Amazon.de Widgets
Das Heilkräuter - Verzeichnis

Vogelbeerbaum - Vogelbeere - Eberesche

Die Vogelbeerenzeit ist für mich auch immer etwas die Zeit, in der ich aufpassen muss, dass ich die Beeren nicht im Schuhprofil ins Haus bringe und alles damit verdrecke. Lustig ist es auch immer, den Vögeln zuzugucken, wenn sie von den Autos zerquetschte Beeren von der Straße picken und sich damit aus dem Staub machen.

Tatsächlich, fällt mir gerade ein, findet man die Vogelbeeren auch oft in der Stadt neben den Straßen, da sie den Vögeln auf der einen Seite etwas mehr Futter bieten, was in der Stadt ja nicht ganz so einfach ist für die Tiere, außerdem ist der Baum einer der wenigen Bäume, die auch höhere Konzentrationen von Autoabgasen gut überstehen.

Und natürlich ist der Baum auch wunderschön anzusehen, wenn ab Ende August die Beeren

korallenrot leuchten. Der ganze Baum ist wunderschön, besonders nochmal, wenn seine Blätter sich gelbrot färben.

Naja, genug geschwärmt ...

Die Beeren der Vogelbeere (Sorbus aucuparia) haben einen wesentlichen gesundheitlichen Vorteil, den man sich besonders im Herbst, wenn die Beeren reif sind, für sich nutzen kann: Die Vogelbeeren haben die Fähigkeit, unser Immunsystem zu stärken, sie stärken die Atemwege und die Bronchien, sie beugen Infektionen vor, was in der Grippe-Schnupfen-Zeit nicht zu unterschätzen ist.

Die Eberesche findet man überall auf der Welt: in Europa, in Teilen Nordamerikas, in Skandinavien, auf dem Balkan und in Nordasien. Der Baum mag gemäßigtes Klima, teilweise auch Kälte und Wärme, er ist ein Überlebenskünstler.

Es gibt Arten der Vogelbeere, deren Beeren giftig sind. Diese Arten sind aber selten, wachsen nicht in Deutschland, und bei fast allen Arten vergeht die Giftigkeit, wenn man die Beeren erhitzt oder einfriert.

Die Früchte werden bis zu Herbst hellrot, sie sind etwa so groß wie Erbsen. Ihr Geschmack ist herb, sauer, zusammenziehend. Dieser Geschmack versüßt sich nach dem Kochen oder dem Einfrieren.

"Unsere" Vogelbeeren sind, wie gesagt, wenn überhaupt dann höchstens ungenießbar: Wenn man als Erwachsener mehr als 500 g frischer Beeren pro Tag isst, bei Kindern sollte es mehr als 250 g, bekommt man Bauchweh und Durchfall. Allerdings wird es schwer, auf diese Dosis zu kommen: schon nach wenigen Beeren sollte der Appetit auf frische Beeren vergangen sein. Kocht man die Beeren ab, darf man auch mehr davon essen, denn dann ist die "Giftigkeit" weg.

Die Beeren sammelt man nach dem ersten Frost, oder man friert sie nach dem Sammeln selbst einmal ein und taut sie wieder auf, denn dann vergeht der bittere Geschmack.

Mit ausreichend Zucker wird daraus eine leckere Marmelade, ein Gelee, ein Saft oder Likör.

Wenn man jedoch eine Marmelade oder ein Gelee aus den Beeren herstellen will, sollte man immer erst eine Beere probieren: wenn die Beere zu bitter ist, schmeckt das Endprodukt nicht. Nehmen Sie nur Beeren, deren Geschmack sie ertragen und der bestenfalls mit "herb" zu beschreiben ist.

Da die Beeren einen einzigartigen Geschmack haben, werden sie in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, in Form natürlicher Zusatzstoffe in Süßwaren, Gewürzen oder alkoholischer Getränke.


Über die Pflanze

Die Vogelbeere hat eine glatte Borke, die Baumkrone ist unregelmäßig, kann rundlich oder oval ein.

