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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Eibisch gegen Husten

Der echte Eibisch, den man auch weiße Malve nennt, trägt zwei Dinge in sich: Süße und heilende Inhaltsstoffe.

Der Eibisch, der in unseren Gegenden überall anzutreffen ist, auch in vielen Gärten, kann gegen Schmerzen helfen und war im Mittelalter als Süßigkeit bekannt. Vor allem die Wurzeln des echten Eibisch haben eine Menge Schleimstoffe in sich, während in den Blättern ätherische Öle und auch Flavonoide zu finden sind. Hinzu kommen ein relativ hoher Zuckergehalt, pflanzliche Stärke und Pektin.

Typische Einsatzgebiete sind Entzündungen im Mund-Rachen-Raum oder bei Entzündungen im Magen bzw. im Darmbereich. Außerdem ist der Eibisch bereits seit dem Mittelalter bekannt als Hustenmittel, sei es bei trockenem Husten oder bei einem nervenden Reizhusten. Die Schleimstoffe des Eibisch legen sich dabei wie eine Art Schutzschirm auf die Schleimhäute und beruhigen diese, sodass der Hustenreiz gesenkt wird. Außerdem heilen die entzundenen Stellen darunter besser ab und Schmerzen werden gemildert.

Einen Tee stellen Sie wie folgt her

Geben Sie zwei Teelöffel klein geschnittener, getrockneter oder frischer Wurzeln, sie können auch Blätter und Blüten dazu nehmen, in eine Tasse und geben Sie 1/4 l kaltes Wasser dazu. Danach lassen Sie diese Teemischung eine gute halbe Stunde lang einfach stehen. Danach sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und erwärmen den Tee auf ca. 40°. Dieser Kaltansatz wird deshalb empfohlen, damit die Schleimstoffe nicht kaputt gehen, denn sie vertragen keine Hitze. Der Tee ist besonders bei Husten zu empfehlen, kann aber auch bei Entzündungen im Mund eingesetzt werden.

Eibisch
Eibisch





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