Der Ackerschachtelhalm hat keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen.
Während der Schachtelhalm im Frühjahr eine blassgelbliche Pflanze ist, die sehr schnell wieder verschwindet, wachsen im Sommer grüne Triebe, die man früher z.B. zum Putzen von Metall genutzt hat. Daher kommt übrigens auch der Name Zinnkraut.
Durch die großen Mengen an Kieselsäure, die der Schachtelhalm enthält, wird der Schachtelhalm bei Nierenkrankheiten und Problemen mit dem Bindegewebe eingesetzt.
Wirkt positiv auf Haare, Haut und Fingernägel
Wirkt auch gegen Mehltau bei Zimmerpflanzen
Inhaltsstoffe
Kieselsäure bzw. Siliciumdioxyd (6-9%, in der lebenden Pflanze und bis 10 % in gelöster Form), außerdem Saponine (Equisetonin), Flavonoide, Kalium.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Schachtelhalm
Innerlich
Man trinkt Schachtelhalm üblicherweise als Tee.
Kochen Sie den Tee mindestens 15 Minuten, damit sich alle Wirkstoffe aus der Pflanze lösen.
Möchte man den Schachtelhalm zur Blutstillung benutzen nutzt man den Presssaft.
Äusserlich
Man kann den Schachtelhalm als Badezusatz benutzen, als Wickel oder als Auflage. Kochen Sie dazu größere Mengen Tee.
Auflage und Wickel werden in den Tee getaucht und auf die betroffenen Stellen gelegt.
Arterienverkalkung
Teemischung aus 3 Teilen Mistel, je 2 Teile Schachtelhalm und Weißdornfrüchte.
Dreimal täglich 1 Tasse trinken.
Badezusatz bei Hautproblemen Abkochung von 500 bis 1000 g Zinnkraut in 3 bis 4 Liter Wasser auf ein Vollbad.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!