Die Wechseljahre greifen in die Körperfunktionen ähnlich tief ein wie die Pubertät in der Jugend. Der Hormonhaushalt wird tief greifend verändert, dadurch kommt es zu einigen körperlichen und seelischen Veränderungen.
Die Figur, die Haut und die Haare können ihr Erscheinungsbild verändern, zudem kann sich das Wesen der Frau teilweise ziemlich überraschend verändern.
Dies alles stellt natürlich eine Herausforderung dar, die man erst einmal bewältigen muss.
Die Hormone in den Wechseljahren
Nachdem die Kindheit abgeschlossen ist, kommt der Mensch in die Pubertät. Für Frauen bedeutet das: Eine regelmäßige Monatsblutung und natürlich die Fähigkeit, ein Kind zu bekommen. Zudem bekommt der Körper seine weiblichen Formen. Das alles wird natürlich gesteuert von den Hormonen.
In den Wechseljahren geht jedoch die Konzentration dieser Hormone im Blut zurück, so dass der regelmäßige Zyklus ins schwanken gerät und die Empfängnisfähigkeit verschwindet. Aber keine Angst: Auch wenn die Hormone im Blut immer weniger werden so bedeutet das nicht, dass man nicht auch trotzdem Freude am Leben haben kann.
Allerdings muss man schon darauf hinweisen, dass sich durch die Umstellung des Hormonspiegels teils erhebliche körperliche und psychische Veränderungen zeigen können. So zum Beispiel ist Östrogen im Körper dafür verantwortlich, Wachstums- und Aufbauprozesse zu regulieren, den Wasserhaushalt in allen Gewebeteilen zu regulieren, sie wirken sich auf den Blutdruck aus, zudem wird die Verdauung und der Stoffwechsel davon beeinflusst.
Durch einen veränderten Hormonspiegel verändert sich also nicht nur der Körper in fortpflanzungstechnischer Hinsicht, auch ganz normale Körperfunktionen können plötzlich außer Tritt geraten.
Im folgenden werden einige ganz typische Symptome erwähnt, von denen Frauen in den Wechseljahren berichten
Hitzewallungen beziehungsweise die "fliegende Hitze"
Dieses Phänomen kennt jede Frau: Das Herz beginnt zu klopfen und plötzlich schießen heiße Wellen durch den Körper. Frau wird ganz rot, der Schweiß rinnt nur so herab und plötzlich, nach wenigen Minuten, ist alles wieder vorbei.
Solche Hitzewallungen können schon vor den Wechseljahren auftreten, leider leiden auch über 60 % der Frauen auch noch nach der Menopause noch darunter, besonders in der Nacht. Dadurch wird immer wieder der gesunde Schlaf gestört, die Frau ist dann tagsüber übernächtigt und entsprechend wie erschlagen.
Woher diese Hitzewallungen genau kommen, weiß man noch nicht genau, allerdings wird vermutet, dass Östrogen-Schwankungen im Blut der Auslöser dafür sind.