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Meisterwurz

Meisterwurz
Meisterwurz

Der Meisterwurz wurde im Mittelalter auch "das göttliche Heilmittel" genannt, da man ihn für ein Wunderkraut hielt, das in der Lage sein sollte, die meisten Krankheiten zu heilen. Die Blätter des Meisterwurz wurden zum Würzen von Suppen verwendet, aus den Wurzeln stellt man auch heute noch in Tirol

einen Meisterwurzbrand her.


Der Meisterwurz ist ein Mitglied der Apiaceae oder Umbelliferae-Familie, und so ist er verwandt mit der Karotte, dem Sellerie, dem Liebstöckel oder dem Giersch. Außerdem ist der Meisterwurz ein naher Verwandter der Angelika, was dazu führt, dass beide Pflanzen leicht verwechselt werden können.


Hildegard von Bingen erwähnt den Meisterwurz mit glühenden Worten in ihrer "Physica", die sie zwischen 1150 und 1160 geschrieben hat. Auch sie pries den Meisterwurz als Mittel gegen alle möglichen Erkrankungen an.


Im Meisterwurz ist Myristicin enthalten, ein Wirkstoff, der eine psychotrope Wirkung hat. Ähnlich wie Muskat soll eine euphorische Wirkung davon ausgelöst werden.


Die Wurzel des Meisterwurz verwendete man früher gegen Zahnschmerzen, indem man auf ihr herum kaute. In Amerika beruhigte man damit hysterische Menschen, oder man nahm sie, damit man mehr Kraft und Mut bekam.


Auf mystischer Ebene sollte der Meisterwurz vor bösen Geistern schützen, wenn man die Wurzeln zerkleinerte und um das Haus herum ausstreute.





Die Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) wächst in den Gebirgen Europas, so zum Beispiel in den Alpen und Pyrenäen. Sie ähnelt der Engelwurz und gehört zu der Familie der Doldenblütler.


Sie wächst gerne an Bachufern und auf feuchten Wiesen. Generell wächst die Meisterwurz oft an feuchten Stellen.


Die Meisterwurz kann bis zu 90 cm hoch werden und hat eiförmige, dreilappige Blätter. Die Blüten wachsen im Juli und sind zartrosa oder weiß.


Im Mittelalter verwendete man die Meisterwurz als Allheilmittel gegen allerlei Krankheiten. Deswegen hat sie auch den Namen "Meister"-Wurz, also ein Kraut gegen alles, also der "Meister aller Wurzeln". Und wie das im Mittelalter so war, verwendete man die Meisterwurz nicht nur als Medizin, sondern auch für allerlei Spirituelles.


Wirkung und Anwendung von Meisterwurz

  1. Asthma
  2. beruhigend
  3. Blähungen
  4. Bronchitis
  5. Erkältungen
  6. Fieber
  7. Gebärmutterkrämpfe
  8. Gicht
  9. harntreibend
  10. Husten
  11. Lähmung der Zunge
  12. Magenprobleme
  13. Rheuma
  14. schleimlösend
  15. stärkend




Übersicht


Verwendete Pflanzenteile

Verwendet wird die Wurzel



Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe



Sammelzeit

Gesammelt wird im März und April, im September und Oktober



Anwendung

Die Meisterwurz kann als Tee oder als Tinktur angewendet werden.



Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Bei empfindlichen Menschen kann der Hautkontakt mit Meisterwurz eine Dermatitis auslösen.


Meisterwurz
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Fotogalerie

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Letzte Änderung am Dienstag, 9.8.2016, 09:40:43 Uhr


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