ziehen. Danach absieben und nach Belieben etwas Honig dazu geben.









    Der Beitrag "Bertram" wurde 7792 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Balsamkraut



    Lesen Sie hier zum Balsamkraut, auch Frauenminze genannt...








    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut
    • Balsamkraut





    Der Beitrag "Balsamkraut - Balsamkrauttee" wurde 6339 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Gartenraute







    Der Beitrag "Gartenraute" wurde 7114 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Echte Rauke


    Die Rauke in der Küche



    Die Rauke hat einen scharfen und würzigen, jedoch auch etwas bitteren Geschmack. Das Aroma erinnert etwas an die Kresse und das Radieschen.


    Die Wilde Rauke ist in ihrem Geschmack und ihrem Aroma intensiver als die Echte Rauke. Im Frühling und im Herbst wird der Geschmack der Rauke im Übrigen sanfter und milder als in den Sommermonaten.



    Die Rauke eignet sich als Gewürz für Suppen, für Soßen, in Quarkspeisen, für Eiergerichte.


    Lagerung

    Die Rauke kann nach der Ernte bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufgehoben werden.

    Tipps

    Man sollte junge Raukenblätter verwenden, denn ältere Blätter schmecken bitterer und sind oftmals recht zäh.
















    Der Beitrag "Echte Rauke" wurde 4855 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Krause Minze















    Der Beitrag "Krause Minze" wurde 7036 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Steinbrech







    Der Beitrag "Steinbrech" wurde 4045 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Zyperngras












    Der Beitrag "Zyperngras" wurde 4057 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    9.5.2012


    Apothekerrose



    Bitte lesen Sie weiter unter Hundsrose.




    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose
    • Apothekerrose



    Der Beitrag "Apothekerrose" wurde 4332 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    8.5.2012


    Kräutergärten und Klostergärten

    Kräuter findet man überall, auf dem Feld, der Wiese, im Wald... Aber meist weiß man gar nicht so richtig, was man da so alles sieht, weil ja die Heilkräuter nicht dauernd blühen und weil vor und nach der Blütezeit die Bestimmung schwer ist. Zudem wachsen ja nicht überall alle Heilkräuter. Hilfe bieten da Kräutergärten oder Klostergärten, die meist sorgsam gepflegt werden und eine Vielzahl von Heilpflanzen anbieten.


    Hier eine kleine Aufstellung von Kräutergärten:

    1. Kräutergarten im Kloster Lorch

      Ein sehr schöner Garten im ebenso schönen Kloster. Ein Besuch lohnt sich.


      73547 Lorch


    2. Kaisersbacher Kräuterterassen


      Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober, ganztägig

      Preise: Der Eintritt für Besichtigungen ist frei.


      Gartenstraße 8

      73667 Kaisersbach


    3. Kräutergarten Himmelkron

      Klosterberg

      95502 Himmelkron



    4. Klostergarten in Wangen

      88239 Wangen im Allgäu



    5. Klostergarten - Seligenstadt

      Klosterhof 2

      63500 Seligenstadt



    6. Klostergarten St. Johannes

      86989 Steingaden




    7. St. Lorenz Bibelgarten

      Klosterfreiheit 9c

      38364 Schöningen



    8. Klostergarten Jerichow

      Am Kloster 1

      39319 Jerichow


    9. Kloster St. Lioba

      Riedbergstraße 1

      79100 Freiburg



    10. Klosters Isenhagen

      Klosterstraße 2

      29386 Hankensbüttel



    11. Klostergarten Medingen

      Kloster Medingen

      Klosterweg 1

      29549 Bad Bevensen, Ortsteil Medingen



    12. Ehemalige Benediktinerabtei Klostergarten

      Klosterhof

      63500 Seligenstadt



    13. Klostergarten Amelungsborn

      Kloster Amelungsborn

      D-37643 Negenborn


      In Google Maps ansehen

    14. Kräutergarten im Hotel Kloster Hornbach

      66500 Hornbach


      In Google Maps ansehen

    15. Sanitas Kräutergarten in Weinstadt-Endersbach

      in den Benzacher Bachwiesen

      71384 Weinstadt-Endersbach im Remstal

      Link zum Sanitas Kräutergarten
      In Google Maps ansehen

    16. Garten der Sinne in Weinstadt

      Wir bieten Ihnen Anregungen zum intensiven Sehen, Hören, Nachdenken. Nur das, was man kennt, kann auch geschützt und bewahrt werden.