Die Blüte ist cremig weiß, reichblütig und steht in Dolden. Die Blätter des Baumes sind unpaarig gefiedert, haben eine lanzenartige Form, deren Ränder sind leicht gesägt, bestehen aus 5-9 Teilblättchen.

Die Früchte sind rot bis korallenrot, kugelförmig, haben 2-4 Kernen in sich.

Die Eberesche wächst praktisch überall, sie mag aber besonders schwere und lehmige Böden. Wenn der Wuchsort etwas schattig ist, wachsen mehr Beeren am Baum. Die Eberesche mag es etwas feucht, ob der Boden neutral, sauer oder basisch ist, ist egal. Nur allzu lange Trockenheit mag die Eberesche nicht.

Die Pflanze ist sehr windbeständig und kann auch an der See gut gedeihen.

Die Vogelbeere ist winterhart und windfest, sie festigt den Boden. Ihr Holz ist hart und dennoch fein, dicht und doch flexibel. Aus dem Holz stellt man Möbel, Ringe, Räder oder sogar Zahnräder her.

Der Vogelbeerbaum (Sorbus aucuparia) wird auch Eberesche genannt. Der Baum oder Strauch trägt weiße Blüten in Dolden, die sich bis September und Oktober in leuchtend rote Beeren verwandeln. Diese Früchte erntet man dann im November und trocknet sie an einem schattigen Platz.

Die Eberesche ist ein Laubbaum, der ursprünglich aus den nördlichen Hemisphären Europas stammt. Sie hat eine schlanke Krone, anmutige Äste und eine glatte graue Rinde. Sie trägt zur Blütezeit weiße Blüten und hat Laub, das sich im Herbst karminrot verfärbt.

Die Früchte wachsen in kugeligen Haufen, sie sind leuchtend rot und werden hauptsächlich durch Vögel verteilt - daher kommt auch der Name Vogelbeerbaum.

Viele Menschen denken, dass die Vogelbeere giftig sei, oder nur Vogelfutter, weil die Vögel die Beeren lieben. Dies stimmt jedoch nicht, außerdem soll uns recht sein, denn um so mehr bleibt für die Menschen übrig, die es (jetzt) besser wissen. Und sie hat sogar eine heilende Wirkung.


Anwendungsgebiete

In der Naturheilkunde findet eigentlich alles seine Anwendungsgebiete, die Rinde, die Blätter und die Früchte.

Die Beeren sind ein ausgezeichnetes Stärkungsmittel für die Stimmbänder, was sich besonders Sänger und Redner im Hinterkopf behalten sollten. Wenn man den Saft der Beeren gurgelt, wird eine Trockenheit im Hals oder eine Reizung der Stimmbänder quasi hinweggespült.

Auch heute noch wird ein Tee aus den Ebereschenbeeren zur Behandlung von Hämorrhoiden empfohlen. Dazu werden regelmäßig Waschungen mit einem Tee durchgeführt. Solche Waschungen helfen auch bei vaginalen Ausscheidungen wie Weißfluss.

Obwohl kleine Mengen der Samen gegen Atemnot helfen können, sollte man besser darauf verzichten, denn nimmt man zu viele davon, kann es zu einem Atemversagen führen.

Man sollte deshalb nach Möglichkeit auch immer die Samen möglichst entfernen, bevor man einen Saft aus den Früchten presst.

Die Vogelbeere ist eine der Pflanzen mit dem höchsten Carotingehalt, in ihr ist noch mehr Carotin als in der Karotte. Dazu kommen die Vitamine B, C, E, außerdem die Sorbinsäure, ein natürliches Konservierungsmittel, das auch gegen Pilze hilft und desinfiziert. Neben den Vitaminen finden sich auch Sorbinsäure, viele Ballaststoffe, antioxidative Stoffe, Gerbstoffe, Polyphenole und Flavonoide, Quercetin und Rutin, in den Beeren.

In den Beeren ist besonders viel von Vitamin C enthalten, man nahm sie früher oft gegen Skorbut, einer Vitamin-C-Mangel-Krankheit.

Die Beeren haben eine harntreibende Wirkung, sie sind antiseptisch und helfen bei der Heilung von Wunden.

