Schon im Altertum hatte der Hauhechel eine Anwendung. Man
setzte ihnen bei Nierensteinen ein. Wie man heute weiß
war dies gar nicht so falsch. Denn die Inhaltsstoffe der Pflanze
werden heute als den Harn treibendes Mittel und zur Reinigung des Blutes
eingesetzt.
Bei der Herstellung eines Tees sollte man darauf achten, daß
das Wasser nicht kocht, da sich das in der Pflanze enthaltende
Saponin sonst verflüchtigt und die Wirkung verloren geht.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Hauhechel
Zahnschmerzen
Kochen Sie drei Esslöffel Hauhechel-Wurzeln mit einem halben Liter Apfelessig
auf. Verdünnen Sie dies mit Wasser und spülen Sie damit Ihren Mund.
Und natürlich: Ab zum Zahnarzt!
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln
fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!