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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Geschichten um die Arnika

Will das Vieh nicht fressen, solle man ihm Arnikapulver geben. Dieses Pulver rege den Appetit an.

"Von der Wurzel ein oder zwei Quintlin (4 bis 7,5 g) in Wein getrunken, hilft denen, welche das Gift Opium eingenommen haben"

Pfarrer Kneipp empfahl Rednern, vor einer Rede zwei bis drei Löffel Arnikawasser zum Gurgeln zu verwenden. Dies kräftige die Stimme.

Wenn man am Johannistag, dem 24. Juni, an diesem Tag gesammelte Arnika im Hause aufhängt, soll dies vor Blitzschlag schützen.

Angeblich hat Arnika eine so starke Leuchtkraft, dass man sie sogar in der Dunkelheit fotografieren könne.

Die Arnika wächst im Gebirge, was der Beiname "montana" zeigt. Montana bedeutet so viel wie Berg.

Der Volksname Wohlverleih, also "Wohlsein verleihen", deutet auf seine altbekannte Heilkraft hin.

Bruchkraut (bei Knochenbrüchen) und Fallkraut (wenn man gefallen ist und sich verletzt hat) sind ebenfalls zwei sehr aussagekräftige Volksnamen.

Im späten Mittelalter wurde die Arnika so stark geschätzt, dass sie fast ausgerottet wurde. Noch heute gilt sie als gefährdet.





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