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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Willkommen im Kräuter-Blog.



Montag, 8.10.2018, 11:58:22 Uhr

Natürliche Kosmetik für Beine und Füße

Unsere Füße müssen während eines Tages eine große Last tragen.

Sie werden allerdings auch sehr oft von uns vernachlässigt.


Sogar Frauen, die für ihr Gesicht und ihr Hände alles tun, damit sie schön bleiben, tun zum Teil viel zu wenig für ihre Füße.

Oft bilden sich deshalb Hühneraugen, Druckstellen, Schwielen und raue Haut.



Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß die meisten Menschen mit gesunden Füßen zur Welt kommen, dass aber mehr als die Hälfte der Erwachsenen Probleme mit Ihren Füßen haben. Das liegt entweder an einer zu hohen Belastung, an falschen Schuhen oder an einer mangelnden Pflege.


Keine engen Schuhe tragen

Enge Schuhe und vor allem hohe Absätze sind Gift für die Füße. Wer viel stehen und laufen muß, der sollte unbedingt bequeme und feste Schuhe haben.


Gymnastik für die Füße

Machen Sie regelmäßig Fußgymnastik. Gehen Sie abwechselnd barfuß, auf den Zehenspitzen, dann wiederum auf ihren Fersen, am besten natürlich auf einer Wiese. Setzen Sie sich hin, halten Sie mit Ihren Händen Ihre Beine fest und lassen Sie Ihre Füße in den Knöchelgelenken kreisen. Danach heben und senken Sie Ihre Füße einige Minuten lang. Das macht und erhält den Fuß elastisch.


Pfarrer Kneipp riet Frauen, die wegen Fußproblemen zu ihm kamen, zu täglichem Wassertreten in einer Badewanne. Auch heute gilt das noch, nämlich daß solche Wasserbehandlungen die Füße stark machen.

Fußbad als kosmetische Pflege

Es sollte täglich durchgeführt werden, das Fußbad, am besten abends und das nicht nur um die Füße zu reinigen, sondern auch, um die Füße gesund und schön zu erhalten.

Zusätze wie Kamille und Fichtennadelextrakte mildern Fußschmerzen und erfrischen die Füße. Kneten Sie nach dem Waschen Ihre Füße gut durch und cremen Sie sie auch gut ein.


Gymnastik gegen dicke Waden

Viele Frauen wollen ja schlanke Beine. In der Tat können Sie einen etwaigen Fettansatz durch gezielte Beingymnastik abbauen. Besonders bei zu starken Waden kann das helfen.


Hüpfen Sie dazu auf Ihren Zehenspitzen umher und schleudern Sie während des Hüpfens immer ein Bein nach vorne. Danach legen Sie sich auf den Boden hin und heben langsam Ihre die Füße hoch, und danach senken Sie sie wieder. Machen Sie das mehrmals hintereinander.


Danach auf den Boden legen und kräftig strampeln, er leicht, dann immer stärker. Diese Übung macht übrigens auch die Knie schöner.

Machen Sie zudem jeden Tag mindestens 20 Kniebeugen, am besten auf den Zehenspitzen stehend.



Massage der Beine und Füße

Die folgende Massage stärkt besonders das Körpergewebe in den Beinen.

Massieren Sie einmal täglich die einzelnen Zehen und Ihre Zehenballen in kleinen Kreisen. Auch die Unter-und Oberschenkel müssen massiert werden, dazu streichen Sie mit beiden Händen in langen Abwärtsstrichen über Ihre Beine, üben Sie dabei auf Ihre Haut einen heftigen Druck aus.



Massage gegen zu dicke Knöchel

Dicke Knöchel können durch kneten der Knöchel, jeden Abend durchgeführt, etwas verschlankt werden. Drücken Sie sie dazu zwischen Ihren Daumen und Zeigefingern richtig durch, von den Fersen zu den Waden hin. Danach massieren Sie durch eine kalte Salzwasserkompresse die oberen Knöchel.

Heben Sie ansonsten so oft Sie können Ihre Füße an und bewegen Sie Ihre Knöchel.



Wickel gegen geschwollene Füße

Wer am Abend geschwollene Füße hat, kann folgendes Rezept versuchen:

Nehmen Sie 50 Gramm Holunderblüten und 50 Gramm Lindenblüten, die Sie 10 Minuten lang in einem Liter Wasser kochen lassen, dann absieben und dann abkühlen lassen. Dann Tücher darin tränken und um die Füße wickeln. Danach hinlegen und die Tücher 30 Minuten einwirken lassen. Danach massieren Sie die Füße.


Kräuterbehandlung gegen schmerzende müde Füße

Besonders, die im Beruf viel und lange stehen müssen, haben oft Fußschmerzen.

Dagegen kann folgende Kräuterbehandlung helfen:

  1. Legen Sie frische Farnkrautblätter in Ihre Schuhe, und zwar den ganzen Tag lang.

  2. Stampfen Sie am nächsten Tag eine geschälte Gurke klein und geben Sie den Brei in Ihre Socken. Diese dann, bevor Sie ins Bett gehen, anziehen und die ganze Nacht einwirken lassen.

  3. Am dritten Tag gibts dann ein Fußbad aus

    100 g Walnussblätter

    50 g Efeublätter

    50 g Lorbeerblätter

    50 g Thymian


    die Sie 15 Minuten lang in 3 Litern Wasser kochen. Danach 2 Esslöffel Kochsalz zugeben, außerdem einen Eßlöffel Natron.

    Dann die Füße für 15 Minuten darin baden.


Kräuterbehandlung gegen Schweißfüße

Schweißfüße sind natürlich schlimm, schon immer will die Kosmetik etwas dagegen tun.


Hier eine Möglichkeit gegen Schweißfüße:

Nehmen Sie

30 g Weidenrinde, 30 g Piniensprossen, 20 g Eukalyptusblätter, 40 g Walnussblätter, 80 g Eichenrinde und 50 g Thymian, die Sie für 15 Minuten in 3 Litern Wasser kochen.

In diesem Absud baden Sie Ihre Füße am Morgen und am Abend.


