Das Problem mit dem Tennisarm kennen ja inzwischen viele von uns, aber nur wenige wissen, dass man dagegen etwas mit Naturheilmitteln unternehmen kann.
Medizinisch gesehen ist der Tennisarm eine Entzündung am Ansatz der Sehne im Unterarm. Diese Entzündung wird ausgelöst durch eine ständige Überbeanspruchung, zum Beispiel durch Sport oder durch gleichmäßige, körperlich schwere Arbeit. Ähnliche Probleme bereitet der so genannte Mausarm, der seit der Einführung der Computer in unsere Wohnzimmer auch immer öfter auftritt.
Der Tennisarm oder der Mausarm können sehr schmerzhaft sein. Meist unternimmt man dagegen etwas durch eine Operation, durch Ruhigstellung oder durch elektromechanische Stimulation. Aber wie so oft kann die Naturheilkunde auch helfen.
Was Sie tun können
- Machen Sie den Arm vor dem Sport warm, zum Beispiel durch Dehnübungen.
- Auch wenn es weh tut: Verwenden Sie Ihren Arm so, als wäre nichts daran. Denn wenn Sie irgendwelche "Schonbewegungen" machen, werden sich die Beschwerden nur noch mehr verschlimmern.
- Machen Sie eine Einreibung mit Rotöl, dem Öl aus dem Johanniskraut.
- Sie können Ihren Arm auch mit Rosmarinöl einreiben oder mit Propolis.
- Möglich ist auch ein Quark-Verband, streichen Sie dazu fingerdick den Quark auf die betroffene Stelle und machen Sie einen Verband darum.
- Möglich ist auch eine Hilfe durch Akkupressur und Akupunktur.
- Bei einem chronischen Tennisarm hilft Wärme, zum Beispiel durch warmes Sonnenlicht oder durch eine Bestrahlung mit Rotlicht.
- Falls Sie oft an einem Computer arbeiten müssen, sollten Sie die Maus so wenig wie nur möglich hin und her bewegen, verwenden Sie stattdessen Tastaturbefehle.
- Akute Schmerzen können mit kaltem Wasser behandelt werden.
- Machen Sie einen Wickel mit frisch gepresstem Weißkohlsaft.
- Und zum Schluss sei noch das Heublumenbad erwähnt, das ebenfalls helfen kann.