Der weiße Senf stammt ursprünglich aus Europa.
Er wächst gerne auf kalkreichen Böden, bevorzugt an Flussufern und auf Kiesböden.
Der weiße Senf ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 150 cm hoch werden kann.
Bereits im Frühjahr erwachsen aus den Samen kleine Keimlinge, die zwischen Juni und August in gelben Blüten stehen. Aus diesen Blüten entwickeln sich im Herbst die Senf-Samen.
Der weiße Senf ist die mildere Sorte des Senf-Gewürzes.
Man kennt ihn auch als Tafelsenf. Er hat jedoch auch eine heilende Wirkung auf den Menschen.
Durch seinen Verzehr wird die Verdauung angeregt. Aber auch äußerlich aufgetragen kann er zum Beispiel die Durchblutung anregen und gegen Rheuma helfen.
Senf als Gewürz und Nahrungsmittel
Senfkörner gibt es in verschiedenen Varianten: rote, weiße und die schärferen schwarzen Körner.
Sie werden zur Herstellung von Curries und Pickles verwendet.
Tipp: Senfkörner schmecken noch aromatischer, wenn man sie kurz anröstet.
Senf als Zugabe zu schweren Speisen wirkt verdauungsanregend, bewirkt also, daß das schwere Essen leichter verdaut wird. Zudem hilft der Senf gegen Blähungen und Verstopfungen.
Weisheit des Tages:
Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.