Hauhechel
(Ononidis spinosa)

 
Hauhechel
Hauhechel

Schon im Altertum hatte der Hauhechel eine Anwendung. Man setzte ihnen bei Nierensteinen ein. Wie man heute weiß war dies gar nicht so falsch. Denn die Inhaltsstoffe der Pflanze werden heute als den Harn treibendes Mittel und zur Reinigung des Blutes eingesetzt.

Bei der Herstellung eines Tees sollte man darauf achten, daß das Wasser nicht kocht, da sich das in der Pflanze enthaltende Saponin sonst verflüchtigt und die Wirkung verloren geht.

Volksnamen
Harnkraut, Heudorn, Stachelkraut, Großmausohrwurzel, Magenputzer, Ochsenbrech, Weiberkrieg, Weiberzorn, Hohachl, Hechelkraut

Wirkung und Anwendung von Hauhechel

  • Blasen- und Harnröhrenentzündungen
  • Blasen- und Nierensteine
  • blutendes Zahnfleisch
  • Ekzeme
  • Gelenkrheuma
  • Gicht
  • Nierenbeckenentzündungen
  • Nierengrieß
  • Wassersucht
  • Zahnschmerzen

Blütezeit
VonApril bis in den Juni

Verwendete Pflanzenteile
Verwendung findet die Wurzel

Wirkstoffe
Isoflavonoide, Ononin, Flavonoide, Saponin, ätherisches Öl

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Hauhechel  

Zahnschmerzen
Kochen Sie drei Esslöffel Hauhechel-Wurzeln mit einem halben Liter Apfelessig auf. Verdünnen Sie dies mit Wasser und spülen Sie damit Ihren Mund.
Und natürlich: Ab zum Zahnarzt!

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!

Mehr Rezepte mit Hauhechel

 

 

 

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