Vogelbeeren eignen sich zur Behandlung von Nierenerkrankungen, Diabetes, Rheuma, Gicht, Verstopfung und Arthritis.

In der Volksheilkunde verwendet man sie bei Lungeninfektionen, Nebenhöhlenentzündungen, innerliche Entzündungen, Durchfall, Rachenentzündungen, Menstruationsbeschwerden, überschüssige Säure im Blut, einem zu niedrigen Stoffwechsel.

Eberesche hilft außerdem gegen Augenreizungen, Schmerzen in der Gebärmutter, Blasenerkrankungen, Nervenschmerzen, Probleme mit dem Urinieren, Verdauungsproblemen.

Die Pflanze kann das Blut reinigen, sie regt den Appetit an.

Der frische, aus den Beeren gewonnene Saft gilt als mildes Abführmittel. Als Gurgelmittel hilft der Saft gegen entzundene Schleimhäute im Mundraum, Heiserkeit, ebenso gegen Halsschmerzen oder entzundene Mandeln.

Die Rinde des Baumes wirkt zusammenziehend (adstringierend), sie kann in Form von Abkochungen gegen das Reizdarmsyndrom oder vaginale Irritationen helfen.

Außerdem soll die Vogelbeere auch vor manchen Krebsarten schützen.

Aus den Blüten kann man einen Tee herstellen, der als Abführmittel wirkt, jedoch sehr mild, der den Harn treibt und der die Menstruation fördert. Ein Tee aus Blüten und Früchten hilft gegen eine unerträglich starke Menstruation, gegen Verstopfungen und gegen Nierenerkrankungen.


Anwendungsgebiete

Krebsvorsorge

Die Antioxidantien in den Vogelbeeren helfen gegen viele Beschwerden, so auch gegen Krebs.

Die verhindern, dass freie Radikale im Körper die Zellen schädigen und mutieren lassen. Der Verzehr von reicht dabei schon aus, um den Körper zu schützen. Hinzu kommt eine Wirkung gegen vorzeitiges Altern, eine schönere und jüngere Haut, schneller heilende Wunden und die Vorbeugung einer Makula-Degeneration und anderer Augenerkrankungen.

Das Immunsystem

Die Vogelbeeren beinhalten eine Menge unterschiedlicher Vitamine, besonders Vitamin C. Dieses Vitamin C ist sehr wichtig für unsere Gesundheit, da es den Körper zur vermehrten Bildung weißer Blutkörperchen veranlasst, die im Blut Fremdstoffe und Krankheitserreger angreifen und Erkrankungen bekämpfen.

Dazu kommt, dass das Vitamin C bei der Bildung von Kollagen im Körper beteiligt ist, dass Muskelgewebe stärker wird und dass die Blutgefäße intakt bleiben.

Gegen Bakterien

Die enthaltene Sorbinsäure reduziert Mikroben und Bakterien im Körper und auf der Haut, die Krankheiten verursachen. Der Verzehr der Beeren genügt.

Die Vogelbeere eignet sich daher auch in der Kosmetikindustrie für allerlei Mittelchen, und so auch zu Hause, wenn man selbst Salben und Cremes damit herstellen will.

Verdauung

Die Beeren helfen der Verdauung gegen Verstopfungen, sie bessern Beschwerden des Magen-Darm-Systems. Und auch Durchfall wird gebessert, wenn man die Beeren isst.

Die Atemwege

Vogelbeersaft gilt in der traditionellen Medizin als Mittel gegen Entzündungen der Atemwege, gegen Halsschmerzen, Asthma und Verschleimungen der Lunge.

Diese Wirkung lässt sich auf die antioxidativen Verbindungen zurückführen, auf entzündungshemmende Inhaltsstoffe und das Vitamin C.


Geschichten und mehr zur Eberesche

Laut Bauernregel gibt es eine gute Ernte, wenn viele Beeren am Baum sind. Allerdings kommt dann auch ein strenger Winter.

