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Grundsätzliches - Auf Sauberkeit
achten
Man sollte unbedingt auf Sauberkeit achten. Sorgen
Sie für eine saubere Arbeitsfläche, saubere Geräte
und Behältnisse. Spülmittelreste und Dreck (Bakterien)
führen dazu, daß die hergestellte Salbe schnell
schimmelig wird.
Grundsätzliches - Mengenangaben
beachten
Halten Sie gerade als Anfänger die Mengenangaben ein,
die Sie in Rezepten finden. Mit mehr Erfahrung in der Salbenherstellung
können Sie dann auch von den Rezepten abweichen oder
eigene Salben zusammenstellen.
Grundsätzliches - Erhitzen
der Materialien
Die Bestandteile der Salbe werden nicht direkt am Feuer,
sondern in einem Wasserbad erhitzt, da dann die Erwärmung
schonender ist und keine zu hohen Temperaturen auftreten können.
Benutzen Sie am besten hitzefestes Glas, aber auch Marmeladegläser
sind durchaus anwendbar.
Salbenherstellung
Zur Herstellung einer Salbe kann ich folgende zwei Varianten
vorschlagen:
Herstellung einer Salbe mit Schweineschmalz
Geben Sie die gewünschte Menge an Schweineschmalz in
ein Gefäß und erhitzen sie es so lange, bis das
Schmalz flüssig ist. Geben Sie dann das entsprechende
Kraut bzw. die Kräuter dazu. Lassen Sie diese Mischung
aufkochen und 10 Minuten ziehen. Sie können danach die
Mischung abkühlen lassen. Filtern Sie vor der Verfestigung
des Fettes die festen Bestandteile heraus. Danach können
Sie die Salbe in ein Gefäß geben. Kühl aufbewahrt
hält sich so eine Salbe bis zu einem Jahr.
Eine auf diese Weise hergestellte Beinwellsalbe läßt
zum Beispiel kleinere Wunden, Geschwüre und Entzündungen
schneller abheilen. Eine Salbe mit Beinwell kann bei Blutergüssen
und Quetschungen helfen.
Herstellung einer Salbe mit Öl
und Bienenwachs
Zuerst sollte man sagen, daß eine Herstellung auf diese
Weise wesentlich komplizierter ist, da das Mischungsverhältnis
von Öl und Wachs dafür verantwortlich ist, wie fest
die Salbe zum Schluß wird. Man sollte also immer zwischendurch
etwas von der Mischung auf einem Teller abkühlen lassen
und prüfen, ob die Salbe die richtige Konsistenz hat.
Ist sie zu fest, fügt man mehr Öl hinzu, ist sie
zu weich, dann entsprechend mehr Wachs.
Als Anhaltspunkt sollte man mit 50 ml Öl und ca. 4 g
Wachs beginnen.
Geben Sie das Öl und das Wachs in ein Gefäß
und erhitzen sie es in einem Wasserbad, bis sich das Wachs
aufgelöst hat. Dann gut umrühren, damit sich alles
gut vermischt. Jetzt könnte man schon mal testen, ob
die Salbe, wenn sie erkaltet ist, die richtige Konsistenz
hat. Nehmen sie also etwas von der Mischung und lassen Sie
sie abkühlen. Wenn die Konsistenz der Salbe in Ordnung
ist, lassen Sie die Mischung abkühlen, bis sie ungefähr
handwarm ist. Geben Sie jetzt ätherische
Öle und Wirkstoffe hinzu und verrühren alles
gut miteinander. Danach können sie die Salbe gut verschlossen
aufbewahren.
Etwas aufwendiger, aber mit mehr Inhaltsstoffen, kann man
eine Salbe herstellen, indem man anstatt des Öles einen
Kalt- oder Heißauszug der gewünschten Pflanzen
verwendet. Hier werden die Wirkstoffe schon vorher in dem
Öl angereichert und haben so eine höhere Dosierung.
Besser für die Haut, cremiger und leichter zu verstreichen,
aber etwas teurer und komplizierter bei der Herstellung, ist
die Zugabe von Lanolin oder Kakaobutter zu der Salbenmischung.
Die Herstellung unterscheidet sich aber nicht von der Herstellung
nur mit Bienenwachs. Verwenden Sie ca. 50 ml Öl, 2 g
Wachs und 6 g Lanolin.
Eine Salbe gegen Abschürfungen, Quetschungen oder Schnittwunden:
Stellen Sie von ca. 40 g Beinwellblättern einen Ölauszug
her und geben in ca. 200 ml dieses Auszuges ca. 15 g Bienenwachs.
Die Herstellung der Salbe ist wie oben beschrieben.
Weitere Rezepte
Ringelblumensalbe
Kamillensalbe
Salbe
bei Brandverletzungen
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