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Der Wasserdost wurde schon von den Indianern als Mittel
gegen Leberkrankheiten verwendet. Schon vor langer Zeit berichteten Trapper, daß
sie Indianer sahen, die auf Wurzeln kauten, um sexuell stimuliert zu werden. Der
Wasserdost war früher ein sehr bekanntes Mittel gegen grippale Infekte, ist
aber leider etwas in Vergessenheit geraten.
Die bis zu 2 m große
Pflanze erkennt man am einfachsten an den spitzen Blättern, die schräg
nach oben stehen. Im Juli blüht die Pflanze zart rosa. Das ist auch die beste
Zeit zum Sammeln. Die Blätter erinnern etwas an Hanf, die Pflanze hat
jedoch nichts mit Hanf zu tun. Wasserdost kann bei Erkältungen und Infektionen
zur Steigerung des Immunsystems verwendet werden. Vorzugsweise nimmt man ihn als
Tee ein, oder man stellt eine Tinktur her. Die Wirkung des Wasserdostes
ist sehr vielfältig, deswegen ist er eine besonders wichtige Pflanze, die
aber kaum jemand kennt. Bei zu hoher Dosierung kann der Wasserdost allerdings
giftig wirken. Volksnamen
Blauwetterkühl,
Grundheil, Lämmerschwanz, Kunigundenkraut, Wasserhanf
Wirkung
und Anwendung von Wasserdost
- fiebersenkend
- Galle
- Gallebeschwerden
- Hautausschläge
- Hautbeschwerden
- Heuschnupfen
- Immunsystem steigernd
- Kater und Alkoholvergiftung
- Leber
- Milz
- Leberbeschwerden
- Ödeme
- Rekonvaleszens
- Steigerung des Immunsystems
Verwendete Pflanzenteile Das ganze Kraut Inhaltsstoffe
Eupatorin Bitterstoffglykosid Harz Gerbstoffe ätherisches Öl Sammelzeit Gesammelt
wird im Juli bis September Vorsicht
Wasserdost kann bei zu hoher Dosierung giftig wirken. Nicht bei Schwangeren
und Kindern verwenden.
Heilkräuter-Verzeichnis
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