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Das Kräuter-Verzeichnis

Chili

Viele Menschen kennen von der Chili vor allem eines: ihre Schärfe. Diese Schärfe ist heiß, sie hält lange an, gerade so als würde die Zunge in Flammen stehen.

Diese Schärfe kommt vom Inhaltsstoff Capsaicin. Dieses Capsaicin ist ein Alkaloid, das in der höchsten Konzentration in den Samen zu finden ist. Die Samen sind also das Schärfste an der Chili.

Chili
Chili

Interessanterweise ist das enthaltene Capsaicin nicht zerstörbar, und d. h. nichts anderes, als dass wieder Kälte noch Feuer noch Wasser noch irgendetwas sonst diese Schärfe abmildern könnte. Gibt man also Chili in das Essen, so wird auf jeden Fall etwas mehr oder weniger Scharfes daraus.

Die Chili hat aber nicht nur eine geschmackliche Wirkung, sondern auch eine gesundheitliche Wirkung. Und dabei ist die Chili umso gesünder, je schärfer sie ist. Allerdings müssen Sie jetzt keine Angst haben, dass Sie ständig ultrascharfe Dinge essen müssen, um gesund zu bleiben, denn hier kommt es mehr auf die Regelmäßigkeit an als auf hohe Dosierungen. Generell gesagt sind alle Chilis gesund, also auch die weniger scharfen.

Neben dem Scharfstoff Capsaicin enthält die Chili auch noch andere gesunde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Vitamine, die als sogenannte Antioxidantien wirken, die Krebs vorbeugen Können oder die die Alterung verlangsamen können.

In einer Chilischote sind bis zu zehnmal so viele Vitamine enthalten wie in einer normalen Paprika und ungefähr doppelt so viel Vitamin C wie in einer Orange. Hinzu kommen Mineralien, wie zum Beispiel Magnesium und Kalium.

Da die Chili schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt ist und zum Beispiel in Indien seit vorchristlicher Zeit verwendet wird, ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen Tausende wissenschaftliche Studien darüber angefertigt wurden. Diese ergaben zum Teil sehr verblüffende Erkenntnisse, die ich im folgenden hier aufzeigen werde.

Chili als Schmerzmittel

Wenn man auf eine Chilischote beißt, dann nimmt man unweigerlich das Capsaicin über die Zunge auf.

Dies führt dazu, dass der Neurotransmitter "Substanz P" im Gehirn freigesetzt wird, der dafür zuständig ist, dass Schmerzen bzw. Schmerzsignale schneller weitergeleitet werden.

Dies führt auf die Dauer aber auch dazu, dass der Körper gegen Schmerzen unempfindlicher wird, da mit der Zeit eine Gewöhnung eintritt. Je öfter man also Chilis isst, desto weniger schmerzanfällig ist der Körper.

Übrigens kommt noch dazu, dass das Capsaicin im Körper dazu führt, dass ein Hormon freigesetzt wird, das entzündungshemmend wirkt.

Beides führt also dazu, dass chronische Beschwerden sowohl in ihren Auswirkungen, also den Schmerzen, als auch in ihren Ursachen, also Entzündungen, gebessert werden.

Dieser Gewöhnungseffekt führt nebenbei gesagt auch dazu, dass Menschen, die generell gerne scharf essen, mit der Zeit immer schärfer essen, da sie sich an die Schärfe gewöhnen.

Aber zurück zu der schmerzlindernden Wirkung der Chili: Wenn man eine Salbe mit Chili auf die Haut reibt, so verspürt man ein Brennen.

Dieses Brennen wird vom Capsaicin verursacht. Wiederholt man dies regelmäßig, so wird die Toleranzgrenze für die Schmerzen angehoben, d. h. nichts anderes, als dass man Schmerzen nicht mehr so stark wahrnimmt. Der Schmerz ist also noch da, man verspürt ihn allerdings nicht mehr bzw. nicht mehr zu stark. Und gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass Entzündungen gemildert werden.

Mehrere Studien in Amerika zeigten, dass die regelmäßige Anwendung von solchen Salben eine bedeutsame und eine lang anhaltende Wirkung haben. Solche Salben haben in den Studien gezeigt, dass bis zu drei Viertel aller Probanden eine wesentliche Verbesserung ihrer Beschwerden erfuhren. Teilweise wurden sogar sehr starke Schmerzen damit gebessert. Diese Salben wurden zum Beispiel an Frauen getestet, die regelmäßig starke Schmerzen nach einer Brustamputation hatten.