Der Name Eberesche leitet sich wohl von "Aber-Esche" ab, da die Blätter denen der Esche stark ähneln. Das "Aber" bedeutet so viel wie eine Verneinung oder Umkehrung, oder einfach gesagt, eine "falsche Esche".

Die Vogelbeere ist bei Vögeln so beliebt, dass ein ganzer Baum schon in 2-3 Tagen leergefressen werden kann. Das wussten früher auch die Vogelhändler: sie verwendeten die Beeren als Köder, um Vögel damit anzulocken und einzufangen.

Aus der Rinde und den Beeren kann man einen schwarzen Farbstoff gewinnen, den früher die Druiden verwendeten, um ihre Kleidungsstücke für ihre Mondzeremonien zu färben.

Es gab früher Menschen, die in Hungersnöten die Blätter als Nahrung verwendeten. Allerdings enthalten die Blätter ein giftiges Glykosid, das sowohl für Mensch als auch Tier giftig ist. Man sollte das also besser sein lassen.

Geröstete Samen aus den Beeren wurden auch als Kaffee-Ersatz eingesetzt, jedoch weiß man heute, dass eine blausäureähnliche Substanz in den Samen ist, die in größeren Mengen tödlich sein kann.

In Wales gab es früher auch den Aberglauben, dass wenn man eine Eberesche fällte, die darin gefangenen bösen Feen nicht nur den bestraften, der den Baum fällte, sondern das ganze Dorf.

Früher gab es auch den Glauben, dass eine "schwebende" Eberesche, also eine Eberesche, die zum Beispiel in einer Felsspalte wuchs und die nicht mit dem Erdboden in Berührung kam, besonders gut gegen Hexen wirken würde. Zudem soll dieser Baum der erste Baum überhaupt auf Erden sein, alle anderen Bäume kamen erst später.

Die Eberesche erscheint in der griechischen Mythologie - sie entstand aus den Federn und dem Blut eines Adlers, der von den Göttern gesandt wurde.

In der irischen und nordischen Mythologie war die Eberesche der Baum, aus dem die erste Frau gemacht wurde, zudem soll die Eberesche dem Gott Thor das Leben gerettet haben.

Die Eberesche steht zudem in Verbindung zur heiligen altenglischen Göttin Brigantia und der keltischen Brigid oder Brighid, die als die Göttin des Frühlings gilt.

Eberesche hat auch einen langen Ruf als Gegenmittel gegen Hexerei: Die Beeren, die mit einem kleinen fünfzackigen Stern versehen sind (Pentagramm), und ihre leuchtend rote Farbe sind alte Symbole des Schutzes.

Man trug früher auch etwas Ebereschenholz bei sich und hing Ebereschenkreuze auf - das sollte als "Schutzzauber" helfen.

In Schottland fertigte man die Querbalken von Schornsteinen oft mit Ebereschenholz, außerdem legte man Zweige auf die Fenstersimse, so dass das Böse nicht hereinkommen konnte.

Ein Vogelbeerbaum in der Nähe des Hauses sollte vor Blitzschlag schützen.

Der Baum galt als Glücksbaum, er brachte nach einem Umzug Glück in das neue Haus und sollte bei der Gründung einer glücklichen Familie helfen.

Früher trug man Zweige bei sich, um vor schlechtem Zauber geschützt zu sein.

In Wales pflanzte man den Baum früher, auf dass die Toten nachts nicht herumspukten.

"Die Eberesche ist der Baum der Macht, des Lebens und der Magie."

Ebereschenholz was früher oft der Grundstoff für Gehstöcke und Wanderstöcke, denn das schützte den Wanderer vor Schaden und davor, dass er sich verirrte.

Booten aus Ebereschenholz konnte ein Sturm nichts anhaben, so dachte man.

In Irland hängte man die Zweige des Baumes im Haus auf, so dass sie vor Feuer schützten.

Die Vogelbeere, so dachte man, hätte die Macht, Mensch und Tier vor bösen Geistern zu beschützen.

Mit einem roten Faden zusammengebundene Zweige sollten zum Beispiel auch vor dem Teufel schützen.

In den nordischen Ländern schnitzte man in die Zweige Schutzrunen gegen böse Kräfte.