      Link zum Garten der Sinne
      In Google Maps ansehen

      www.kraeuter-verzeichnis.de
      -

      "Auterwitzer Kräutergarten"

      Den "Auterwitzer Kräutergarten" gibt es schon seit 20 Jahren. Er wurde durch Jugendliche des "Freiwilligen Ökologischen Jahres" zusammen mit der Heilpraktikerin Angelika Ende konzipiert und angelegt.

      Leider lag er die letzten drei Jahre brach und verwilderte zusehends. Seit dem vorigen Jahr wird er durch die Interessengemeinschaft Kräutergarten wiederbelebt.


      Der Kräutergarten war immer ein Schaugarten, wobei nie Wert darauf gelegt wurde jedem Kraut "sein" Beet zuzuweisen. Vielmehr ließen wir den Kräutern die Selbstbestimmung sich dort anzusiedeln wo es ihnen gefiel. Der Eingriff des Menschen war minimal und bezog sich fast ausschließlich auf die Pflanzenauswahl und einem gewissen menschlichen Wunschdenken. So gibt es bei uns zum Beipiel kein Basilikum, weil Basilikum nicht will..... oder von den Schnecken gefressen wird.


      Bei uns wachsen wilde Kräuter und Kulturkräuter nebeneinander und miteinander. Es wird auch Wert auf seltene Kräuter gelegt. So wächst bei uns auch Angelika, Alant und Himmelsschlüssel... oder Nieswurz.


      In den vergangenen 20 Jahren wurde der Kräutergarten vor allem für Führungen genutzt. Schulklassen mit Bildungsziel oder Gruppen, die vor allem die heilpraktischen Aspekte interessierten. Darüber hinaus war und ist der Kräutergarten für die Öffentlichkeit jederzeit betretbar. Nach Voranmeldung können auch Kräuter für die Gäste entnommen werden


      Der Auterwitzer Kräutergarten ist mit einer Größe von ca. 1000 m² der größte in Sachsen.


      Zur Homepage




    17. Apothekergarten Schillingsfürst ( an Ochsentretanlage )

      Konzept / Realisierung / Hans G.Christoph in Zusammenarbeit mit Kräuterfraueninitiative Frau Kamm und Fürst von Hohenlohe und Schillingsfürst




    18. Klostergarten( Dormitorium ) Reichsstadt-Museum Rothenburg o.d.T. (Mittelfranken)

      Konzept / Realisierung / 1982 Hans G.Christoph in Zusammenarbeit mit Frau Prof.

      Dr.Dr.Christa Habrich + ( Medizin-Historisches-Museum Ingolstadt )




    19. Apothekergarten im Wadgasser Hof ( Kaiserslautenr / Pfalz )

      Konzept / Realisierung Hans G.Christoph in Zusammenarbeit mit Gärtnerlehrlingen der Stadt.



    20. Heilkräutergarten Eppenbrunn / Kreis Pirmasens-

      Anlage gegenüber Heimatmuseum Eppenbrunn

      Konzept / Realisierung Hans G.Christoph in Zusammenarbeit mit Herrn Dr.med. Koschwitz / Eppenbrunn.

      Arzneipflanzenexkursionen mit Ziege Dorothee .




    21. Klostergarten Kloster Liebfrauenberg /Elsass

      Konzept / Realisierung Hans G. Christoph in Zusammenarbeit mit Kräuterfraueninitiative Kloster Liebfrauenberg und Pfarrer Guerrier








    Kennen Sie noch weitere schöne Kräutergärten?

    Dann schreiben Sie mir unter kontakt@kraeuter-verzeichnis.de, ich nehme gerne weitere neue Kräutergärten auf...




    Der Beitrag "Kräutergärten und Klostergärten" wurde 8196 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    3.5.2012


    Bachnelkenwurz

    Die Bachnelkenwurz war Pflanze des Jahres 2007.

    Schon seit Jahrhunderten kennt man die Heilwirkung der Bachnelkenwurz (Geum rivale), so empfahl schon Plinius die Anwendung gegen Brustbeschwerden. Das Heilkraut wurde auch gegen Durchfall und Fieber sowie als blutungsstillendes Heilmittel angewendet. In der Naturmedizin bezeichnet man die rötlichen Wurzeln oft auch als Weinwurzeln. Der Duft der Wurzeln erinnert an Gewürznelken, der Geschmack ist eher bitter.


