Das Heilkräuter-Verzeichnis

Nervenerschöpfung


Ein Pfarrer gab an, er habe zeitweilig fast unausstehliches Kopfweh, und wenn dieses sich bessere, solche Halsbeschwerden, daß er vor Müdigkeit und Schmerzen kaum reden könne. Auch im Rücken bestehe oft schmerzhaftes Zusammenziehen und Mattigkeit. Nach dem mitgebrachten Zeugnisse seines Arztes leide er an "ausgebildeter Nervenerschöpfung, und es sei nahe daran, daß Gehirn und Rückenmark angegriffen würden". - Außerdem waren hochgradige Reizbarkeit und Angstgefühle vorhanden.

Anwendungen: Täglich ein schwacher Oberguß in der Frühe und Nachmittags; täglich einmal im nassen Grase und auf nassen Steinen 4 Minuten lang gehen; So 5 Tage lang. Darnach täglich ein stärkerer Oberguß, ein Knieguß und zweimal im kalten Wasser gehen; So 5 Tage lang. Dazwischen Sitzbäder.

Die weiteren Anwendungen waren: Täglich ein Rückenguß, ein Halbbad, ein Oberguß und Wassergehen. Diese Anwendungen beseitigten alle Leiden, und gesund und heiter ging der Geheilte wieder an sein Berufsleben.

 

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Bitte beachten Sie:
Dies ist der Text eines Buches aus dem 19. Jahrhundert, der teilweise überholte Heilmethoden erläutert.
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