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Hildegard über Verschlackungen des Körpers

Heute versteht man unter Verschlackung einen Prozess, in dem sich verschiedenste Schlacken in den unterschiedlichsten Organen und Drüsen ablagern und so Körperfunktionen behindern. Zudem beschreibt das Wort Verschlackung eine Überführung von Säuren in Salze.



Erkrankungen und gesundheitliche Probleme, die die Verschlackung hervorrufen, sind vielfältig, so dass man keine genaue Zuordnung herstellen kann.



Um eine Verschlackung zu verlangsamen, sollte man seine Ernährung derart anpassen, dass man auf Schlackenbildner verzichtet.

Trotzdem ist eine fortschreitende Verschlackung aber nicht aufzuhalten. Jedes Essen sorgt für eine gewisse Verschleimung in unserem Körper. Zwar kann ein gesunder Körper diese Verschleimung zu einem Großteil wieder abbauen und dann ausscheiden, etwas bleibt aber zurück.



Besonders wichtig sind dazu der Magen, die Leber, die Milz, die Nieren, der Darm und die Drüsen, oder wie Hildegard von Bingen es bezeichnete, die Eingeweide, wie man es damals nannte.



Hildegard schrieb:

"Wenn gesunde und kräftige Menschen viel Fleisch und andere wohlschmeckende Sachen im Übermaß essen, neigen sie zur Geschwürbildung. Solche Leute, die ein weiches Fleisch am Leibe haben, sollen dies auch meiden, sonst werden sie von Podagra befallen."



Besonders in unserer heutigen Zeit wird das gesunde und rechte Maß oftmals überschritten.

Auch schon bei Kindern und Jugendlichen kommt es immer öfters zur Verfettung.



Wichtig zur Entschlackung des Körpers ist laut Hildegard eine Ernährungsumstellung:
  1. Vermeiden Sie Schlackenbildner.


  2. Essen und trinken Sie in Maßen.

Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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