    Hauptwirkstoff der Pflanze ist das Eugenol, das auch für den Duft der Wurzeln verantwortlich ist.


    Dieses Eugenol wirkt leicht anästhetisch und sehr antiseptisch, man verwendet es zuweilen in Mundwässern und für Zahntropfen.


    Größere Mengen können rauschartige Zustände auslösen.



    Die Heilwirkung der Bachnelkenwurz ist genau so ausgeprägt wie die der "normalen" Nelkenwurz.

    Ein Tee, den man aus der Wurzel herstellt, kann bei Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen oder auch Halsweh helfen, da die Bachnelkenwurz leicht betäubend wirkt.


    Früher gab man die Wurzeln auch ins Bier, da die Wurzeln das Sauerwerden verzögern.


    Ein Tee, hergestellt aus 2 TL frischem Kraut der Bachnelkenwurz, kann bei Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Herzschwäche, Bindehautentzündungen und Angstzuständen getrunken werden. Kochen Sie das Kraut mit einer Tasse Wasser auf, dann 7 Minuten ziehen lassen und absieben.


    Besonders starke Auszüge mit der 5- bis 10-fachen Menge an Pflanzenmaterial können Schädlinge vertreiben, so zum Beispiel Wanzen und Ameisen.


    Pflanzenbeschreibung

    Die Bachnelkenwurz ist in Deutschland zu Hause, sie ist eine mehrjährige Pflanze und wird bis zu 60 cm hoch. Sie gedeiht auf feuchten Böden. Die Pflanze hat eine Grundrosette mit langen, gestielten Blättern. Die Stängelblätter haben eine rundliche bis nierenartige Form, auch sie sind leicht gezahnt. Die untere Seite dieser Blätter ist behaart.

    Typisch für die Bachnelkenwurz sind die nickenden Blüten. Diese setzen sich aus braunen äußeren Kelchblättern und inneren, mehr rötlichen Kelchblättern, zusammen. Die Früchte besitzen kleine Widerhaken, sie kletten sich also an Fell oder Wolle an, so dass man sie überall mit hinträgt. Die Wurzel hat die Form eines Rhizoms.



    Übersicht



    Volksnamen

    Wassergewürznelke, Speckblümchen, Muttergottesblutströpfli, Wasserbenedikt, Sumpfnelkenwurz, Bachnägeli, Benediktwurz, Himmelsbrot, Blutkraut, Kapuziner, Bachrösli, Wasserwurz, Herrgottsschühchen, Blutströpferl, Herzwurz, Nelkenwurz, Herrgott´s Brot, Bachbenedikt, Blutströpfchen, Kaminfegerchen, Herzglocken, Fleischglöckchen, Kuhschelle, Kapuzinerle



    Inhaltsstoffe

    Ätherische Öle, Saccharose, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Harze, Eugenol



    Pflanzenfamilie

    Rosengewächse, Rosaceae



    Blütezeit

    Die Blütezeit reicht von Juli bis August.



    Sammelzeit

    Die Sammelzeit ist in der Blütezeit im Juli und August.

    Die Wurzeln sammelt man im Herbst oder im Frühjahr.



    Verwendete Pflanzenteile

    Verwendet werden das blühende Kraut und die Wurzeln.



    Englisch

    Cure all oder Indian chocolate


    Französisch

    Benoîte d'eau



    Astrologie

    Steht in Verbindung zu Sonne, Jupiter, Venus, Mond.



    Signaturenlehre

    Der hängende Kopf der Blüten weist auf die Anwendung bei Schwermut bzw. Depression hin.



    Heilsteine

    Der Aquamarin, das Falkenauge und der Onyx




    Heutige Anwendungsgebiete

    Gallewirksam, stärkt Nerven, treibt den Schweiß, stärkt Verdauungsorgane, hilft bei Übelkeit, zusammenziehend, gegen Verstopfung, hemmt Entzündungen, ist leberwirksam, hilft gegen Bakterien, desinfizierend, wirkt blutstillend, hemmt Entzündungen, stoffwechselfördernd, gegen Durchfall, ist erwärmend u. v. m.



