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Das Kräuter-Verzeichnis

Leimkraut

Das Leimkraut, Silene vulgaris, ist ein Nelkengewächs und auf brachen Flächen zu finden. Es ist eines der ersten Kräuter, die sich ansiedeln, wenn der Boden aufgerissen wurde. Das Leimkraut mag Bachufer und Gebüsche, Böschungen und Straßen- bzw. Wegesränder.

Verwendung in der Heilkunde finden zum Beispiel die Wurzeln, die man ausgräbt, reinigt und dann in Teile schneidet. Danach werden die Wurzeln halbschattig getrocknet.

Die anderen Pflanzenteile, die Blätter und die jungen Triebe, verwendet man frisch.

Das Leimkraut hat einen süßen Geschmack, man kann es deshalb gut in einen leichten Salat geben. Die frischen Wurzeln und die frischen jungen Blätter eigenen sich für Gemüse und Suppen, man kann sie aber auch auspressen und diesen Saft dann trinken. Die enthaltenen Stoffe vitalisieren unseren Körper.

In der Wurzel ist äußerst viel an Saponinen enthalten, was früher dazu führte, dass man die Pflanze, genauer eine Abkochung daraus, als mildes Waschmittel für empfindliche Gegenstände verwendete.


Übersicht

Volksnamen:

Klappertopf, Klatschnelke, Traubenkropf

Pflanzenfamilie - Größe:

Gehört zu den Nelkengewächsen, ist eine mehrjährige Pflanze, wird bis 50 cm groß

Erdboden und Wuchsort:

Jeglicher Erdboden wird angenommen, wächst auch in der vollen Sonne

Blütezeit

Die Blütezeit ist im Mai bis in den September

Sammelzeit

Die Sammelzeit ist im April bis September

Verwendete Pflanzenteile

Man verwendet die Wurzeln, die Blätter und junge Pflanzentriebe

Wirkstoffe

Mineralstoffe, Vitamine, Saponine, etwas Bitterstoffe

Medizinische Eigenschaften

Gibt viele Vitamine, regt den Stoffwechsel an, schäumend und sanft reinigend




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Letzte Änderung am Freitag, 10.10.2014, 13:00:03 Uhr








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