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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Perubalsam

Perubalsam gewinnt man aus dem Harz eines südamerikanischen Baumes, der Balsambaum genannt wird.

Das ätherische Öl gewinnt man nicht etwa aus Blüten, Blättern oder Früchten, vielmehr stellt man das Öl aus dem Harz des Baumes her. Dieses Harz wird vom Baum ausgeschieden, nachdem man Ringe in die Rinde geschnitten hat.

Das ätherische Öl gewinnt man durch eine Alkoholextraktion des Harzes, es duftet schwer und süß, etwas zimtig bzw. an Vanille erinnernd.

Der Perubalsam ist antiseptisch, was man sich gegen Husten, Asthma oder auch zur Wundbehandlung zu Nutzen machen kann. Früher verwendete man den Perubalsam gegen Krätze, gegen Läuse, gegen Krankheiten auf der Kopfhaut.

Perubalsam besänftigt, vertreibt Angst, schenkt Geborgenheit, schenkt Sicherheit, beruhigt, lindert Nervosität.

Und natürlich ist dieser schwere Duft besonders für Duftmischungen geeignet.

Man verwendet Perubalsam als Räuchermittel (Harz), oder auch zu allerlei rituellen Dingen.

Perubalsam passt unter anderem gut zu Patschuli, Elemi und Sandelholz.





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