Leider ist die Schlüsselblume in letzter Zeit bei uns immer seltener geworden, es liegt wohl an der zunehmenden Umweltverschmutzung und die Landwirtschaftliche Nutzung der Flächen. Sie gilt aber immer noch als eine der ersten Blumen, die im Frühjahr erblühen.
Die Schlüsselblume ist eine bei uns heimische Pflanze. Sie gehört zu den mehrjährigen Pflanzen und wird bis 20 cm groß.
Im März wächst der Stengel aus dem Boden, an dem zwischen März und April die hellen, gelben Blüten bilden. Der Duft dieser Blüten erinnert etwas an Honig.
Die Schlüsselblume ist eine geschützte Pflanze, man sollte (man darf!) sie deshalb nicht sammeln. Und überhaupt sieht eine solch schöne Blume doch am schönsten aus, wenn sie in der freien Natur steht...
Wirkung der Schlüsselblume
Die Schlüsselblume hat eine entkrampfende und schleimlösende Wirkung, sie empfiehlt sich zum Beispiel bei Husten, um den Schleim abzuhusten und die Bronchien zu entkrampfen. Sie hilft aber auch bei nervösen Beschwerden, bei Kopfweh und Migräne oder bei Nervenschmerzen.
Einen Schlüsselblumen-Tee...
...stellen Sie her, indem Sie zwei Teelöffel Schlüsselblumen-Wurzeln oder auch Schlüsselblumen-Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Danach absieben und in möglichst kleinen Schlucken trinken.
Pro Tag kann man bis zu drei Tassen davon zu sich nehmen.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Schlüsselblume
Tee
4 g Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen und nach ca. 10 Minuten absieben.
Täglich mehrere Tassen trinken.
Badezusatz bei Gliederschmerzen Aufguss von 150 bis 250 g Schlüsselblume in 1 Liter Wasser auf ein Vollbad
Umschlag
10 g Wurzeln in 250 ml Wasser kochen und nach 10 Minuten absieben.
Ein Tuch damit tränken und auf die zu behandelnde Stelle auflegen.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!