Eine andere Studie an 100 älteren Menschen zeigte, dass eine solche Salbe auch bei Kniearthrose eine wesentliche Besserung zeigen konnte.

Man muss jedoch darauf hinweisen, dass zu Beginn der Behandlung mit solchen Salben ein sehr starkes Hitzegefühl auftreten kann und dass möglicherweise die Haut gereizt wird.

Die Chili bei Arthrose

Das in der Chili enthaltene Capsaicin kann nicht nur die Schmerzen bei Arthrose lindern, wie verschiedene Studien belegt haben. Vielmehr wird sogar die Menge der Flüssigkeit im Gelenk gesteigert, was zur Folge hat, dass das Gelenk besser “geschmiert“ wird. Auch das trägt dazu bei, dass zukünftig weniger Knorpelgewebe abgebaut wird und dass die Bewegungen aufgrund der besseren Schmierung weniger wehtun.

So hat eine Studie der Universität Miami eine Testreihe durchgeführt, bei denen sich eine Gruppe von Patienten viermal am Tag eine Salbe mit Chili-Capsaicin auf die Kniee rieben, während andere Patienten eine herkömmliche Salbe verwendeten. Als Ergebnis kam heraus, dass nach zwei Monaten bei Patienten, die die Capsaicin-Salbe verwendeten, die Schmerzen wesentlich besser wurden. Nach drei Monaten der Anwendung war bei über 80 % der Testteilnehmer die Arthrose wesentlich gebessert, und das nicht nur in Hinsicht auf die Schmerzen, sondern auch auf die Steifigkeit der Gelenke.

Chili gegen Nervenschmerzen

Eine Studie der Universität Kalifornien in San Francisco belegte, dass eine Salbe, in der hoch konzentriertes Capsaicin enthalten ist, starke Nervenschmerzen wesentlich mildern kann. Solche Schmerzen können zum Beispiel im Rahmen von Amputationen auftreten.

Eine andere Studie belegte, dass eine solche Salbe bei Nervenschäden helfen kann, die ein ständiges Kribbeln oder eingeschlafene Körperteile verursachen.

Chili gegen die Auswirkungen einer Gürtelrose

Eine Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt, zeigt sich durch Ausschläge auf der Haut mit Blasenbildung. Herpes Zoster tritt oft bei älteren Menschen auf, teilweise auch bei Menschen des mittleren Alters. Der Virus, der die Erkrankung auslöst, ist übrigens der gleiche, der bei Kindern Windpocken auslöst.

Dieser Virus schädigt leider auch Nerven in der Haut und kann so mehr oder minder starke Schmerzen auslösen.

In Amerika hat man untersucht, ob man diese Schmerzen mit einem Pflaster mit Capsaicin in den Griff bekommen könnte. Dies hat sich inzwischen als gute Variante herausgestellt. Im Jahr 2010 kam man in Österreich im Rahmen des Klinikbetriebes zu gleichen Ergebnissen. Inzwischen wurde diese Wirkung auch in Deutschland, zum Beispiel von der Universitätsklinik Erlangen, bestätigt. Zusammenfassend zeigten Studien, dass ein solches Capsaicin-Pflaster bei Schmerzen helfen kann, die durch Nervenbeschädigungen ausgelöst werden. Dabei ist die Effektivität einer solchen Behandlung umso höher, je früher man damit beginnt.

Gleiches, so hat man herausgefunden, gilt auch für eine sogenannte diabetische Neuropathie. Hier werden die Nerven aufgrund einer Diabeteserkrankung geschädigt, was besonders oft an den Füßen bzw. den Beinen geschieht. Hier hat man im Rahmen einer Studie einen Teil der Patienten mit einer solchen Capsaicinsalbe behandelt, andere Patienten mit einem Placebo. Die Patienten, die die Capsaicinsalbe bekommen hatten, hatten über 70 % weniger Schmerzen.

Chili gegen Nackenschmerzen

Probleme mit dem Nacken haben viele Menschen, was heutzutage oft davon kommt, dass man mehr oder weniger lang in den Computer gucken muss. Inzwischen soll es sogar auch ein Schmerzbild geben, das von dem ständigen Schauen auf das Handy ausgelöst werden soll. Wie auch immer: Nackenschmerzen kennt wohl jeder Mensch. Und auch hier kann die Chili helfen, wie man in Studien herausgefunden hat.

So wurde im Medical Center in Washington eine kleine Gruppe von Patienten mit Capsaicin behandelt. Es wurde viermal am Tag eine entsprechende Salbe aufgetragen.