Die alten Kelten dachten, dass Hexen oder böse Geister nicht über eine Türschwelle konnten, über die ein Vogelbeerenzweig genagelt war.

Es gibt Sagen, nach denen der Baum auch ein flüsternder Baum sei - er erzählt Geschichten und Geheimnisse aus seinem Leben.

In Irland gab es einen furchtbaren Brauch, bei dem man einen starken Zweig durch den Körper eines Toten trieb, damit sein (böser) Geist nicht die Lebenden heimsuchen konnte. Das erinnert etwas an den Holzpflock und die Vampire in Rumänien...

Außerdem entfachten die Druiden in Irland ein Feuer aus dem Vogelbeerenholz, um damit Geister zu beschwören, die dann im Kampf für die Druiden kämpften.

Die Eberesche war im keltischen Raum der Baum des Lebens. Die erste Frau entstand aus einer Eberesche, der erste Mann aus einer Erle.

Die Astgabeln der Vogelbeere können laut Sage Metall orten.

Es gab früher Butterdosen aus Ebereschenholz, damit die Butter nicht von bösen Feen schlecht verzaubert wurde.


Wirkung und Anwendung der Vogelbeere

  1. abführend
  2. Bronchitis
  3. Darmträgheit
  4. Durchfall
  5. Gallenblasenentzündung
  6. Gallenprobleme
  7. Gallenstauung
  8. Gallensteine
  9. harntreibend
  10. Immunsystemsteigernd
  11. Leberprobleme
  12. Leberzirrhose
  13. Lungenentzündung
  14. Nierenleiden
  15. Skorbut
  16. Verdauungsbeschwerden
  17. Verstopfung
  18. Völlegefühl
  19. Wassersucht

Übersicht

Volksnamen

Amselbeere, Drosselbeere, Judenkirsche, Stinkholz, Vogelbeere, Wilde Esche

Englisch

Rowan Berry

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Früchte

Sammelzeit

Gesammelt wird im November

Verwechslungsgefahr

Mit der Esche, deren Blätter ähnlich sind.

Mit der Holunderblüte, die sehr ähnlich aussieht.

Pflanzenfamilie

Gehört zu Familie der Rosengewächse

Englisch

Rowan Berry

Verwendete Pflanzenteile

Früchte, Rinde, Blüten

Inhaltsstoffe

Zitronensäure, Gerbstoff, Bitterstoff, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Sorbitansäure, Sorbitol, ätherische Öle, Pektin, Vitamine, Weinsteinsäure, Parasorbinsäure

Sammelzeit

Gesammelt wird von Juli bis in den Oktober

Blütezeit

Zwischen Mai und Juni

Rezepte und Anwendungen

In der Naturheilkunde wird frischer Vogelbeerensaft oder -sirup (mehrmals täglich 1 Teelöffel) zur Blutreinigung, Nieren- und Blasensteinprophylaxe, Verdauungsregulierung und bei rheumatischen Beschwerden angeordnet.

Ebereschenbeeren sind eine Quelle für Vitamin C.

Abkochungen von ihnen kann man als Gurgelmittel bei Halsschmerzen und entzündeten Mandeln verwenden.

Die Dämpfe der verbrannten Blätter helfen bei Asthma.

In der Naturheilkunde verwendet man die getrockneten Blüten für Kräutertees, die leicht harntreibend wirken, die abführend sind und stimulierend auf die Menstruation einwirken.

Hustentee für Kinder

Aus den Blüten kann man auch einen wunderbaren Kinder-Hustentee herstellen:

Kochen Sie die Blüten in Milch auf, dann ein bis zwei Teelöffel Honig zugeben. Dreimal am Tag eine Tasse trinken.

Nierensteine

Die getrockneten Beeren werden einfach im Mund zerkaut, das regt die Nieren an und löst Nierensteine auf. Die Steine werden dann von alleine ausgeschieden.

Eine Entschlackungskur

Diese Kur geht über 30 Tage und entgiftet den Körper.

