Mäusedorn
(Ruscus aculeatus)

 

Mäusedorn

Mäusedorn

Der Mäusedorn wurde im 16. und im 17. Jahrhundert wegen seiner harntreibenden Wirkung bei Wassersucht eingesetzt. Damals benutzte man ihn auch für Speisen.
Tatsächlich bildeten sich bei regelmäßiger Anwendung aber auch Ödeme zurück.
Im letzten Jahrhundert ergaben Untersuchungen, daß der Mäusedorn, genauer gesagt Extrakte aus dem Wurzelstock, gute Wirkung bei Venenleiden zeigt.

Mäusedorn hat eine gefäßabdichtende Wirkung, die zusätzlich die Venen zusammenzieht. Er ist daher bestens geeignet zur Unterstützung einer Behandlung von Krampfadern. Da sich die Wirkung des Mäusedorns aber erst nach einigen Tagen / Wochen einstellt, sollte man eine Behandlung schon vor der warmen Jahreszeit beginnen, in der ja die Beschwerden am Größten sind. Die in Zusammenhang mit Krampfadern stehenden Schmerzen, Wadenkrämpfe und Beinschwere kann so gemildert werden.

Der Name des Mäusedorns leitet sich wahrscheinlich davon ab, daß früher der Mäusedorn dazu verwendet wurde, bei Metzgern damit die Messer zu reinigen und das Fleisch abzudecken, um einen Befall von Mäusen vorzubeugen.

Volksnamen
Dornmyrte

Anwendung und Wirkung von Mäusedorn

  • unterstützend bei Krampfadern
  • geäßabdichtend
  • Venenleiden
  • wassertreibend
  • zusammeziehend
  • Hämorrhoiden
  • harntreibended
  • Kräftigung der Venenwände
  • Ödeme

Vorsicht
Nicht während der Schwangerschaft und in der Stillzeit verwenden.


 

 


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