Nach vier Wochen stellte man fest, dass sich die Schmerzen wesentlich gebessert hatten und dass außerdem weniger Schmerzattacken zu verzeichnen waren.

Die Chili gegen Kopfschmerzen

In einer Fachzeitschrift über Naturheilkunde wurde ein Artikel veröffentlicht, nach dem das Capsaicin, wenn man es stark verdünnt nasal anwendet, gegen die besonders starken Clusterkopfschmerzen helfen kann. So soll bei mehr als 70 % der Probanden eine wesentliche Besserung eingetreten sein, wenn man das Mittel auf der Seite in das Nasenloch gibt, auf der die Kopfschmerzen auftreten.

Doch zurück zum Thema Gewürz

Doch zurück zum Thema Gewürz, denn es ist nicht immer nötig, die Chili in hochkonzentrierter Form einzunehmen. Es reicht schon, wenn man regelmäßig sein Essen damit würzt, um äußerst günstige Eigenschaften der Chili erfahren zu dürfen.

So hat sich zum Beispiel herausgestellt, dass, wenn man sein Essen regelmäßig mit Chili würzt, die geringe Menge an Capsaicin dafür sorgt, dass wesentlich mehr Fett verbrannt wird.

Genauer gesagt wird dafür gesorgt, dass der Körper sich erwärmt, dass man mehr schwitzt, und dass dadurch der Stoffwechsel beschleunigt wird. Das führt dann dazu, dass mehr Fett verbrannt wird und dass eine Gewichtszunahme erschwert wird bzw. eine Gewichtsabnahme erleichtert wird.

Unterschiedliche Studien haben belegt, dass die Chili die Kalorienverbrennung erhöht. Diese Wirkung kann bis zu 6 Stunden nach dem Essen anhalten.

Außerdem haben verschiedene Studien gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Chili generell den Appetit senkt. Probanden in Studien zeigten, dass sie bei regelmäßigem Genuss von Chili weniger Lust auf fette Nahrungsmittel hatten und dass sie auch bei besonders kalorienhaltigen Nahrungsmitteln sehr zurückhaltend wurden.

Eine andere Studie zeigte hingegen, dass Menschen, die schon zum Frühstück etwas Chili aßen, beim Mittagessen zurückhaltender wurden. Die Probanden wählten automatisch kleinere Portionen. Auch zum Abendessen wurde eher eine gesündere, d. h. fettärmere, Nahrung gewählt.

Chili
Chili

Unterstützt beim Sport

Wenn man abnehmen will, ist es natürlich besonders gut wenn man gleichzeitig Sport treibt. Und auch hier haben Studien gezeigt, dass die Chili die erhöhte Fettverbrennung durch den Sport zusätzlich noch steigert. Eine Studie in Japan belegte, dass die Einnahme von Capsaicin die Fettverbrennung während des Sportes deutlich erhöhen konnte.

Weniger Fettzellen

Wie Studien gezeigt haben, kann die Chili nicht nur die Fettverbrennung steigern, sie kann sogar dazu beitragen, dass gar keine neuen Fettzellen gebildet werden. In Tierstudien wurde belegt, dass die regelmäßige Einnahme von Capsaicin dazu führte, dass trotz kalorienreicher Ernährung die Tiere weniger Fett anlegten als in der Vergleichsgruppe.

Dies hat schließlich dann den Vorteil, wenn man aufgrund einer Erkrankung keinen Sport machen kann oder wenn man sich generell schlecht bewegen kann und trotzdem auf sein Gewicht achten muss. Denn obwohl man überflüssigen Kalorien nicht abarbeiten kann, kann man wenigstens teilweise dafür sorgen, dass sich nicht immer mehr Fett bildet.

Die Chili für das Herz

Studien in der ganzen Welt haben gezeigt, dass in Ländern, in denen besonders viel Chili gegessen wird, wesentlich weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten. Die Auswirkungen der Chili zur Vermeidung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist wie folgt:

Es bilden sich weniger Blutgerinnsel

Die Wissenschaft hat festgestellt, dass der regelmäßige Verzehr von Chili dazu führt, dass deutlich weniger Embolien auftreten. Eine Embolie sorgt dafür, dass sich Blutgerinnsel bilden, die dann die Gefäße verstopfen können. Eine solche Verstopfung führt dann oft zu einem Schlaganfall oder zu einem Herzinfarkt. Das in der Chili enthaltene Capsaicin wirkt wie ein Verdünnungsmittel für das Blut und beugt so der Bildung von Blutgerinnsel vor.