Nach 3 Tagen machen Sie eine Pause, dafür kochen Sie ein Kilo Spinat und legen ihn auf Ihre Füße auf. 30 Minuten lang einwirken lassen, dann lauwarm abspülen.





[vz Naturkosmetik]



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Sonntag, 10.6.2018, 12:30:51 Uhr

Wie stelle ich einen Ölauszug her?


In den alten Zeiten, in denen es keine fertigen Arzneimittel gab, war ein Ölauszug ein hochgeschätztes Heilmittel. Solche Auszüge wurden entweder direkt auf die Haut aufgetragen oder als Zutat für Salben verwendet. Anwendung fanden diese Auszüge sehr oft bei Hautbeschwerden oder bei Verletzungen der Haut.


Ein Klassiker der Auszüge ist das Ringelblumenöl, das bei Hauterkrankungen schützen kann und die Heilung von Wunden beschleunigt. Ein weiterer, wahrscheinlich bekannter Ölauszug ist ein Klettenwurzelöl, welches das Wachstum der Haare begünstigen soll.


In einem Ölauszug zu lösen sich die fettlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanzen im Öl auf. Durch das Auftragen auf die Haut gelangen sie so auf und in unseren Körper, um ihre Heilkraft auszuüben.


Zur Herstellung eines solchen Ölauszuges verwendet man sowohl frische als auch getrocknete Blüten und Blätter sowie Wurzeln.


Damit der Ölauszug später nicht Schimmel ansetzt, sollte man bei frischen Inhaltsstoffen darauf achten, dass diese möglichst bei sonnigem Wetter und nicht am frühen Morgen geerntet werden sollten. Denn gelangt Wasser in den Auszug, wird später Schimmel daraus.


Um einen sogenannten Kaltauszug herzustellen, setzt man die Inhaltsstoffe mit einem beliebigen Öl an, zum Beispiel mit Mandelöl. Der Ansatz wird dann 3-5 Wochen stehen gelassen. Während dieser Zeit kontrolliert man täglich, ob sich Schimmel gebildet hat. Außerdem schüttelt man das Ansatzglas jeden Tag einmal gut durch.


Nachdem das Öl seine Reifezeit erreicht hat, siebt man die festen Bestandteile heraus und füllt das Öl in eine dunkelwandige Flasche. Bitte beachten Sie, dass ein solches Öl maximal ein Jahr lang haltbar ist.


Zur Herstellung brauchen Sie

Ein Messer, ein Schneidbrett, ein Glas mit Deckel, ein Sieb, einen Trichter und natürlich die Heilkräuter.


  1. Reinigen Sie die Heilkräuter sorgfältig und sorgen Sie dafür, dass sie möglichst trocken sind.

    Zerkleinern Sie die Pflanzen mit dem Messer in halbwegs kleine Teile. Dies gilt übrigens auch für getrocknete Kräuter.


  2. Geben Sie dann die Kräuter in das Glas und füllen Sie das Öl drüber. Beachten Sie, dass alle pflanzlichen Bestandteile immer mit Öl bedeckt sein müssen!

    Das geschlossene Glas wird dann an einen warmen Platz gelagert.


  3. Nach bis zu fünf Wochen, es können aber auch 6-8 Wochen sein, sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und füllen das Öl in eine dunkelwandige Flasche.

  4. Ein Tipp: Wenn der Sommer relativ feucht ist, empfiehlt es sich, einen warmen Ölauszug herzustellen. Dies sorgt dafür, dass eventuell enthaltenes Wasser verdunstet und sich so weniger Schimmel bildet.

    Geben Sie dazu die pflanzlichen Bestandteile in warmes Öl, maximal sollten es aber 50° sein. Lassen Sie die pflanzlichen Bestandteile 1 Stunde in dem Öl ziehen, und füllen Sie dann das Öl mitsamt der Pflanzen in das Glas, um es mehrere Wochen ziehen zu lassen.





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Montag, 9.4.2018, 10:03:12 Uhr

Das Immunsystem


Die wichtigste Funktion des Immunsystems ist die Verteidigung des Körpers gegen Krankheitserreger. Das Immunsystem hat die Fähigkeit, fremde Substanzen und Organismen im Körper zu erkennen und anzugehen. Somit ist es die entscheidende erste Verteidigungslinie gegen Krankheiten.
[alp:../images/Immunsystem.jpg x=500 'Immunsystem stärken']
[Teaserend]

Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von schädlichen Organismen und Substanzen im Körper. Es erkennt verschiedene Arten von Eindringlingen und bösartigen Geschwülsten wie zum Beispiel Krebs und es sorgt für deren Bekämpfung.


Es ist ein völlig unabhängiger Mechanismus, der unbemerkt in unserem Körper arbeitet und nur dann Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn wir krank werden. Allerdings sollte man erwähnen, dass der Ausbruch einer Krankheit kein Hinweis auf ein schwaches Immunsystem ist. Es gibt auch Krankheitserreger, die das Immunsystem austricksen können!


Woran kann ich erkennen, ob das Immunsystem schwach ist?

Ein Hinweis auf ein schwaches Immunsystem sind eine permanente und ständige Müdigkeit, ständig geschwollene Drüsen, ständige Erkältungen und Halsschmerzen. Eine genaue Untersuchung zur Funktionsfähigkeit des Immunsystems kann Ihr Arzt durchführen.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Was schwächt das Immunsystem?

Obwohl das Immunsystem ein eigentlich sehr stabiles System ist, das im Normalfall kaum anfällig ist, gibt es in unserer Zeit immer mehr Faktoren, die es stören können.


Eine dieser Faktoren ist ein Übermaß an körperlichem und/oder emotionalem Stress. Dazu gehören auch Depressionen oder ein Burn-out.


Hinzu kommt eine "schlechte" Ernährung, die die normale Funktion des Immunsystems beeinträchtigt. Eine solche Ernährung zeichnet sich durch eine ausgesprochene Vitamin- und Nährstofflosigkeit aus. Ebenso auch durch viel zu viel Kalorien, also durch ein Übermaß an Zucker oder Fett bzw. Öl.