    Rezepte und Anwendungen rund um die Bachnelkenwurz





    Anwendungsmöglichkeiten

    Man kann die Wurzeln säubern und zerkleinern, ja sogar pulverisieren.

    Es gibt alte Rezepte, die bis zu 4 Gramm davon pro Tag gegen schwache Nerven empfehlen.

    Dazu kochte man die Wurzeln aus und trank den Absud. Dieser Absud galt gleichzeitig auch als Mittel gegen ein schwaches Herz oder gegen Erschöpfung, Müdigkeit und Schwächezustände.



    Ein Bachnelkenwurzwein

    Sie brauchen dazu ca. 80 g zerkleinerte Wurzeln, die Sie in einer Flasche Wein ansetzen. Dies lassen Sie einen Tag stehen und trinken dann den Wein, so nach und nach, über Tage hinweg.



    Tee

    Sie brauchen dazu 2 TL Wurzeln und eine Tasse kochendes Wasser. Nach 5 Minuten absieben und trinken.



    Ein anderer Bachnelkenwurzwein

    Sie brauchen dazu 1 Hand voll getrockneter, gesäuberter und zerkleinerter Wurzeln.

    Geben Sie diese in eine Flasche Rotwein, stellen Sie den Wein dann auf den Herd und erwärmen Sie ihn bis ca. 50 Grad. Dann 2 Wochen stehen lassen, danach absieben. Geben Sie den Wein dann in eine dunkle Flasche.

    Schnapsglasweise trinken. Kann zum Beispiel dazu verwendet werden, um den Appetit anzuregen.



    Eine Tinktur

    Sie brauchen dazu 50 g fein gesäuberte und zerkleinerte Wurzeln, die Sie in 2 Liter Wasser einen Tag einweichen. Dann absieben und die Wurzeln in eine Flasche Wodka geben, eine Woche stehen lassen, dann absieben.

    Den Wasserauszug bitte aufheben, denn der wird jetzt dem Wodka beigegeben.



    Die Bachnelkenwurz in der Küche


    Man kann die Blätter der Pflanze wie Spinat oder als Gemüse essen.


    Die zerriebene Wurzel der Bachnelkenwurz gilt als Gewürz für Schokoladespeisen. Geben Sie ganz wenig davon dazu, dann wird ein guter Schokopudding zu einem genialen Schokopudding.


    Nicht zu viel verwenden.


    Vorsicht bei kleinen Kindern, hier evtl. wegen des Eugenols komplett weglassen.


    • Bachnelkenwurz
    • Bachnelkenwurz
    • Bachnelkenwurz
    • Bachnelkenwurz






    Der Beitrag "Bachnelkenwurz" wurde 8103 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Chinesischer Odermennig

    Mehr Fotos









    Der Beitrag "Chinesischer Odermennig" wurde 3641 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Bergenie

    Mehr Fotos














    Der Beitrag "Bergenie" wurde 3583 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Japanahorn


    Mehr Fotos






    Der Beitrag "Japanahorn" wurde 2646 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Weinraute


    Weinraute
    1. Ist Mitglied der Pflanzenfamilie der Rautengewächse
    2. Herkunftsgebiete: die östliche Mittelmeerregion
    3. Pflanzenbeschreibung: Wird bis zu 60 cm groß, aufrechter Wuchs, gehört zu den immergrünen Pflanzen, ist also auch im Winter grün
    4. Die Blätter sind gräulich grün, bis 3-fach gefiedert
    5. Die Blüten sind gelblichgrün, stehen in Trugdolden
    6. Der Wuchsort ist sonnig, die Pflanze wächst gern an trockenen Hängen, auf durchlässigen Böden
    7. Pflanze im eigenen Garten: Zurückschneiden, nachdem die Blütezeit vorüber ist, hilft für einen kompakteren Wuchs
    8. Die Vermehrung der Pflanze erfolgt durch Teilung oder per Stecklingen
    9. Verwendungsmöglichkeiten: Die Blätter können vor dem Aufblühen gesammelt und in frischer Form oder im getrockneten Zustand zum Würzen angewandt werden. Immer sparsam verwenden!

      Passt gut zum Salat, Fisch und Fleisch und dient der Verfeinerung von Likören.

