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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Brennnessel Anwendung

Die Pflanze ist ein bedeutendes Mittel gegen Entzündungen und Erkrankungen der Harnwege, Wassersucht, Nierenentzündungen und Nieren- und Harngrießbildung.

Es konnten sogar Nierensteine erfolgreich mit der Pflanze behandelt werden. Sie fördert außerdem den Stuhlgang und regt den Stoffwechsel an, bringt Schlacken zum Abgang, und hat einen guten Einfluss auf Blutarmut und Bleichsucht. Außerdem hat die Brennnessel eine stärkende Wirkung auf die Widerstandskraft gegen Anfälligkeiten, wie z.B. die Neigung zu gichtischen und rheumatischen Erkrankungen, sowie zu Erkältungen. Sie wirkt blutstillend und wird daher bei Blutspucken und –husten, bei Blutharnen, sowie zur positiven Unterstützung einer zu starken Regel angewandt.

Brennnesselsalat aus den jungen Blättern, sowie der frische Presssaft kann als Frühjahrskur verwendet werden. Diese hat eine große Wirkung und unterstützt uns, die jedes Jahr auftretende Übermüdung und Niedergeschlagenheit zu besiegen.

In neueren Untersuchungen wurde außerdem erkannt, dass die Extrakte der Pflanze den Blutzuckergehalt senken.

In der Volksheilkunde wird auch heutzutage noch der Absud der klein geschnittenen Wurzel, gemischt mit einem Weinessig, verwendet, um Schuppenbildung und frühzeitigen Haarausfall zu bekämpfen und das Haarwachstum zu fördern.

Der Tee der Pflanze, kurmäßig eingenommen (d.h. pro Tag 2 bis 3 Tassen, über mehrere Wochen), gilt in der Volksmedizin als Mittel gegen Verschleimungen in den Atmungsorganen und im Magen, Gallen- und Leberleiden, Magengeschwüre und –krämpfe, Verdauungsstörungen, Milzerkrankungen, Lungenerkrankungen und Darmgeschwüre.

Außerdem gilt die Pflanze in der Volksheilkunde als Mittel gegen Sodbrennen und Magenbeschwerden. Hierfür wird der Brennnesselschnaps angewandt, von dem man bei den oben genannten Beschwerden ein Stamperl morgens und abends nüchtern trink. Diese Tinktur kann außerdem verwendet werden um eiternde Abszesse, Hautunreiten und Furunkel zu reinigen und Wunden auszuwaschen. Außerdem kann man mit der Tinktur bei starker Schuppenbildung den Haarboden massieren.





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