Andere wichtige Faktoren

Andere wichtige Faktoren sind Fettleibigkeit, eine allgemein schlechte körperliche Verfassung bzw. Fitness und lange Phasen körperlicher Inaktivität oder sitzende Tätigkeiten.


Und schließlich gibt es auch bestimmte Verbindungen in Arzneimitteln, die sich negativ auswirken. Dazu gehören unter anderem Cortison und Antibiotika, die einen sehr negativen Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems haben.


Eine gleiche Wirkung haben Schwermetalle und andere gesundheitsschädliche Substanzen wie Alkohol und Tabakrauch.


Die Gene

Neben den Umweltfaktoren spielen auch noch die Gene eine Rolle. Es gibt auch besonders "gute" und "schlechte" Gene, die bestimmen , ob man ein eher gutes oder schlechtes Immunsystem hat. Doch halt: man hat herausgefunden, dass gerade Menschen mit einer eher ungünstigen Veranlagung besonders auf ihre Gesundheit achten! Ein Nachteil also, der sich meist positiv auswirkt! Doch leider kann das ebenso umgedreht werden: eher gute Veranlagungen sind dafür verantwortlich, dass man besonders nachlässig mit seiner Gesundheit umgeht...





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Mittwoch, 21.3.2018, 09:34:21 Uhr

Mehr zum Meerrettich


Der Meerrettich ist eine mehrjährige Wurzelpflanze, die in den westlichen Regionen Asiens und in Europa heimisch ist. Der Meerrettich hat eine lange, weiße Knollenwurzel, die zu einem 60 bis 100 cm hohen Stiel führt.

Der Stamm der Pflanze erscheint im zweiten Jahr ihres Lebens.

Man vermehrt den Meerrettich durch Wurzelteilung. Sobald die Stecklinge eingepflanzt sind, wachsen sie schnell und breiten sich großflächig aus. Die Meerrettichpflanze vermehrt sich im Überfluss und vermehrt sich Jahr für Jahr.


[Teaserend]

Getrocknete, pulverisierte Wurzeln dieser Heilpflanze bilden die Grundlage mehrerer auf dem Markt erhältlicher pflanzlicher Produkte. Sobald die ausgegrabenen Wurzeln gereinigt und zerrieben werden, setzen sie eine Vielzahl intensiver ätherischer Öle frei. Deswegen sollte es selbstverständlich sein, sie möglichst schnell zu verarbeiten oder wenigstens kühl und in einem luftdichten Glas aufzubewahren.


Anwendungsbeispiele

Wenn Sie ein wenig der frischen zerriebenen Meerrettichwurzeln in ein gutes Massageöl geben und eine viertel Stunde ziehen lassen, können Sie hochbelebende Massagen damit durchführen. Ein solches Öl hilft auch bei Muskelschmerzen sowie Muskelkater.


Darüber hinaus unterstützt kann zerriebener in Apfelessig das Hautbild verbessern und sämtliche Hautflecken und Hautunreinheiten entfernen.

Meerrettichessig ist außerdem eine besondere Haarwäsche.


Um einen guten Meerrettichessig herzustellen, geben Sie die zerriebenen Wurzeln in Apfelessig und lassen dies zehn Tage hell und sonnenverwöhnt stehen. Danach absieben und in ein luftdichtes Glas geben.


Bevor Sie den Meerrettichessig auf die Haut auftragen, geben Sie ihm die gleiche Menge Wasser hinzu!


Meerrettichwurzeln können außerdem auch mit Milch zur Gesichtsbehandlung vermischt werden.

Die in den Meerrettichwurzeln enthaltenen Wirkstoffe helfen dabei, dass die Gesichtshaut strahlender wird.

Zur Herstellung geben Sie 1Eßl frischer Meerrettichwurzel in eine Tasse Buttermilch.. Dann 30 Minuten stehen lassen und danach absieben. Tragen Sie die Flüssigkeit auf das Gesicht auf.

Eine viertel Stunde einwirken lassen, dann kalt abspülen.


Ein Kräutertee mit Meerrettich

Einen belebenden Kräutertee können Sie aus frisch zerriebenen Meerrettichwurzeln zubereiten.


Ein solcher Tee unterstützt uns dabei, wenn wir im Winter immer frieren oder wenn ältere Personen immer ein Gefühl der Kälte in den Händen oder den Füßen haben, weil die Durchblutung nicht mehr optimal ist.


Geben Sie einen Esslöffel geriebener Ingwerwurzeln und Meerrettichwurzeln in einen Liter kochendes Wasser. Den Tee abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben.

Wer will, kann noch etwas Limettensaft hinzu geben, damit es besser schmeckt.

Trinken Sie diesen Tee über den Tag verteilt, möglichst warm.


Verwendete Pflanzenteile

Man verwendet die Wurzeln und die Blätter der Pflanze.


Obwohl Meerrettich in unserer Zeit als therapeutisches Heilkraut unterschätzt wird, hat diese Heilpflanze einige Heilungsmerkmale.

Der Meerrettich belebt die Verdauung, indem er die Absorption von Nahrung steigert, die Sekretion von Magensäften wird gesteigert sowie der Appetit gebessert.


Darüber hinaus ist der Meerrettich ein wirksames wassertreibendes sowie schweißtreibendes Heilkraut.

Deshalb ist die Anwendung bei Fieber, Erkältungsbeschwerden und Grippe hilfreich.

Zudem hat dieses Heilkraut schleimlösende Eigenschaften und wirkt sanft antibiotisch. Es hilft so gegen Infekte der Luftwege wie auch der Harnwege.


Bei äußerlicher Verwendung kann eine mit der Meerrettichwurzel hergestellte Packung die Auswirkungen von Frostbeulen mildern.



Unerwünschten Nebenwirkungen

Der Verzehr extrem hoher Mengen kann zu Übelkeit und Brechreiz oder übermäßigem Schwitzen führen. Sobald Sie dieses Heilkraut direkt auf die Haut auftragen oder sofern sie es in Ihren Augen bringen, kann es zu Irritationen und starkem Brennen kommen.