    10. Umschläge können hilfreich sein gegen Venenentzündungen, Verstauchungen und Hautbeschwerden.
    11. Zu beachten: Nicht in großen Dosierungen oder während einer Schwangerschaft verwenden.
    12. Kann eine Überempfindlichkeit der Augen und der Haut gegenüber Licht auslösen.




    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute
    • Weinraute




    Der Beitrag "Weinraute" wurde 7203 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Gamander-Ehrenpreis

    Mehr Fotos








    Der Beitrag "Gamander-Ehrenpreis" wurde 4823 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Flieder

    Mehr Fotos






    Flieder sieht übrigens nicht nur gut aus, er schmeckt auch gut ... Kennen Sie das Rezept für den Fliederzucker ?






    Der Beitrag "Flieder" wurde 6685 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Seifenkraut

    Das Seifenkraut (Saponaria officinalis) ist reich an Saponinen, die so eine Art Reinigungsmittel der Natur sind, denn sie können unserem Körper helfen, Giftstoffe auszuleiten und sie so wieder loszuwerden.


    'Seifenkraut'

    Pflanzenbeschreibung

    Das Seifenkraut hat normalerweise einen einzigen geraden Stängel, dieser Stängel wächst maximal 2 Meter hoch. In der Regel gedeiht die Heilpflanze in Büscheln; sie besitzt ovale Blätter, die sich am Stängel gegenüberstehen. Die Blätter spitzen sich am Ende zu, die Blattränder sind eben und glatt.


    Zwischen Juli und September erblüht die Pflanze. Die Blüten haben fünf Blütenblätter, ihre Farbe reicht von Weiß bis Rosa, die Blüten haben einen Durchmesser von ca. einem Zentimeter. Die Blüten stehen am Stielende in Trauben.


    Das Seifenkraut ist ein Bodendecker, der schnell größere Gebiete überwuchert. Falls man es selbst anpflanzen will, sollte man einen großzügigen Abstand zu anderen Pflanzen einplanen.


    Das Seifenkraut ist in den milden Klimazonen zu Hause, so in Europa, dem nördlichen Amerika und Asien. Die Heilpflanze gedeiht in lichten Waldgebieten als auch an Bahngleisen, auf Schotter und Geröll.


    Während man die Blüten des Seifenkrautes im Sommer erntet, werden die Wurzelstöcke im Herbst ausgegraben.


    Das Seifenkraut besitzt die Fähigkeit, auf eigentlich jedem Boden zu wachsen. Der Boden darf allerdings nicht zu nass sein. Das Kraut mag Sonnenlicht sowie Halbschatten, es mag einen neutralen bis alkalischen Erdboden. Es kann Temperaturen bis zu -20 °C aushalten.


    Die Blüten haben einen leichten, süßlichen Duft. Der Duft, den die Blüten verströmen, ist abends am intensivsten, wahrscheinlich findet man deshalb auch am Abend die meisten Insekten daran. Dieser Duft kann im Kleiderschrank aber auch Motten fernhalten.


    Die Pflanze vermehrt sich durch Samen, die am besten in einem Frühbeet entweder im Herbst oder im letzten Teil des Winters ausgesät werden. Normalerweise keimen die Samen innerhalb von 4 Wochen. Sobald der Keimling groß genug ist, kann man ihn dann auspflanzen.


    Es ist wichtig zu wissen, dass man Seifenkraut niemals in der unmittelbaren Nähe von Fischteichen oder Fröschen anbauen sollte, da diese Tiere durch die Pflanze vergiftet werden können.


    Das Seifenkraut

    Die Pflanze wurde von Europa aus in die ganze Welt verschleppt, so zum Beispiel auch nach Amerika.


    Früher war sie eine beliebte Pflanze, mit der man alles Mögliche wusch, zum Beispiel Zinn, Porzellan, oder auch Textilien. Man verwendete sie in der "vorchemischen" Zeit in größeren Mengen zur Reinigung von gewebten Stoffen und sogar zum Bleichen weißer Stoffe.


    Kocht man Seifenkraut, besonders die Wurzel, in Wasser, ergibt dies eine Art Seife, die als ein mild reinigendes Mittel besonders für empfindliche Stoffe gilt. Das Seifenkraut eignet sich zum Beispiel für Spitze, Wolle oder auch Seide.


