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Burnout-Syndrom - Tipps und Hausmittel gegen den Burn out

Das Burn out-Syndrom bezeichnet eine Ausgebranntheit der Psyche. Meist tritt sie nach längeren stressigen oder harten Phasen auf, die Betroffenen sind wie ausgebrannt, sie haben sich verausgabt und sind mit ihren Kräften am Ende. Dabei ist keine körperliche Ausgebranntheit gemeint, sondern eine psychische, d.h. die Betroffenen haben keine Kraft mehr, neue Aufgaben zu erledigen, sie sind lustlos, neigen auch zur Depression.

Grund dafür ist natürlich der immer weiter anwachsende Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, dazu kommen immer mehr versiegende Hilfsangebote im Umfeld des Betroffenen und vor allem auch die leider vorherrschende Ansicht, daß nur derjenige erfolgreich ist, der immer mehr schafft, vor allem mehr als alle anderen. Fehler und Unpässlichkeiten sind nicht mehr tolerierbar.

Inzwischen gibt es sogar Stimmen, die das, was man einen Burn out nennt, eigentlich eine hervorbrechende depressive Phase ist, die man aber in das positive Wort Burn out umbenennt. Denn Burn out heißt ja auch: Der hat viel geleistet, und jetzt ist erst einmal die Kraft zu Ende... aber eigentlich hat er sich ja für die Firma, die anderen, oder wen auch immer, so weit verausgabt, daß er nun erst einmal Ruhe braucht.

Dass ein Burn out Syndrom tatsächlich einer Depression ziemlich ähnlich ist, vor allem, da eine Depression negativ in unserer Gesellschaft bewertet wird, haben "erfolgreiche" Menschen einen Burn out, andere eben eine depressive Verstimmug...

Leider wird immer öfters auf chemische Medikamente zurückgegriffen, um die Leistungsbereitschaft wieder herzustellen, allerdings gibt es auch natürliche Hausmittel und Tipps, besonders zur Vorbeugung:

  1. Wenn es Ihnen mal wieder zu viel wird: Nehmen Sie Uralub und gönnen Sie sich einige Tage Ruhe, um abschalten zu können. Sie brauchen jetzt die Zeit, sich selbst wieder finden zu können.

  2. Starten Sie mit Ruhe in den Tag, geniessen Sie eine warme Dusche, joggen Sie vielleicht, Frühstücken Sie ausgiebig.

  3. Versuchen Sie, Ihren Arbeitsplatz so zu gestalten, daß er Ihnen gefällt.

  4. Wenn Sie in Ihrem Job keine Freude und Bestätigung mehr finden: Versuchen Sie, einen anderen zu finden.

  5. Setzen Sie sich nicht selbst zusätzlich unter Druck, indem Sie noch die Arbeit anderer übernehmen.

  6. Versuchen Sie, in Ihrer Freizeit nichts, aber auch gar nichts, für die Firma zu tun, stattdessen ist ei ausgiebiges Kontrastprogramm wichtig. Suchen Sie sich befriedigende Hobbys, einen guten Freundeskreis und vor allem Rückzugspunkte.

  7. Falls Ihr Burn out durch Mobbing am Arbeitsplatz entstanden ist: Gehen Sie (notfalls gerichtlich) dagegen vor. Inzwischen ist die Gesetzeslage so, daß Sie Ihr Arbeitgeber vor Mobbing schützen muß.

  8. Erlernen Sie Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training.

  9. Versuchen Sie, Aufgaben, die Sie nicht schaffen, an andere zu übergeben.

  10. Treiben Sie Sport, besonders Ausdauersport oder Kampfsport, um sich auszupowern.

  11. Planen Sie in Ihren Alltag feste Auszeiten ein, also etwa jeden Tag eine Stunde, die Sie nur für sich haben.

  12. Klingelt ständig das Handy? Ausschalten hilft...

  13. Gesunde Ernährung ist auch beim Burn out Syndrom wichtig: Essen Sie leichte Kost, also nicht allzu schwer verdauliches. Essen Sie wenig Fett, Süßigkeiten und trinken Sie viel, aber bitte keinen Alkohol. Essen Sie viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.

  14. Tee's mit Johanniskraut, Hopfen und Baldrian sorgen für nervliche Beruhigung, man kann auch Fertigpräparate aus der Apotheke oder der Drogerie einsetzen. Bitte beachten Sie jedoch die Anwendungsbeschränkungen.




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