Der übermäßige Verzehr von Meerrettich kann zu Durchfall führen, da er die Schleimhäute reizt. Deswegen sollten Kinder als auch Personen, die an Nieren-, Magen- oder Darmproblemen leiden, den Verzehr von Meerrettich besser sein lassen.


Dieses Heilkraut enthält außerdem Verbindungen, die der Produktion von Hormonen in der Schilddrüse im Weg stehen können.

Menschen mit Schilddrüseproblemen sollten dieses Heilkraut vermeiden.


Es ist nicht anzuraten, Haustiere oder Rinder mit Meerrettichblättern zu füttern, da dies tödliche Folgen haben kann.



[alp:../BuchBilder/142.jpg x=550 'Meerrettich']



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Mittwoch, 14.3.2018, 10:58:13 Uhr

Schlangenknöterich

Wenn Sie auf einer Waldlichtung oder auf einer Weide dicke Trauben winziger rosa Blüten auf dünnen Stängeln wachsen sehen, können Sie sicher sein, dass es sich um Schlangenknöterich handelt.

[alp:../images/Schlangenknoeterich.jpg x=500 'Schlangenknöterich']
[Teaserend]

Der Schlangenknöterich (Polygonum bistorta) ist eine äußerst zähe, dauerhafte Pflanze. Sie kann bis zu 30 cm groß werden. An jedem Stängel des Krauts wächst ab Mai bis in den August ein zylindrisches Bündel winziger weißer oder rosafarbener Blüten.


Der Schlangenknöterich hat lange, bläulich-grün gefärbte, lanzenförmige Blätter.

Nach oben hin am Stiel sind die Blätter normalerweise kleiner als unten.


Die Farbe des Rhizoms variiert von dunkelbraun bis hin zu schwarz. Es ist sehr voluminös und typisch in einer S- oder Doppel-S-Form.


Traditionelle Anwendungen

In der Kräutermedizin ist der traditionelle Gebrauch von Schlangenknöterich weit gefächert.

In den Zeiten Shakespeares wurde der aus Schlangenknöterich gewonnene Saft zur Behandlung von Nasenpolypen verwendet.

Das Rhizom wurde aber auch in Wein gekocht und zur Heilung von Durchfall verwendet.


Früher war dieses Kraut auch für seine effektive Verwendung als Mundwasser bekannt, das dafür sorgte, dass lockere Zähne mehr Halt fanden.


Durch den hohen Tanningehalt hat das Kraut eine adstringierende Wirkung, hilft so bei Durchfall und Blutungen.

Da in den Rhizomen viel Stärke enthalten ist, waren diese in Hungerzeiten als Nahrungsmittel begehrt. Das Rhizom wurde geröstet gegessen, in einer Suppe gekocht oder zur Mehlzubereitung pulverisiert. Sogar die zarten Blätter sind essbar. Sie werden gekocht und als Spinat zubereitet.


Verwendete Teile

Rhizom, Blätter.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Anwendungsmöglichkeiten

Schlangenknöterich ist ein stark adstringierendes Heilkraut. Es wird verwende, um Gewebe zu verengen und Blutungen zu stoppen.

Man kann es in Form eines Mundwassers verwenden, um spongiöses Zahnfleisch, Halsschmerzen und Aphten zu heilen.


Darüber hinaus ist Schlangenknöterich als Waschung bei kleineren Brandverletzungen und Wunden wirksam. Oder als Spülung zur Behandlung von vaginalem Ausfluss oder als Salbe zur Heilung von Analfissuren und Hämorrhoiden.


Schlangenknöterich kann innerlich gegen Colitis ulcerosa, Magengeschwüre und zur Behandlung einer Reihe von Erkrankungen eingesetzt werden, zum Beispiel gegen das Reizdarmsyndrom oder Durchfall.

Mitunter wird Schlangenknöterich auch zur Behandlung von Harnwegsproblemen, wie Blasenentzündungen, eingesetzt.



Die Blätter und die Wurzeln waren früher besonders zur Behandlung von Wunden und Blutungen bekannt

Da Schlangenknöterich ein entzündungshemmendes und adstringierendes Kraut ist, ist es ein wunderbares Heilkraut zur Behandlung von Durchfall, insbesondere bei Kindern.


Der Schleim dieses Heilkrautes beruhigt die Schleimhäute des Verdauungssystems genauso wie die der Nase oder des Mundraumes.

Darüber hinaus hilft als Spülung bei Beschwerden durch Entzündungen an der Vagina und des Gebärmutterhalses.


Pulverisierte Wurzeln kann man direkt auf jede Wunde streuen, um die Blutung zu stoppen.




Anwendungsmöglichkeiten

Man verwendet pulverisierte Wurzeln, eine Abkochung oder eine Tinktur.


Abkochung

Um eine Abkochung zuzubereiten, geben Sie einen Teelöffel des getrockneten Krauts in eine Tasse Wasser und kochen dies auf.

10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Für beste Ergebnisse sollte man dreimal am Tag eine Tasse trinken.

Diese Abkochung kann auch zum Gurgeln oder als Mundwasser verwendet werden.


Nebenwirkungen

Obwohl Schlangenknöterich meist keine Nebenwirkungen hat, ist es nicht ratsam, dieses Kraut hoch dosiert einzunehmen.


Mögliche Nebenwirkungen sind Übelkeit und Magenbeschwerden.


Schwangere Frauen sollten einen Arzt befragen, bevor sie das Heilkraut verwenden.




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Dienstag, 27.2.2018, 10:08:58 Uhr

Rosenwurz

Der Rosenwurz (lat. Rhodiola rosea) hilft besonders bei Stress. Die Heilpflanze hilft bei nervlichen Belastungen und sorgt dafür, dass die Leistungsfähigkeit zurückkehrt.
[Teaserend]

Wo findet man den Rosenwurz?

Der Rosenwurz wächst in recht unwirtlichen Gegenden, besonders gerne auch auf Felsen und in Felsspalten, auf kargen Hochebenen, in Mooren, und in kalten, ja sogar arktischen Gebieten.


