Die Fichte ist bei uns einen sehr verbreiteter Nadelbaum, der vor allem als Holzlieferant gezüchtet wird. Jedoch können seine jungen Triebe auch als Heilmittel Anwendung finden. Vor allem die darin enthaltenen ätherischen Öle haben bei Lungenerkrankungen eine heilende Wirkung. Aber auch bei Durchblutungsstörungen kann die Fichte erfolgreich eingesetzt werden.
Die Knospen können z. B. bei Husten, bei einem rauem Hals und zur Desinfektion der Mundhöhle eingesetzt werden. Einen Absud aus den Fichtenknospen kann man als Umschlag u.a. gegen Entzündungen, bei Wunden, bei Brandwunden einsetzen.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Fichte
Tee
1 Teelöffel Fichtentriebe in 250 ml Wasser kochen, 5 Minuten ziehen lassen und danach absieben.
Badezusatz zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung und bei Gliederschmerzen Abkochung von 500 g bis 2000 g Fichtennadeln in 2 bis 5 Liter Wasser auf ein Vollbad
Fichtennadel-Tinktur bei Muskel- und Nervenschmerzen
Ätherische Öle der Fichtennadeln helfen gegen Muskelschmerzen und Nervenschmerzen.
Füllen Sie zur Herstellung der Tinktur eine Flasche zur Hälfte mit Fichtennadeln und geben Sie darauf hochprozentigen Alkohol. Verschließen Sie die Flasche luftdicht und lassen Sie sie 2 Wochen an einem sonnigen Fenster stehen. Die betroffenen Hautstellen können mehrmals pro Tag mit der Tinktur eingerieben werden.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!
An Haut und Schleimhäuten können verstärkte Reizerscheinungen auftreten.
Bronchospasmen (Krämpfe der Muskulatur der Luftröhre) können verstärkt werden.