Gesünderer Cholesterinspiegel durch Chili

In Australien wurde festgestellt, dass Menschen, die jeden Tag ungefähr 30 g Chili zu sich nahmen, wesentlich weniger anfällig waren gegen die schlechten Fette im Blut, die dazu führen können das sich Ablagerungen in den Adern bilden. Außerdem wurde gezeigt, dass sich das LDL-Cholesterin im Blut absenkte, während sich gleichzeitig das HDL-Cholesterin erhöhte.

Langsamerer Herzschlag durch Chili

Menschen, deren Herz sowieso schon angeschlagen ist, profitieren außerdem von der Chili, da sie dafür sorgt, dass das Herz langsamer schlägt. So hat eine Untersuchung festgestellt, dass bei Männern, die jeden Tag ungefähr 30 g Chili "einnahmen", der Puls um bis zu 10 % niedriger war als in einer Vergleichsgruppe. Dies war selbst unter körperlicher Belastung so.

Chili gegen Herzrhythmusstörungen

Natürlich werden Herzrhythmusstörungen durch die Chili nicht geheilt, jedoch treten, wenn man einer Studie glauben mag, solche Herzrhythmusstörungen wesentlich seltener auf. In Tierversuchen hat man beobachtet, dass auch das gefürchtete Herzflimmern dadurch wesentlich seltener auftrat.

Chili nach einem Herzinfarkt

Tierversuche haben gezeigt, dass bei Tieren, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, die Folgebeschwerden wesentlich milder abliefen, wenn man ihnen regelmäßig Capsaicin verabreichte. So verbesserten sich die Schäden am Herzen selbst, außerdem hat man beobachtet, dass ein weiterer Herzinfarkt wesentlich seltener auftrat.

Chili vorbeugend gegen Krebs

Es gibt über ein Dutzend Studien, die die Wirkung von Chili gegen Krebs untersuchten.

Es wurde zum Beispiel im Rahmen einer Studie belegt, dass das Capsaicin bei Versuchstieren und auch beim Menschen manche Tumore abtöten konnte. Allerdings scheint es dabei noch andere Faktoren geben zu müssen, da dieser Effekt nicht immer gleich stark auftrat.

Teilweise liest man, dass die Chili manche Krebsarten auslösen soll, zum Beispiel Darmkrebs. Dies scheint jedoch inzwischen widerlegt zu sein, denn man stellte fest, dass reines Capsaicin den Darmkrebs bessern konnte, anstatt ihn zu verstärken. Man geht davon aus, dass man früher verunreinigte Chilis verwendet hatte, in denen zum Beispiel Pflanzenschutzmittel vorhanden waren. Dies führte dann dazu, dass die Versuchstiere an Krebs erkrankten. Heutzutage kann man eine krebsauslösende Wirkung der Chili nicht mehr nachvollziehen.

Chili gegen Prostatakrebs

Eine Untersuchung am Medical Center in Los Angeles zeigte, dass Capsaicin bei Versuchstieren bis zu 80 % der Krebszellen tötete. Des weiteren zeigte sich, dass die verbleibenden Zellen wesentlich kleiner blieben. Man geht davon aus, dass man in naher Zukunft Prostatakrebs zumindest teilweise mit Capsaicin unterstützen behandeln kann.

Chili gegen Brustkrebs

Ebenfalls am Medical Center in Los Angeles stellte man eine ähnliche Wirkung des Capsaicin gegen Brustkrebs fest. So gab man Brustkrebszellen in ein Reagenzglas und den Wirkstoff Capsaicin hinzu. Das Ergebnis war, dass die Krebszellen wesentlich weniger wuchsen und dass sogar bis zu 50 % davon abstarben.

Chili für den Magen

Der Chili sagt man ja nach, sie wäre auf dem Weg durch den Körper genauso brennend, wie sie im Mund ist. Deswegen leitete man früher davon ab, dass die Chili im Körper Schäden verursachen würde. Doch das stimmt nicht!

Heutzutage weiß man, dass die Chili zum Beispiel keine Magengeschwüre verursacht, wie man früher dachte, sondern dass sie genau das Gegenteil bewirkt. Es hat sich herausgestellt, dass das in der Chili enthaltene Capsaicin Magengeschwüre verhindern kann.

Das Capsaicin hat entgegen der früheren Meinung keine anregende Wirkung auf die Bildung der Magensäure, sondern tatsächlich eine hemmende Wirkung.

Außerdem sorgt das Capsaicin dafür, dass der Magen generell besser durchblutet wird, dass sich mehr Schleim bildet und dass so Magengeschwüren effektiv vorgebeugt werden kann.

