(Panax Ginseng) Der Ginseng gehört zu der Familie der Efeugewächse. Man nennt ihn auch die "Königin der tonischen Mittel". Die Ginsengwurzel kommt ursprünglich aus Nordkorea, wird aber schon seit langer Zeit auch in Japan, China angebaut. Aufgrund seiner Bekanntheit findet man den Ginseng inzwischen aber auch in Russland und den USA.
Die Ginseng-Pflanze wird bis zu 40 cm groß und treibt eine rosenähnliche Blüte, aus der dann rote Früchte erwachsen. Die in der Pflanzenheilkunde verwendete Wurzel hat die Form eines Pfahles und ist verzweigt.
In Asien sieht man den Ginseng als eine Art Allheilmittel. Man setzt sie unter anderem zur Beruhigung des zentralen Nervensystems ein, zur Stärkung der Abwehrkräfte gegenüber geistigem und körperlichem Stress, als Antidepressivum und zur körperlichen und geistigen Belebung. Auch bei Wechseljahresbeschwerden kann man die Ginsengwurzel einsetzen, da sie Saponine enthält, die eine hormonell-ausgleichende Wirkung besitzen.
Um die volle Wirksamkeit der Wurzel zu bekommen, wartet man bei wildem Ginseng bis zu 200 (!) Jahre, bevor man ihn erntet. Erst nach dieser langen Zeit sind alle Wirkstoffe in der optimalen Mischung vorhanden.
Aus frischen Wurzeln kann man Tee's herstellen oder daraus Pulver herstellen.
Normalerweise verwendet man jedoch Fertigprodukte aus der Apotheke oder der Drogerie.