    Die Nutzung dieser Kräuterseife bringt besonderen Glanz in den Stoff. Die Seifenwirkung ist angeblich am besten, wenn man den Stoff zusammen mit einer lauwarmen Seifenmischung ziehen lässt. Man kann damit aber Gold und Silber waschen, (Edel)Steine ebenso. Sie werden danach strahlen wie nach der Behandlung mit der schärfsten Chemie!


    Die Wurzeln des Seifenkrautes galten früher zudem als beliebtes Mittel für Haarshampoos. Die Verwendung davon kann allerdings zu Reizungen der Augen führen.


    Andererseits wurde der Schaum des Seifenkrautes in England und Amerika früher dazu verwendet, um einen schönen Schaum auf das Bier zu bekommen - es lebe das deutsche Reinheitsgebot, da geht das auch ohne Seifenkraut!


    Auch ein Heilkraut

    Auch als Heilkraut machte sich das Seifenkraut einen Namen, denn es hilft bei der Genesung von unterschiedlichsten Krankheiten und besitzt eine lange therapeutische Geschichte.


    Die heilende Anwendung der Pflanze geht auf die alte arabische Medizin zurück, die das Seifenkraut gegen Lepra, Hautflechten und Geschwüre auf der Haut einsetzte.

    Das dürfte, so weiß man heute, aufgrund der pilz- und bakterienvernichtenden Eigenschaften sogar funktioniert haben. In Sachen Lepra kann schon alleine die bessere Körperhygiene einen besonderen Vorteil gebracht haben.


    Wenn Sie unter Fußpilz leiden, können Sie regelmäßig Fußbäder durchführen, Sie können aber auch zu einem Brei zerdrückte Pflanzenteile auf die Füße auflegen.


    Das Heilkraut kann als sogenannte Saponindroge die Aufnahme von Stoffen aus der Nahrung in den Körper vereinfachen bzw. ankurbeln. Man nennt das auch "Einschleuserpflanze", weil es unserem Körper hilft, auch in schwierigen Zeiten genug Nährstoffe aus wenig Nahrung zu holen, oder im Krankheitsfall die Aufnahme von heilenden Wirkstoffen gegen die Erkrankung zu optimieren.


    Während das Seifenkraut innerlich für seine harntreibende, abführende und schleimlösende Wirkung eingenommen wird, hilft es äußerlich bei Hautproblemen, wie bei einer Schuppenflechte (Psoriasis), bei Neurodermitis oder bei Akne.


    Obwohl das Seifenkraut viele therapeutische Vorteile hat, wird es doch überwiegend als schleimlösendes Mittel gegen Husten genommen. Das Heilkraut hilft zur Lösung des Schleims bei Husten, wodurch leichter abgehustet werden kann. Das Seifenkraut wird deshalb oft bei Bronchitis, Husten und teilweise sogar Asthma empfohlen.


    Das Heilkraut kann jedoch auch bei der Behandlung von rheumatischen und arthritischen Beschwerden hilfreich sein.


    Abkochungen aus den Wurzeln der Pflanze sind wirksam bei der Behandlung von Hauterkrankungen, sie helfen so zum Beispiel gegen Ekzeme und gegen Juckreiz. Dazu werden Waschungen mit der Abkochung vorgenommen.


    Auch Tees aus den oberirdischen Pflanzenteilen können als Waschung zur Linderung von Hautreizungen verwendet werden.


    Die oberirdischen Teile wirken harntreibend, schweißtreibend, reinigend, sie lösen Verschleimungen, wirken tonisierend und leicht abführend.


    Eine Abkochung der gesamten Pflanze kann neben der äußeren Wirkung auf die Haut auch innerlich gegen Gelbsucht helfen. Innerlich werden die oberen Pflanzenteile aber kaum noch empfohlen, da sie das Verdauungssystem reizen können. Eine übermäßige Anwendung kann außerdem rote Blutzellen zerstören.


    Alle Pflanzenteile beinhalten Saponine, Harze und ätherische Öle.



    Anwendungsmöglichkeiten

    Das Seifenkraut kann in unterschiedlichen Formen angewandt werden: als Tee, Abkochung oder Tinktur.


    Tee

    Eine Wurzelabkochung stellen Sie aus 4 EL getrockneten Wurzeln her, die Sie in einem Liter kaltem Wasser für fünf Stunden ansetzen. Sie können anstatt getrockneter Wurzeln auch die doppelte Menge frische Wurzeln verwenden.

