Der weiße Gänsefuß ist überall auf der Welt anzutreffen, er wächst überall. Man geht jedoch davon aus, daß er ursprünglich aus dem mittleren Asien stammt.
Der weiße Gänsefuß gehört zu den einjährigen Pflanzen und kann bis zu 3 Meter hoch werden.
Will man selbst den weißen Gänsefuß sammeln, so kann man die Blätter ab dem frühen Sommer bis in den frühen Herbst sammeln und anschließend trocknen. Die Samen erntet man im August.
Aus der Geschichte
Man verwendete den weißen Gänsefuß früher schon als Gemüse, bewiesen wird dies durch Funde in frühen Pfahlbauten.
Im Mittelalter wurde der weiße Gänsefuss zur Empfängnisverhütung verwendet, da er den weiblichen Zyklus hemmt. Heutzutage kann man davon nur abraten!
Verwendet werden die Blätter, die Samen, die Knospen und die Wurzeln
Sammelzeit
Gesammelt wird von Juni bis Oktober
Anwendungsbeispiele
Man sollte den weißen Gänsefuß nur getrocknet einsetzen oder als gekochtes Gemüse.
Tee aus Gänsefuß
Nehmen Sie zwei TL getrocknetes Kraut und eine Tasse kochendes Wasser. Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben. Eine bis drei Tassen täglich trinken.
Ein solcher Tee wirkt abführend, entzündungshemmend, hilft auch gegen rheumatische Schmerzen.
Äusserliche Anwendung
Man kann den weißen Gänsefuß äusserlich als Bad, für Waschungen oder Umschläge verwenden.
So hilft ein solcher Umschlag z.B. bei Ekzemen, bei Sonnenbrand, bei geschwollenen Füßen und bei Insektenstichen.
Aus dem frischen Saft des weißen Gansefuß kann man einen Saft herstellen, der gegen Sommersprossen helfen soll.
Die Samen kann man kauen, dies hilft zur Linderung von Blasenproblemen.