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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Eisenkraut Anwendung

Eisenkraut wirkt kühlend, zusammenziehend und stärkend, ist ein leichtes Bittermittel und galt früher als offizinell. Es hat als Wundkraut eine schmerzstillende Wirkung.

Siedet man die Blätter in Weinessig, können sie als Umschlag bei Seitenstechen, rheumatischen Schmerzen und Migräne angewandt werden.

Ein lang bekanntes Mittel gegen die Gelbsucht sind die Eisenkrautwurzeln, die in Wein gegart werden. Heutzutage wird in der Kräutermedizin noch immer das Kraut, in Wein gekocht, bei Milz-, Nieren- und Leberleiden angewandt.

Kocht man das Kraut im Wasser, so hilft es bei der Reinigung von Geschwüren und Wunden.

In der Volksmedizin wird das getrocknete Kraut in Wasser und/oder Wein gekocht und bei Atemnot, Fieber und Keuchhusten angewandt. Bei Kopfschmerzen wird dazu geraten, ein Tuch ins Eisenkrautwasser zu tauchen und es anschließend um Schläfen und Stirn zu binden.

Der Eisenkrauttee soll bei schlecht riechendem Atem als Mundwasser dienen. Außerdem wirkt er bei Zahnfleischgeschwüren und Halsverschleimungen.

Bei Gelenkschmerzen und neuralgischen Schmerzen wird ein Eisenkrautbreiumschlag aus den blühenden Sprossspitzen angewandt. Dieser Brei findet auch Verwendung bei Schwellungen, Blutergüssen und Prellungen.

Der Autor und Apotheker Mannfried Pahlow bringt die Pflanze auch bei leichtem Durchfall, Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit als gerbstoffhaltige Bitterstoffdroge zum Einsatz.

Ein weiteres Buch über natürliche Medikamente spricht von dem Einsatz des Tees zur Kreislaufstabilisierung und allgemeinen Stärkung des Herzens.





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