    Dann für 10 Minuten aufkochen und dann absieben. Trinken Sie 3- bis 4-mal täglich eine Tasse davon.


    Vorsicht

    Seifenkraut nicht länger als 2 Wochen verwenden. Nicht in der Schwangerschaft verwenden.


    Geschichten und Geschichtliches


    In den Alpen verwendeten Schafhirten das Kraut zum Waschen der Schafe, bevor sie sie scherten.


    Heute findet man das Seifenkraut in einigen Kosmetika, und besonders in Mitteln, die auf schonende Weise alte wertvolle Stoffe reinigen sollen.


    Das Kraut wird auch heute noch für rituelle Waschungen von Kleidern oder für rituelle Reinigungsbäder verwendet.


    Früher war man der Meinung, dass, wenn einem ein Stängel des Seifenkrautes aus der Hand fiel, Besuch kommen würde.


    Schenkte man sich gegenseitig einen Stängel Seifenkraut mitsamt der Blüten, so ging die Liebe entzwei.




    Ernten und trocknen

    Die Wurzel des Seifenkrautes wird im Frühling oder zwischen September und Oktober geerntet, danach trocknet man sie sonnig.


    Die Blätter der Pflanze können zwischen Juli und August geerntet werden.

    Diese trocknet man ebenfalls sonnig und lagert sie in einer Dose.



    Übersicht



    Verwendete Pflanzenteile

    Die Wurzel, alle oberirdischen Pflanzenteile




    Edelstein

    Apatit, Aquamarin, Goldtopas



    Planet

    Venus



    Blütezeit

    Von Juni bis September



    Volksnamen

    Speichelwurz, Hundsnelke, Pinkelnellstude, Knackblume, Seipfichrut, Waschlaugenkraut, Lichtrosenwurzel, Spatzenwurzel, Zaunseife, Speicherwurzel, Seifenkrottch, Wachwurz, Seifenwurz, Hustenwurzel, Herbstnelke



    Duft und Geschmack

    Der Duft ist sehr lieblich, der Geschmack allerdings bitter.



    Inhaltsstoffe

    Saponine, Gerbstoffe, Stärke



    Medizinische Wirkung

    Löst Schleim bei Husten, fördert den Auswurf bei Husten, treibt den Harn, hilft gegen Rheuma, regt die Nieren an, entwässernd, treibt den Schweiß, hilft gegen Viren, pilzhemmend, hemmt Entzündungen, reinigt das Blut.






    Rezepte und Anwendungen rund um das Seifenkraut






    Gegen Husten

    Früher war die Wurzel des Krautes das am meisten angewandte Hustenmittel, inzwischen hat sie aber ihren Rang darin verloren. Aber wo man sie finden kann, darf man sie auch gerne weiter nutzen, weil sie immer noch gut gegen eine chronische Bronchitis helfen kann, ebenso gegen Husten, Verdauungsbeschwerden, Stauungen in Leber und Milz oder bei Beschwerden mit den Darmschleimhäuten. Dazu trinkt man einen Tee aus den getrockneten Wurzeln.

    Geben Sie dazu 1 TL getrocknete Wurzel in eine Tasse kaltes Wasser, dann 2 Stunden stehen lassen, aufkochen, absieben und trinken. 2 Tassen am Tag sollte man schon davon trinken, man darf auch mit etwas Honig süßen, wenn es zu bitter schmeckt.




    Gegen Pilzerkrankungen

    Wenn Sie unter Pilzerkrankungen auf der Haut leiden, können Umschläge oder Kompressen helfen. Dafür verwendet man Abkochungen aus der Wurzel oder den oberen Pflanzenteilen, oder beides.

    Das Seifenkraut ist sehr sanft in seiner Wirkung zur Haut, genau das richtige Mittel, wenn es um gereizte Haut oder entzündete Haut geht. Geben Sie die Pflanzenteile in warmes Wasser und lassen dies eine Stunde stehen, oder, wenn es schneller gehen muss, stellen Sie einen Tee daraus her.

    Man kann übrigens auch gleich eine größere Menge davon herstellen und dann im Kühlschrank lagern, die Flüssigkeit hält dann auch mal 2 Tage.




