Majoran ist in den Mittelmeerländern beheimatet. Das Gewürz hat einen kräftigen, minzigen Geschmack. Es schmeckt gut zu kräftigen Fleischgerichten, aber auch zu Bohnen-, Erbsen- und Linsensuppe.
Der Majoran erblüht von Juli bis August, man kann das Kraut zwischen Juni und September selbst sammeln. Dabei sollte man darauf achten, daß beim Sammeln trockenes, sonniges Wetter herrscht.
In der Naturheilkunde setzt man den Majoran gegen Blähungen ein, zur Bildung von Magensäften, und zur Beruhigung der Nerven. Majoran hat eine antibakterizide Wirkung, d.h. er hilft gegen Bakterien. So eignet er sich z.B. bei Bronchitis. Bei Beschwerden mit den Atemwegen können Sie z.B. jeden Abend ihre Brust mit Majoranöl einreiben, das befreit die Atemwege und ist gut für unser Immunsystem. Äußerlich kann Majoran zudem bei Rheuma helfen.
Sagenhaftes um den Majoran
Der Majoran wurde im alten Griechenland der Göttin Aphrodite geweiht, man sprach ihm eine aphrodisierende Wirkung zu.
Hauptwirkung des Majoran
Majoran ist appetitanregend, beruhigend und kurbelt den Fettabbau an. Es macht Fettes leichter verdaulich.
Wirkung und Anwendung von Majoran
Stärkt den Magen
Wirkt schleim- und krampflösend
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um Majoran
Erkältete Blase
1 Eßlöffel Majoran mit 1 Tasse Wasser 10 Minuten kochen lassen. Schluckweise trinken.
Bei Magenbeschwerden
Je 20g Fenchel, Minze, je 20g Kamille, Melisse und 10g Majoran.
1 Teelöffel der Kräutermischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, zudecken und 10 Minuten stehen lassen, danach absieben. Zwei bis dreimal täglich eine Tasse trinken.
Bei Muskelkater
Zu gleichen Teilen Gänseblümchen, Majoran.
Ein Teelöffel der Kräutermischung in eine Tasse kochendes Wasser geben, 10 Minuten kochen lassen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse warm trinken.
Muskelkrämpfe
Ein Teelöffel Majoran mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, 3 Minuten ziehen lassen, danach absieben.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!