Bereits die alten Wikinger und die Völker des kalten Sibiriens kannten die Wirkung der Heilpflanze, die die körperliche Kraft und Ausdauer stärkt. Der Rosenwurz steigert sowohl die psychische als auch die physische Leistungsfähigkeit! Außerdem wird die körperliche Widerstandskraft gegen Erkrankungen gestärkt und sie hält alte Menschen geistig fit und gesund. Und so nebenbei bessert sie die Anpassungsgeschwindigkeit des Körpers auf veränderte Umweltbedingungen. Gerade Temperaturwechsel werden besser vertragen.


Üblicherweise verwendete man früher die Wurzeln des Rosenwurz. Heutzutage geht man jedoch eher auf Fertigprodukte über, die den Hauptwirkstoff Rosavin in ausreichenden Mengen enthalten. Damit ist gesichert, dass sich die erwünschte Wirkung auch entfalten kann. Nebenbei sei noch erwähnt, dass man die Präparate über eine längere Zeit einnehmen muss, damit sich die volle stärkende Wirkung einstellt.


Da der Rosenwurz sehr verträglich ist, sind kaum Nebenwirkungen zu befürchten.


Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete

Da der Rosenwurz keine einheimische Pflanze ist, wurde er erst recht spät erforscht. So findet man auch keine Erwähnung seitens der Kommission E.


Erst im Jahre 2014 findet die Heilpflanze im europäischen Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel seine positive Erwähnung. Hier stellte man fest, dass der Wurzelstock Stress lindern und seine Auswirkungen abmildern kann. Mittlerweile gibt es auch schon mehrere Studien dazu.


In Studien zeigte sich, dass der Rosenwurz relativ schnell eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit bessert und auch das Gedächtnis wieder stärkt. Empfohlen wird hier die Verwendung bei gesteigerter Müdigkeit, großer und andauernder Erschöpfung, nervlicher Reizbarkeit und nervlicher Anspannung.



Laut dem europäischen Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel kann Rosenwurz
  1. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern.
  2. gegen Müdigkeit, Erschöpfung und Schwäche helfen
  3. gegen die Folgen von Stress helfen

Laut Naturheilkunde kann der Rosenwurz helfen bei
  1. den Auswirkungen von geistigem und körperlichem Stress
  2. die Signalweiterleitung der Nervenzellen steigern, das ZNS stärken, ebenso das Herz








Die Verwendung von Rosenwurz


Sehr zu empfehlen bei der Verwendung von Rosenwurz ist die Zubereitung von einem Tee. Dies hat nämlich noch den positiven Nebeneffekt, dass bereits das Teekochen ein kleines Päuschen ermöglicht. Während dieser Pause kann man sich einfach mit den Kollegen unterhalten, was auch besser ist, als dies bei einer Zigarette zu machen. Wenn man von der Rosenwurzwurzel einen Teelöffel in eine große Tasse gibt, hat man bereits eine starke Dosis, welche sogar gut duftet. Wer sowieso noch an einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr arbeiten muss, kann auch direkt ein mittleres Kännchen von dem Tee zubereiten. Wem die Zubereitung von Tee nicht zusagt, oder wer hier nicht genügend Zeit hat, kann das Rhodeolia-Extrakt ebenso in Form von Kapseln erhalten – aber zu einer Verhaltensänderung trägt dies natürlich nicht bei…


[alp:../images/Rosenwurz.jpg x=500 'Rosenwurz']





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Montag, 19.2.2018, 16:09:27 Uhr

Ein Hoch auf die Bitterstoffe


An was denken Sie, wenn Sie an Bitterstoffe denken? Vermutlich geht es Ihnen wie den meisten anderen Menschen. Bitterstoffe werden gerne mit chemischen Medikamenten oder eben mit etwas sehr Bitterem, Ungenießbarem oder gar Giftigem assoziiert.


Heutzutage, wo alles voller Zucker steckt, ist Bitter gar nicht mehr gefragt und gewünscht.
[alp:../images/Wermut1-big.jpg x=500 'Bitterstoffe - Wermut']
[Teaserend]

Doch halt, wetten dass Sie dennoch regelmäßig Bitterstoffe essen?


Sie sind und erhalten geblieben, und zwar in natürlichen Lebensmitteln.

Artischocke, Grapefruits, Rosenkohl, Chicorée und viele andere Frucht- und Gemüsesorten haben noch einen leicht bitteren Geschmack, was auf die Bitterstoffe hinweist. Doch leider werden auch hier immer mehr neue Sorten gezüchtet, die milder und süßer schmecken. Leider geht damit nicht nur der natürliche Geschmack dahin, sondern auch die gesundheitliche Wirkung, die an den Bitterstoffen gebunden ist.


Also: weshalb braucht man Bitterstoffe?

Jede Pflanze und jede Nahrung enthält Ballaststoffe, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente, Eiweiß, Vitamine. Hinzu kommen noch je nach Art der Nahrung sekundäre Pflanzenstoffe bzw auch Farbstoffe und Bitterstoffe.

Und schließlich noch weiterer Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Lockstoffe oder Gifte, die hier aber nicht weiter behandelt werden sollen.


Die Bitterstoffe in der Nahrung lösen einen gewissen Abwehrmechanismus in uns aus. Verdorbene Nahrung schmeckt sehr bitter, Giftiges ist auch oft bitter, so dass eine starke Bitterkeit für den frühen Menschen ein erster Hinweis auf eine Gefahr war.


Dies galt allerdings nur für SEHR bitter! Bitterstoffe in normalen Konzentrationen reizen schon im Mundraum den Zungengrund. Dieser Reiz gelangt in den Körper und seine Organe, die daraufhin Verdauungssäfte, Speichel-und Magensaft, produzieren.


Dies hat zur Folge, dass bereits im Mundraum die Zersetzung beginnt und der Magen gut vorbereitet die Nahrung in Empfang nimmt. Auch die Durchblutung der Magenschleimhaut wird angeregt, was die ganze Verdauungsgeschichte noch optimiert.


Die Bitterstoffe sorgen außerdem dafür, dass Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse mehr Sekrete ausschütten. }

Diese Sekrete sind dafür zuständig, die Nahrung aufzuspalten, so dass die wichtigen Einzelteile davon aufgenommen werden können. Gleichzeitig wird das Unwichtige bzw schädliche zerstört und zur Ausscheidung aussortiert.


