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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Basilienkraut - Basilikum

Basilikum
Basilikum

Schon vor über 4000 Jahren nutzten die Inder das Basilikum. Sie waren der Überzeugung, dass er etwas Göttliches sei. Der Name des Basilikums leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt so viel wie "königliche Heilpflanze".

Bei uns wird das Basilikum (Ocimum basilicum) daher auch oft als Königskraut oder Königsbalsam bezeichnet.

Nach Mitteleuropa kam die Pflanze im 12. Jahrhundert.

Basilikum ist eine einjährige Pflanze, die 20 bis 50 cm hoch wächst. Sie hat einen sehr angenehmen und aromatischen Geruch. Je nach Art sind die Blüten weiß, gelbweiß oder rötlich. Die Blätter sind eiförmig oder länglich und grün bis weinrot. Basilikum wird auch in der Küche gern zum Würzen verwendet. Basilikum enthält neben ätherischen Ölen auch Gerbstoffe, die sowohl den Appetit als auch die Verdauung anregen.

Es lindert außerdem Migräne, Schlaflosigkeit und Nervosität.

In der Naturheilkunde verwendet man das Kraut. Dazu werden während der Blüte obere Teile der Stängel abgeschnitten. Verwendung findet Basilikum bei chronischen Magenkatarrhen oder einer schmerzenden Magengegend. Zudem kann man das Basilikum auch bei Husten, Beschwerden der oberen Atemwege oder bei Entzündungen der Darmwege einsetzen.

Äußerlich angewandt kann Basilienkraut als Umschlag oder Bad für Erfrischung sorgen, aber auch bei schwer heilenden Wunden kann es helfen.


Übersicht

Volksnamen

Basilienkraut, Königskraut, Königsbalsam, Josefskräutlein, Hirnkraut, Pfefferkraut, Suppenbasil, Herrenkraut, Königskraut, Deutscher Pfeffer

Wo wächst Basilikum

Sonnig, warm, humos, nährstoffreich

Hauptanwendungen von Basilikum

Basilikum ist appetitanregend, magenberuhigend, fördert Verdauung und Stoffwechsel

Inhaltsstoffe

ätherische Öle, Gerbstoffe, Glykosid, Saponin

Wirkung und Anwendung von Basilikum

  1. Akne
  2. bakterielle Infektionen
  3. Blähungen
  4. Insektenstiche
  5. Krämpfe
  6. Migräne
  7. magenstärkend
  8. Nervosität
  9. Ringelflechte
  10. Schlangenbisse
  11. Schlaflosigkeit
  12. Übelkeit
  13. Verdauungsstörungen
  14. Verstopfung

Rezepte und Anwendungen

Als Umschlag bei

Eiterungen

Quetschungen

schlecht heilenden Wunden

Umschlag

Einen Tee zubereiten, abkühlen lassen und mittels eines Leintuchs auf die betroffene Stelle aufbringen.

Tee

1 Teelöffel Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) auf 1 Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen.

2 - 3 Tassen täglich, langsam und ungesüßt trinken.

Zur Beruhigung

Ein paar Blätter in einer Tasse mit heißem Wasser aufgießen.

Den Tee einige Minuten ziehen lassen. Dieses würzige Heißgetränk hilft gegen Schlafstörungen, schützt Sie vor Magen-Darm-Infektionen und sorgt für eine gute Verdauung.

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!







Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Basilikum sollte nicht mit empfindlicher Haut in Berührung kommen und während der Schwangerschaft gemieden werden.




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