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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Die Arnika als Frauenkraut

Die Arnika ist in der Kräutermedizin als Heilpflanze bekannt, die besonders gut gegen Entzündungen hilft, auch vorbeugend, die Wunden schneller heilen lässt, die gegen Bakterien und Pilzerkrankungen wirkt, die Schwellungen abklingen lässt, die blaue Flecken schneller vergehen lässt, die den Kreislauf anregt, die den Blutdruck reguliert und die noch eine Vielzahl anderer Wirkungen hat.

Und tatsächlich gilt sie auch als spezielles Frauenkraut. Da die Pflanze so gut gegen Entzündungen hilft und sie Wunden schneller heilen lässt, wird sie oft in Krankenhäusern vor operativen Eingriffen gegeben. Dadurch wird erreicht, dass Operationsnarben schneller abheilen und dass das beschädigte Gewebe schneller wieder abschwillt. Oft wird dazu auch die Arnika in homöopathischer Form in der Potenzierung C 30 gegeben.

Die Arnika in Form von Umschlägen, Salben oder Gels, die man äußerlich einsetzt, kann zum Beispiel bei Entzündungen an der Scheide helfen oder auch im Dammbereich eingesetzt werden. Zum Beispiel helfen diese gegen Staphylokokken oder auch gegen Candida. Sie bekämpfen den Juckreiz, helfen gegen Schwellungen und erschweren es den Krankheitserregern, sich weiter auszubreiten.

Eine Arnika-Tinktur gegen Schwellungen und Entzündungen

Sie brauchen dafür ungefähr 30 g Arnikablüten, alternativ können Sie auch zwei ganze blühende Arnikapflanzen samt deren Wurzeln verwenden. Hinzu kommen noch ungefähr 1 / 4 l 70 %iger Alkohol und ein Glas, in dem Sie die Tinktur ansetzen können.

Reinigen Sie die Pflanzenteile und zerkleinern Sie sie. Geben Sie die Bestandteile dann alle in das Schraubglas und verschließen Sie das Glas gut. Einmal am Tag gut schütteln und insgesamt vier Wochen stehen lassen.

Nach vier Wochen sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und geben die Tinktur in eine Flasche aus braunem Glas.

Diese Tinktur kann man zum Beispiel bei Entzündungen der Brust während der Stillzeit in Form eines Umschlags oder eine Auflage auf die Brust auflegen. Dazu gibt man einen Esslöffel der Tinktur in einen viertel Liter Wasser, drängt die Auflage damit und legt sie auf.

Außerdem kann man mit dieser Tinktur auch Salben herstellen. Dazu verwendet man bis zu 10 % der Tinktur in einer Salbengrundlage.

Vorsicht

Die Arnika gehört zur Familie der Korbblütler, die sehr leicht Allergien auslösen kann.

Bei innerlichem Gebrauch sollte man sich peinlichst genau an die Dosierungsanleitungen halten, da es sonst zum Beispiel zu Herzproblemen kommen kann.

Verzichten Sie während einer Schwangerschaft auf die Einnahme von Arnika-Produkten, da es zu einer Fehlgeburt kommen kann.

Arnika
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