Bitterstoffe stimulieren also den Körper aus dazu, Schädliches besser wieder los zu werden!


Gleichzeitig ist es so, dass viele Bitterstoffe auch das Sättigungsgefühl früher entstehen lassen, so dass man nicht so viel isst.


Jeder, der bisher eher zu wenig der Bitterstoffe zu sich genommen hat, sollte sich einmal überlegen, ob er dies in Zukunft ändern möchte. Ein dauernder Mangel an Bitterstoffen führt zu Problemen wie Aufstoßen, Appetitlosigkeit, einer schwachen Bauchspeicheldrüse, Blähungen, Magenbeschwerden, Völlegefühl und Verstopfung.

Die Nährstoffaufnahme wir deutlich gebessert, so dass man sich allgemein besser fühlt.



Wichtig: Bitterstoffe müssen durch den Mund aufgenommen werden! Das heißt: In Tablettenform gilt nicht, denn dann wirken sie nicht!

Worin sind besonders viele Bitterstoffe zu fnden?

  1. Früchte und Gemüse

    Grapefruits, Artischocken, Brokkoli, Zuckerhut, Endiviensalat, Radicchio, Granatapfel, Rosenkohl, Chicorée, Oliven


  2. Kräuter

    Minze, Lavendel, Brennnesseln, Süßholz, Grüntee, Oregano, Beifuß, Rucola, Birkenblätter, Schafgarbe, Löwenzahn, Wegwarte, Salbei, Veilchen, Gänseblümchen, Giersch, Thymian, in Wurzeln vom Löwenzahn , Galgant, Leinsamen, Sesam, Wegerich, Schwarzkümmel, Zistrosen, Rosmarin, Ringelblume, Hopfen, Meisterwurz


  3. Speiseöl

    Olivenöl, Leinöl, Schwarzkümmelöl


Mein Lieblingsbitterstoffgetränk ist im Übrigen ein Wermuttee. Sehr sehr (sehr!) bitter, hilft aber immer, wenn die Verdauung schlapp macht, zum Beispiel nach einer fetten Weihnachtsgans.




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Freitag, 16.2.2018, 10:30:57 Uhr

Der gesundheitliche Nutzen des ätherischen Kamillenöls

Das ätherische Kamillenöl wirkt antispasmodisch, antiseptisch, antibiotisch, antidepressiv, antineuralgisch, antiphlogistisch, karminativ und cholagogisch.



Darüber hinaus unterstützt es den Körper im Kampf gegen Bakterien, es wirkt schweißtreibend, magenstärkend, es hemmt Entzündungen und ist antiinfektiös.

[alp:../images/Kamille.jpg x=500 'Kamille']
[Teaserend]

Was ist Kamillenöl ?

Kamillenöl wird aus den Blüten der Kamillenpflanze gewonnen, die als Blütenpflanze äußerst beliebt ist.


Es existieren 2 Sorten von Kamillenöl, die römische Kamille, die wissenschaftlich als Anthemis nobilis bekannt ist, sowie die deutsche Kamille, deren wissenschaftlicher Name Matricaria chamomilla ist.


Obwohl die ätherischen Öle in einigen medizinischen Eigenschaften relativ ähnlich sind, ist ihre Zusammensetzung ziemlich verschieden und sie besitzen bestimmte, spezifische, Qualitäten, die es wert sind, beachtet zu werden.


Römisches Kamillenöl setzt sich zusammen aus Farsenol, Caryophyllen, Sabinen, Camphen, Alpha-Pinen, Pinocarvone, Myrcen, Beta-Pinen, Gamma-Terpinen sowie anderen Stoffen.


Deutsches Kamillenöl hingegen setzt sich zusammen aus Azulen, Alpha-Bisabolol, Bisabololoxid-A & B sowie Bisabololoxid-A & B.


Während römisches Kamillenöl beruhigender wirkt und als besserer Anreger der weiblichen Monatsblutung wirkt, ist deutsches Kamillenöl ein besonders starkes entzündungshemmendes Heilmittel, da es eine Verbindung namens Azulen enthält.


Gesundheitliche Vorteile von Kamillenöl


Kamillenöl ist eine der besten Möglichkeiten, Ihre allgemeine Gesundheit zu verbessern.

Entfernt giftigen Substanzen

Beide Sorten von Kamillenöl regen die Schweißbildung an, die den Körper dabei unterstützt, Giftstoffe und Krankheitsauslöser aus dem Körper zu entfernen, während sie zugleich den Körper abkühlen und so effektiv zur Befreiung von Fieber helfen.


Beugt Infektionen vor

Beide Sorten besitzen besondere antiseptische und antibiotische Eigenschaften, die keine Infekte zulassen, die durch Bakterien und Pilze entstehen.


Sie beseitigen dabei auch Infektionen, die bereits vorhanden sind.


Sie sind außerdem gute Wurmmittel, die sämtliche Arten von Darmwürmern töten.


Sobald die Öle auf die Haare aufgetragen werden, töten sie Läuse sowie Milben und halten Ihr Haar sowie die Kopfhaut frei von Infektionen.


Gut für den Magen

Beide Öle wirken sehr gut auf den Magen. Sie fördern zudem die Sekretion von Verdauungssäften in den Magen und erleichtern die Verdauung.


Sie sorgen auch für eine gute Lebergesundheit sowie den richtigen Gallenfluss.


Sie erhöhen die Produktion von Salzsäure sowie Enzymen im Magen und erhöhen somit die Verdauungsfähigkeit.


Bei Rheuma

Sie helfen gegen Funktionsstörungen des Kreislaufsystems, regen die Durchblutung an und entgiften das Blut von Giftstoffen wie Harnsäure.


So helfen sie bei der Heilung von Krankheiten wie Rheuma und Arthritis, die durch unsachgemäße Zirkulation und Ansammlung von Harnsäure ausgelöst werden.


Hautpflege

Sie sind in der Welt der Kosmetik sehr beliebt, da sie die Narben und Flecken auf der Haut sowie im Gesicht verringern. Sie beschützen Wunden, Schnittwunden und Prellungen vor Infektionen.


