Der Wundklee mag kalkhaltige und trockene Böden, dazu viel Sonne. Man findet ihn an Wegesrändern, auf trockenen Wiesen und an Hängen. Er wird bis zu 40 cm groß, hat gelbe Blüte, die rötliche Spitzen tragen und erblüht zwischen Juni und September.
Man zupft die Blüten vorsichtig ab und trocknet sie schnell im Schatten. Da die Pflanze allerdings immer seltener anzutreffen ist, sollte man sie am besten nicht selbst sammeln, sondern auf Fertigpräparate zurückgreifen.
In der Naturmedizin wird der Wundklee heutzutage nicht mehr allzu oft eingesetzt.
Geschichtliches um den Wundklee
Schon im Altertum setzte man den Wundklee gegen Husten und, wie der Name schon sagt, zur Wundheilung ein.
Verwendet werden die Blätter, die Blüten und das Kraut
Sammelzeit
Gesammelt wird von Mai bis August
Anwendungsbeispiele für den Wundklee
Für die Teezubereitung 1 Teelöffel der Blüten mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen, absieben, leicht mit Honig süßen und schluckweise 2 Tassen pro Tag trinken.
Zur Wundreinigung 1-2 Esslöffel der Blüten mit 1 l kaltem Wasser ansetzen. Dann das Wasser erhitzen und 3 Minuten kochen lassen.
Saft des Wundklee
Der Saft des Wundklees kann gegen Lippenherpes helfen, auch kleinere Wunden kann man damit behandeln.
Tee
Ein EL getrockneter Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, dann 15 Minuten ziehen lassen und absieben.
Salbe mit Wundklee
Aus Wundklee läßt sich eine wunderbare Salbe herstellen, z.B. gegen Wunden.