Studien haben festgestellt, dass Menschen, die regelmäßig Chilis essen, bis zu zwei mal seltener Magengeschwüre bekommen als Menschen, die nie Chilis essen. Das liegt zum Beispiel auch daran, dass das Capsaicin das Bakterium Helicobacter pylori abtöten kann. Dieses Bakterium ist beteiligt an der Bildung von Magengeschwüren.

In Singapur hat man festgestellt, dass die Chili, wenn man sie regelmäßig zu sich nimmt, die Beschwerden und Schäden durch Alkohol im Magen vorbeugen kann. Außerdem hat man belegt, dass die Schäden, die durch den chemischen Wirkstoff Aspirin entstehen können, gemildert und vorgebeugt werden können.

Chili gegen Verdauungsstörungen

2,5 g Chilipulver am Tag können bei einem sogenannten Reizmagen die Symptome deutlich bessern. Die Auslöser des Reizmagens sind bis heute noch nicht ganz bekannt. Eine Studie hat jedoch gezeigt, dass bereits nach drei Wochen der Einnahme es Pulvers die Symptome um mehr als die Hälfte zurückgingen.

Chili gegen Schuppenflechte

Eine Capsaicin-Salbe kann, laut mehreren Studien, bei Schuppenflechte die Entzündungen, die Rötungen und den Juckreiz mildern. So wurde in diesen Studien den Probanden mehrmals pro Tag eine Salbe aufgetragen. Nach eineinhalb Monaten stellte sich heraus, dass die mit der Salbe behandelten Hautstellen weniger Schuppen zeigten, dass die Haut weniger gerötet war und dass Schwellungen um über 50 % zurückgegangen waren.

Chili und Diabetes

Eine australische Studie zeigte, dass Menschen mit Diabetes Typ 2 durch den regelmäßigen Genuss von Chili eine geringere Menge an Insulin benötigten.

Sie sehen, dass die Chili eine Vielzahl an äußerst positiven Eigenschaften hat, die Sie für ihre Gesundheit verwenden können. Dazu müssen Sie nichts anderes tun, als regelmäßig Chilis zu essen.

Was macht man aber am besten, wenn man zu viel Chili erwischt hat?

Intuitiv greifen viele Menschen dann sofort nach einem Glas Wasser und trinken dies schnell. Dieses aber genau das Falsche! Wenn man zu viel der scharfen Chili gegessen hat, dann ist ein Schluck Wasser genau das Falsche, denn dadurch wird der Scharfstoff nur noch weiter im Mund verteilt und es brennt noch mehr.

Das Einzige, das helfen kann, ist Fett oder Alkohol. Nur diese beiden Stoffe können das scharfe Brennen mildern. Wenn Sie also zu viel Chili gegessen haben, trinken Sie sofort Milch darauf, essen Sie ein Joghurt, essen eine Kugel Eis oder gurgeln Sie mit einem Glas Schnaps und spucken Sie dies dann aus.

Außerdem sollte man unbedingt beachten, dass man, nachdem man eine Chili angefasst hat, peinlichst darauf achten muss, sich danach nicht in die Augen zu fassen, denn das brennt wirklich höllisch. Waschen Sie sich also am besten gleich die Hände, nachdem Sie eine Chili zubereitet haben. Wenn Sie dennoch in die Augen gefasst haben, so sollten Sie das Auge sofort mit klarem Wasser oder einer Kochsalzlösung lange ausspülen.

Vermeiden Sie es bitte auch, jemanden unbemerkt ein Chili unterzujubeln, denn es gibt Menschen, die so stark darauf reagieren, dass es zum Atemstillstand kommen kann. Es sind schon viele Menschen mit schweren Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sie eine Chili gegessen haben. Solche Scherze können also lebensgefährlich enden!


Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen!

Chili nicht in die Augen bringen!

Nach dem Anfassen eines Chilis unbedingt die Hände GRÜNDLICH (wirklich gründlich) waschen!

Niemandem Chili unterjubeln, der nichts davon weiß!





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Letzte Änderung am Dienstag, 1.3.2016, 19:19:51 Uhr


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(ich bin) 58 Jahre... hohes Übergewicht......seit fünfzehn Jahren Chili Knoblauch Ingwer alles süßsauer..... mußte beim letzten Labor zweimal eine Probe abgeben...weil die Ärztin dachte, sie hätten die Blutprobe von mir mit der eines 20-jährigen jungen Mannes vertauscht....aber es war doch meines.......zweifelsfrei nachgewiesen...ich habs selbst erst nicht geglaubt....