Lindert Schmerzen

Sie haben schmerzstillende Eigenschaften, die Schmerzen in Muskeln und Gelenken wirkungsvoll mildern.

Sie verringern außerdem Kopfschmerzen, Nebenhöhlenschmerzen, Zahnschmerzen und Knochenverletzungen.


Sie sind auch besonders wirksam bei der Linderung der starken Schmerzen bei Neuralgien, indem sie die Blutgefäße, die den neunten Hirnnerv umgeben, verengen und den Druck verringern.


Entfernt überschüssiges Gas

Sie sind sehr gut darin, Gas aus dem Darm und Magen auszutreiben sowie gleichzeitig die weitere Gasbildung einzudämmen. Dies hilft dabei, den Körper zu entspannen und den Blutdruck zu senken.


Kräftigt das Nervensystem

Sie beruhigen fast alle nervösen Störungen, die zu Krämpfen, Nervosität und Kontrollverlust über die Gliedmaßen führen. Sie halten die Nerven und das Nervensystem in einem Zustand.


Stärkt den Körper

Sie sind ein natürliches Tonikum, was bedeutet, dass sie die Haut, die Muskeln sowie die inneren Organe stärken.


Weitere Vorteile

Als Diuretikum reinigen sie das Harnsystem sowie die Nieren, indem sie das vermehrte Urinieren stimulieren.


Darüber hinaus entgiften sie das Blut.


Sie können hilfreich sein, virale Infektionen wie Mumps oder Masern zu heilen und sie können außerdem in Mundwasser verwendet werden, um Mundgeruch fernzuhalten sowie orale Infektionen zu eliminieren.


Das deutsche Kamillenöl wirkt gefäßerweiternd und senkt den Blutdruck, indem es Verengungen der Gefäße entspannt, die Gesundheit des Herzens schützt.




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Donnerstag, 15.2.2018, 11:12:54 Uhr

Die erstaunlichen Vorteile von Spearmint-Tee


Einer der beliebtesten sowie belebendsten Teesorten ist der Minztee, der weltweit aufgrund seiner vielen eindrucksvollen Vorteile genossen wird. Unter anderem wegen seiner Fähigkeit, Verdauungsproblemen abzumildern, das körpereigene Immunsystem zu verbessern, vor Pilzinfektionen zu schützen, die Zahngesundheit zu fördern sowie Entzündungen zu verringern.


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Ein solcher Tee wird aus den Blättern der in Europa heimischen Grünen Minze hergestellt und ist wissenschaftlich als Mentha spicata bekannt.


Im Unterschied zu vielen anderen Teesorten, bei denen man die trockenen Blätter nimmt und per Beutel oder einem Teesieb ins Wasser gibt, ist Spearminttee besser, wenn die Blätter frisch aus dem Garten kommen und dann direkt ins kochende Wasser gegeben werden.


Es existieren viele Arten der Minze, jedoch ist eine der besten Spearmint. Sie hat ein sehr gutes Aroma, etwas schwächer als Pfefferminze.


Die Grüne Minze wird maximal einem Meter groß, besitzt einen dicken Stiel sowie spitz zulaufende Blätter.


Sie ist eine der am meisten vorkommenden Minzeformen auf der Welt. Ihre Blätter können für zahlreiche unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden.


Das ätherische Öl aus den Blättern der Grünen Minze ist ebenfalls besonders wertvoll und kann konzentriertere Dosen der Wirkstoffe sowie organischen Verbindungen bieten, als es die frisch gepflückte Pflanze kann.



Es gibt eine Vielzahl gesunder Verbindungen und Antioxidantien, die man aus der Pflanze gewinnen kann. Besonders Limonen sowie L-Carvone wären zu nennen, außerdem unterschiedliche andere Stoffe wie Flavonoide und in begrenzten Mengen an Menthol (wesentlich weniger als in der Pfefferminze).



Doch nun zu den gesundheitlichen Vorteilen , die das regelmäßige Trinken von Spearminttee bringt:

  1. Stärkt die Abwehrkräfte

    Eine der eindrucksvollsten Entdeckungen über das ätherische Öl der Grünen Minze war seine intensive antibakterielle Heilwirkung, was bedeutet, dass es hilfreich sein kann, Infekte abzuwehren. Das gleiche antibakterielle Potenzial ist auch in einem Spearminttee vorhanden.


  2. Gegen Übelkeit

    Die entzündungswidrigen Effekte des Minztees können Ihrem Magen helfen, sich zu beruhigen, falls Sie irgendeine Magenverstimmung haben oder unter Übelkeit leiden. Dies hat außerdem zur Folge, dass Ihre Verdauung wieder besser funktioniert sowie die Nährstoffaufnahme gesteigert wird.


    Zugleich unterstützt das Heilkraut außerdem im Kampf gegen Krämpfe, Blähungen, Verstopfungen sowie anderer unangenehmer Magen-Darm-Beschwerden.


  3. Balanciert den Hormonspiegel aus

    Ein weiterer interessanter Effekt von Spearminttee ist der, dass er den Hormonhaushalt in unserem Körper beeinflussen kann. Es existieren unzählige unterschiedliche hormonelle Wechselwirkungen, die unser Aussehen, unser Verhalten, unsere Stimmung sowie unsere täglichen Energiezyklen regulieren. Es hat sich gezeigt, dass Minztee diese Hormone reguliert sowie auf ein gesundes Niveau normalisiert.


  4. Verbessert das Gedächtnis

    Das Limonen, das in diesem Tee zu finden ist, ist bekannt dafür, gegen freie Radikale hilfreich zu sein sowie die Neurotransmitteraktivität im Gehirn zu verbessern. Dies führt dazu, dass das Gedächtnis sowie die Konzentration gesteigert werden.



  5. Verhindert chronische Erkrankungen

    Freie Radikale sind die Hauptursache für den Zellabbau sowie die Entstehung chronischer Erkrankungen im Körper.


    So wird Krebs größtenteils durch freie Radikale ausgelöst, die die Zellmutation stimulieren.