Essen Sie am 1. Tag 1 der getrockneten Beeren, am 2. Tag 2, dann 3 usw., bis sie am 15. Tag 15 Beeren essen. Von da an geht es wieder rückwärts, bis zu einer Beere. Die gleiche Kur kennen Sie vielleicht auch mit Wacholderbeeren.

Stimme verloren?

Kochen Sie einen Tee aus Bibernellenwurzel, Käsepappel und Vogelbeeren. Gurgeln Sie mit diesem Tee.

Grauer Star

Ein Tee aus getrockneten Blättern und/oder den Früchten kann bei grünem Star helfen. Trinken Sie dazu 2 Tassen pro Tag, über mehrere Tage.

Dieser Tee kann auch bei Stoffwechselproblemen, Prostatabeschwerden und Mandelentzündungen helfen.

Ein Tee aus den getrockneten Früchten oder ein Kompott daraus wird gegen Verstopfung, Menstruationsbeschwerden und rheumatische Schmerzen gegeben und gilt als Heilmittel bei der Behandlung von erkrankten Nieren.

Ebereschenbeeren enthalten ein Flavonoid namens Quercetin, das antioxidativ und antiviral wirkt, es soll auch gegen Allergien, Entzündungen der Prostata, Blasenentzündung, Arteriosklerose und Katarakten helfen.

Eine Vogelbeeren-Jelly

Entfernen Sie von 2 kg Vogelbeeren die Stiele und waschen Sie sie.

Schälen Sie 1,5 kg Äpfel, entfernen Sie die Kerne und achteln Sie sie.

Geben Sie die Früchte in einen Topf, geben Sie 500 g Zucker dazu, und schließlich so viel Wasser, bis alles bedeckt ist. Dann aufkochen und 20 Minuten weiter köcheln lassen.

Nach 20 Minuten können Sie den ersten Geschmackstest durchführen, wenn es nicht süß genug ist, können Sie noch Zucker begeben und nochmals 5 Minuten weiterköcheln lassen.

Ansonsten geben Sie die Masse in heiße, sterilisierte Marmeladengläser.

Vogelbeerenschnaps

Verwenden Sie ausschließlich frische und vollends ausgereifte Beeren, die schon einen Frost abbekommen haben.

Geben Sie ein Kilo davon in ein sauberes Glas und geben Sie 500 ml Wodka hinzu. Dann verschließen und bis zu 4 Wochen stehen lassen, kühl und dunkel. Jeden Tag leicht schütteln. Nach der Zeit absieben und in eine Flasche umfüllen. Innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.

Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Bitte die bitteren Samen aus den Früchten entfernen, da sie als giftig gelten.

Vogelbeere steht auch in Verbindung mit...

  1. Ogham-Buchstaben L

  2. Planeten Uranus, Venus

  3. Gottheit Aphrodite, Brigantia, Brigid, Hebe, Thor

  4. Element Feuer

  5. Farbe Rot, Grün

  6. Stein Peridot, Rubellite

  7. Polarität Feminin (männliche Energie)

  8. Tier Kranich, Wachtel ( Drache)

  9. Schutz, göttlicher und kreativer Inspiration, Vorsehung


Vogelbeere für Frauen

Für die Schönheit

Die Vogelbeere hat durch ihren hohen Vitamingehalt und die adstringierenden Eigenschaften eine regenerative und anregende Wirkung auf unsere Haut. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung wird der Teint rosiger und frischer, auch glatter.

Zusammen mit Honig sind die Beeren ein echtes Anti-Aging-Mittel für die Haut, besonders in der Winterzeit.

Um die Wirkung zu erhalten, können Sie die Beeren regelmäßig essen.

Sie können aber auch eine Gesichtsmaske aus Honig und den Beeren herstellen, die Sie regelmäßig auftragen.

Nehmen Sie dazu eine Handvoll der Beeren, geben Sie 4 El Honig dazu, pürieren Sie alles gut durch, und tragen Sie dies auf die Gesichtshaut auf. Augenpartien bitte freilassen. Nach 20 Minuten lauwarm abspülen.



Fotogalerie





Ähnliche Themen:

Ähnliche Themen: