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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Beifuß

Der Beifuß wächst an sonnigen Plätzen, man findet ihn besonders oft an den Rändern von Wegen oder an Zäunen.

Die Blüten kann man als Gewürz verwenden, man erntet sie im Juli, kurz bevor sich die Blüten öffnen. Für einen Tee verwendet man die obersten Blätter der Pflanzen und auch die Blüten, die dann allerdings voll aufgeblüht sein sollen. Dies kann bis in den September hinein passieren. Wenn man die Wurzeln verwenden möchte, so sammelt man diese im Oktober oder im November.

Die im Beifuß enthaltenen Gerbstoffe und Bitterstoffe regen den Stoffwechsel und den Appetit an, fördern die Verdauung und hemmen Entzündungen. Ein Tee mit Beifuß regt die Bildung der Magensäfte an, ebenso die Bildung der Galleflüssigkeit. Er ist hilfreich, wenn man unter Magen-Darmbeschwerden leidet, die sich durch Mundgeruch zeigen.

Ebenso hilft ein solcher Tee bei Durchfall, bei Galleerkrankungen und bei Beschwerden mit der Leber.

Wenn man frische Beifuß-Blätter in die Schuhe gibt, bzw. in die Socken, wenn man welche an hat, schützt dies vor schmerzenden und wunden Füßen auf einer langen Wanderung.

Ein Fußbad

Nehmen Sie 50 g Beifuß, das Sie in 3 l kochendes Wasser geben. Dann eine Viertelstunde lang ziehen lassen und schließlich abfiltern. Lassen Sie die Flüssigkeit auf ca. 30° abkühlen und baden Sie dann Ihre Füße darin. Ein solches Fußbad tut den Füßen und den Beinen gut, es schenkt neue Kraft und entspannt zugleich nach langen Anstrengungen.

Ein Tee zum Abstillen

Nehmen Sie je 20 g Frauenmantel, Salbei, Petersilienwurzel und je 10 g

Tausendgüldenkraut, Beifuß und

Ingwer.

Nehmen Sie pro Tasse Tee 2 Teelöffel der Mischung.

Bei Flugangst oder auf langen Autofahrten...

... hilft ein kleines Kissen oder Säckchen, das mit Beifuß gefüllt ist. Nehmen Sie das Säckchen mit ins Flugzeug oder ins Auto und schnüffeln sie ab und zu daran, das beruhigt den Geist und den Magen. Zudem beugt es bei Autofahrern der Müdigkeit vor.

Achtung!

Nicht überdosieren und nicht bei Fieber und einer frühen Schwangerschaft einsetzen.





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