    Die Antioxidantien, die im Minztee zu finden sind, können allerdings diese freien Radikale bekämpfen und den Körper bei Gesundheit halten, ohne das Immunsystem übermäßig zu belasten.


  6. Reduziert Entzündungen

    Die entzündungshemmende Wirkung des Minztees ist bekannt. Er wird außerdem oft angewandt, um Kopfschmerzen sowie andere Schmerzen im ganzen Körper, besonders in den Gelenken, zu beseitigen.


    Dies ist auch ein Anwendungsgebiet des ätherischen Spearmintöls.


    Die entzündungswidrigen Substanzen dieser kraftvollen Heilpflanze können hilfreich sein, {Halsschmerzen sowie Verdauungsstörungen zu mildern, indem sie die verkrampften Muskeln des Darms entspannen.


  7. Verhindert Pilzinfektionen

    Spearmint wird seit langem in der traditionellen Medizin wegen seiner intensiven antimykotischen Eigenschaft verwendet.

    In vielen Erdteilen sind Pilzinfektionen sowie Darmparasiten nach wie vor weit verbreitet. Die Anwendung von Minztee ist eine effektive und einfache Methode, um den Verdauungstrakt zu reinigen und eine unwirtliche Umgebung für diese unerwünschten Erreger zu schaffen.




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Vorsicht

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente nehmen, fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie Pfefferminztee als Hauptgetränk in Ihre Ernährung aufnehmen.


Obwohl dieser Tee als ein milder Tee betrachtet wird, ist es besser, den Arzt zu fragen, ob es potenzielle Wechselwirkungen mit irgendwelchen verschriebenen Medikamenten gibt.







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Donnerstag, 1.2.2018, 09:31:31 Uhr

Granatapfel

Der Granatapfel (Punica granatum) ist ein wichtiger Bestandteil des Medizinschrankes von Mutter Natur. Er ist voller Antioxidantien und bekannt dafür, dass er eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen hat.


Granatäpfel werden seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet und erfreuen sich in der modernen Welt großer Beliebtheit.

Geschichte des Granatapfels

Das Wort Granatapfel kommt von den lateinischen Wörtern pomum, was "Apfel" bedeutet, und granatum, was "gesät" bedeutet. Der Granatapfelbaum trägt eine rundliche Frucht mit einer tiefroten Färbung, die Hunderte von Samenkörnern enthält, die von einem essbaren Fruchtfleisch umgeben sind. Diese Frucht wird in vielen Ländern der Welt angebaut, gedeiht aber vor allem im mediterranen Klima.


Der Granatapfelbaum war bereits 3.000 v. Chr. im persischen Raum bekannt, wurde aber erst im 18. Jahrhundert von spanischen Kolonisten in die westliche Hemisphäre gebracht.



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Gesundheitliche Vorteile von Granatapfel

Im Laufe der Geschichte wurde der Granatapfel in verschiedenen Heilmitteln verwendet, um Krankheiten von Durchfall bis Nasenbluten zu heilen. Die indische Kultur hat Granatäpfel in der ayurvedischen Medizin seit Tausenden von Jahren ausgiebig verwendet, und sie verwenden sogar Granatapfelsaft als Augentropfen, damit dieser Saft gegen Katarakten helfe.


Reich an Antioxidantien

Granatäpfel enthalten Antioxidantien, von denen man annimmt, dass sie im Körper gegen freie Radikale kämpfen, die die Zellen schädigen, so dass diese krebsartig werden können. Diese Frucht ist auch eine große Quelle der Vitamine A, C und E und enthält Folsäure.


Der Granatapfel ist großartig für die Stärkung des Immunsystems, da ein Granatapfel etwa 40 Prozent der empfohlenen Vitamin-C-Zufuhr eines Erwachsenen enthält. Außerdem hat er auch eine große Menge an Polyphenolen in sich, die als Antioxidantien zur Bekämpfung verschiedener Krankheiten bekannt sind.


Weitere Vorteile dieser Frucht sind: Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen, Verringerung des Risikos einer Alzheimer-Krankheit und Förderung einer gesunden Haut.


Granatäpfel tragen dazu bei, dass schlechtes Cholesterin die Arterien nicht verstopft und so den richtigen Blutfluss zum Herzen unterstützt. Einige Studien haben gezeigt, dass der systolische Blutdruck sinkt, wenn Granatapfelsaft getrunken wird


Reichhaltig an natürlichen Phenolen

Einige der Schlüsselkomponenten, die dem Granatapfel seine gesundheitsfördernden Eigenschaften verleihen, sind die reichlich vorhandenen natürlichen Phenole, wie Ellagitannine und Flavonoide, die in seinem Fruchtfleisch enthalten sind. Diese Antioxidantien sind unglaublich vorteilhaft für den menschlichen Körper, da sie helfen, Allergien, Darmprobleme, Karzinogene und Entzündungen zu bekämpfen.


Verbessert die Haut

Ein weiterer Grund für den Genuss von Granatäpfeln ist, dass das Hautbild verbessern kann.

In einigen Ländern erhält diese Frucht ein hohes Ansehen, weil man dort glaubt, dass sie Falten bekämpft und der Haut einen gesunden Glanz verleihen kann.

Granatapfelkernöl beschleunigt bekanntlich die Wundheilung und beugt Narben vor.


Fortpflanzung

Granatäpfel sind auch förderlich für ein gesundes Fortpflanzungssystem. Im antiken Griechenland war diese Frucht ein Symbol der Fruchtbarkeit.

Es ist bekannt, dass schwangere Frauen die Frucht verwenden können, um das Risiko einer Frühgeburt zu reduzieren.

Ebenso können die Nebenwirkungen der Menopause gemildert werden.



Die durchschnittliche empfohlene Tagesdosis des Granatapfels variiert je nach Art der Einnahme.

Granatäpfel werden nicht nur frisch verzehrt, sondern auch in Form von Tees, Kapseln und Säften sowie in aktuellen Schönheitsbehandlungen angeboten.

Da keine spezifischen Richtlinien festgelegt wurden, reichen die empfohlenen Dosen von 50 ml bis 240 ml Saft pro Tag.





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