    Ein Rezept für ein Shampoo mit Seifenkraut

    Sie brauchen dazu:

    25 g Seifenkrautwurzel,

    25 g Kamilleblüten,

    250 ml kochendes Wasser

    und 20 Tropfen Sandelholzöl.

    Geben Sie die Kräuter in einen Topf, geben Sie dann das Wasser hinzu. Mit dem Deckel abdecken und über Nacht stehen lassen. Am Morgen danach absieben und dann das Sandelholzöl hinzu geben.

    Das nasse Haar mit dem Shampoo einmassieren, man muss nicht gleich die ganze Menge davon nehmen. Ausprobieren hilft... Dann ausspülen.

    Das Shampoo ist sehr sanft, es schäumt aber nicht besonders, reinigt aber gut.

    Vorsicht: Nicht in die Augen bringen!



    Badezusatz

    Man kann die Seifenkrautwurzel als einfachen Badezusatz verwenden. Dazu zerkleinert man die getrockneten Wurzeln und gibt sie in einen Leinbeutel und dann ins Badewasser. Noch besser wird das Bad aber, wenn man die Wurzeln abkocht und die Flüssigkeit dann in das Badewasser gibt.

    Das Badewasser wir durch das Seifenkraut zwar nicht schaumig, allerdings wird die Haut schön glatt und sehr zart und geschmeidig.







    Vorsicht

    Giftig

    Seifenkraut ist ein starkes Abführmittel.

    Es kann in größeren Dosen leicht giftig wirken.


    [alp:../BuchBilder/174.jpg x=550 '']


    Seifenkraut
    • Gehört zur Pflanzenfamilie der Nelkengewächse.
    • Herkunftsgebiet: Die Pflanze stammt aus Europa.
    • Sie wächst in Auwäldern, an Wegesrändern, auf Feldern und Wiesen.
    • Pflanzenbeschreibung: Wächst aufrecht, wird bis zu 70 cm groß.
    • Die Pflanze hat große, lanzenartige Blätter.
    • Die Blüten sind blass rosafarben, sie stehen in Rispen.
    • Der Wuchsort ist in der Sonne, auf warmen, lockeren Erdböden.
    • Die Pflanze im Garten stellt keine Ansprüche, sie ist frosthart.
    • Verwendungsmöglichkeiten: Gesammelt werden Blüten und Blätter vor dem Aufblühen, die Wurzelstöcke im frühen Frühling oder im Herbst.
    • Das Heilkraut schmeckt herb und bitter.
    • Die Blüten des Seifenkrautes kann man als Garnierung für Speisen verwenden.
    • Ein Dekokt aus den Wurzeln hilft äußerlich als Waschung bei Ekzemen und gegen unreine Haut, getrunken hilft es gegen Bronchialleiden oder Husten.
    • Abkochungen aus Wurzeln und Blättern können aufgrund ihrer Waschwirkung zum Waschen von Stoff, dem Körpers oder der Haare verwendet werden.
    • Der Geruch erinnert an Himbeeren und Gewürznelken.


    Seifenkraut
    Seifenkraut



    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut
    • Seifenkraut



    Der Beitrag "Seifenkraut" wurde 7359 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Traubenhyazinthe

    Mehr Fotos






    Der Beitrag "Traubenhyazinthe" wurde 4023 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Silberblatt

    Mehr Fotos






    Der Beitrag "Silberblatt" wurde 3549 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Kampferkraut

    Mehr Fotos










    Der Beitrag "Kampferkraut" wurde 5625 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Lichtnelke


    Die Blüten dieser Nelkenart sind geruchslos, aber eben schön anzuschauen.


    Früher setzte man die Samen der Lichtnelke gegen Schlangenbisse ein.



    Volksnamen

    Rote Lichtnelke


    Tipps zum Ernten und Sammeln der Lichtnelke

    Man sammelt das ganze Kraut vor der Blüte.










    Der Beitrag "Lichtnelke" wurde 4527 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Blauregen

    Mehr Fotos










    Der Beitrag "Blauregen" wurde 3933 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Ahorn

    Mehr Fotos










    Der Beitrag "Ahorn" wurde 5668 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben



    2.5.2012


    Maiglöckchen

    (Convallaria majalis)



    [alp:../BuchBilder/137.jpg x=550 '']




















    Der Beitrag "Maiglöckchen" wurde 6278 mal gelesen.

    Kompletten Beitrag lesen
    Nach oben